Gibt´s Neues?

Datennutzung und Datenschutz- Welche Dienste nutzt Ihr?

Datennutzung und Datenschutz

Wenn Euch die Frage komisch vorkommt, scrollt einfach weiter.

Aber meine Frage ist: nutzt Ihr gerne die Dienste der großen Anbieter? Oder greift Ihr lieber auf alternative Dienste zurück? Zum Beispiel Sigma oder Threema als Messenger?

Würde mir jemand von seinen Erfahrungen berichten?

Weil Datennutzung und Datenschutz für mich schon lange ein Thema ist, denke ich über einen Wechsel nach.

Deshalb habe ich mich auch sehr lange dagegen gewehrt, ein Smartpone zu benutzen.

Meine beiden alten Nokia Outdoor- Handies haben mich lange über ihren optischen Schönheitszustand hinaus begleitet. Nicht nur, weil ich an Ihnen hing. Eher konnte und wollte ich nicht akzeptieren, dass man über ein Smartphone durchschaubar wird. Mir erzählte mal jemand, dass er, als er mit seinem Smartphone eine C&A Filiale verließ, kurz darauf von seinem Smartphone gefragt wurde, wie ihm der Einkauf bei C&A gefallen hat und ob er ihn bewerten würde.

Schon diese Vorstellung fand ich gruselig. Datennutzung und Datenschutz sind dabei das Thema. Sicherlich dient das Ganze der Werbung. C&A und viele andere Firmen möchten wissen, wer ihren Laden betritt, wie lange man bleibt und in welcher Altersklasse die Besucher sind.

Doch ehrlich gesagt glaubt ein Teil von mir, dass solche Daten aus jedem Smartphonegebrauch auszulesen sind. Wer auch immer das tut. Wahrscheinlich wer die technischen Möglichkeiten und die entsprechende Motivation hat.

Bei jeder Datenschutzerklärung muss man unterschreiben, dass die Daten genau zu diesem Zweck gespeichert werden. Sicherlich ist das legtim. Beispielsweise speichert Google Analytics genau diese Daten. Zwar anonymisiert, aber mit den richtigen Werkzeugen glaube ich, dass man doch Verbindungen zum User herstellten kann, wenn man das möchte. Ich mit meinem technischen Verständnis sicherlich nicht. Aber ein Hacker oder ein Nachrichtendienst schon.

Wenn ich mich an den Anfang meiner Handykarriere erinnere, konnte ich es kaum erwarten einer Freundin eine SMS zu schreiben oder die Antwort darauf zu bekommen.

Auch mit dem einen oder anderen männlichen Nutzer gab es wahre SMS- Marathons.

Ganz anders ist das mit meinem Smartphone. Als Erstes habe ich ihm  alles „verboten“, was es mich fragte. Damit funktionierte erstmal gar nichts. Inzwischen „darf“ es auf Manches zurückgreifen.

Doch schreibe ich inzwischen weder gerne SMS noch Whats Apps. Das Telefon begleitet mich zwar, wird aber überwiegend zuhause für Internetfunktionen genutzt. Sonst ist es eben ein ganz normales Telefon. Manchmal ein Navigator. Datennutzung und Datenschutz lassen mich zweifeln.

Beispielsweise nutzen Stauwarner die Tatsache, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt viele Smartphones auf einem Haufen sitzen. Über Whats App und auch Facebook ist es ziemlich leicht herauszubekommen, in welchen Kreisen man sich bewegt. Und auch mit wem man „befreundet“ ist.

Vielleicht bin ich paranoid.

Denn ich nutze Facebook. Obwohl ich mir genau diese Fragen stellen müsste, wenn ich genauer darüber nachdenke. Doch bin gerne bei Facebook und lese, was so passiert.

Auch nutze ich die Seite sehr intensiv, wenn es um ReitClever oder unseren Hof geht. Sehr viele Kontakte und auch echte Besuche kommen so zustande.

Aber ich benutze zunehmend weniger Whats App. Sicherlich kann ich einstellen, wer meine Statusmeldung liest. Aber ich erstelle sie ungern. Genau aus den Gründen von Datennutzung und Datenschutz. Sinnvoll für mich ist Whats App wegen des Klassen- Chats meines Sohnes. Auch Einladungen und Freunde erreicht man über eingestellte Gruppen schnell und bequem.

Aber ich stelle mir die Frage, welche Alternative es gibt.

Als ich eine Reportage über Julian Assange gesehen habe, erfuhr ich, dass Google sämtliche Daten der Wikileaks Mitarbeiter im Zuge der Anklageerhebung an die US Regierung weiter gegeben hat. Auch die Daten der privaten Mailaccounts.

Zum Glück hatte ich noch nie ein Postfach bei Google. Das hätte ich sofort aufgelöst.

Aber weiß ich, wer meiner Kontakte irgendetwas macht, dass meine Daten vielleicht auch interessant für irgendwen werden lassen?

Die großen Silicon Valley Oligarchen haben einen enormen Einfluss auf für uns Normalbürger undurchschaubare Entscheidungen.

Die Daten, die über diese Seiten eingegeben werden, werden sicherlich auch irgendwo gespeichert.

Deshalb habe ich jetzt sowohl auf meinem Laptop als auch auf meinem Smartphone Ecosia als Suchmaschine installiert.

Interessant ist, dass man als Erstes, wenn man Ecosia sucht, „Ecosia Kritik“ als Ergebnis erhält. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

80% der Werbeeinahmen, die entstehen ,wenn man auf gesponserte Links klickt, werden WWF Projekten zur Verfügung gestellt.

Mal sehen, ob es mir damit besser geht.

Denn Technik kann man nicht aufhalten. Aber wie viel Macht sie über einen ausübt schon.

Wer mag, beantwortet im Anschluss meine Frage, welchen Messengerdienst er benutzt.

Wer Lust hat, darf mir auch gerne schreiben, welchen Dienst er benutzt und warum. Das würde mich SEHR freuen. Denn es würde mir bei der Entscheidungsfindung helfen.

Danke und liebe Grüße,

Corinna von ReitClever

Welche Messengerdienste nutzt Du? Es sind 2 Antworten möglich.

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Welche Suchmaschine benutzt Du? Es sind 2 Antworten möglich

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Kennst Du die SMART-STRATEGIE FÜR REITER?

Die Smart-Strategie für Reiter
Mentales Training für Reiter

Die Smart-Strategie für Reiter ist eine Hilfestellung, gesteckte Ziele auch wirklich zu erreichen.

Das neue Jahr ist noch keine 14 Tage alt. Manch einer ist gut darin, das, was er sich zum Jahreswechsel vorgenommen hat, auch tatsächlich zu erreichen.

Manch anderer hat sein Ziel schnell aus den Augen verloren. Möglicherweise ärgert er sich dann, wenn ihm irgendwann aufstößt, dass er „es“ wieder nicht geschafft hat.

Was ist Dein Ziel für 2021?

Hast Du Dir etwas vorgenommen? Mit Deinem Pferd oder ist es ein Ziel für Dich?

So oder so kannst Du die Smart-Strategie für Reiter nutzen, um Dich tatsächlich darauf einzustellen, Dein Ziel in greifbare Nähe zu rücken.

Also, um was geht es?

SMART kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt heißt elegant, pfiffig oder intelligent.

Als Abkürzung wird dieses Vorgehen häufig im Mentalen Training benutzt. Nämlich um die eigenen Ziele so zu definieren, dass es ein absoluter Anreiz wird, sie tatsächlich zu erreichen:

S steht für spezifisch

M steht für messbar

A für attraktiv

R ealistisch und

T für terminiert.

Damit hilfst Du Deinem Gehirn, wirklich zu verfolgen und zu erreichen, was Du Dir vorgenommen hast. Egal ob Du abnehmen möchtest, wieder flott ins Gelände reiten oder auf dem Turnier in die nächst höhere Leistungsklasse möchtest.

1) Du musst es WIRKLICH wollen– egal was Dein Umfeld dazu sagt:

für Dich muss es ATTRAKTIV sein. Absoluter Hammer, wenn Du Dir vorstellst. tatsächlich anzukommen!

