Gibt´s Neues?

#AktionstagPferdetrainer am 08.04.2021

#AktionstagPferdetrainer am 08.04.2021
#AktionstagPferdetrainer

Heute gibt es einen bundesweiten #Aktionstagpferdetrainer. Initiiert hat diesen Tag die Interessengemeinschaft Pferdetrainer und Reitlehrer.

Ziel soll sein, die Aufmerksamkeit auf die Reitschulen und Pferdetrainer zu lenken, die von den momentanen Kontaktbeschränkungen auch stark betroffen sind.
Manche Reitlehrer haben zur Zeit kein oder nur ein sehr reduziertes Einkommen, weil Unterricht weitgehend maximal als Einzelunterricht stattfinden darf. Viele Reitschulen stehen kurz vor dem Aus.

Deshalb ist die Forderung, den Reitunterricht wieder flächendeckend zu erlauben.

Denn die Möglichkeit Abstand zu halten und zu lüften, ist gerade in einer Reithalle gut gegeben. Auf dem Reitplatz geht das Ganze sowieso gut.

Wer Interesse hat, das Anliegen zu unterstützen, kann sich diesen Brief herunterladen und als Mail an das für seinen Landkreis zuständige Ordnungsamt senden oder an die Pressestelle für Öffentlichkeitsarbeit Frau Marita Goga in der Staatskanzlei marita.goga@stk.brandenburg.de .

Und/ oder Ihr schickt diesen Text als Mail an Frau Christine Sattler, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, pressestelle@km.kv.bwl.de.

Wenn Ihr als Reitschüler Eure Reitschule unterstützen wollt, nehmt Ihr diesen Text: Schreiben für Reitschüler.

Ich bin gespannt, was daraus wird. Momentan sieht es so aus. als wollen sich sehr viele Reiter an der Aktion beteiligen.

Seid Ihr auch dabei? Das wäre toll!

Wenn es Neuigkeiten von der Aktion gibt, werde ich darüber berichten.

Danke und gespannte Grüße,

Corinna von ReitClever

Wie gut kannst Du Dich auf Deine Augen verlassen?

Die Rumpfbeuge als Test für verbesserte Beweglichkeit beim Neuro-Rider®
Test- Übung- Retest beim Neuro-Rider®

Das und vieles Anderes fragst Du Dich, wenn Du Dich mit dem Neuro-Rider® Konzept auseinander setzst. Denn um eine Bewegung gut ausführen zu können, braucht das Gehirn genaue und schnell verwendbare Informationen, die es nutzt, um eine koordinierte Bewegung zu planen. Anders ausgedrückt zeichnen die Augen ein ungenaues Bild, hat das Gehirn nur eine unscharfe Landkarte seiner Umgebung zur Verfügung. Mit dieser verschwommenen Landkarte wird es keine schwungvollen Bewegungen zu lassen, sondern versucht, den Körper zu schützen, indem es seine Muskeln festhält.

Lockerheit und erreicht man also nur, wenn die eigenen Augen dem Gehirn gute Landkarten zur Verfügung stellen. Das gilt übrigens nicht nur für die Reizweiterleitung der Augen, sondern für Informationen aller Sinne, die aus dem Körper ans Gehirn gesendet und dort ausgewertet werden.

Das finde ich einen großen Erkenntnisgewinn für meine Unterrichtstätigkeit.

Denn bis jetzt habe ich überhöhte Anspannung eher bei fehlender Balance und Bewegungseinschränkungen eingeordnet. Dass ich einen lockeren Sitz auf dem Pferd auch über Augentraining erreichen kann, gefällt mir sehr!

Wenig verwundert hat mich, dass mein Gehirn die Informationen aus meinem linken schlechteren Auge anscheinend manchmal ausblendet. Damit ist das sogenannte Binokulare Sehen eingeschränkt und das hat Auswirkungen auf das Sehen von Tiefenschärfe. Die ist aber notwendig, um beispielsweise Entfernungen oder Bewegungen anderer Reiter in der Bahn abzuschätzen.

Das heißt ich weiß jetzt, was ich üben kann.

Und tatsächlich verändert sich meine Beweglichkeit sofort, wenn ich ein paar Augenübungen gemacht habe. Eigentlich sind Augenbewegungen nichts Neues für mich, denn auch in der Kinesiologie nutzen wir die Augen viel. Auch dort verändern sie die Zusammenarbeit der Hirnanteile und sorgen im Folgenden für ein deutlich farbenfroheres Sehen und mehr Entspannung im Körper.

Toll finde ich allerdings, das ich jetzt weiß, warum das so ist.

Der Neuro-Rider® Kurs scheint mir die Hintergrundinformationen zu geben, um Dinge, die ich schon lange benutze, besser zu verstehen.

Viel mehr erstaunt hat mich dagegen die Tatsache, dass eine Hirnhälfte nur 10% seiner neuronalen Aktivität in die Ausführung einer Zielbewegung steckt. 90% der nervalen Aktivierung geht an die Rumpfmuskulatur der gleichen Seite, um die Position zu sichern. Was sich jetzt ein bisschen nach Fachchinesisch anhört wird wichtig, wenn man beginnt, Bewegungsmuster oder Reittechnik verbessern zu wollen. Beispielsweise wenn ein Reiter Probleme mit einer weichen Hand hat und sich statt nachzugeben eher am Zügel festhält. Dann kann das nicht nur an der Anspannung von Arm oder Handgelenk liegen, sondern eher sollte man schauen, ob die Köperstabilität auf der gegenüberliegenden Seite ausreichend ist. Oft fällt einem als Reitlehrer auf, dass dieser Reiter schlecht in der Bewegung mitschwingt oder nicht immer über dem Schwerpunkt des Pferdes bleibt. Besser gesagt ist seine körpereigene Balance nicht gut genug, um mit den Händen nachgeben zu können.

Den Grund dafür in der Steuerungsstruktur des Gehirnes und der Reizaufnahme aus dem Körper zu suchen, das ist mir neu.

Mehr darüber und auch über die Synthese mit Ansätzen aus der Kinesiologie gibt es bei Einfach besser reiten mit Balance am 10.07.2021 bei mir auf dem Hof.

Also schau mal bei Dir, wie sich Deine Augen bewegen.

Setze dazu die Brille ab, wenn Du eine trägst. Dann suche Dir einen Fixpunkt in Deinem Blickfeld, den Du mit beiden Augen 30 Sekunden lang festhältst. Schaue dabei nacheinander nach oben, unten ,rechts, links, dicht vor die Nase und weit entfernt.

Nimm dafür als Vergleichsbarometer den Finger- Boden Abstand, wenn Du Dich aus dem geraden Stand mit nach vorne schauenden Füßen nach vorne beugst. Das tust Du einmal vor dem Fixieren eines Punktes und einmal direkt danach. Wird der Finger-Boden- Abstand kleiner, nachdem Du beispielsweise 30 Sekunden einen Punkt auf der rechten Seite angeschaut hast, ist diese Übung ein positiver Input für Dich. Denn wenn die Beweglichkeit größer wird heißt das, dass das Gehirn gut auf diese Übung reagiert: es kann nun ein besseres Bild der Umgebung zeichnen und gibt Bewegung frei.

Also teste einmal vor und nach jeder einzelnen Augenbewegung und schaue, welche Richtung die Rumpfbeuge verbessert. So einfach ist das 🙂

Natürlich ist das nicht immer so einfach.

Das sind nur sogenannte Basistests. Aber sie können schon eine Menge verändern.

Ich bleibe jedenfalls mit Spannung dabei und freue mich über die Vielzahl der Informationen, die ich im theoretischen Teil der Fortbildung bekommen habe. Im Mai geht es dann hoffentlich weiter mit mehr Kurspraxis im Neuro-Rider®.

