
Reitunterricht wird wirksamer, wenn du genauer hinschaust und überprüfst, was Mensch und Pferd wirklich weiterbringt.
NeuroLogisch! — Reitunterricht mit Köpfchen
Für Ausbilder-, Reitlehrer- und TrainerInnen, die genauer hinsehen und Mensch und Pferd gemeinsam weiterbringen möchten.
Du erklärst es noch einmal, wählst ein anderes Bild, veränderst die Übung. Trotzdem findet dein Reitschüler nicht in die Bewegung – und du fragst dich: Was wäre ein verständliches Bild, damit es leichter umzusetzen ist?
Manchmal hilft dabei nicht die nächste Korrektur, sondern ein genauerer Blick. Auf den Körper, die Wahrnehmung und die Aufgabe und vor allem auf das Pferd: Was verändert sich bei ihm, wenn du deinen Unterricht anders gestaltest?
Reitunterricht mit Köpfchen verbindet Reitlehre, Anatomie und Nervensystemwissen mit dem Fokus auf dem Zusammenspiel von Mensch und Pferd. So lernst du, mögliche Zusammenhänge einzuordnen, kleine Veränderungen auszuprobieren und zu überprüfen, was sie tatsächlich bewirken.
Du musst dafür nicht deinen ganzen Unterricht umkrempeln. Du kannst mit einem kleinen Impuls beginnen, eine konkrete Unterrichtssituation gemeinsam mit mir anschauen oder dir Schritt für Schritt einen verlässlichen roten Faden erarbeiten.
Wenn eine gute Erklärung allein nicht weiterhilft
Vielleicht begegnen dir solche Momente im Unterricht:
- Deine Schülerin versteht, was du meinst – kann es im Sattel aber noch nicht umsetzen.
- Du arbeitest an einer ruhigeren Hand, doch nach wenigen Tritten ist das Festhalten wieder da.
- Sitz, Blick und Atmung scheinen nicht zusammenzufinden.
- Nach einer Korrektur verändert sich das Pferd, aber noch ist unklar, was dabei eine Rolle spielt.
- Du möchtest gezielter helfen, statt immer mehr Hinweise auf einmal zu geben.
Dann lohnt es sich, die Frage zu erweitern: Nicht nur „Wie erkläre ich es besser?“, sondern auch „Welche Voraussetzungen braucht dieser Mensch für diese Aufgabe – auf diesem Pferd, in dieser Situation?“
Deine Erfahrung und dein Wissen über Reitlehre bleiben dabei wichtig. NeuroLogisch! ergänzt sie um weitere Blickwinkel und eine klare Vorgehensweise.
Genauer beobachten. Kleiner testen. Gemeinsam weiterlernen.
Im Mittelpunkt steht ein einfacher Ablauf:
Beobachten → eine mögliche Erklärung finden → eine kleine Veränderung testen → erneut hinschauen.
Was ist wirklich zu sehen?
Du beschreibst zunächst, was passiert: etwa eine Hand, die vor dem Übergang höher kommt, oder ein Pferd, das nach einer Hilfe schneller wird. So trennst du Beobachtung und Interpretation.
Was könnte mitspielen?
Körperliche Voraussetzungen, Wahrnehmung, Gleichgewicht, Atmung, Aufgabenverständnis oder Unsicherheit können eine Rolle spielen. Du entwickelst eine Vermutung, ohne sie gleich zur Erklärung für alles zu machen.
Was lässt sich passend verändern?
Du wählst einen kleinen, sicheren Schritt. Vielleicht vereinfachst du die Aufgabe, gibst mehr Orientierung oder veränderst deine Rückmeldung. Nicht alles gleichzeitig – sondern so, dass Mensch und Pferd damit arbeiten können.
Was hat sich verändert?
Du schaust unter möglichst vergleichbaren Bedingungen noch einmal hin. Wird die Bewegung leichter? Bleibt der Takt gleichmäßiger? Was nimmt die Reiterin selbst wahr? Auch wenn sich nichts verändert, hilft dir diese Information beim nächsten Schritt.
Eine Veränderung beweist noch keine einzelne Ursache. Sie zeigt dir zunächst, was in dieser Situation hilfreich sein könnte.
Die Idee dahinter
Die Grundidee von NeuroLogisch! – Reitunterricht mit Köpfchen ist einfach:

Bevor du mehr korrigierst, schaust du genauer hin.
Viele Unterrichtsthemen sind keine reinen Technikthemen.
Sondern eher Schwierigkeiten in der Abstimmung von Reiterkörper, Nervensystem, Pferdereaktion, Aufgabe, Tempo, Sprache und Unterrichtssituation.
