Hüfte, Knie und ihre Auswirkungen auf den Sitz des Reiters

Hüfte. Knie und ihre Auswirkungen auf den Sitz des Reiters
Nicht nur beim Leichttraben wird die Funktion von Hüfte und Knie auf den Reitsitz sichtbar

Was machen Hüfte, Knie und Rücken, dass diese Bereiche Auswirkungen auf den Sitz des Reiters haben? Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Das ausgewogene Zusammenspiel von Hüfte, Knie und Wirbelsäule ist für viele Reiter ein Thema. Wenn man im Alltag viel sitzt oder Bewegungsprobleme hat, leidet vor allem die eigene Geschmeidigkeit. Die ist aber außerordentlich wichtig für einen ausbalancierten Sitz auf dem Pferd.

Wenn man sich ein bisschen mit der Anatomie und Funktion von Hüfte und Knie beschäftigt, wird einem schnell klar, dass diese beiden Gelenke bei vielen Bewegungen zusammen wirken. Wie beim Pferd arbeiten sie in einer Kette mit dem Fuß zusammen, um Stabilität aufzubauen und den Körper fortzubewegen. Für eine gute Figur auf dem Pferd sollte der Reitersitz nicht nur stabil, sondern möglichst auch elastisch sein. Um sich geschmeidig an die Bewegungen des Pferdes anzupassen, braucht man weiterhin ein gutes Gleichgewicht, viel Koordination und eine schnelle Bewegungssteuerung.

Denn gut mitgehen mit der Bewegung kann man, sobald man sich flexibel auf die Bewegungen des Pferdes einstellen kann.

Das dafür so wichtige Stichwort heißt bewegliche Mittelpositur.

Sie ist die entscheidende Schnittstelle für einen ausbalancierten Sitz, egal ob man im Gelände, Dressurviereck oder Springparcours unterwegs ist. Um den immer einnehmen zu können, ist eine schmerzfreie Funktion von Hüfte und Knie unabdingbar. Erkennbar wird ihr Zusammenspiel beispielsweise beim Leichttraben. Über die Muskulatur stehen sie in einem engen Zusammenhang zu der Funktion von Wirbelsäule und Becken. So ist eine flexible Stabilität im Oberkörper nur möglich, wenn ein Reiter diese Zusammenarbeit gut koordinieren kann.

Für eine gezielte Steuerung dieser Funktionen bietet mein neues Buch „Besser Reiten trotz Kniebeschwerden eine konkrete Anleitung. Zuerst geht es darum, das Knie schmerzfrei bekommen. Sollten Sie eher zu Hüftprobleme neigen, bietet sich das Buch „Besser Reiten trotz Hüftbeschwerden an. In beiden Ratgebern erfahren Sie, wie Sie mehr Beweglichkeit und Stabilität in Hüfte und Knie und darüber hinaus eine lockere Mittelpositur bekommen. So können Sie mit wenig Aufwand Ihren Sitz auf dem Pferd wirksam verbessern.

Sie bekommen anatomische Details über das Zusammenspiel von Hüfte, Knie und Rücken und ihre Auswirkungen auf den Sitz des Reiters. Nur wenn diese drei Bereiche gut zusammen spielen, sitzen Sie ausbalanciert auf dem Pferd. Außerdem sind Koordination, Balance und Beweglichkeit unsere wichtigsten motorischen Fähigkeiten, die bei einem harmonischen Ritt zum Tragen kommen. Um die positiv zu beeinflussen, gibt es in den Büchern auch Wissenswertes über unsere Bewegungssteuerung. Die ist elementar, um sich im Einklang mit dem Pferd zu bewegen. Durchdachte Übungen, die genau dort ansetzen, bringen Sie auf den erfolgreichen Weg zu einer belastbaren Gelenkfunktion. Die ermöglicht Ihnen, sich wieder besser zu bewegen. Für eine alltagstaugliche Anwendung sind sie präzise beschrieben und mit Zeichnungen illustriert. Um Ihr Pferd leichter zu dirigieren, bekommen Sie auch praktische Tipps, wie Sie trotz Kniebeschwerden wieder zu einem lockeren Reitstil gelangen.

Beide Bücher können Sie im Shop von Reitclever unter den blauen Links bestellen. Das Kniebuch gibt es bis zum 25.01.2023 zum Messepreis von 35€. Nächste Woche bin ich vom 19.01.-22.01.2023 auf der Messe Partner Pferd in Halle 3 mit dem Stand E 17 vertreten. Im Forum der Aussteller halte ich einen Vortrag über „Hüfte und Knie und elastischer Sitz“. Wer Lust hat, zu einem persönlichen Gespräch vorbei zu kommen, ist dazu herzlich eingeladen. Ich freue mich auf Sie!

Viel Spaß mit dem Pferd und ein erfolgreiches Lockern der Mittelpositur wünscht

Corinna von Reitclever

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