Wenn Euch das Thema interessiert bleibt dran: ich werde bestimmt öfter einen Artikel über meine Erfahrungen in den Kursen schreiben. Und wer Lust hat, beantwortet kurz unter dem Artikel die Frage ob sich seine Beweglichkeit durch die Augenübung verbessert hat.

Danke und sonnige Grüße,

Corinna von Reitclever

#MEHRWissenfuerReiter

#HochwertigesWissenfuerReiter

#besserreiten

Nach den Augenübungen hat sich mein Finger- Boden- Abstand verbessert

View Results

Loading ... Loading ...

Nach einer Augenübungen hat sich mein Finger- Boden- Abstand besonders verbessert

View Results

Loading ... Loading ...

Nach einer Augenübungen hat sich mein Finger- Boden- Abstand besonders verschlechtert

View Results

Loading ... Loading ...

Juchu, es geht wieder los! Newsletter April 2021

Trotz des aktuellen Hin und Her auf Grund der Corona Zahlen konnte der Pferdeführerschein Umgang im März stattfinden.
Üben für den Pferdeführerschein Umgang im März 2021

Kleiner Aprilscherz: Denn so sollte der Newsletter für den April eigentlich beginnen. Nach langem Hin und Her mit dem Ordnungsamt erreichten mich Mitte März außerordentlich gute Nachrichten: der NEURO-RIDER Kurs vom 30.3.-01.04.21 mit Marc Noelke in Köln wurde genehmigt!

Dann Anfang letzter Woche die Ernüchterung: Auf Grund der Inzidenzzahlen von über 110 in Köln wurde der Kurs abgesagt. Anders gesagt sollen wir uns nun die Theorie online abholen und die praktischen Übungen werden auf Mai verschoben.

Dieses Hin und Her!

Dafür kann niemand, denn die britische Virusvariante scheint auf dem Vormarsch zu sein. D.h. im Moment liegen vor allem jüngere Menschen mit dieser Mutation auf den Intensivstationen, da die Alten inzwischen alle geimpft sind. Dieses Szenario hatten Experten schon vor einigen Wochen voraus gesagt. Ich verstehe die Angst vor der Überlastung der Intensivstationen. Aber ich verstehe auch den Unmut, der sich nach den verstärkten Lockdownmaßnahmen überall entlädt.

Was mich aber tatsächlich nervt ist die Planungsunsicherheit, die dieses Hin und Her schafft.

Wenn ich weiß, ab wann es wieder losgeht, kann ich meine Pläne darauf abstimmen. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres vertraue ich darauf, das das Nachholbedürfnis der Menschen groß sein wird. Alle jetzt verschobenen Termine oder unmögliche Buchungen werden nachgeholt.

Aber Zugticket buchen, stornieren, erneut buchen. In der Unsicherheit, dass die nun gebuchte Fahrkarte vielleicht auch wieder hinfällig wird… Hotelzimmer buchen, stornieren, neu buchen….

Wahrscheinlich sind das Luxusprobleme in dieser unruhigen Zeit.

Viele Menschen und auch Reiter haben gerade viel existenziellere Probleme, weil sie nichts machen dürfen. Keinen Reitunterricht, keine Kurse, keinen Schulbetrieb für die trotzdem hungrigen Schulpferde.

Gastronomie und Hotellerie sind auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Konzertbesuche? In weiter Ferne, obwohl es Öffnungskonzepte gibt.

Bis jetzt hatte ich Glück, dass wir in Brandenburg leben. Im März wurde bei mir auf dem Hof der Pferdeführerschein Umgang genehmigt. Dabei hatten wir sehr motivierte und disziplinierte Teilnehmer, die auch während des praktischen Übens draußen eine Maske trugen.

Mir gefällt jedes Mal die bunte Mischung, die bei diesen Kursen zusammen kommt. Es waren zwei Mädels, eine mit viel und eine mit lange zurück liegender Reiterfahrung dabei. Dann gab es geübte Reiterinnen, die später die Reittherapeuten- oder Richterlaufbahn einschlagen wollen. Demgegenüber gab es auch absolute Einsteigerinnen, die eigentlich mit ihren halbwüchsigen Kindern ein paar spannende Tage erleben wollten. Aber die beiden 15 Jährigen fanden einen Pferdeführerschein uncool, so dass die Mütter beschlossen, sich ohne Kinder eine schöne Zeit zu machen.

Das ist ihnen auch gelungen. Denn weil sie so unbedarft herangingen und ganz genau gemacht haben, was ihnen gezeigt und erklärt wurde, ging das auch in der Prüfung gut. Sie und alle anderen haben das wirklich gut gemacht!

Sicherlich waren alle aufgeregt. Aber das Hauptaugenmerk der Prüferin liegt darauf, wie die Teilnehmer mit unserem Partner Pferd umgehen. Ob sie die Eigenarten des Fluchtieres Pferd beachten und wie sie mit dem Pferd interagieren. Selbstverständlich sieht sie, ob jemand Erfahrung hat oder ein Einsteiger ist und oft noch volle Konzentration braucht.

Auch wurde der Pferdeführerschein Umgang von der FN ganz bewusst als BASISKURS konzipiert.

Ein Einsteiger soll den richtigen Weg in den Pferdesport finden. Das gelingt mit den Kursinhalten gut.

Ich finde es auch gut, wenn man sich auf den Weg zum Pferd mit entsprechenden Hinweisen macht. Wenn man von Anfang an lernt, worauf man achten muss und wobei etwas schief gehen könnte. Denn der Umgang mit 600 Kilo Lebendgewicht sollte von Anfang an sicher gestaltet werden. Auch wären viele gesundheitliche Probleme unserer Freizeitpferde durch mehr Wissen vermeidbar.

Alles gut gelaufen!

Am Ende waren alle Teilnehmerinnen glücklich und hielten stolz ihre Urkunde in den Händen.

So konnten wir den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Natürlich mussten wir Hände schütteln zur Gratulation auf Grund der aktuellen Situation unterlassen. Aber freuen geht auch auf Abstand!

Da sich der Kurs so schnell gefüllt hat, läuft jetzt schon die Anmeldung für den nächsten Durchgang. Auf Grund der hohen Nachfrage wird der Kurs noch einmal im Sommer und Herbst stattfinden. Sechs Plätze im Juni und zwei im September sind schon vergeben.

„Einfach besser reiten trotz Angst“ und „Einfach besser reiten mit Balance“, die für April geplant waren, die für April geplant waren, werde ich auf den 10.07.2021 und den 30.10.21 verschieben, damit es kein Hin- und Her mit Zu-und Absagen gibt.

Jedes Bundesland hat andere Corona-Regelungen.

Ob Kurse erlaubt sind und wenn ja mit wie vielen Teilnehmern ist von Region zu Region verschieden. Reitunterricht darf eigentlich überall als Einzelunterricht, aber nur in manchen Gegenden in kleinen Gruppen stattfinden. Ob der Unterricht dann überdacht in der luftigen Reithalle oder nur draußen stattfinden darf, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Ich lese oft, dass Ordnungsämter in den einzelnen Landkreisen unterschiedliche Auffassungen von dem haben, was erlaubt ist. Manche Module dürfen durchgeführt werden, manche Beriebe und Reitlehrer dagegen bekommen Ärger und werden verwarnt.

Dass das insgesamt eine unschöne und schwierige Situation ist, bleibt unbestritten. Da sich viele Reitlehrer von ihren Verbänden und Regionalvertretungen schlecht vertreten fühlen, formiert sich bei Facebook gerade eine Interessengemeinschaft für Reitlehrer. Es soll darum gehen, sich untereinander zu informieren, abzustimmen und auch geschlossen als Vereinigung aufzutreten. Geeint erreicht man in Verhandlungen mit politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern mehr. Denn machen wir uns nichts vor: viele Existenzen, die hauptberuflich von Pferden leben, sind aktuell gefährdet. Auch viele Schulpferde sind kurz davor, nicht mehr finanziert werden zu können.