Wenn ein Reiter festhält, kann das ein Technikthema sein. Es kann aber auch eine Schutzspannung oder ein Sicherheitsmodus sein. Wenn ein Pferd eilig wird, kann das an der Aufgabe oder der unmittelbaren Umgebung liegen. Es kann aber auch eine Antwort auf unklare Signale, einen blockierten Sitz oder zu viel Aktivierung im System sein.
NeuroLogisch! hilft dir, solche Situationen systematisch zu sortieren.
Wo möchtest du einsteigen?
Erst einmal kennenlernen: 21 Tage NeuroLogisch!
21 Tipps, deine Reitschüler besser zu erreichen.
In diesem kostenlosen Mailprogramm bekommst du jeden Tag einen kurzen Impuls, eine Beobachtungsfrage oder eine kleine Idee für deinen Unterricht.
Du schaust auf Sitz, Wahrnehmung, Nervensystem und Pferdeantworten – und kannst erste Anregungen direkt in deinen Unterricht mitnehmen. Ohne gleich alles anders machen zu müssen.
Für dich, wenn du neugierig bist und den Ansatz in kleinen Schritten kennenlernen möchtest.
Gemeinsam sortieren: KlarheitsCall
Du findest den Ansatz spannend, weißt aber noch nicht, wo du anfangen möchtest?
Oder du hast mehrere Unterrichtsthemen im Kopf und möchtest erst einmal Ordnung hineinbringen?
Im KlarheitsCall schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Situation: Was gelingt dir schon? Wo kommst du immer wieder ins Stocken? Was möchtest du verändern – und welcher nächste Schritt passt dazu?
45 Minuten via Zoom. Für eine erste Orientierung, bevor du dich für eine Vertiefung entscheidest.
Eine konkrete Situation anschauen: UnterrichtsCheck per Video
Du möchtest nicht allgemein über Unterricht sprechen, sondern eine bestimmte Situation besser verstehen?
Beim UnterrichtsCheck schauen wir auf ein kurzes Video aus deinem Unterricht. Was ist bei Reiter und Pferd sichtbar? Welche Rückmeldung gibst du? Was verändert sich danach?
Du bekommst eine Analyse mit Besprechung, ein Protokoll und ein kurzes Mail-Follow-up. Wir konzentrieren uns auf ein bis drei Beobachtungspunkte und ein bis zwei mögliche nächste Tests – statt dir einen langen Übungskatalog mitzugeben.
Für dich, wenn du einen konkreten Blick von außen und einen überschaubaren nächsten Schritt suchst.
Selbstständig vertiefen: Reitunterricht mit Köpfchen
Vier Wochen, um Beobachtung und kleine Tests in deinen Unterricht zu übertragen.
Mit dem Workbook arbeitest du in deinem eigenen Zeitrahmen an vier Schwerpunkten:
- Hüfte, Becken und Mittelpositur
- Augen, Nacken und Handeinwirkung
- Gleichgewicht und passende Dosierung
- Atmung, Schultergürtel und das Zusammenspiel der Themen
Verständliche Lehrtexte, Analysefragen, Praxisaufgaben und kurze Protokolle helfen dir, genauer hinzuschauen und Veränderungen zu überprüfen. Du übst auch, Rückmeldungen so zu formulieren, dass deine Schüler wissen, was sie ausprobieren können.
Ein eigenständiges Onlineprogramm ohne Live-Sessions – für dich, wenn du gern selbstständig arbeitest und einen klaren Rahmen möchtest.
Mit Begleitung weiterentwickeln: Reitunterricht mit System
Zehn Wochen, um deinen eigenen Unterrichtsrahmen Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – auch auf zwölf Monate erweiterbar.
Reitunterricht mit System ist die Premium-Begleitung für ReitlehrerInnen und AusbilderInnen, die den NeuroLogisch!-Ansatz Schritt für Schritt in ihre Unterrichtspraxis übertragen und einen eigenen Unterrichtsrahmen entwickeln möchten.
Die Begleitung ist auf sechs Monate angelegt und kann auf insgesamt zwölf Monate erweitert werden. Den konkreten Umfang und Begleitrhythmus stimmen wir noch ab.
Für dich, wenn du nicht nur einzelne Impulse suchst, sondern deinem Unterricht mit Zeit für Umsetzung und Vertiefung einen eigenen, passenden Rahmen geben möchtest.
Für dich, wenn du nicht nur einzelne Impulse suchst, sondern mit fachlicher Begleitung an deinem Unterricht arbeiten möchtest.