Male Dir Dein Ziel in den buntesten Farbei in Deiner Vorstellung aus.

2) Mache Dein Vorhaben SPEZIFISCH:

Du willen statt 20 nur noch 2 Zigaretten am Tag rauchen?

Du möchtest die chice Reithose in Kleidergröße … tragen

oder Du möchtest  zum Zeitpunkt X, … Euro auf dem Konto haben?

Je genauer Deine Zielvorgaben sind, desto klarer ist der Weg dahin. Desto besser kannst Du Deine Zwischenetappen kontrollieren und sehen, wann Du Dein Ziel erreicht hast.

3) Dazu gehört auch, WANN Du am Ziel sein willst:

Es macht einen Unterschied, ob Du irgendwann Millionär sein willst, oder ob Du zum 31.12.2021 … Geld auf dem Konto haben möchtest.

Es ist auch in Deiner Vorstellung etwas völlig Anderes, ob Du mal bei Olympia mit reitest oder eine E- Parcours sauber bewältigst. Der Springparcours ist realistisch- eine Olympiateilnahme in den meisten Fällen eher nicht.

TERMINIERE Deine Vorstellung und mache sie so plastisch wie möglich.

4) MESSBAR:

WIEVIELE Euros möchtest Du ansparen? Wie viele Kilos möchtest Du verlieren?

Wann willst Du das Turnier reiten?

Damit machst Du es Dir leichter, konkrete Pläne zu erarbeiten. So kannst Du Teilziele abstecken und abschätzen, wie nahe Du Deiner Zielvorgabe schon gekommen bist.

5) Das Ziel sollte REALISTISCH sein, um es auch wirklich einhalten zu können.

Enttäuschungen sind vorprogrammiert, wenn Du in 2 Monaten 20 Kilo abnehmen oder mit einem braven Kaltblut-Mix einen Distanzritt gewinnen möchtest.

Dazu gehört für mich auch, dass DU Dein Ziel SELBST erreichen kannst.

Wenn Dein Partner möchte, dass Du aufhörst zu rauchen, könnte es für Dich schwierig werden, durchzuhalten. Weil es nicht Deine Motivation ist. Nur weil der Bereiter mit Deinem Pferd durch die Dressuraufgabe kommt, heißt das noch lange nicht, dass es Dich weiter bringt.

Wenn ich Lotto spiele, kann ich mit Glück innerhalb von einem Monat Millionär sein.

Ich kann aber auch mein ganzes Leben lang auf den ersehnten Gewinn warten.

Ziel führender fände ich die Frage, warum ich im Lotto gewinnen möchte.

Um endlich meinen Job zu kündigen und um die Welt zu reisen? Oder um 5 Pferde halten und reiten zu können, anstatt täglich den Offenstallauslauf abzuäppeln?

Wenn Du den Hintergrund Deines Wunsches nach Vermögen findest, dann frage Dich, ob Du dazu den richtigen Job hast.

Besser gefragt, was genau Dich dazu bewegt, den Job hinschmeißen zu wollen.

Dazu wäre eine Bestandsaufnahme und Analyse Deiner Vorstellung gut:
WAS möchtest Du? Oder was macht Dich zufrieden?

Könntest Du Deine Vorstellungen bei einem anderen Arbeitgeber oder in einem neuen Beruf  verwirklichen?

Oder möchtest Du mehr Freizeit und mehr Zeit für Dich und Dein Pferd haben? Das würde eine komplett andere Vorgehensweise erfordern.

Was auch immer Du willst: Es lohnt sich, Dein Ziel genau zu hinterfragen, auszuleuchten und dann schriftlich zu fixieren.

Mit Zeitangabe und Größenordnung. Beispielsweise mit der Smart Strategie für Reiter.

Male Dir Dein Vorhaben in den wunderschönsten Farben aus.

Rieche die Luft beim nächsten Ausritt oder den Schweiß Deines Pferdes nach einer anstrengenden Trainingseinheit.

Wie fühlt es sich wohl an, die momentan 2 Kleidergrößen zu kleine Reithose zu tragen, wenn Du … Kilos abgenommen hast?

Je spezifischer Du Deinen Wunsch in Deiner Vorstellung ausmalst, desto schneller willst Du ihn erreichen. Besser ausgedrückt, desto attraktiver wird es für Dich, Dein Ziel zu erreichen.

Manchmal ist es auch so, dass man auf dem Weg dahin feststellt, dass das gar nicht das war, was man sich vorgestellt hat.

Ist auch gut. Dann hat man das Vertrauen gewonnen, seine Gewohnheiten ändern zu können und die Sicherheit, dass auch Teilziele oder Richtungskorrekturen gut sein können.

Du hast Dich auf jeden Fall auf einen neuen Weg begeben und ETWAS GEMACHT –

Das ist deutlich befriedigender als mit einer Tüte Chips auf dem Sofa über die Ungerechtigkeit im Leben nachzudenken. Oder es bei Facebook rauszuhauen.

Also leg los! Und freu´ Dich auf das tolle Gefühl, wenn die Reithose passt. Oder Du auf dem Siegertreppchen stehst 😉

Du könntest auch mit dem Mentalcheck für Reiter beginnen: Das ist dann der Startschuss für Deine persönliche Challenge.

Viel Spaß bei Deinem nächsten Ritt!

Corinna von ReitClever

Frohes Neues Jahr! – Welche guten Vorsätze für 2021 hast Du gefasst?

Frohes Neues Jahr! Welche guten Vorsätze für 2021 hast Du gefasst?
Frohes Neues Jahr! Hast Du die guten Vorsätze für 2021 gefasst?

Bist Du gut über die Feiertage gekommen?

Und wie sieht es mit den Deinen Vorsätzen aus – hast Du überhaupt welche gefasst?

Bei mir ist es von Jahr zu Jahr verschieden: mal nehme ich mir etwas vor, mal auch nicht.

Meistens denke ich am Ende des Jahres darüber nach, was gut gelaufen und was verbesserungswürdig ist. Und leite mir daraus ein Ziel ab.

In den letzten Tagen und Wochen habe ich meine Onlineaktivitäten zwar stark eingeschränkt und auch nur selten in mein Postfach geschaut.

Trotzdem sind bei mir vor allem zwei Botschaften angekommen:

Corona ist doof, die Welt drum herum ist blöd und wird immer böser. Also nutze ich die Zeit und meinen Facebookaccount, die Menschen über das von mir erwartete bevorstehende Böse aufklären und warnen zu wollen. Dazu nutze ich dieselben Verallgemeinerungen und Anschuldigungen, die ich der anderen Seite vorwerfe.

Zugegebenerweise lese ich so etwas nur selten. Zwar finde ich es spannend, zu sehen, wie man sich damit selbst in eine Opferrolle bringt. Und anstatt sich die Fähigkeit zuzugestehen, sein Leben in die Hand zu nehmen und selber etwas verändern zu können, beschimpft man lieber die anderen.

Aber ehrlich gesagt zieht mir das zu viel Energie, mich damit länger auseinander zu setzen.

Helfen kann man sowieso nur denjenigen, die etwas ändern wollen.

Auf der anderen Seite stehen positive Aussagen und Botschaften.

Die ich natürlich viel lieber lese.

Die die aktuelle Zeit als Herausforderung sehen. Als Chance zur Veränderung. Die Schreiber, die durch das Homeoffice mehr Zeit mit ihrem Pferd haben und sie genießen. Und die entstehenden Zeitfenster nutzen, zu wachsen. Sich fortbilden. Oder neue Dinge lernen.

Das sind auch diejenigen, die sich Ziele setzen.

Wie sehen Deine guten Vorsätze für 2021 aus?

Vielleicht fühlen sich die ersten Schritte dahin etwas komisch an. Weil es möglicherweise Neuland ist.

Aber eigentlich ist es doch ein schönes Gefühl so ein Anfang.

Weil Du selber entscheiden kannst, wie und womit Du die leeren Seiten des neuen Jahres füllen kannst. Bestimmst Du selber, welche Kapitel es geben wird? Oder gibt es andere Mitschreiber in Deinem Leben? An Deiner Entwicklung und an der Deines Pferdes?

Für 2021 habe ich ganz genaue Pläne:

Es soll das Jahr von ReitClever werden!