Wer Lust hat, an der Interessengemeinschaft für Reitlehrer teilzunehmen kann mich anschreiben. Dann stelle ich den Kontakt her.

In den letzten Wochen gab es viele Beiträge, wie es vor einem Jahr war, als der erste Lockdown begann. Es war wärmer im März 2020 als jetzt und ich kann mich noch gut erinnern, wie voll es an dem Montag dieser geschichtsträchtigen Woche in der Berliner Einkaufsstraße war, in der ich arbeite. Zwei Tage später, am ersten Tag des Lockdowns war es dann gespenstisch ruhig: alle Läden zu und keine Menschen mehr an den Tischen der Cafés auf der Straße. Eigentlich konnte ich mir schon damals nicht vorstellen, dass dieser Zustand überhaupt einmal eintreten wird. Geschweige denn, dass man sich daran und das damit einhergehende Hin- und Her gewöhnt.

Und trotzdem sind wir ein Jahr später immer noch mitten drin.

Wenn ich mir die Zahlen und die häufig wechselnden Vorgaben der Politiker ansehe, habe ich leider nicht das Gefühl, dass uns dieser Zustand jemals wieder verlässt. Über das gesamte Thema habe ich einen Artikel geschrieben: Corona, Equines Herpesvirus und Klimaerwärmung- eine Selbstregulation der Natur?

Party und Feiern auf der Straße wie gerade in Israel brauchen die meisten Reiter denke ich nicht. Aber ein bisschen mehr Normalität und Planungssicherheit wäre schön. Momentan habe noch nicht einmal das Gefühl, dass es im Sommer so werden kann wie im letzten Jahr, als wieder Veranstaltungen erlaubt waren.

Denn nicht nur mein Neuro-Rider-Kurs in Köln schwankte. Auch der Pferdefachtag Oberfranken denkt über eine Terminverschiebung nach, wenn die Fallzahlen nicht runter gehen. So ist der Landkreis Hof häufig bundesweit die Nummer Eins in der Statistik. Momentan sind sie bei 381,9 ( Stand 27.03.2021, Webseite Hof.de).

Ob das bis Ende Mai so weit runter geht, dass der Pferdefachtag möglich wird?

Ich hoffe es. Denn das Organisationsteam scheint sehr gut drauf zu sein und gibt sich super viel Mühe, einen tollen Tag auf die Beine zu stellen.

In der Vorbereitung dazu habe ich ein Video mit einer Freundin gedreht: Schaut mal rein, indem Ihr auf den Link klickt. Ich finde es wirklich gelungen und freue mich auf den 28.05.2021!

Bis bald und hoffnungsvolle Grüße für entspannte Zeiten ohne viel Hin- und Her,

Corinna von Reitclever.

#MEHRWissenfuerReiter

#sicherreiten

#angstfreireiten

Corona, Equines Herpes, Klimaerwärmung- Eine Selbstregulation der Natur?

Auf Grund unserer Lebensweise wird viel Regenwald abgeholzt. Da gibt der Selbstregulation der Natur keine Chande.
Quelle:
https://www.regenwald.org/petitionen/1137/

Im Radio und auch in den sozialen Medien gab es letzte Woche viele Berichte darüber, wie es vor einem Jahr begann. Fast jeder kann sich erinnern, was er in diesen Tagen gemacht hat. Denn in der dritten Märzwoche 2020 begann der Lockdown in Deutschland. Das war ein bis dato unvorstellbares Szenario.

Genauso weiß ich noch ganz genau, wie ich damals im Auto saß und mit dem Landesverband Berlin Brandenburg wegen meines laufenden Pferdeführerschein Kurses telefoniert habe. Eigentlich konnte ich gerade gar nicht fassen, dass Schulen und Kitas am nächsten Tag schließen sollten.

Ich gebe zu, dass ich Corona bis zu diesem Moment überhaupt nicht ernst genommen habe. Für mich war das ein möglicherweise sehr schlimmer Virusausbruch in China, der mit meinem Leben nichts zu tun hatte. Auch die Berichterstattung fand ich übertrieben und verstand nicht, was für Deutschland und Europa nun erwartet wird, wo das Virus gerade erst angekommen war.

Auch erinnere ich mich an jene denkwürdige Tagesschausendung, in der gezeigt wurde, wie nachts Coronatote mit Militärtransportern aus Bergamo in Italien abtransportiert wurden.

Irgendwie habe ich nach wie vor das Gefühl, dass Vieles deshalb so dramatisch dargestellt wird, damit das ganze Geschehen auch ernst genommen wird.

Sicherlich gibt es Tote- und auch sehr viele Tote. Das ist schlimm. Denn hinter jedem einzelnen Toten steckt ein Schicksal, eine Familie, eine Tragödie.

Deshalb die Anmerkung ehe wir uns falsch verstehen: ich trage freiwillig eine FFP 3 Maske, halte Abstand und wasche mir regelmäßig die Hände. Auch in meinem Kursen achte ich auf Mundschutz, Hygiene und Abstand. Besser gesagt möchte ich nicht ausprobieren, wie schlimm Corona tatsächlich ist.

Aber um die Erde vor uns Menschen zu retten sind das noch lange nicht genug Tote. Es gibt in der Biologie das Phänomen, dass in einer Zeit, wo beispielsweise eine Kaninchenpopulation übervölkert ist und zu wenig zu fressen findet, von einer Seuche heimgesucht wird. Dabei sterben fast alle Kaninchen. Diejenigen, die übrig bleiben, haben dann wieder ein schönes Leben, weil sich ihre Umwelt von ihnen erholen kann. Das ist so eine Selbstregulation der Natur.

Wäre es mit den Menschen so leicht, hätte unser Planet vielleicht eine Chance.

Dann wäre Corona wahrscheinlich ein lokal begrenztes Phänomen, was viele Opfer fordern, aber die Menschen in anderen Regionen verschonen würde.

Dann könnte man sich fragen, ob das Corona-Virus tatsächlich eine Art Selbstregulation der Natur ist.

Aber der moderne Mensch ist mobil. Er fährt häufig mit einem meist Schadstoffe ausstossenden Vehikel durch die Gegend und verreist auch gerne. So werden lokale Krankheitserreger in alle Winde verstreut und stecken eben auch Menschen in anderen Ländern und Kontinenten an.

Genauso empfinde ich das beim Ausbruch des Equinen Herpesvirus in Spanien.

Abgesehen davon, dass man sich fragen kann, was wenige internationale Sportreiter auf einem hochdotierten Turnier zu tun haben, wenn das Leben in ihrer Heimat weitestgehend still steht. Dass jungen Pferden immer mehr in immer kürzerer Zeit zugemutet wird, damit sie gewinnbringend verkauft werden können, ist kein Geheimnis. So haben die dann auch extremen Stress und das Herpesvirus, das sich immer irgendwie und irgendwo in der Luft empfindet, kann angreifen und Opfer fordern.

Wären die Pferde dann lokal vor Ort und in der Region zuhause, wo das Virus ausbricht, könnte man sie abriegeln und behandeln. Alles würde sich beruhigen und keine Auswirkungen auf andere Regionen haben. Wie viele Reiter und Pferde sind vorzeitig abgereist und haben das Herpesvirus mit in ihre Heimat gebracht?

Wieder ist es die Mobilität, die die Selbstregulation der Natur in andere Gebiete überträgt.

Das Ganze zu einer Zeit, in der es vielen Menschen sowieso schon schlecht geht.

