Hilfe für die Ukraine

Hilfe für die Ukraine
Blickrichtungswechsel

Auf einmal war sie da, die unfassbare Situation in der Ukraine.

Jeder fühlt sich betroffen. Fast jeder fühlt sich hilflos und man wird mit seinen eigenen Ängsten konfrontiert.

Viele helfen auf den unterschiedlichsten Wegen. Immer mit persönlichem Einsatz und Herzblut.

Denn was, wenn der undenkbare Fall eintrifft und die Kriegshandlungen auf uns übergreifen?

In meinen Ohren gute und einfühlsame Worte für die Situation in der Ukraine fand der Chefredakteur vom St. Georg Anfang März 2022:

“Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was kann eine Woche doch verändern!

Plötzlich ist alles anders, verschieben sich die Maßstäbe. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine zwingt zu neuen Perspektiven, weil er uns zwingt, die Augen zu öffnen. Die Perspektiven weisen weit über unseren kleinen Ponyhof hinaus. Die paar „Schritte vorwärts in der Piaffe“, wie meine Kollegin Gabriele Pochhammer am Dienstag in ihrer Kolumne zur Situation in der Ukraine geschrieben hat, sind plötzlich so etwas von nebensächlich. Wohl wahr!

Wie viel Politik ist im Sport? Wie viel Politik möchte der Reitsportler? Das sind Fragen, die wir gerade in der Redaktion diskutieren. Und natürlich: Wie können wir helfen, bzw. können wir überhaupt helfen? 100.000 Pferde gibt es in der Ukraine. Heraus kommt derzeit keins, weil Ausfuhrpapiere von Veterinärämtern dazu benötigt werden. Helfen kann man aber dennoch.

Eine Webseite ist dafür eingerichtet. Wollen wir hoffen, dass die Pferdemenschen in der Ukraine Zeit und Gelegenheit haben, sich auch um das Wohl ihrer Pferde zu kümmern. Kommentare auf unserer Facebook-Seite, die wir nicht verifizieren können, zeichnen leider ein anderes, traurigeres Bild.

Hoffen wir, dass die schrecklichen Zustände bald ein Ende haben. 

Beste Grüße aus Hamburg,”

Jan Tönjes
Chefredakteur St.GEORG

Auch die FN informiert auf Ihrem Portal über die aktuelle Situation in der Ukraine:

“Krieg in der Ukraine: FEI streicht alle Turniere in Russland und Belarus

Keine deutschen Gastlizenzen mehr für russische und belarussische Reiter*innen

„Unsere Gedanken sind bei all den Menschen in der Ukraine, die vom Krieg betroffen sind. Den russischen Angriff verurteilen wir aufs Schärfste und stehen solidarisch an der Seite der ukrainischen Pferdesport-Gemeinschaft. Über die Europäische Reiterliche Vereinigung haben wir Kontakt mit der nationalen Föderation der Ukraine aufgenommen und Hilfe angeboten. Die von der FEI beschlossenen Maßnahmen unterstützen wir in vollem Umfang“, sagte FN-Präsident Hans-Joachim Erbel.

Die Europäische Reiterliche Vereinigung (EEF) veröffentlichte bereits Ende Februar ein Statement sowie einen Brief an den Präsidenten der Ukrainischen Reiterlichen Vereinigung, Andriy Milovanov:  www.euroequestrian.eu/media/news/eef-statement-on-ukraine

Wer den Menschen in der Ukraine helfen möchte, kann zum Beispiel an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe spenden: www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/

Wer mich nach wie vor bei der Hilfe für die Ukraine vor am allermeisten beeindruckt, ist das Team um Markus Raabe.

Seine Hilfsorganisation Equiwent/Schmiede ohne Grenzen, die sich ursprünglich aus der Not der bulgarischen Pferde entwickelt hat, hat einen Stützpunkt an der bulgarisch- ukrainischen Grenze. Dort ist sie rund um die Uhr für Mensch und Tier auch für die Ukraine im Einsatz: www.equiwent.org/ukraine.

Wer sie sind und warum sie mit der dortigen Region so gut vernetzt sind, erfährst Du in diesem Video.

Was sie im Einzelnen machen, kann man gut auf ihrer Facebookseite verfolgen. Ich bekomme sehr oft Gänsehaut oder Tränen in die Augen, wenn ich ihre Videos sehe. Aktuell unterstützen sie ein modernes Krankenhaus in der Ukraine mit Verbrauchsmaterialien, damit die Ärzte und Schwestern dort überhaupt arbeiten können. Klickt auf den Link, um das Video dazu zu sehen.

Tut im Zweifelsfall das Richtige!

Corinna von ReitClever

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