Vor mehr als 2 Jahren fiel mir durch Zufall ein Buch in die Hände, was ich in den folgenden Tagen gelesen und den Inhalt aufgesogen habe. Es wurde mein Leitfaden für die kommende Monate.
Die Idee von ReitClever entstand.

Ich persönlich glaube nicht an Zufälle. Nur an Gelegenheiten und Wegabzweigungen. Diese werden dann erkennbar, wenn man die Möglichkeit einer Kursänderung im Hinterkopf hat.

Doch Reitclever wurde fassbar.

Ich habe in der folgenden Zeit eine ganze Menge gelesen und gelernt. Eigentlich hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ich in der Lage sein würde, eine Internetseite mit integriertem Shop alleine auf die Beine zu stellen.

Aber es ist mir gelungen.

Mit Unterstützung, wenn ich Hilfe brauchte.

Aber im Großen und Ganzen ALLEINE: Meine Idee, mein Konzept, meine Umsetzung.

2020 im zweiten Jahr ist eine ganze Menge auf der Seite passiert. Ich habe sie immer wieder verändert.

Es wurden Onlinekurse von Reitern gekauft. Oder es haben sich auf der Seite Teilnehmer zu meinen Präsenzkursen angemeldet.

Und jetzt ist es an der Zeit zu wachsen.

2021 wird das Jahr, in dem die Idee drei Jahre alt wird.

Dann ist sie aus den Kinderschuhen heraus und es wird sich zeigen, ob sie tragfähig ist oder nicht.

Deshalb plane ich, vom 16.04.2012- 18.04.2021 auf der Messe Nordpferd in Neumünster zu sein. Und am 29.05.2021 beim Pferdefachtag Oberfranken mitzumachen.

Corona habe ich dabei im Hinterkopf.

Doch ich gehe davon aus, dass im Frühjahr und Sommer wieder mehr Aktivitäten möglich sein werden. Dass die Menschen wie zu unserem Kunstgewerbemarkt im August 2020 Lust haben, ´Raus zu gehen und sich Dinge anzuschauen. Input bekommen und Neues erleben wollen.

Genau das ist mein Plan.

Ich werde zwei erfolgreiche Onlineprogramme als Bücher herausbringen. Einfach besser reiten trotz Hüftarthrose zum Anfassen. Zum darin Blättern und lesen.

Da ich es auch liebe, ein neues Buch in die Hand zu nehmen und mir neues Wissen anzueignen.

Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen Reiter mit Einfach besser Reiten trotz Angst über sich hinaus zu wachsen und wieder entspannt auf dem Pferd zu sitzen.

Beide Bücher sollen dann auf der Messe erhältlich sein. Das wird sich auch für mich anders anfühlen, als am Messestand mit leeren Händen auf eine Internetseite und ihre Onlinekurse zu verweisen.

Wie ich an meinen Zielen festhalte in diesen unsicheren Zeiten?

Ich habe sie einfach in meinem Fokus und neige dann dazu, weder nach rechts noch nach links zu schauen. Manchmal nehme ich Dinge aus meiner direkten Umgebung gar nicht wahr. Ist vielleicht nicht immer günstig. Aber ich sehe so auch nicht, was mich davon abhalten könnte, anzukommen.

Dass dies eine gute Strategie ist, hat mein Pferdeführerschein Umgang gezeigt. Diese Kursreihe habe ich vor zwei Jahren noch als Basispass bei uns auf dem Hof etabliert.

So hatte ich zwischen den Jahren überraschenden Besuch: Eine Teilnehmerin des letztes Pferdeführerscheines Umgang stand am Tor und überreichte mir ein Weihnachtsgeschenk.

Sie und ihre Freundin wollten sich damit für den tollen Kurs und den guten Input bedanken.

War ich überrascht. Darüber hinaus habe ich mich tierisch gefreut!

Dabei hat sie mir erzählt, dass sich ab und zu noch Teilnehmer des Kurses treffen. Vor allem, dass die junge Dame, die in der Prüfungsvorbereitung Angst vor dem großen Pferd bekommen hat, nun regelmäßig zum Reitunterricht kommt. Sie ist ein Dreamteam mit dem hofeigenen Shetlandpony geworden und kann die Zeit zwischen den Reitstunde kaum aushalten. Ein schöner Erfolg!

Also mach etwas!

Behalte Deine guten Vorsätze für 2021 im Fokus. Setze Dir Ziele und trau Dich, darauf zuzugehen. Corona kann eine Verzögerung oder einen Umweg bedeuten. Aber es wird Dich nicht davon abhalten, das zu erreichen, was Du wirklich willst. Und Du machst damit einen Unterschied: Für Dich, für Dein Umfeld und auch für Dein Pferd! Indem Du besser wirst und zielgerichtet auf etwas hinarbeitest. Dann macht es Dir mehr Spaß und Du bist besser drauf.

Kennst Du die 72-Stunden Regel?

Sie besagt, dass wenn du ein Vorhaben nicht in 72 Stunden beginnst, die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass du es tatsächlich umsetzt.

Nun begann das Jahr mit Feiertagen und du hat die Zeit wahrscheinlich genossen.

Trotzdem wäre es nun an der Zeit, die guten Vorsätze für 2021 in die Tat umzusetzen.

Wenn Du beispielsweise mal wieder einen Kurs belegen möchtest:

Der nächste Pferdeführerschein Umgang startet am 06.03.2021.

Und am 06.02.2021 gibt es den Kurs Einfach besser reiten trotz Angst als Präsenzkurs bei mir auf dem Hof. Nähere Informationen gibt es, wenn Du auf den blauen Link klickst.

Um seine guten Vorsätze für 2021 oder seine Ziele tatsächlich zu erreichen, gibt es Hilfestellungen.

Eine davon ist die sogenannte SMART- Strategie. Die werde ich kommende Woche in einem Blogartikel vorstellen. Bis dahin kannst Du ja den Mentalcheck für Reiter machen. Diese Seite hat Anfang Dezember ein Facelifting erhalten ;-).

Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß und eine schöne Zeit!

Bei uns hat es gestern geschneit und die Pferde hatten richtig Spaß durch den Schnee zu toben. Wir Menschen waren nachmittags rodeln.

Corinna von ReitClever

Schaffe Dir ein buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit

Schaffe Dir ein buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit
Bunte Erlebnisse sind zur Zeit handverlesen.

Kurz vor Beginn des aktuellen Lockdowns habe ich zwei schöne Erlebnisse gehabt: Eines Nachmittages bin ich überrascht in einer brandenburgischen Kleinstadt auf ein paar weihnachtliche Stände gestoßen. Ich wollte eigentlich nur zur Post. Doch als ich die schön beleuchteten Holzbuden gesehen habe, ging mir das Herz auf.

Vor allem deshalb, weil ich dachte, dass es in diesem Jahr keine Weihnachtsmärkte geben wird.

Da schmeckten die gebrannten Mandeln gleich doppelt so gut! Das war ein buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit für mich.

Ein paar Tage später war ich in einer großen Buchhandlung in Berlin verabredet.

Nicht nur die Aussicht, alle fehlenden Weihnachtsgeschenke zu bekommen, erhellte meine Laune. Sondern auch das Treffen mit meiner besten Freundin. Wir sehen uns leider nur unregelmäßig.

Als wir genug gestöbert hatten, haben wir Glühwein getrunken. Ein Restaurant hatte das Fenster zur Straße geöffnet und Glühwein, Heißgetränke, Bratwürste und Suppen nach draußen verkauft. Das war nett! Vor allem war es ungewohnt draußen auf Abstand in einem Schaufenster zu sitzen. Dabei Glühwein trinken und ausgiebig plaudern. So wird auch dieses als besonders buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit in meinem Gedächtnis haften bleiben.

Denn wir haben danach einen Spaziergang an der Spree gemacht und den beleuchteten Reichstag, den Bundestag und die Umgebung des Hauptbahnhofes angeschaut. Das war besonders schön, weil wir fast alleine unterwegs waren und vieles weihnachtlich beleuchtet war.

Solche Begegnungen sind wichtig, um gut drauf und belastbar zu bleiben.