Wie viele Soloselbständige und wie viele Familien bangen gerade um ihre Existenz auf Grund der Coronabeschränkungen? Wie viele Reitschulen stehen gerade vor dem Aus? Anders gefragt: wie viele Pferde können in absehbarer Zeit nicht mehr finanziert werden? Und so wie sich die Fallzahlen gerade entwickeln, werden die Eindämmungsmaßnahmen in Kürze wieder verschärft.

Ich finde das Ganze nicht nur traurig, sondern auch surreal.

Wenn ich mir klar mache, wie viele Ausnahmen von der Regel es gibt: Warum dürfen Spitzensportler reisen und Freizeitsportler ihren Sport noch nicht einmal ausüben?

Warum begreifen Menschen nicht, dass ihr Handeln immer folgenschwer ist?

Jede Aktion zieht eine Reaktion nach sich.

Ehrlich gesagt hatte ich im ersten Lockdown 2020 gehofft, dass die Natur eine Chance bekommt.

Bilder von stehenden Flugzeugen, Kreuzfahrtschiffen und schwimmenden Delphinen in Venedig machten mir Mut. Aber dann gab es im Herbst die schizophrene Situation, dass Osteseeurlauber aus ihren Hotels auschecken mussten, während von Kiel aus Kreuzfahrtschiffe in See stachen.

In was für einer Welt leben wir?

In einer, in der die Natur versucht, sich vom Menschen zu befreien. Corona, Herpes und Klimaerwärmung sind in meinen Augen alles Phänomene einer versuchten Selbstregulation der Natur.

Und wir sollten darauf reagieren. Indem wir nachhaltiger leben und weniger Ressourcen verbrauchen, als uns von der Erde zur Verfügung gestellt werden.

Du kannst einen kleinen Beitrag leisten, indem mit dem Zug anstatt mit dem Flugzeug verreist. Auch veränderst Du etwas, indem Du Fleisch aus Massentierhaltung liegen lässt. Weil für die dazu notwendige billige Sojafütterung Regenwald abgeholzt wird. Genauso wie für Palmöl, was in fast allen industriellen Fertigprodukten enthalten ist. Auch im allseits geliebten Nutella ist Palmöl drin. Ich habe jahrelang nach einer gut schmeckenden Alternative gesucht und eine gefunden.

Beispielsweise kannst Du auch Petitionen unterschreiben: https://www.regenwald.org/petitionen/1137/es-ist-hoechste-zeit-die-eu-muss-die-abholzung-der-waelder-stoppen.

Denn wir haben nicht mehr lange Zeit, etwas zu bewegen.

Die Klimaerwärmung wird die letzte Stufe der Selbstregulation der Natur sein, der wahrscheinlich fast alle Existenzen zum Opfer fallen werden.

Manchmal mutlose Grüße,

Corinna von ReitClever

Der Kompass für Reiter

Der Kompass für Reiter ist eine Orientierung, welche Fähigkeiten fürs Reiten man brauch und was man verbessern könnte.
Der Kompass für Reiter

Vor kurzem wurde ich gefragt, was ich verändern würde, wenn ich in der Reiterwelt etwas verändern könnte. Nach kurzer Überlegung dachte ich mir, dass ich einen Kompass für Reiter einführen würde.

Und zwar analog zum Pferdeführerschein Umgang, der von der FN im letzten Jahr eingeführt wurde.

Dort werden wesentliche Grundlagen im Umgang mit dem Pferd darüber vermittelt, wie man sich verhält, dass der Umgang mit dem großen Tier möglichst unfallfrei und sicher abläuft. Darüber hinaus wie man ein Pferd füttert und wie man es gesund erhält.

Genauso erhält man es gesund, wenn man als Reiter ein angenehmer Rucksack für das Pferd darstellt.

Man kann sich wie ein schwerer Sack für den Pferderücken bewegen oder man kann sich mit seinem eigenen Schwerpunkt so über den des Pferdes bringen, dass man „leicht“ zu tragen ist.

Um sich in jeder Lage gut ausbalancieren zu können, sind verschiedene körperliche Fähigkeiten notwendig. Zuerst müssen die körperlichen Fähigkeiten ein weiches Mitgehen mit der Pferdebewegung zulassen. Das bedeutet sowohl eine ausreichende Kraft in bestimmten Muskeln als auch eine gute Dehnfähigkeit in anderen Muskeln.

Weiterhin brauchen Reiter Koordination und Rhythmusgefühl, um sich dem Pferd anzupassen. Dazu gehört auch ein gut entwickeltes Gleichgewicht.

Zum Zweiten muss man sich innerlich loslassen können, um entspannt auf dem Pferd zu reagieren.

D.h. wenn man mal Blödes erlebt hat oder vom Pferd gefallen ist, verhindern Angstmuster im Gehirn, dass man sich auf dem Pferd entspannt. Anstatt durchzuatmen hält man die Luft an und spannt unwillkürlich die Muskelgruppen an, die das Pferd antreiben.

Also genau das, was man als ängstlicher Reiter verhindern möchte. Je besser man sich innerlich und äußerlich entspannen kann, desto besser kommt das Pferd zur inneren und äußeren Losgelassenheit.

Als Drittes ist es hilfreich, fokussiert zu sein, wenn man mit Pferden arbeitet.

Besser gesagt braucht man eine mentale Vorstellung von dem, wo es eigentlich hingehen soll. Habe ich ein Ziel mit meinem Pferd kann ich zielgerichtet darauf hinarbeiten anstatt planlos hinzudümpeln.

Das Ganze fasst man unter dem Oberbegriff mentales Training zusammen.

Zu guter Letzt denke ich beim Kompass für Reiter an Selbstbeherrschung und Fairness.

Eine genaue Definition dafür habe ich noch nicht gefunden. Eigentlich meine ich die Fähigkeit des Reiters, die Ereignisse des Tages außen vor zu lassen und dem Pferd gegenüber unvoreingenommen zu sein. Es kann nicht dafür, dass ich Ärger mit meinem Chef oder Partner hatte.

Deshalb sollte es auch nicht unter meinem Ärger leiden. Aber in der Realität ist es oft so, dass man den Stress und die Spannung des Tages mit in den Pferdestall nimmt. Und dann reagiert man mitunter ungerecht und macht das Pferd für ein Verhalten verantwortlich, was eher auf Unverständnis über unsere geladene Körpersprache beruht als auf Widersetzlichkeit.

Und, findet Ihr diese Herangehensweise hilfreich?

Wenn ja würde ich mich freuen, wenn Ihr ein paar Fragen dazu im Anschluss an den Artikel beantwortet.

Die Möglichkeit, zu testen, wie gut Eure Fähigkeiten im Bereich körperlich Fitness, Mentale Stärke und angstfreies Reiten sind, habt Ihr auf den Seiten Fitnesscheck für Reiter, Mentalcheck für Reiter und Mutcheck für Reiter. Alle drei habe ich speziell für Reiter entwickelt und alle bieten mit der Testauswertung einen Ansatz, wirklich etwas zu verändern.

Denn wenn ich weiß, wo ich gut bin und wo noch Handlungsbedarf besteht, kann ich zielgerichtet darauf hinarbeiten, besser zu werden.

Davon profitiert vor allem mein Pferd, weil es dann einen angenehmeren Rucksack zu tragen hat. Letztendlich profitiere auch ich als Reiter davon, weil meine Motivation steigt, wenn ich besser werde und Erfolgserlebnisse habe.

Vielen Dank,

Corinna von ReitClever

#MEHRWissenfuerReiter

#sicherreiten

#angstfreireiten

War der Artikel hilfreich?

View Results

Loading ... Loading ...

Findet Ihr die Idee eines Kompass für Reiter gut? ( 1 Antwort möglich)

View Results

Loading ... Loading ...

