Auswertung der Umfrage- Zukunft für Reiter

Na, was denkst Du über die Situation von Corona und Reiten?

Zeit für neue Ansätze

Wie gehen die Reiter mit Corona um? Welche Erkenntnisse gibt es für Reitlehrer?

Zuerst freut es mich total: Viele Leser meines Newsletters haben bei der Umfrage zu der Zukunft für Reiter mitgemacht.

Genauso viele haben bei Facebook mitgemacht.

Beides ist toll!

Von denen, die mitgemacht haben, gaben 51% an, dass sie in der aktuellen Corona Situation mehr Zeit haben.

Bei 28% ist es wie immer und 21% haben weniger Zeit.

Von denen, die mitgemacht haben, gaben 51% an, dass sie in der aktuellen Corona Situation mehr Zeit haben. Bei 28% ist es wie immer und 21% haben weniger Zeit.

Dem überwiegenden Teil der Reiter, die bei Corona und Reiten mitgemacht haben, geht es gut (25%). 19% geht es oder machen sich Sorgen. 18% sind genervt. Den Anderen geht es sehr gut (7%) oder wie immer (12%).

Interessant war die Antworten auf die Fragen, wie diejenigen die Zeit nutzen, die ihnen zur Verfügung steht:

Die am meisten gegebene Antwort war „Ich fahre regelmäßig zu meinem Pferd“ (28%).12% arbeiten viel und haben keine Zeit.

10% der Antworten fielen auf „Ich habe Mann und Kind(er) zuhause und genug zu tun“ und 9% schaffen es , durchzuatmen und auf sich zukommen zu lassen, was kommen wird oder machen Frühjahrsputz.

Jeweils 8% gehen viel spazieren und genießen den kommenden Frühling und bemühen sich, zur Ruhe zu kommen oder nutzen die Zeit, um zu lesen und sich fortzubilden.

Dabei sind 5% im Internet unterwegs oder schauen viel fern (2%).

Überrascht haben mich die Antworten auf die Frage, welche Beiträge im Internet die User am meisten interessieren.

Nur 3% aller User bevorzugen Mitgliedschaften bei denen sie automatisch neue Inhalte bekommen. 7% gaben die Homepages ihres bevorzugten Trainers, 8% Blogs und 10% Webinare.

Mehr Interesse gilt dem Sehen von Videos, (26%), Tipps und Tricks (24%) und Kurzanleitungen (22%).

Da hat mich mein Gefühl, bisher weder Webinare anzubieten noch ein Membership-Portal aufzubauen, gut beraten.

Genauso wie mich die anderen Antworten der Nutzer freuen:

33% bevorzugen konkrete Übungsanleitungen, die sie nachreiten können.

26% Anleitungen, sich auch ohne Pferd im Reiten zu verbessern und 19% Angebote als Ergänzung zum Reitunterricht.

Also genau das, worauf auch mein Fokus schaut.

Vielleicht liegt das daran, dass bei Corona und Reiten diejenigen geantwortet haben, die sich von meiner ReitClever- Seite angesprochen fühlen. Irgendwie beruhigt mich, dass nur 5% Videoanalysen oder 3% Online- Reitunterricht angaben. Immerhin nutzen 12% Lehrvideos.

Denn 51% aller Befragten gaben an. dass sie bereit sind, Geld für qualitativ gute Internetangebote auszugeben.

Darunter 26% mehr als 10€ und 13% mehr als 50€. 10% sind nicht bereit, für Angebote Geld zu bezahlen.

Also Reitlehrer, her mit den guten Angeboten.

Die Bereitschaft, das Mehr an Zeit, was durch das Corona- Virus entstanden ist, mit Onlinenangeboten zu füllen, ist da.

Auch empfinden 15% der Reiter das Internet als eine gute Quelle zur Wissenserweiterung. Denn 11% merken, dass Einiges unrund läuft und sie etwas verändern müssen.

Immerhin suchen 12% aller Befragten gezielt nach Lösungen für ihre Probleme.

8% freuen sich, neue Trainer und Ideen auszuprobieren und möchten das auch nach Corona weiter tun.

Und, wen wundert´ s?

38% aller Teilnehmer freuen sich, wenn im Stall wieder alles so läuft wie früher. Darüber hinaus sind 12% der Reiter froh, dass sie zur Zeit in Ruhe reiten und ausprobieren können.

Also vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Zum Einen für die zahlreichen Antworten. Zum Anderen für die interessanten Aspekte.

Es wird spannend werden, wie lange die von außen auferlegte Zeit für inne halten und Neues ausprobieren anhält.

Aber ich bin mir sicher, dass jeder aus der momentanen Zeit etwas lernen kann.

Wir sind in Deutschland in der glücklichen Lage, dass wir beobachten können, was geschieht. Sicherlich können wir uns auch über das Eine oder Andere aufregen.

Aber ganz anders als in Ecuador und Amerika müssen wir nicht hilflos zuschauen, wie zahlreiche Menschen an Corona sterben. Anders gesagt wie überall Leichen auf den Straßen liegen, die nicht abtransportiert werden können.

Also Kopf hoch und zur Ruhe kommen!

Dabei ein bisschen kritisch hinterfragen, was in den letzten Monaten und Jahren gut lief und was sich lohnt, verändert zu werden.

Manchmal können es auch ganz kleine Dinge sein, die auf einmal mehr Zufriedenheit bedeuten. Oder eine Änderung des Blickwinkels, die einen neuen Fokus schafft.

So kann Corona ein Chance sein. Denn nicht alles war Gold, was in der Vergangenheit geglänzt hat.

Falls Ihr dazu ein paar Anregung braucht, bekommt Ihr sie hier frei Haus. Wenn Ihr auf den Button klickt, bekommt Ihr 21 Tage kostenlos lang eine E-Mail, die Euch an wesentliche Dinge erinnert.

Hier klicken

Macht das Beste aus Euch und Eurer Situation in Zeiten von Corona und Reiten.

Und nehmt die Challenge zu Veränderung an. Das Internet ist voll von guten Ideen.

Wer Lust hat, jetzt das eine oder andere körperliche oder mentale Problemchen anzupacken:
Auf ReitClever gibt es neue Kurse.
Es geht um „Einfach besser reiten“, „Einfach besser mit Köpfchen Reiten“ oder „Einfach locker weiter reiten“
Wer vielleicht schon das eine oder andere Beweglichkeitsthema hat, kommt mit „Einfach besser reiten mit Hüftarthrose“ oder „Einfach besser reiten mit Kniearthrose“ weiter.
Probiert es aus.
Jetzt habt Ihr die Zeit, Übungen zu machen, die Euch weiterbringen. Und dann mit wenig Einsatz regelmäßig dran zu bleiben.

Dann klappt es nach Corona sicherlich auch besser auf dem Pferd.

Bis bald, hoffentlich gesund und voller Schaffenskraft,

Corinna von ReitClever.

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