Die aktuelle Zeit ist voll von eigenartigen Ereignissen. Auch ist der erneute Lockdown sicherlich eine Herausforderung. Aber ich finde, man darf sich nicht anstecken lassen. Sondern sich und seinen Vorhaben treu bleiben.

Was nützt es mir, wenn ich mich über die vielen Weiß- oder Schwarzseher aufrege? Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Das Leben ist bunt in vielerlei Abstufungen. 

Bleibt dabei, Eure eigenen Erlebnisse zu schaffen und euer Leben zu genießen.

Dann geht es auch Eurem Immunsystem besser. Schlaft und lacht viel. So habt Ihr gute Chancen, gesund zu bleiben und manch buntes Ereignis zur Weihnachtszeit als erinnernswert abzuspeichern.

Davon profitiert auch Euer Pferd.

Wenn Ihr voll schlechter Laune in den Stall kommt, weil Ihr Euch über die Nachrichten oder Kollegin XY ärgert, wird die gemeinsame Zeit sicherlich anstrengend.

Aber beschwingt von einem schönen Vorabend oder den Glühweingeschmack noch in Erinnerung wird das Putzen und Satteln eine lockernde Übung.

Und das Reiten erst mit einem Lächeln auf den Lippen!

Also sucht Euch die Erlebnisse, die Euch aufheitern. Die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit denen Ihr sofort eure augenblickliche Laune anhebt.

Ich persönlich freue ich mich in diesem Jahr besonders auf Weihnachten.

Weil wir zu dritt in unserer kleinen Familie bleiben.

Und nicht am 1.Weihnachtsfeiertag 15 Personen zu Gast haben. Da wird die Zeit, die für die Vor- und Nachbereitung weg fällt, für mich zu einer geschenkten Zeit. Und weil sie so anders ist als sonst, wird sie bestimmt als besonders in Erinnerung bleiben.

Sucht Euch das, was Euch am meisten Spaß macht. Schafft Euch euer eigenes buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit. Dann habt IHR etwas davon. Und Euer Pferd auch. Weil Ihr entweder die freie Zeit gemeinsam mit ihm genießt oder in besserer Laune seid, wenn Ihr im Stall ankommt.

In diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit!

Bleibt entspannt und freut euch auf EUER Weihnachten!

Corinna von ReitClever

PS: Falls Ihr Weihnachten ein bisschen Zeit habt und etwas für Euch tun wollt: morgen gibt es im Adventskalender für Reiter einen Rabatt von 24% auf einen Kurs Eurer Wahl.

Und am 1. und 2 Weihnachtsfeiertag 10% auf je zwei Kurse.

Kennst Du den Begriff Spiegelneurone? Spiegelneurone und Angst spielen bei Reitern eine wichtige Rolle

Je besser die Laune, desto schwerer haben es Spiegelneurone und Angst, das Reiten zu beeinflussen.
Spiegelneurone und Angst

„Ein Spiegelneuron (Plural: Spiegelneurone oder Spiegelneuronen) ist eine Nervenzelle, die im Gehirn von Primaten beim „Betrachten“ eines Vorgangs das gleiche Aktivitätsmuster zeigt wie bei dessen „eigener“ Ausführung. Auch Geräusche, die durch früheres Lernen mit einer bestimmten Handlung verknüpft werden, verursachen bei einem Spiegelneuron dasselbe Aktivitätsmuster wie eine entsprechende tatsächliche Handlung.

Seit ihrer erstmaligen Beschreibung im Jahr 1992wird diskutiert, ob Spiegelneuronen an Verhaltensmustern von Imitation oder möglicherweise sogar Mitgefühl (Empathie) bei Primaten beteiligt sind.“

Definition von Wikipedia

Ganz sicher sind Spiegelneurone im Spiel, wenn es um gute oder schlechte Laune, Angst oder Vorfreude geht.

Das kennt Ihr bestimmt: Vor einer Prüfung oder vor einem Turnierstart gibt es Leute, in deren Nähe ihr es kaum aushaltet. Sie machen euch noch nervöser, als ihr sowieso schon seid.

Andere dagegen wirken auf Euch in schwierigen Situationen wie ein Fels in der Brandung. Spiegelneurone und Angst heißt der Oberbegriff dazu.

Diplompsychologin Dr. Gaby Bussmann beschreibt sie in Ihrem Webinar „Angst im Pferdesport“ so: „Immer häufiger wird berichtet, dass man sich gegenseitig ansteckt. Man vermutet, dass Spiegelneuronen dabei von Bedeutung sind. Spiegelneurone sind besondere Nervenzellen im Gehirn, die während der Beobachtung einer anderen Person, die gleichen Aktivitätsmuster auslösen. Das Besondere an diesen Nervenzellen ist, dass sie schon Signale aussenden, wenn die Handlung lediglich beobachtet wird. Man spürt die Angst des Anderen in sich selbst. „

Kennst Du das?

Dass Du auf einmal keine Lust mehr hast, obwohl Du Dich tagelang auf einen schönen Ausritt gefreut hast? Dann könnte es daran liegen, dass Dein Unterbewusstsein Dein geplantes Vorhaben als gefährlich einstuft. Oder daran, dass ein Gruppenmitglied solche Angst vor eurem Vorhaben verspürt, dass seine Gefühle auf Dich überspringen. Gerade sehr empathische Menschen neigen dazu, die Emotionen anderen Menschen zu übernehmen.

Mache Dir das bewusst.

Gerade in Zeiten von Corona, in denen die einen sich ängstigen und die anderen die aktuellen Geschehnisse als Zeichen der Unterdrückung der Gesellschaft sehen, ist das wichtig. Halte Dich von den Menschen fern, bei denen Du Dich schlecht fühlst und deren Handlungen Dein flaues Gefühl im Bauch verstärken.

Denn es gibt Situationen, die Dir helfen, angstfrei zu reiten. Dagegen gibt es auch solche, die das Phänomen Spiegelneurone und Angst aktivieren.

Wenn Du also öfter zu einem unguten Gefühl mit und auf dem Pferd neigst, beschäftige Dich mal mit Deinem direkten Umfeld beim Pferd. Es gibt Personen und Pferde, die Dir eher Vertrauen vermitteln und welche, die Deine Angst verstärken.

Du bist Dein Boss. Du kannst Dir Dein Umfeld so gestalten, dass es Dir hilft. Und dass es Dir gut geht.

Mach was draus – es ist DEIN nächster Ritt!

Corinna von ReitClever

PS: Falls Du Dich etwas mehr mit Dir und Deinem flauen Gefühl beschäftigen möchtest: Es gibt den Kurs Einfach besser reiten als Onlinekurs und am 06.02.2021 als Präsenzkurs.

Klick auf den blauen Link, um mehr Informationen zu erhalten.

Außerdem gibt es am 20.12. und 24.12.2020 im Adventskalender für Reiter einen saftigen Rabatt auf einen Kurs Deiner Wahl! Egal, welchen Du Dir aussuchst.

Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich Dir!

Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich Euch!!
Eine schöne Weihnachtszeit mit viel Vorfreude!

Kennst Du das?

Die Weihnachtsvorbereitungen rücken in Sichtweite.

Und Du erledigst die Einkäufe für Deine Lieben zum Fest auf dem Weg zwischen Job und Stall.

Wenn Du gut bist, nimmst Du Dir in der Adventszeit mal einen Nachmittag oder Samstag „frei“ und leistest Dir einen Shoppingtag.

Aber häufig ist das meiste auf Deinem Einkaufszettel für Dein Pferd und Deine Familie. Oder für die beste Freundin und die Haustiere.

An was hast Du für Dich gedacht? Ein Buch, etwas Kosmetik, eine extra Packung Dominosteine?

Da die meisten Reiter so ticken, habe ich mir in diesem Jahr etwas überlegt:

ReitClever hat einen Adventskalender für Reiter gebastelt! Klick auf den blauen Link, um ihn Dir anzuschauen.

Jeden Tag ein Produkt, was NUR FÜR DICH ist. Der Link zum Fitnesscheck ist es gleich heute.

In den nächster Zeit pro Tag ein Rabattgutschein auf jeweils einen Kurs. Der Gutscheincode gilt für diesen Tag und diesen Kurs.