Würdet Ihr Euch an einem solchen Kompass orientieren?

View Results

Loading ... Loading ...

Wie könnte die vierte Fähigkeit heißen?

View Results

Loading ... Loading ...

Wer oder was ist ReitClever?- Hochwertiges Wissen für Reiter

Reitclever bietet hochwertiges Wissen für Reiter
Immer im Gleichgewicht

Häh? Hochwertiges Wissen für Reiter??

Falls Ihr Euch schon immer mal gefragt habt, was hinter der Seite ReitClever steckt gibt es in folgendem Video die Erklärung.

Vielleicht überlegt Ihr auch, warum es auf der Seite vor allem Kurse für Reiter ohne Pferd anbietet.

Dann schaut Euch das kurze Video an.

Darin erzähle ich von der Idee, die dahinter steckt.

Außerdem ist mir im Vorfeld des Drehs eine Idee gekommen. So bin ich gerade dabei einen Kompass für Reiter zu entwickeln.

Der soll eine Orientierung bieten, was man alles an Fähigkeiten braucht, um gut mit dem Pferd arbeiten zu können. Nur dann ist gewährleistet, dass auch beide Spaß daran haben.

Klickt auf den folgenden blauen Link und dann viel Spaß beim Anschauen:

https://youtu.be/05roUo92p8A

Ehrlich gesagt hat die Aufnahme mit meiner Freundin Jana Spaß gemacht. Vielleicht drehen wir in nächster Zeit noch mehr Videos. Es war gar nicht so schlimm, wie ich erwartet habe 😉

Wenn es Dir gefällt, würde ich mich über ein Like unter dem Video freuen 🙂

Du darfst es selbstverständlich auch gerne teilen. Oder Du schickst mir eine Mail mit Anregungen, was Du noch gerne im Video erklärt haben möchtest.

Viel Spaß und bis bald,

Corinna von ReitClever, hochwertiges Wissen für Reiter

#MEHRWissenfuerReiter

#sicherreiten

#angstfreireiten

#hochwertigeswissenfuerreiter

Kleines Wunder und was es noch alles so gab, Newsletter März 2021

Ein kleines Wunder der Natur sind unsere Schafszwillinge
Ein kleines Wunder der Natur sind „Schnee“ und „Flocke“ mit Mama „Lilo“.

Wir sind Schafseltern geworden.

Eine Geburt ist jedes Mal ein kleines Wunder der Natur, wie ich finde.

Ein Schaf unserer kleinen Skudden Herde lammte zum 2.Mal und hat alles souverän gemeistert. Skudden sind eine alte deutsche Nutztierrasse, die auf der roten Liste der bedrohten Nutztierarten steht. Im Umgang sind sie äußerst unkompliziert und dafür bekannt, dass sie alles rund um die Geburt selber machen.

Weil „Lilo“ sich als Geburtstermin den 31.01.2021 ausgesucht hatte, mussten wir ein bisschen helfen.

Ich fand die Zwillingslämmer frisch geschlüpft gegen 22.00, als ich die Pferde in der bis dahin kältesten Nacht des Jahres in den Stall gelassen habe. Sie waren noch ganz nass.

Erst haben wir eine Babywärmelampe aufgebaut, damit die kleinen Fellknäule nicht erfrieren. Da wir Sorge hatten, dass der Stall abfackelt, wenn die Lampe vom Holzbock fällt, hat mein Mann sie mitten in der Nacht kurz entschlossen in den Vorraum unseres Hauses umquartiert. So konnten „Schnee“ und „Flocke“ ihre ersten Schritte ins Leben gut meistern und haben sich von der Größe her verdoppelt.

Eigentlich hätten die anderen 3 Schafsdamen auch gleich lammen können dachten wir. Denn der Bock ist als Jungtier im Juli letzten Jahres zu uns gekommen und hat „Lilo“ mit 5 Monaten geschwängert. Bleibt also spannend, ob bei den anderen nun auch noch etwas kommt.

Die Lämmer hätten es dann leichter, weil es nun deutlich wärmer ist. Wir hatten Anfang letzter Woche nachts – 15 Grad. Nun haben wir tagsüber + 10 – + 20 Grad. Ein Temperaturunterschied von 30 Grad.

Das empfinde ich weniger als ein Wunder der Natur sondern als deutliches Zeichen für den Klimawandel.

So angenehm ich es finde, in der Sonne abzuäppeln oder Heu tauchen zu können, ohne dass mir die Finger abfrieren. Frühlingsluft ist nun mal die schönste Luft.

Aber die Entwicklung macht mir Angst.

Der Klimawandel ist ein so großes Phänomen, dass man glauben könnte als einzelner Mensch nichts auszurichten. Doch ich kann und ich muss sogar in meinem kleinen bescheidenen Umfeld das verändern, was zu verändern ist, um etwas zu erreichen. Denn die Auswirkungen des Klimawandels werden für alle Lebewesen und Existenzen auf der Erde katastrophal sein.

Nach Möglichkeit kaufe ich nur Bio, aus der Region und unverpackt ein. Auch achte ich auf Getränke in Mehrweg-Glasflaschen. Vielleicht lässt es sich einrichten, mit den öffentlichen Verkehrsmittel oder Fahrrad zu fahren. Zugegebenerweise sind die Öffis im Berufsverkehr zu Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ein schwieriges Thema.

Beispielsweise frühstücke ich seit längerer Zeit vegan. Seitdem habe ich im Laufe der Zeit alle Varianten von Gemüseaufstrichen der Supermärkte ausprobiert.

Dabei fällt mir auf, dass sich das Sortiment verändert. Manche Sorten gibt es nicht mehr. Dafür gibt es nun eine größere Auswahl mehrerer Firmen in verschiedensten Zusammensetzungen. Auch gibt es zunehmend mehr Obst und Gemüse, was unverpackt verkauft wird.

Also tut sich was. Wenn es auch langsam ist.

Jede einzelne Kaufentscheidung ist ein Signal. Dazu gehört auch, billige Presswurst im Kühlregal liegen zu lassen und stattdessen Wurst vom regionalen Fleischer zu kaufen.

Stellt Euch mal vor, wie es Eurem Pferd geht und was das täglich an Auslauf und Futtermitteln bekommt. Im Gegensatz dazu überlegt Euch, wie es wohl einer Kuh im Milchbetrieb geht. Oder wie Schweine in der industriellen Fleischproduktion gehalten werden.

Es fängt schon bei Hühnern an: Seitdem wir Hühner haben, weiß ich, dass es 21 Tage dauert bis ein Ei ausgebrütet ist. 21 Wochen braucht ein Huhn bis es ausgewachsen ist und selber Eier legt.

Unsere Küken haben sich nach 4 Wochen von Größe und Gewicht her verdoppelt.

Dagegen wird ein Broiler nach 28 Tagen geschlachtet. Was der wohl in seinem kurzen Leben alles bekommt, dass er nach 4 Wochen ausgewachsen ist und Schlachtreife hat?

Das ist für mich weniger ein kleines Wunder, sondern ein Denkanstoß.

Ansonsten hat uns das Wort mit dem großen C noch fest im Griff.

Gute Arbeit leisten dabei die Landesverbände und die FN. Beispielsweise bekomme ich über verschiedene Kanäle regelmäßig Informationen darüber, wie man Fördermittelanträge stellen kann und wo sich ein Steuerberater für Reitbetriebe Tipps holen kann.

Letzte Woche bekam ich einen Link zu einer Umfrage, mit der die FN Zahlen und Fakten sammelte. Denn sie verhandelt mit den Verantwortlichen über eine schnelle Öffnung der Reitschulen, sobald Lockerungen möglich sind. Über diese Aktionen habe ich einen Artikel geschrieben: Positives trotz Corona. Wer ihn lesen möchte, klickt einfach auf den blauen Link.