Die intensive Begleitung für Ausbilder, die ihren Unterricht fachlich klar und pferdefreundlich weiterentwickeln möchten:
a) synchrone Themenklärung und Arbeitsphasen
b) asynchrone Zeitfenster zum Lernen und Umdenken
c) Erarbeiten eines lösungsorientierten Trainingsansatzes
d) 6 Monate online, bei dir vor Ort und im Raum Berlin, die dir Unterricht mit Köpfchen, Körper und Pferdeverstand ermöglichen
Du möchtest körperliche Zusammenhänge nachlesen?
Besser sitzen, locker bleiben in Rücken, Knie und Hüfte (Fachbuch, FN Verlag):
Mein Fachbuch im FNverlag hilft dir, Beweglichkeit, Sitz und die körperlichen Anforderungen des Reitens besser einzuordnen. Als Hintergrund für deine Unterrichtsplanung – und zum Nachlesen in deinem eigenen Tempo.
Weitere Impulse und Übungen zum Nachschlagen findest auf der Seite Reitclever – Bücher&Wissen.
Klar in der Sache. Respektvoll mit Mensch und Pferd.
Guter Unterricht darf konkret sein:
- Was ist schon möglich?
- Was fällt noch schwer?
- Welcher nächste Schritt ist machbar?
Bei NeuroLogisch! schauen wir auf beobachtbares Verhalten und Entwicklung – nicht auf den Wert oder Charakter eines Menschen. Fortschritt wird am eigenen Ausgangspunkt und an verständlichen Kriterien sichtbar. Lernfeedback und formale Prüfungsentscheidungen bleiben dabei getrennt.
Auch das Pferd gehört in jede Überlegung. Seine Reaktion ist wichtige Information, aber kein eindeutiger Beweis für eine bestimmte Ursache. Gesundheit, Ausrüstung, Ausbildungsstand und Umgebung können ebenso mitspielen wie Sitz und Hilfengebung.
NeuroLogisch! ist keine Ausbildung zum Diagnostizieren oder Behandeln. Bei Schmerzen, anhaltenden Beschwerden oder gesundheitlichen Auffälligkeiten gehört die entsprechende fachliche Abklärung dazu – bei Mensch und Pferd.
Dein nächster Schritt darf klein sein
Du musst heute noch nicht wissen, wie dein Unterricht in einem Jahr aussehen soll.
Vielleicht reicht zunächst eine Frage, die du in deiner nächsten Stunde mitnimmst:
Was sehe ich gerade – und welche kleine Veränderung wäre für diesen Menschen und dieses Pferd sinnvoll?
Wenn du damit beginnen möchtest, begleite ich dich gern.
21 Tage NeuroLogisch! kostenlos starten
Im KlarheitsCall gemeinsam sortieren
Du hast eine Frage zu einem Angebot? Schreib mir gern.
Kurzum: Besser unterrichten mit Körper, Nervensystem und Pferdeverstand lohnt sich für Mensch und Tier.
Das Ziel ist ein feiner und fairer Unterricht für Mensch und Tier.
Deinen Unterricht breiter aufstellen und für verschiedene Zielgruppen einen echten Benefit erreichen
Die Ergänzungsqualifikation für Trainer (FN), die Fitness, Gesundheit und ein faires Miteinander in den Fokus stellt.
Dieses Fortbildungsmodul kannst du absolvieren, wenn du bereits 1 Jahr als TrainerIn (FN) tätig bist. Die Qualifikation findet im Mai und Oktober des Jahres jeweils auf Rügen statt.
Für TrainerInnen, die Bewegung breiter denken möchten: mit Fitnesscheck, Ausgleichsgymnastik, Gleichgewichtsschulung und gesundheitsorientierten Angeboten für unterschiedliche Altersgruppen.
Vom unbeweglichen Teenager über Wiedereinsteiger und SeniorInnen bis hin zu Berufsreitern mit Rückenproblemen — diese Ergänzungsqualifikation gibt dir praktische Ideen, wie du Menschen körperlich sinnvoller begleiten kannst.
Wie organisieren Pferd, Reiter und Sattel Bewegung gemeinsam — oder müssen sie kompensieren?
Das Bewegungsdreieck Pferd – Mensch – Sattel
Eine Fortbildung über gesundes Reiten, Sattelpassform und das bewegte Zusammenspiel von Reiter und Pferd.
Wenn der Mensch besser organisiert ist, der Sattel sinnvoll vermittelt und das Pferd dadurch freier arbeiten kann, entsteht ein anderer Raum für Bewegung.
Möchtest du mich kennenlernen?
Kurstage, Lehrgänge, Unterricht, Vorträge, findest du alles hier: →
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