An den Adventssonntagen und am Heiligabend gilt der Rabatt sogar auf alle angebotenen Kurse.

Schau mal rein, da ist auf jeden Fall etwas für Dich dabei.

Und um Dein schlechtes Gewissen zu beruhigen: eigentlich ist das Geschenk auch für Dein Pferd! Denn je besser Du Dich bewegst und sitzst, desto angenehmer bist Du für Dein Pferd.

Weil die Vorweihnachtszeit gezwungenermaßen anders verlaufen wird als in den letzten Jahren gibt es andere Ideen.

Weihnachtsshopping- Advebtsrabatt
Weihnachtsshopping

Um Abstand zu bekommen und mir etwas Zeit für mich zu schenken, habe ich mir vorletztes Jahr vorgenommen, jeden Jahr einen anderen Weihnachtsmarkt zu besuchen.

Das habe ich dann mit dem Einkauf der Weihnachtsgeschenke verbunden.

Während ich in den Jahren davor mit meinem Sohn in Potsdam und Dresden war, bin ich letztes Jahr alleine nach Leipzig gefahren. Die Innenstadt dort gefällt mir sehr gut und ich habe ganz in Ruhe alle Weihnachtsgeschenke bekommen. Als ich keine Lust mehr hatte, waren Glühwein und Pommes dran. Dabei habe ich mir den übergroßen Adventskranz angeschaut und all die schön beleuchteten Holzhütten, die einen Weihnachtsmarkt ausmachen. Inzwischen gehört eine Weihnachtsmarktbesuch für mich für eine schöne Weihnachtszeit unbedingt dazu!

Das hat mir so gut gefallen. dass ich mich in diesem Jahr mit einer Kinesiologiekollegin in Erfurt treffen wollte. Sie wohnt in Bayern und wir hätten auf halber Strecke für beide Zeit zum Quatschen und zum abschalten gehabt.

Daraus wird leider nichts werden. Auch der alternative Glühweinumtrunk in Berlin fällt wohl aus. Trotzdem freue ich mich auf die Weihnachtszeit: Seit Sonntag leuchtet der Herrenhuther Stern bei uns auf dem Hof und die Plätzchen nach einem Familienrezept schmecken wie immer frisch am besten. Anstelle der vorweihnachtlichen Besuche und Weihnachtsfeiern bekommen meine Lieben in diesem Jahr ein Paket von mir. Mit gebackenen Keksen, dem jährlichen Hofkalender und einem passenden Buch.

Das habe ich mir vorgenommen!

Denn ich liebe Dussmann in Berlin: ein Kulturtempel auf drei Etagen mit Sitzecken zum Schmökern. Dort kann man in Ruhe schauen, jede Idee auf Buch und Gefallen prüfen und neue Anregungen sammeln.

Als ich letzte Woche für unseren Wocheneinkauf in einem größeren Einkaufscenter war, habe ich mich ein bisschen erschrocken. Freitag nachmittags um 14.00 war der halbe Parkplatz leer.

Für die vormittäglichen Rentner, die ihre Einkaufswagen überall im Gang stehen lassen, war der Zeitpunkt zu spät und gegen 17.00 wurde es sicherlich auch voller. Trotzdem empfand ich das Einkaufen als ungewohnt entspannt. Weniger Leute- mehr Platz.

Das ist zwar schön, lässt mich aber doch um die Einzelhändler bangen. Sicherlich haben viele Menschen Angst vor Corona. Aber deshalb alles im Internet zu kaufen halte ich für keine gute Idee.

Die Coronaignoranten führen als Hauptargument an, dass die Wirtschaft leidet und viele Existenzen pleite gehen. Aber das tun sie nur, wenn keiner mehr bei ihnen kauft.

Amazon und Ebay florieren und beides sind keine deutsche Unternehmen. Die Angestellten bei Amazon werden schlecht bezahlt und die Steuern fließen in die USA ab.

Das macht sich kaum einer klar. Sicherlich ist es bequem, auf dem Sofa zu klicken und das gewünschte Objekt später nach Hause geliefert zu bekommen. Wahrscheinlich bekommt der Paketbote dann auch kein Trinkgeld, weil das Schnäppchen so schön billig war.

Also macht Euch einen Kopf, wo ihr kauft und wem Ihr Euer Geld gebt. Auch könntet Ihr anstatt essen zu gehen, bei Eurem Lieblingsladen Essen bestellen und das dann mit den Personen eurer Wahl genießen. Ist nicht so schön wie essen gehen. Weiß ich. Sichert aber die Existenz dieses Ladens.

Auch sonst ist es gerade nicht so einfach.

Lange Zeit war nicht klar, ob und wie es für Pferdebetriebe weiter gehen kann. Viele Lehrgänge und Mitgliederversammlungen wurden abgesagt.

Zwar sind Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter laut Eindämmungsverordnung für Pferdesport-Vereine und Pferde haltende Betriebe im Land Brandenburg untersagt (§ 7 Abs. 3). Aber Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter unter freiem Himmel mit weniger als 100 zeitgleich Anwesenden und in geschlossenen Räumen mit weniger als 50 zeitgleich Anwesenden sind erlaubt. Das kann man auf der Seite des LPBB und auch des MBJS nachlesen.

Also können Präsenzkurse im Dezember 2020 wieder stattfinden.

Konkret heißt das, dass es kommenden Samstag Spiraldynamik® für Reiter am 05.12.2020 bei uns läuft. Natürlich unter Einhaltung eines Hygienekonzepts. Für Kurzentschlossene gibt es noch zwei 2 Plätze.

Auch steht meine Kursplanung für 2021. Obwohl sie möglicherweise wegen weiterer Einschränkungen verändert werden muss. Alle Kurse des Novembers wurden auf Frühjahr 2021 verlegt. Als Zusatztermin habe ich für Spiraldynamik für Reiter den 27.03.2021 geplant.

Je nach Länge der Kontaktbeschränkungen kann er auch im April stattfinden.

Da wird die Lage auf Grund der Witterungsbedingungen entspannter sein.

Und es gibt eine Initiative der FN, die weitgehend unbemerkt blieb.

In der letzten Ausgabe des FN Servicebriefes bin ich auf das Trainermobil für Vereine aufmerksam geworden.

Da Ausbilder und Trainer eine Schlüsselrolle für die Pferdebegeisterung von groß und klein spielen, wird ihnen eine große Bedeutung beigemessen. Um sie zu unterstützen, fährt die FN in Vereine und Betriebe. Ziel ist es, sich auszutauschen und Tipps für die weitere Arbeit dort zu lassen.

Dass bei dem Besuch Ausbilder aus Nachbarvereinen dazu kommen ist ausgesprochen erwünscht. Denn die Trainermobil – Termine sind begrenzt und die Reichweite soll so groß wie möglich werden.

Da das Projekt von den Persönlichen Mitgliedern der FN und dem DOSB gesponsert wird, ist der Termin für die Vereine kostenlos.

Die Termine werden nach der Bewerbung an die FN vergeben. Wer Lust hat so einen Besuch für seinen Betrieb oder seinen Verein zu organisieren, kann sich unter elempa-roeller@fn-dokr.de bewerben. Da das Projekt auf ein Jahr begrenzt ist, solltet Ihr das vielleicht bald tun.

Falls Ihr einen Termin bekommt, würde ich als Gast gerne dazu eingeladen werden ;-).

Denn mich interessiert auch, wie so ein gemeinsames Training abläuft.

Jetzt wünsche Ich Dir eine schöne Weihnachtszeit!

Wenn Dir etwas nicht gefällt, dann fang bei Dir an, das zu verändern.

Dabei wirst Du Dich wundern, was Dein Verhalten für Folgen hat. Nicht nur, dass Du lockere auf dem Pferd sitzst, wenn Du anfängst regelmäßig zu turnen. Darauf wird Dein Pferd reagieren. Auch die Menschen um Dich herum werden wahrnehmen ,dass Du etwas anders machst. Entweder fragen sie nach oder sie probieren unauffällig aus, was Du ihnen vorlebst.

Also mach etwas aus dieser besonderen Zeit!