Eigentlich war zu erwarten, dass nach der Partner Pferd und der Magdeburger Pferdemesse auch die Nordpferd in Neumünster abgesagt wurde. Ob der Pferdefachtag Oberfranken stattfinden kann bleibt weiterhin spannend.

Da sich in der Politik nun ein Strategiewechsel anbahnt, der auf selbst durchführbaren Coronatests beruht, bin ich guter Dinge, dass der Neuro-Rider Kurs Ende März in Köln stattfinden kann. Vom Inhalt erwarte ich viel und freue mich sehr drauf!

Die Aussicht, dass eine Lockerungen der Kontaktbeschränkungen durch flächendeckende Coronatests möglich wird, wird Vieles erleichtern.

Hoffentlich können davon auch viele Betriebe und Ideenanbieter profitieren.

Anfang Februar gab es einen tollen Kursstart mit Einfach besser Reiten trotz Angst. Der Kurs lief zum ersten Mal und erhielt ein durchgehend positives Feedback:

Der Kurs „Besser reiten trotz Angst“ hat mir gezeigt, dass es nicht DAS Wundermittel gibt, um die Angst in manchen Situationen mit dem Pferd in den Griff zu bekommen.

Angst entsteht durch eine Vielzahl von Faktoren, deren Zusammenhänge Corinna uns anschaulich vermittelt hat. Insbesondere die von Corinna gezeigten Übungen um seinen Stress in der Angstsituation zu mildern und auch die Übungen zum Gleichgewicht und zur Entspannung finde ich sehr gut und werde sie in mein alltägliches Reiterleben integrieren.

Der Weg ist das Ziel, bzw. die Schritte auf dem Weg….

Vielen Dank für diesen tollen Kurstag und die vielen Techniken, die du uns gezeigt hast! Der Kurs ist sehr empfehlenswert!“

Andrea W. aus Eisenhüttenstadt

Deshalb findet er noch einmal am 17.04.2021 statt. Anmelden könnt Ihr euch unter dem blauen Link. Alternativ gibt es ihn auch als Onlinekurs.

Gerade lockt das Wetter nach draußen.

Und das ist gut so: Wenn die Vögel singen und die ersten Frühblüher austreiben, riecht man förmlich ein kleines Wunder der Natur

Deshalb freue ich mich auf den nächsten Pferdeführerschein Umgang, der am kommenden Samstag startet. Vom LPBB haben wir grünes Licht und die Prüfung am 26.03.2021 genehmigt bekommen.

Der Kurs war so schnell voll, dass ich für Juni eine neue Runde geplant habe- und zwar vom 05.-19.06.2021. Die Prüfung wird dann am 25.06.2021 sein.

Und zum Abschluss noch etwas Nettes:

Eine Leserin hatte mir nach der Umfrage zum Thema Datenschutz und Datensicherheit die Suchmaschinen „Startpage“ und „DuckDuckGo“ als Alternativen vorgestellt.

Beide kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Aber ich freue mich, konstruktive Vorschläge und Antworten zu bekommen. Jetzt habe ich „Startpage“ als Suchmaschine auf meinem Laptop installiert und ein gutes Gefühl dabei.

Bitte bleibt gesund und nutzt die Zeit, Euer persönliches kleines Wunder zu erleben.

Bis bald,

Corinna von ReitClever

Positives trotz Corona, Februar 2021

Ein kleines Wunder der Natur sind unsere Schafszwillinge
Ein kleines Wunder der Natur sind „Schnee“ und „Flocke“ mit Mama „Lilo“.

Positives trotz Corona zu finden ist nicht immer einfach.

Denn das Wort mit dem großen C hat uns alle noch fest im Griff.

Für Pferdesportler sind die Auswirkungen unterschiedlich. So ist kontrolliertes Bewegen der Pferde möglich, Reitunterricht aber noch nicht erlaubt.

Deshalb ist der Landesverband für Pferdesport Berlin Brandenburg im Gespräch mit den Verantwortlichen aus Berlin und Brandenburg. Ihr Ziel ist es, den Betrieb in Vereinen und Reitschulen und auch den Reitunterricht in die Bereiche zu bekommen, die nach der Lockerung der Beschränkungen wieder stattfinden dürfen.

Auch berücksichtigt der LPBB die Tatsache, dass Präsenzveranstaltungen seit nun fast einem Jahr nur eingeschränkt stattfinden können. Deshalb akzeptieren sie für Lizenzverlängerungen zwei Onlineveranstaltungen als Nachweis. Eine gute Idee finde ich.

Ein Folge der jetzigen Situation ist, dass digitale Angebote förmlich explodieren.

So kann man bei der FN fast wöchentlich Onlinefortbildungen zu den unterschiedlichsten Pferde- und Reiterthemen machen. Sie sind gut organisiert, leicht zugänglich und auch interessant gestaltet. Bei den Temperaturen der letzten Wochen finde ich es sehr angenehm, auf dem heimischen Sofa zu sitzen und via Laptop Informationen zu bekommen anstatt in der Reithalle zu sitzen.

Großveranstaltungen sind weiterhin untersagt.

Im Kleinen dürfen in Brandenburg Veranstaltungen drinnen mit bis zu 50 und draußen bis zu 100 Personen stattfinden. Fortbildungen bis 5 Personen sind erlaubt, weshalb ich meine Präsenzkurse weiterhin in abgespeckter Form durchführe. Das empfinde ich es als Positives trotz Corona.

Darüber hinaus bin ich gespannt, wie andere Anbieter das machen.

Ich warte auf die Bestätigung, dass der Neuro-Rider Kurs bei Marc Noelke in Köln tatsächlich stattfinden darf. Spannend finde ich das deshalb, weil jedes Bundesland andere Inzidenzwerte hat. Daraus leitet auch jede Landesregierung ein anderes Vorgehen ab.

Fest steht nur, dass Messen als Großveranstaltungen kaum mit den aktuellen Hygieneverordnungen durchzuführen sind. Spätestens an den Aktionsringen stehen die Menschen dicht an dicht und folgen den Vorführungen. Auch wenn in den Hygienekonzepten pro Messehalle Maximalzahlen an Personen vorgesehen sind, die sich zeitgleich dort aufhalten dürfen. Der erforderliche Mindestabstand wird trotzdem nicht zu garantieren sein.

So wurde die Leipziger Partner Pferd erst von Januar in den April 2021 verschoben. Schließlich wurde sie abgesagt und die Veranstalter hoffen auf das Weltcupjahr 2022, in der sie ihre Tore hoffentlich im April öffnen können. Die Magdeburger Pferdemesse wurde abgesagt, genauso wie die Nordpferd in Neumünster. Auch hier überlegen die Veranstalter, den Termin in den Sommer zu verschieben.

Leichter hat es das Team vom Pferdefachtag Oberfranken. Der Termin am 28.05.2021 ist so gewählt, dass die ganze Veranstaltung draußen und in der Reithalle stattfinden kann. Ich freue mich sehr auf den Tag, denn ich werde mit ReitClever dabei sein. Falls der Termin nicht gehalten werden kann, wird er auf den Sommer verschoben.

Auch ist ein Ende der Winterzeit in Sicht.

Wenn man wieder mehr draußen sein kann, sieht vieles farbenfroher aus. Die Möglichkeiten sind größer und die Fallzahlen werden weiter sinken. So ist die Chance gut, dass man mehr Positives trotz Corona erleben kann. Ich merke jedenfalls, dass das Bedürfnis danach groß ist. Mein aktueller Pferdeführerschein Umgang Kurs im März hat sich so schnell gefüllt wie noch nie und ist jetzt komplett voll.

