Schlagwort: Lächelnd umdenken

Nach Regen folgt wieder Sonnenschein

Blickrichtung wechseln: nach Regen folgt wieder Sonnenschein
Nach Regen folgt wieder Sonnenschein

Kennst Du das Gefühl, egal, was Du machst, es verändert sich einfach nichts? Obwohl Du Dir alle Mühe der Welt gibst, ist Dein Pferd von Deinem Ziel weit entfernt?

Zum Beispiel ist das Pferd gesundheitlich gehandicapt, aber Du hast irgendwie keine Idee, wie Du den Zustand zum Positiven wendest? Du siehst seine (und Deine!) Muskulatur an und hast das Gefühl, dass sich nichts verändert, obwohl Du JEDEN Tag am Problem XY dran bist?

Natürlich kennt jeder die frustrierenden Schlechte- Laune- Phasen, in denen man vor lauter „Will ich nicht und kann ich nicht“ nicht sieht, wie sehr man den eigenen Negativfluss unterhält.

Dann wird es Zeit, den Standpunkt zu wechseln und etwas GANZ ANDERES zu machen.

Nimm´ Dir eine Woche frei und lass das Pferd auf der Wiese laufen. Triff Dich mit Freunden und tue Dinge, die Du schon lange nicht mehr gemacht hast. Vor allem erlaube Dir zu lachen und triff am besten Leute, die Du lange nicht mehr gesehen hast und anderen Input geben.

Ich hatte gestern so einen Abend. Ich war zu einen Geburtstagsparty eines alten Bekannten, bei dem ich früher oft war. Dort saßen Leute, die ich lange nicht mehr gesehen hatte. Auch in ihr Leben hat sich verändert. Aber sie haben noch dasselbe Lachen im Gesicht wie damals.

Wie gut es tut, sich auf alte Geschichten einzulassen und aus seinem momentanen Frust heraus zu kommen. Nach Regen folgt wieder Sonnenschein. Ein Spruch den ich in der aktuellen Klimasituation gerne umkehren würde. Ich freue ich mich aus tiefstem Herzen, wenn es regnet!

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“


Albert Einstein  

Tatsächlich benehmen wir uns so, wenn wir uns in einer gefühlten Einbahnstraße bewegen.

Wenn man sich in eine andere Perspektive begibt, kommt man auf andere Gedanken. Letzten Sonntag hatte ich so einen AHA-Tag bei Claudia Benedela vom La Yarda Reitpferdetraining. Praktisch zeigte sie, was man tun kann, wenn die Muskulatur des Pferde vom Ideal abweicht.

Denn mein Herzenspferd, mit dem ich früher gut und gerne dressurmäßig geritten bin, ist 24 und hat seit einem guten Jahr diagnostiziertes Cushing.  Jedes Mal, wenn ich mir  ihren Rücken bewusst angesehen habe, bekam ich schlechte Laune. Er war früher wesentlich besser bemuskelt. Auch meldete sich schlechtes Gewissen, weil ich vor dem eigenen Hof mit Kind mehr Zeit für die Arbeit mit den Pferden hatte.

Zugegebenerweise macht mich das schon lange unzufrieden.

Aber jeden Tag auf das Problem schauen und genervt sein, bringt nichts.

Besser ist es mit einem Lachen im Gesicht und neuen Ideen zu verändern. Dazu braucht man die Fähigkeit, einen Schritt zurück zu gehen und sich zu fragen, was man erreichen möchte. Wo der Hase im Pfeffer liegt und was man bereit ist zu verändern.

Erst wenn man Dinge ausprobiert, kann man sehen, ob sie einen auf einen anderen Weg bringen. Und ob das Ergebnis ein Anderes wird. Dann sehe ich auch die Augen meines Pferdes, wenn es meine Freude und Zufriedenheit spürt.

Wenn es das Gefühl hat, wieder richtig zu sein und etwas richtig zu machen.

Dann hüpft mein Herz und ich weiß wieder, wofür ich das alles tue.

Folgerichtig FÜR mein Pferd und damit auch für mich.

Sobald man auf einem besseren Weg ist stellen sich Erfolgserlebnisse ein. Die einen motivieren, weiter zu machen. Weil sich bei Erfolg automatisch die Laune bessert.

Falls Dir der Artikel gefallen hat: Weitere Anregungen, den Blickwinkel zu verändern findest Du auf der Seite Mental stark.

Oder Du schaust mal im Mentaltest für Reiter, wie es um Deine Mentale Stärke wirklich steht:

Also: Viel Spaß beim Richtung wechseln!