Und bleib vor allem gesund!

Corinna von ReitClever.

Wusstet Ihr, dass es ein Trainermobil für Vereine gibt?

Besuch eines Trainers aus dem Trainermobil der FN
Gespräch vor Ort

In der letzten Ausgabe des FN Servicebriefes bin ich auf das Trainermobil für Vereine aufmerksam geworden.

Da Ausbilder und Trainer eine Schlüsselrolle für die Pferdebegeisterung von groß und klein spielen, wird ihnen eine große Bedeutung beigemessen.

Um sie zu unterstützen, fährt die FN in Vereine und Betriebe. Ziel ist es, sich auszutauschen und Tipps für die weitere Arbeit dort zu lassen.

Dass bei dem Besuch Ausbilder aus Nachbarvereinen dazu kommen ist ausgesprochen erwünscht. Denn die Trainermobil – Termine sind begrenzt und die Reichweite soll so groß wie möglich sein.

Nach vorheriger Anmeldung wird ein Termin vereinbart.

Da das Projekt von den Persönlichen Mitgliedern der FN und dem DOSB gesponsert wird, ist der Termin für die Vereine kostenlos. Allerdings ist diese Idee von der Dauer her auf ein Jahr begrenzt.

Wie läuft so ein Besuch ab?

Zuerst wird ein gemeinsamer Trainingsteil vorbereitet und absolviert.

Der Trainer vor Ort kann dabei ansagen, welche Schwerpunkte angeschaut werden sollen und wozu er Tipps haben möchte.

Dabei auftretende Fragen werden im Anschluss besprochen. Es gibt es Feedback für alle Beteiligten. Weiterhin werden Trainingstipps für die weitere Ausbildung gegeben. So gibt es neue Ideen für die Reitstunden.

Im zweiten Teil geht es um Fragen der Aus- und Fortbildung.

Die Palette der FN für Lehrangebote ist groß: es gibt digitale Angebote, Präsenzfortbildungen zu den unterschiedlichsten Themen in allen Bundesländern. Vor allem die Ausbildung vom Trainerassistenten bis hin zum Trainer A wird überall groß geschrieben.

Die Termine vor Ort werden sowohl von den teilnehmenden Vereinen als auch von den Besuchern der FN positiv bewertet. Durch das persönliche Gespräch profitieren beide Seiten vom Erfahrungsaustausch. Außerdem verbessert das Projekt die lokale Vernetzung und die Möglichkeit zur gegenseitigen Unterstützung.

Inwieweit das Team in der aktuellen Corona – Situation unterwegs ist, kann ich nicht sagen.

Aber die Termine sind kostenlos und werden nach der Bewerbung an die FN vergeben.

Wer Lust hat so einen Besuch für seinen Betrieb oder seinen Verein zu organisieren, kann sich unter elempa-roeller@fn-dokr.de bewerben. Da das Projekt auf ein Jahr begrenzt ist, solltet Ihr das vielleicht bald tun.

Nähere Informationen gibt es in diesem Artikel (zum Lesen auf den blauen Link klicken).

Solltet Ihr einen Termin bekommen, würde ich als Gast gerne dazu eingeladen werden ;-). Denn mich interessiert auch, wie so ein Besuch abläuft.

Bitte bleibt bis dahin gesund,

Corinna von ReitClever

Es gibt gute Nachrichten: die Kursplanung 2021 steht

Hygienekonzept ReitClever
Corona macht es nötig: Hygiene und Abstandsregeln bei Kursen

Lange Zeit war es nicht klar, ob und wie es weiter gehen kann. Denn irgendwie waren alle wegen der neuen Kontaktbeschränkungen, die für den November veröffentlicht wurden, verunsichert.

Zwar sind Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter laut Eindämmungsverordnung für Pferdesport-Vereine und pferdehaltende Betriebe im Land Brandenburg untersagt (§ 7 Abs. 3).
Aber Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter unter freiem Himmel mit weniger als 100 zeitgleich Anwesenden und in geschlossenen Räumen mit weniger als 50 zeitgleich Anwesenden sind erlaubt.
Da kann man auf der Seite des LPBB und auch des MBJS nachlesen.

Also können Präsenzkurse ab Dezember 2020 wieder stattfinden.

Konkret heißt das, dass Spiraldynamik® für Reiter am 05.12.2020 stattfindet. Natürlich unter Einhaltung eines Hygienekonzepts, was Ihr unter dem blauen Link nachlesen könnt.

Auch steht die Kursplanung für 2021, obwohl sie wegen möglicher weiterer Einschränkungen erschwert werden könnte.

Alle Kurse des Novembers 2020 mussten auf Frühjahr 2021 verschoben werden.

Als Zusatztermin habe ich für Spiraldynamik für Reiter den 27.02.2021 geplant. Je nach Länge der Kontaktbeschränkungen kann er auch im April stattfinden. Da wird die Lage auf Grund der Witterungsbedingungen entspannter sein.

Schönes Feedback beim letzten Pferdeführerschein Umgang
Schönes Feedback

Doch das Feedback der Kursteilnehmer aus diesem Jahr motiviert mich bei der Kursplanung für 2021.

Wenn ein Kurs Spaß macht und ein voller Erfolg wird freue ich mich auf die folgenden Kurse.

So wird es beim nächsten Pferdeführerschein Umgang sicher wieder schöne Momente geben. Da wir den Hauptteil des Kurses draußen machen, wird er wahrscheinlich auch zu den geplanten Terminen stattfinden können.

Verhalten im Straßenverkehr
Verhalten auf der Straße Pferdeführerschein Umgang

Er steht an drei Samstagen im März 2021 an. Nämlich am 06.03.2021, 13.03.2021 und 20.03.2021.

Die Prüfung wird dann rechtzeitig vor Beginn der Osterferien am Freitag, den 26.03. 2021 stattfinden.

Ob die weiteren Präsenzkurse laufen können, werde ich je nach Nachrichtenlage Anfang des Jahres entscheiden.

Damit es bis dahin nicht langweilig wird, habe ich meine Kursseite neu sortiert und auch die Kursinhalte überarbeitet.

Bei den Onlinekursen geht es für 9,95€ mit den kleinen Kursen los: Jeweils 5 Übungen geben einen Ansatz für einen besseren Sitz, mentale Stärke und lockeres Reiten. Mit ein paar Hintergrundinformationen könnt Ihr schnell losüben und Euch auf den nächsten Ritt vorbereiten.

Mehr Informationen und ein ausführlicheres Übungsprogramm gibt es für 19,95€ bei den Kursen Einfach besser sitzen, einfach besser steuern und einfach locker reiten. Diese Kurse zielen darauf ab, zu verstehen, warum Manches auf dem Pferd schief geht und was Ihr tun könnt, um Euer Reiten zu verbessern.

Darüber hinaus habe ich die letzten Wochen genutzt passend zum letzten Tag der Cleveren Reiter den Kurs „Einfach besser reiten trotz Angst“ fertig zu stellen. Neben wissenswerten Informationen über unsere Hirnfunktionen und wie es überhaupt zu Angstreaktionen kommt, gibt es gezielte Übungsanleitungen. So kann man sich zuhause im stillen Kämmerlein seiner Angst zu stellen und diese überwinden. Einem lockeren los-reiten steht danach weniger im Wege. Den Kurs gibt es sowohl als Onlinekurs als auch als Präsenzkurs, der am 06.02.2021 stattfinden soll.

Wenn Ihr Interesse an den Kursen habt, klickt einfach auf die blauen Links.

Und Einfach besser Reiten trotz Hüftarthrose“ wird Anfang 2021 als Buch erscheinen 🙂 Ich freue mich total darauf!

Kurse für Reiter

Also bleibt entspannt und nutzt die kontaktarme Zeit, etwas für Euch und Andere zu tun.

Schaut, bei wem Ihr euer Essen bestellt und mit nach Hause nehmt.

Für wen Ihr als Weihnachtsgeschenk vielleicht einen Kino- oder Theatergutschein besorgen könnt.

Und nutzt die Zeit vor allem, etwas FÜR EUCH zu tun.

Das geht auch in Zeiten einer erschwerten Kursplanung 2021.