Deshalb finde ich es, dass es sich lohnt, eine Aktion zu wagen, wenn die Rahmenbedingungen das erlauben. Falls Ihr oder Euer Verein überlegt, ein Turnier oder Breitensporttag durchzuführen: Auch hier gibt der Landesverband für Pferdesport Berlin Brandenburg Hilfestellung bei der Planung und Vorbereitung, um das Ganze coronakonform durchzuführen.

Gestern erreichte mich von dieser Adresse eine Umfrage der FN:

Um die Härte der Pandemie-Auswirkungen für Vereine und Betriebe insbesondere für diejenigen mit Schulpferden zu unterstützen, startete die FN eine kurze anonymisierte Umfrage. Wenn Ihr mitmachen wollt, klickt auf den blauen Link.

Denn um auf der Basis harter Fakten für die Betriebe arbeiten zu können bitten sie um eine rege Teilnahme. Die Befragung läuft bis einschließlich 20.02.2021.

Also: haltet durch und bleibt vor allem gesund!

Die Tage werden länger und es gilt für das eigene Wohlbefinden manch Positives trotz Corona zu entdecken.

Und 2022 wird wieder mehr Normalaktivität möglich sein. Da bin ich mir sicher.

Corinna von ReitClever

Gute Balance: Wie sicher fühlt Ihr Euch auf dem Pferd?

Eine gute Balance für Reiter durch spielerische Übungen und mehr Koordination

Wusstet Ihr, dass die Gleichgewichtsreaktion eine der komplexesten Fähigkeiten unseres Körpers ist? Wenn es richtig zur Sache geht, sind nicht nur fast alle Muskeln des Körpers beteiligt sondern auch eine ganze Menge Hirnbezirke.

Daher ist es für Reiter wichtig, sich mit dem eigenen Gleichgewicht zu beschäftigen. Da Pferde manchmal blitzschnell in eine andere Richtung unterwegs sind als wir geplant haben, spielt Balance für Reiter eine wichtige Rolle.

Überhaupt hat das Gleichgewicht eine grundlegende Bedeutung in allen Bereichen des Sports. Es besteht eine enge Beziehung zwischen der Gleichgewichtsfähigkeit und der Leistungsfähigkeit.

Warum brauche ich eine gute Balance für Reiter?

Der Reiter hat ein mehr oder weniger gut ausgeprägtes Bewegungsgefühl für den eigenen Körper. Zudem hat er eine Vorstellung von der gemeinsamen Bewegung mit dem Pferd, die er geplant hat.

Beides muss man mit den Bewegungen des Pferdes zusammen bringen damit es eine harmonische gemeinsame Bewegung gibt. Jede Richtungsänderung und jeder Tempowechsel stellt eine Herausforderung für das Gleichgewicht von Pferd und Reiter dar.

Denn klaffen die Bewegungsvorstellung des Reiters und die des Pferdes auseinander müssen sich beide miteinander arrangieren. Wenn es zu einer Fluchtreaktion des Pferdes kommt entscheiden mitunter Bruchteile von Sekunden, ob der Reiter oben bleibt oder ob er das Pferd verliert.

Schauen wir also mal genauer hin.

Wir brauchen drei Fähigkeiten für eine gute Balance.

Zuerst muss das Gehirn auf den Reiz des Pferdes reagieren. Dazu braucht es Informationen aus dem Körper, die ihm die Pferdebewegung und den Zustand des eigenen Körpers vermitteln.

Aus diesen Informationen filtert das Gehirn die Wichtigen für die geplante Aktion heraus. Dazu muss es alle Infos verarbeiten. Damit plant es eine Aktion oder Reaktion.

Zuletzt schickt es „Befehle“ an den Körper damit die Muskeln reagieren können, wenn es sich für eine Aktion entschieden hat.

Faszinierend ist, dass das Ganze in Bruchteilen von Sekunden stattfindet.

Diese Reaktionen sind bei uns gut ausgereift, weil wir auf Überleben programmiert sind. Während der letzten Jahrtausende hat sich das menschlichen Gehirne dahingehend weit entwickelt.

Aber nur wenn man sich sicher fühlt kann man eine gute Balance entwickeln.

Dann kann man Kraft und Koordination steuern und die eigenen Bewegungen präzise an die des Pferdes anpassen.

Dagegen wird holprig, sobald man sich unsicher fühlt. Auf Grund des Überlebensmodus, den das Gehirn bestimmt, werden Muskeln angespannt, um den Körper zu schützen. Dabei bleibt die  Feinsteuerung auf der Strecke. Man fühlt sich verspannt und unsicher. Erfolg und Sicherheit auf dem Pferd bleiben aus.

Damit das Gehirn ein gutes Gleichgewicht schalten kann, nutzt es vor allem Informationen aus den Augen.

Weiterhin bekommt es Input aus dem Gleichgewichtsorgan und der Peripherie des Körpers. Deshalb ist es eine gute Idee, neben den Muskeln vor allem auch die Augenfunktionen zu trainieren. Das kann man mit bestimmten Bewegungen und Blickwendetechniken tun. Denn je besser das Gehirn die Information der Augen verarbeiten kann, desto präziser kann es die Anweisungen an den Körper steuern.

Eignen tun sich dafür Übungen aus dem BrainGym®, da sie genau das tun. Diese sogenannten Hirngymnastikübungen verbessern die Zusammenarbeit aller Sinnesorgane. Weiterhin trainieren sie die Entspannungsfähigkeit und erhöhen die Koordination aller Körperteile.

Beides hilft, eine gute Balance zu entwickeln.

BrainGym® ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Kurse Einfach besser reiten mit Balance und Einfach besser reiten trotz Angst. Denn auch wenn man auf dem Pferd zu Ängsten neigt, ist es durch die verstärkte Anspannung schwierig, eine gute Balance für Reiter zu entwickeln.

Für mehr Informationen klickt auf die blauen Links.

Viel Spaß beim Üben wünsche ich Euch!

Corinna von ReitClever

PS: „Einfach besser reiten mit Balance“  ist auch als Onlinekurs in Arbeit.

#MEHRWissenfuerReiter

#sicherreiten

#angstfreireiten

#hochwertigeswissenfuerreiter

Lichtblick in 2021- Neues von ReitClever Februar 2021

Brain-Gym® für Reiter Ist ein persönlicher Lichtblick in 2021 für mich.

So langsam kristallisiert sich heraus, dass es mehr als einen Lichtblick in 2021 für mich gibt.

Zwar beherrscht das Wort mit dem großen C noch fast alle Schlagzeilen.

Weiterhin schränkt es große Teile unseres gewohnten Lebens ein. Aber wir Reiter zählen zu den privilegierten Sportlern, die ihre Pferde bewegen und den damit verbundenen „Sport“ ausführen dürfen. Keiner von uns ist in einem Leitungskader, in dem er für irgendein Championat trainieren oder an einem Turnier teilnehmen dürfte.

Trotzdem können wir täglich reiten, longieren oder mit dem Pferd spazieren gehen. Manche Reitschule bietet kontrolliertes Bewegen der Schul- und Vereinspferde für ihre Mitglieder an. Denn schließlich müssen die Pferde bewegt, weiterhin gefüttert und medizinisch versorgt werden.

Auf den Seiten der FN kann man sich informieren, wie man auf finanzielle Hilfe zurückgreifen kann. Im letzten Servicebrief war dazu ein Artikel „Finanzhilfen in der Pandemie“. Beispielsweise gab er Informationen darüber, welche Förderungen wann sinnvoll sind. Unter dem Link findet Ihr mehr dazu.

Zugegebenerweise bin ich in der glücklichen Situation, als Physiotherapeutin arbeiten zu „dürfen“.

