Erkenntnisse aus dem Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd

Gute Stimmung beim Pferdeführerschein Umgang mit Pferden
Gute Stimmung beim aktuellen Pferdeführerschein

Vertrauen zum Pferd schafft der Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd.

Viel wurde über die Einführung des Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd diskutiert.

Sowohl positive Stimmen als auch negative Einwände gab es zu vielerorts zu hören.

Aber bereits im zweiten Durchgang 2020 möchte ich für mich ein positives Fazit ziehen.

Denn alle neun Teilnehmer des diesjährigen Durchganges sind positiv eingestellt und motiviert. Sie wollen den Partner Pferd von den Grundlagen her kennen lernen. Im Kurs sitzen junge Pferdemädchen, die den Kurs erst absolvieren müssen, ehe sie ein eigenes Pony bekommen.

Das ist für mich ein sehr positiver Ansatz: Erst erfahren und üben, wie es richtig geht. Dann das Abenteuer eigenes Tier mit Unterstützung einer Tier erfahrenen Familie angehen.

Das schafft auch Vertrauen zum Pferd. Leider ist die Reihenfolge oft umgekehrt: zuerst das Tier und dann die Einsicht, dass man gewisse Dinge noch lernen muss.

Genauso sitzen im Kurs erfahrene Reiter, die einmal mit Pferden arbeiten wollen und dafür den Trainerschein anvisieren.

Genau diese Mischung ist es, die dann Spaß bringt. Denn die Starken helfen den Schwachen.

Gruppenarbeit auch in der Praxis beim Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd

Die Erfahrenen können im praktischen Teil des Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd den Einsteigern zeigen, wie man es richtig macht. Dadurch schaffen sie  Vertrauen zum Pferd, weil sie eingreifen und helfen können, wenn die Technik verbesserungswürdig ist.

Auch ist es wichtig, erfahrene und  ausgebildete Pferde als Lehrpferde zu nutzen.

Die ohne Frage ihren eigenen Willen haben und auch zeigen dürfen, wenn etwas für sie nicht verständlich ist. Aber, wenn alles gut läuft, sind sie bereit mitzuspielen und ihre Aufgabe zu  absolvieren.

Nur so kann Vertrauen zum Pferd entstehen.

Wenn man bereit ist, zu schauen, wie die Reaktion ist. Nur wenn man so lange an sich und seiner Technik arbeitet, bis das Pferd versteht, was man möchte, kann sich gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Also finde ich den Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd eine gelungene Aktion der Reiterorganisationen. Sie nähern sich an allgemeine Ausbildungsvorgaben an.

Vertrauen zum Pferd auch auf der Straße
Verhalten im Straßenverkehr

Auch wenn man ein Auto fahren möchte, muss man wissen, wie es funktioniert. Genauso wie man es bedienen muss, um sicher von A nach B zu kommen.

Gerade beim Pferd haben wir es mit durchschnittlich 500- 600 Kilo Lebendgewicht zu tun.

Auch wenn es ein Pony oder ein Shire Horse ist: falls der tierische Partner sein Gewicht gegen uns einsetzt, haben wir schlechte Karten.

Deshalb ist es so wichtig von Anfang an feste Regeln einzuhalten.

Das beginnt beim Holen von der Koppel und endet bei der Verabschiedung am Ende der gemeinsamen Zeit.

Nur wenn wir uns dem Pferd gegenüber als verlässlicher Partner zeigen, wird es uns vertrauensvoll folgen. Und mit einem „lieben“ Pferd, was mit Freude dabei ist, kann man auch eine schöne Zeit erleben. Wenn man in kleinen Schritten vorgeht, damit das Erarbeitete auch klappt. Nur wenn man sicher ankommt, ist das ein Erfolgserlebnis. Das man als Solches auch anerkennen muss.

Führen üben mit Unterstützung
Erfahrene Reiter helfen Einsteigern

Dann bekommt man Vertrauen zum Pferd.  Und lernt Schritt für Schritt ein echter Reiter zu sein!

Falls das Vertrauen einen Dämpfer bekommen hat: Techniken, Vertrauen aufzubauen und sich selber zu entspannen kann man lernen. Beispielsweise beim Tag der Cleveren Reiter, der schon kommenden Samstag stattfindet.

Dabei zeigen erfahrene Ausbilder, wie man sich so verhalten kann, dass das gemeinsame Vertrauen wieder wachsen kann.

Es wird ein spannender Tag mit viel Input.

Wer dabei sein wollte: Tickets gibt es unter dem blauen Link.

Bis bald,

Corinna von ReitClever

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