Und bleibt gesund!

Corinna von ReitClever

Was hast Du in nächster Zeit vor? Gut leben in der zweiten Welle

Wie kann man gut leben in der zweiten Welle? Idem man viel Zeit mit seinem Pferd draußen verbringt.
Gut leben in der zweiten Welle durch Zeit mit dem Pferd

Guten Morgen aus dem beschaulichen Brandenburg!

Bist Du eher genervt von den aktuellen Einschränkungen oder freust Du Dich auf mehr freie Zeit, in der Du das machen kannst, was Du schon lange vor Dir her geschoben hast?

Der Moment ist gut – das kühle Novemberwetter lädt eher zum Einkuscheln auf dem Sofa als zu stundenlangen Ausgehtrips ein.

Und eines muss man sich immer vor Augen halten: egal was die Nachrichtenlage bringt: „Uns geht es gut!“

Wir haben trotz der aktuellen Situation ein Dach über dem Kopf.

Wir können essen, was wir wollen  und sind mehr oder weniger gesund.

Corona ist in aller Munde, aber als unsichtbares Virus nicht zu fassen.

Außerdem haben wir unsere Pferde. Dort können wir draußen sein und als Individualsportler weiter machen wie gehabt. Das sind die gute Voraussetzungen für gut Leben in der zweiten Welle.

Vielleicht hatte unser Immunsystem sogar schon Kontakt mit diesem oder einem ähnlichen Virus.

Dann sind müssen wir nichts befürchten.

Vielleicht gehören wir aber auch zu den wenigen Menschen, wo das Immunsystem nach dem Kontakt mit dem Virus eine starke Antikörperreaktion starten würde. Die dabei entstehenden Eiweiße  sind für die zusammenbrechenden Systeme im Körper verantwortlich.

Wir wissen es nicht.

Und ehrlich gesagt möchte ich das nicht ausprobieren. Deshalb nehme ich die aktuellen Empfehlungen ernst. Abstand halten mache ich sowieso gerne. Denn auch im ruhigen Brandenburg nehmen die Fallzahlen schnell zu.

Das führte dazu, dass wir schon in der letzten Woche einen Kindergeburtstag absagen mussten: Denn dabei treffen Personen aus mehr als  zwei Haushalten zusammen. Das ist  aktuell nicht möglich.

Also finden auch im November bei uns auf dem Hof weder Kurse noch Veranstaltungen statt.

Das ist schade, aber nicht lebensbedrohlich.

Viel mehr freue ich mich auf Zeit zuhause und am Schreibtisch.

Da ich in den letzten Wochen viel zu tun hatte, ist Einiges liegen geblieben, was mir am Herzen liegt. Und ich freue mich auf ruhige Stunden, in denen ich das tun kann, was ich schon seit langer Zeit tun möchte.

In letzter Zeit hat die FN ihr Onlineangebot an Fortbildungen für Reiter aufgestockt. Das kann man dann auf dem Sofa am Laptop genießen, anstatt in einer kalten Reithalle zu sitzen.

So habe ich im Oktober am „Neuro- Rider“ von Marc Noelke teilgenommen. Sehr spannender Ansatz. den ich ganz bestimmt in meinen zukünftigen Kursen aufgreifen werden. Denn Augen und Gleichgewicht gehören eng zusammen. Wer Lust hat, mehr darüber zu lesen, klickt auf den Link.

Auch sonst fühle ich mich in meinen aktuellen Befinden nicht eingeschränkt. Was ist eine Maske vor Mund und Nase gegen den Zustand, auf einer Intensivstation beatmet zu werden?

„Also geht es mir gut.“

Das ist die Aussage, die ich Menschen mit auf den Weg gebe, die eine blöde Situation schlecht weggesteckt haben. „Du hast es überlebt und Dein Pferd hat es auch überlebt.“

Das trifft in den allermeisten Fällen auf Reiter nach Schreckmomenten zu. Tragisch ist, wenn einem von beiden dabei etwas passiert ist.

Aber wenn man lernt, auf sein Bauchgefühl zu hören werden Unfälle seltener. Weil der Körper eine Art Frühwarnsystem installiert hat, was einen an diesem Tag vielleicht lieber doch nicht ausreiten lässt. Unfälle passieren immer dann. wenn man trotz eines blöden Gefühls etwas macht, was sich im Nachhinein als falsch herausstellt.

Also tritt mit Dir und Deinem Bauchgefühl in Kontakt. Es wird Dir in schwierigen Situationen den Weg weisen. Wenn Du im Nachhinein sagen kannst: “ Ich habe blöd reagiert, aber mir geht es gut“ hilft das, die Situation zu entschärfen. Du kannst Dir klar machen, wo Du gut reagiert hast und wann es begann, schief zu gehen. Dabei tief durchatmen ist ganz wichtig.

Beides  hilft dem Gehirn den Schock zu verdauen.

Außerdem kann es sich so eine Strategie für später zurecht legen.

Das funktioniert auch bei der momentan mehr oder weniger wahrgenommenen Bedrohung durch Corona und die Terroranschläge in Wien und Frankreich. Gut leben in der zweiten Welle ist bei diesen Themen für das eigene Wohlbefinden genau so wichtig. Wenn Du ein komisches Gefühl im Bauch hast, nimm es ernst!

Setze Dich abends in Ruhe entspannt hin und atme in Deine Hände, die Du dazu auf den Bauchnabel legst.

Frage Dich, was genau Dich beschäftigt oder was für das Bedrohungsgefühl verantwortlich ist.

Lasst Dich auf den Dialog mit Deinem Köper ein. Und lass die Nachrichten aus der Welt außen vor. Sie sind aufregend, haben aber mit Deiner aktuellen Situation in den seltensten Fällen etwas zu tun. Einmal am Tag Nachrichten hören reicht. Du musst Dich nicht mehrmals täglich unter Stress setzen.

Mache Dir im nächsten Schritt klar, wie gut es Dir gerade geht.

Beispielsweise dass Du in der warmen Badewanne liegen kannst. Dass Du schöne Momente mit Eurem Pferd genießen kannst.

Und dass Du trotz der aktuellen Coronamaßnahmen genug zu essen hast.

Falls Du gerne essen gehst, unterstütze Deinen Lieblingsladen. Wenn Du das Essen dort bestellst kannst Du es zuhause genießen. Der Gastronomie und der Kunst geht es im Moment alles andere als gut.

Doch ist es ein positives Signal, zu überlegen, wo und wen man unterstützen kann. Wenn Du etwas Gutes tust, geht es Dir selbst danach besser. Gut leben in der zweiten Welle wird so greifbarer.

Wir Menschen sind uns bewusst, dass wir einen sehr leistungsfähigen Biocomputer haben.

Daraus leiten wir ab, dass wir jederzeit Herr unserer Sinne sind und meist bewusst und mit Überblick handeln. Tatsächlich sind nur 10-15%  unserer Handlungen bewusst. Der Rest läuft in Teilen unseres Gehirns ab, die wir nicht aktiv steuern können. Diese Systeme haben dazu geführt, dass wir heute da sind, wo wir sind. Denn sie haben unseren Körper bis heute überleben lassen.

Nur vermitteln uns genau diese Systeme ein Gefühl von Bedrohung, wenn wir etwas nicht fassen können. Wenn wir die Nachrichten hören. Wenn wir die Ängste und Missstimmungen der Menschen spüren, die das Gefühl haben, die große Weltverschwörung rückt näher. Die die Empfehlung, zur Zeit lieber bargeldlos zu zahlen, als Beweis dafür nehmen, dass das Bargeld abgeschafft werden soll.

Die Menschen, die solche Theorien verbreiten, arbeiten subtil. Sie lassen glauben, das Beste für das Gegenüber zu wollen. Dabei aktivieren sie mit ihren Ausführungen genau die unbewussten Systeme unseren Körpers, die eine Bedrohung wahrnehmen. So schüren sie Angst anstatt Zuversicht.

Lass sie doch reden. Und schalte sie aus Deiner Wahrnehmung aus. Du musst ihnen nicht zuhören.

Mache Dir klar, wie gut es Dir geht.