Das ist für mich weniger ein Lichtblick in 2021 als eine gewohnte Aufgabe. Inzwischen arbeite ich freiwillig mit FFP 3 Maske und Flächendesinfektion in den Behandlungsräumen. Aber ich komme unter Leute und habe weiterhin die Chance, das Geld zu verdienen, was sich die Pferde momentan nicht erarbeiten können.

Ein Lichtblick in 2021 wird der Umstand sein, dass wir nach dem letzten Lockdown einen sehr guten Sommer für die Pferden hatten. Viele Familien wollten augenscheinlich etwas nachholen und kamen zu diesem Zweck zu uns.

Auch meine Kurse für Reiter finden regelmäßig statt.

Zur Zeit gilt in Brandenburg die Regel, dass Fortbildungen mit bis zu 5 Personen stattfinden dürfen. Da wir Theorie und Praxis ohne Pferd in unserem Veranstaltungsraum machen, habe ich die Teilnehmerzahl auf 4 beschränkt.

Dort haben wir 150 Quadratmeter Platz für ausreichend Abstand und setzen auf Händedesinfektion und FFP 2 Masken.

Zwar kann sich diese Regelung ändern, wenn die Virusvarianten die Zahlen hochtreiben. Aber der Kurs „Einfach besser reiten trotz Angst“ am 06.02.2021 ist voll und wird deshalb am 27.02.2021 wiederholt. Anmelden könnt Ihr Euch unter dem blauen Link.

Ein weiterer Lichtblick in 2021 ist, dass sich der Pferdeführerschein Umgang seit Anfang des Jahres schnell gefüllt hat. Alle Teilnehmer sind nun komplett. Wenn die Auflagen so bleiben, findet er wie geplant vom 06.03.- 20.03.2021 statt. Falls sich etwas ändert, verschieben wir den Kurs auf April oder Mai.

Da die Nachfrage groß war, habe ich eine Wiederholung im Juni und September 2021 geplant. Und zwar vom 05.06.2021 bis 19.06.2021 immer samstags von 10:00- 17:00. Die Prüfung wird voraussichtlich am 25.06.2021 sein.

Doch meine positive Erwartung entspringt vor allem meiner Vorfreude:

Ich habe mich für den Kurs Neuro-Rider® von Marc Noelke angemeldet und kann es kaum erwarten.

Zum einen wurde er mir vor einiger Zeit von einer befreundeten Reitlehrerin empfohlen. Zum anderen beschäftigt er sich genau mit den Themen, die schon lange mein Steckenpferd sind.

Marc Noelke hat ein Trainingsprogramm entwickelt, mit dem er vor allem motorische Fertigkeiten und Koordination verbessert. Allerdings setzt er dazu nicht wie gewohnt an der Peripherie an. Im Gegensatz zu allen bisherigen Trainingsansätzen nutzt er dafür Hirnfunktionen. Über Hirnnerven und Augenbewegungen verbessert er vor allem das Gleichgewicht.

Ich bin wahnsinnig gespannt. Denn Brain Gym® arbeitet ähnlich.

Neurologie und das menschliche Gehirn sind schon lange mein Steckenpferd. Deshalb habe ich die Schnupperfortbildung Neuro-Rider® online bei der FN gemacht. Und es hat eingeschlagen – ich bin neugierig und möchte MEHR darüber wissen.

Auch in der Praxis arbeite ich vor allem mit neurologischen Patienten. Einer davon sagte vor kurzer Zeit zu mir, nachdem ich ein paar Neuro-Rider® Übungen mir ihm gemacht habe:

„Ein Glück haben Sie nicht im Mittelalter gelebt: Sie wären auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.“

O-Ton eines Patienten

So faszinierend fand er, dass 20 Minuten Übungen seine Schultern und seinen Nacken bewegungsfreier machten und er danach außerdem sicher auf einem Bein stehen konnte.

Das war eine eindrucksvolle Bestätigung dafür, dass die Übungen wirklich etwas bringen. Ich selber mache sie auch, wenn Schulterverspannungen und mein Gleichgewicht schlechter werden. Fünf Minuten Übungen und ich sehe klarer.

Das wird ein Fest! Besser gesagt mein persönlicher Lichtblick in 2021!

Mal sehen, was es in dem Kurs für mich Neues zu entdecken gibt. Jetzt hoffe ich, dass der Kurs Ende März tatsächlich als Präsenzkurs stattfinden kann. Denn mit Pferden auf dem eigenen Hof und Kind im Osterferienmodus wird es schwierig, sich online auf den Inhalt zu konzentrieren.

Nichtsdestoweniger arbeite ich gerne mit Brain Gym®. Das ist eine Technik aus der Kinesiologie und verbessert die Zusammenarbeit aller Sinnesorgane mit dem Gehirn. Da die Übungen Koordination und Entspannungsfähigkeit verbessern, sind sie auch für Reiter Gold wert.

Sie kommen am Samstag bei Einfach besser reiten trotz Angst und am 10.04.2021 bei Mehr Balance für Reiter zum Einsatz. Das ist ein neuer Kurs, der sich vor allem um unser Gleichgewicht dreht. Informationen und Anmeldung unter dem blauen Link.

Beides stand auf meiner To Do Liste für 2021: Der Neuro-Rider® und ein neuer Kurs zum Thema Gleichgewicht 🙂

Was habt Ihr Euch zum Jahreswechsel vorgenommen?

Seid Ihr noch dran oder habt Ihr Euer Ziel schon aus den Augen verloren? Dann bekommt Ihr unter dem Link vielleicht ein bisschen Starthilfe. Ich habe Anfang des Jahres einen Artikel über die SMART- Strategie für Reiter geschrieben. Vielleicht kann er helfen, Eure guten Vorsätze auch tatsächlich umzusetzen.

Zu guter Letzt bräuchte Eure Hilfe.

Smartphone, Facebook und Datenschutz sind nach wie vor ein Thema für mich. Obwohl ich mit ReitClever einen smarten Ansatz verfolge und die positiven Aspekte des Internets für mich nutze. Dennoch sind Whats App und Google eigentlich Reizworte für mich. Weil ich denke, dass alle unsere Daten irgendwo gespeichert werden. Ob das in eigens erstellten Nutzerprofilen oder in dezentralen Speicherstellen für alle unsere Aktivitäten passiert, ist mir dabei eigentlich egal.

Sicher ist, dass alle unsere Klicks im besten Falle für Werbestrategien genutzt werden.

Als ich kürzlich eine Reportage über Julian Assange gesehen habe, erfuhr ich, dass Google sämtliche Daten der Wikileaks Mitarbeiter im Zuge der Anklageerhebung an die US Regierung weiter gegeben hat. Auch die Daten der privaten Mailaccounts.

Zum Glück hatte ich noch nie ein Postfach bei Google. Das hätte ich sofort aufgelöst.

Aber ich habe jetzt sowohl auf meinem Laptop als auch auf meinem Smartphone Ecosia als Suchmaschine installiert. Interessant ist, dass wenn man nach Ecosia sucht, als Erstes „Ecosia Kritik“ angezeigt bekommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

80% der Werbeeinahmen von Ecosia, die entstehen, wenn man auf gesponserte Links klickt, sollen WWF Projekten zur Verfügung gestellt werden.

Deshalb würde ich gerne wissen, welche Messengerdienste und welche Suchmaschinen Ihr benutzt. Beantwortet dazu im Anschluss einfach die beiden Fragen.

DANKE und liebe Grüße.

Bleibt gesund und bis hoffentlich bald wieder persönlich,

Corinna von ReitClever.

Welche Messengerdienste nutzt Du? Es sind 2 Antworten möglich.

View Results

Loading ... Loading ...

Welche Suchmaschine benutzt Du? Es sind 2 Antworten möglich

View Results

Loading ... Loading ...