Dass Du eine Familie hast. Ein Pferd und Freunde. Ein Zuhause, in dem Du Dich wohl fühlt. Wenn das nicht so ist, bekommst Du in den nächsten Wochen Zeit, daran etwas zu ändern. Hausputz, Umdekorieren, Kleiderschrank ausmisten: das sind konstruktive Tätigkeiten, in denen Du etwas für Dich tun kannst. Du fühlst Dich danach besser.

Lies die Bücher, die schon lange auf Deiner Liste stehen. Indem Du erstmal zur Ruhe kommst und Anregungen für später sammelst. Damit gibst Du Dir und Deinem Pferd die Möglichkeit, zu wachsen.

Die Zeit am Jahresende lädt zur Besinnung ein. Auch zu der Frage, was habe ich in diesem Jahr alles erreicht und wo möchte ich nächstes Jahr hin. In den kommenden Wochen hast Du die Chance, zu erarbeiten, was Dir hilft, später durchzustarten. Gut leben in der zweiten Welle passt dazu.

Also entspann Dich. Besinne Dich auf Dich und ziehe Kraft aus den Dingen, die Dir gut tun.

Wenn es irgendwo hakt, hast Du nun genug Zeit, das zu beheben.

Zu  diesem Thema habe ich gestern ein schönes Feedback einer Teilnehmerin vom Tag der Cleveren Reiter 2020 bekommen:

“ Liebe Corinna,

gut 4 Wochen ist nun der tolle „Tag der Cleveren Reiter“ her und ich möchte noch mal Danke sagen, auch von meiner Stute, da sich in dieser Zeit eine Menge positives in unserer Beziehung getan hat. 3 Monate hatte ich sie als RB, dann habe ich sie  ganz übernommen (3 Monate vor „dem Tag“…) und die Ängste fingen an. Ich war nun der Meinung, jetzt muss alles klappen, und es folgten die Blockaden.

Nach den Vorträgen und dem Austausch mit den anderen Gästen – eben mal auch in meinem Alter – wurde viel“ angeschubst“ und ich konnte das „muss“ langsam wieder los lassen, wodurch es Pferd und mir natürlich viel besser geht.

Wir profitieren weiter davon, es wird (wieder) geklopft und gemeinsam geatmet und gibt kein“ ich muss jetzt“ mehr.

Es würde mich freuen, wenn noch mehr Pferdemenschen und natürlich auch die tierischen Freunde von dir und den anderen verständnisvollen Profis  profitieren.

Herzlichst Michaela R. aus Kremmen /Sommerfeld“

Also bleibe dran an Deinen Projekten.

Besser werden kannst Du immer. Dadurch fühlst Du Dich besser. Und Du verschaffst Dir innere Stärke, um aus Krisenzeiten gestärkt hervor zu gehen. Und Du gehst in Richtung gut leben in der zweiten Welle.

Bitte bleibe vor allem gesund!

Corinna von ReitClever

P.S.: In einem Monat ist Nikolaus. Also steht Weihnachten schon fast vor der Tür 🙂

Rückblick auf schönere Tage- Kontaktbeschränkungen und Kurse

Kontaktbeschränkungen und Kurse
Gutes Zusammenspiel

Was hatten wir für ein Glück mit diesem Sommer und Herbst.

Das Wetter war großteils angenehm und nicht zu heiß. Aber so, dass man auch baden gehen konnte.

Wie ich schon öfter festgestellt habe muss Petrus wohl ein Reiter gewesen sein.

Die Frage, ob Kontaktbeschränkungen und Kurse zusammen passen lief allenfalls im Hinterkopf ab.

Denn die meisten Termine mit Pferden konnten bei Sonnenschein und überwiegend draußen stattfinden.

Gruppenbild mit Abstand machen Kontaktbeschränkungen und Kurse möglich

Auch unser diesjähriger Kunstgewerbemarkt konnte bei Sonne und freundlichen Temperaturen stattfinden. Nachdem für den Tag selbst in der Woche davor Regen angesagt war.

Von steigenden Corona – Fallzahlen und Schließungen der Freizeiteinrichtungen waren wir noch weit entfernt. So konnten wir die warmen Momente genießen. Denn Corona war irgendwie weit weg. Über Kontaktbeschränkungen und Kurse redete irgendwie niemand.

Das ist jetzt anders.

Corona führt zu Kontaktbeschränkungen und Kurse, die verlegt werden müssen
Das schuldige Subjekt

Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen gelten ab nächster Woche.

Das betrifft auch unsere Kurse und Kindergeburtstage. Selbst im beschaulichen Raum Zossen gab es 55 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Also gelten die Kontaktbeschränkungen auch für uns:

Da bei unseren Kindergeburtstagen und Kursen Menschen aus mehr als zwei Haushalten aufeinander treffen, müssen wir ab sofort alle Veranstaltungen aussetzen.

Bewegliche Hüften erreicht man durch Dehnung

Das betrifft die Kurse „Weiche Hand bei geradem Sitz“ am 07.11.2020 und „Bewegliche Hüften= elastischer Sitz“ am 21.11.2020.

Meine Hoffnung, dass der Kurs Spiraldynamik für Reiter am 05.12.2020 stattfinden kann besteht noch. Darüber werde ich Ende November mit den angemeldeten Teilnehmern beraten. Wenn fest steht, ob die momentanen Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen Wirkung zeigen.

Trotzdem sind wir gut drauf und bleiben positiv.

Ich finde es sinnvoll, die Ansteckungsmöglichkeiten zu minimieren. Denn mit Blick auf die Versorgungssituation der schwer erkrankten Menschen möchte wohl niemand, dass unser Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt. Denn dann können auch Menschen mit Schlaganfällen und Herzinfarkten weniger gut versorgt werden, als es normalerweise üblich wäre.

Erstaunlicherweise treffe ich nur auf Menschen, denen diese Schritte sinnvoll vorkommen. Sicherlich ist es blöd, in den nächsten Wochen nicht schwimmen oder essen gehen zu können.

Aber definitiv blöder ist, wenn Mama oder Oma verstirbt, weil sie im Krankenhaus den dringend benötigten Platz nicht bekommt.

Das wäre sogar richtig blöd und würde für einen Aufschrei unter den Personengruppen sorgen, die finden, dass die Bundesregierung über reagiert.

Wenn ich zu Facebook schaue, lese ich überwiegend von denjenigen, die sich um Corona sorgen und von sich aus Kontakte minimieren.

Von den Anderen kenne ich nur sehr wenige Menschen persönlich, die bereit wären gegen die Coronapolitik auf die Straße zu gehen. Ehrlich gesagt kann ich deren Beweggründe überhaupt nicht nachvollziehen.

Also macht was mit der kommenden Zeit:

Verhalten im Straßenverkehr
Bewegt Eure Pferde

Lest Bücher, bildet Euch auf dem Trockenen fort und bewegt Eure Pferde.

Vor allem lasst Euch von der mancherorts herrschenden Missstimmung nicht anstecken. Schlechte Laune und Angst schwächen das Immunsystem. Damit sorgen sie auch für einen schlechteren Kontakt zu Eurem Pferd.

Wenn alles gut läuft können wir im Dezember wieder Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt trinken.

Und wenn die Ankündigungen der Bundesregierung wirklich umgesetzt werden, ist es rein rechnerisch sinnvoller, den Betrieb für einen Monat zu schließen. Wenn man 75% des Umsatzes vom letzten November bekommt und schließt, als für weniger als den benötigten Mindestumsatz zu öffnen weil keiner kommt.

Und nicht nur auf ReitClever gibt es die Möglichkeit Kurse und Kontaktbeschränkungen zusammen zu bringen.

Onlineangebote ermöglichen Kontaktbeschränkungen und Kurse unter einen Hut zu bringen.

Denn es gibt Onlinekurse, die man gut alleine zuhause durchführen kann, um fitter zu werden.

Auch die FN hat ihr Angebot an Onlineseminaren deutlich erhöht.

Und es finden sich wirklich gute Ansätze darunter.

Ich habe in den letzten Wochen selber an welchen teilgenommen und konnte Einiges an neuen Wissensbausteinen mitnehmen.

Dann bis bald!

Bitte bleibt gesund.

Corinna von ReitClever