Gibt´s Neues?

Reiten mit Köpfchen ist manchmal gar nicht so einfach, NL Juli 2021

Einfach besser reiten mit Köpfchen
Besser reiten mit Köpfchen

Ist der Juli bei Dir auch so schnell vergangen?

Gefühlt hatten wir gerade erst Urlaub, als er auch schon wieder vorbei war. Zugegeben: wir hatten uns auch ganz schönes Programm vorgenommen. Da bei uns auf dem Hof zwei Hochzeiten stattfanden, wollen wir vorher ein paar lang aufgeschobene Dinge  erledigen. Beispielsweise wurde ein Teil unseres Hofes vor längerer Zeit aufgebaggert, weil wir eine neue Grube bekamen. Wir auf dem Land südlich von Berlin sind nicht an die Kanalisation angeschlossen. Und aus Kostengründen wird das wohl noch eine Weile so bleiben.

Einen Großteil der Stelle haben mein Mann und mein Sohn direkt danach wieder mit den alten Pflastersteinen zu gemacht. Aber da die Zeit irgendwann knapp war, behielt ca. 1/3 der Fläche seitdem den reinen Sandboden, in dem das Unkraut so schön wachsen konnte. Und die dazu gehörigen Steine waren daneben an die Wand unseres Veranstaltungsraumes gestapelt. Das sah nicht nur unschön aus, sondern war auch eine Gefahrenquelle, wenn die Pferde ab und zu an dieser Stallwand angebunden waren.

Jetzt sind sie weg die Steine. Die Fläche ist fertig gepflastert, ein paar bepflanzte Blumentöpfe herum drapiert, Unkraut gezupft und schon sieht die Ecke schön aus. Immer noch geht mir immer das Herz auf, wenn ich dort vorbei komme. Auch ein ausladender bedingt schöner Strauch wurde in diesem Zuge rausgenommen und die freie Fläche mit Gras angesät.

Warum ich das alles schreibe?

Weil Altlasten das Hirn blockieren. Das heißt, dass Reiten mit Köpfchen mitnichten so einfach ist.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Unser Gehirn ist ein Meisterstück der Evolution, was nie vergisst. Auch wenn wir denken, dass wir alles im Griff haben und permanent mit vollem Bewusstsein agieren, ist das ein Irrglaube. Nur 5% aller Entscheidungen, die wir täglich treffen, erfolgen bewusst.

Alles andere wird vom Unterbewusstsein gesteuert.

Dass die Tatsache, dass uns warm oder kalt ist, ob wir Hunger oder Durst oder gut geschlafen haben, unser Handeln beeinflusst ist allseits bekannt. Aber weiter gefasst ist alles Unerledigte Teil des unterbewussten Handelns. Da ist es egal, ob es wirklich traumatische Ereignisse sind, die einen beschäftigen oder ob der seit Monaten unaufgeräumte Keller einen nichts mehr finden lässt. Spätestens zum Saisonwechsel, wenn man die Winterdecken oder die Winterreitjacke rausholen möchte, sucht ein Teil des Unterbewusstseins, wo das gute Stück denn vergraben sein könnte.

Oder wenn der Zeitpunkt der Abgabe der Steuererklärung naht. Wenn die Buchführung in Ordnung ist und man alles richtig aufgezeichnet hat, kann man dem Termin ruhig entgegen blicken. Dann ist sie schnell erledigt, wenn man sich ein paar Stunden  Zeit dafür nimmt. Falls die Belege und Quittungen aber noch unsortiert im sprichwörtlichen Schuhkarton schlummern, weiß das eigene Unterbewusstsein, dass noch viel zu tun ist. Dann feuert es Unruhe ins System, die man oft nicht fassen kann. Man fühlt sich angespannt, unsortiert und kann vielleicht auch schlecht schlafen.

Welche Erleichterung dann, wenn alle Belege geordnet, ordentlich eingegeben und als Erklärung abgegeben sind. Man hat das Gefühl, etwas Großes geschafft zu haben und ist mit jeder Faser seines Körpers erleichtert. So geht es mir jedenfalls: viel Gewicht fällt mit einem Schlag ab und dadurch wird wieder Energie für neue Projekte frei.

Das wäre dann ein guter Moment, tatsächlich etwas Neues anzufangen.

Zum Beispiel die viel zitierte Angst auf dem Pferd anzugehen. Oder sich damit auseinander zusetzen, dass nicht immer das Pferd Schuld ist, wenn man in Wohnungsnot gerät. Vielmehr mehr könnte die eigene Balance durchaus verbesserungswürdig sein. Anders gesagt, um wirklich ruhig und entspannt auf dem Pferd zu sitzen, kann es sich lohnen, im Vorfeld ein paar Altlasten aus dem Weg zu räumen.

Du wirst staunen, wie viel Energie und Kapazitäten dann wieder frei werden.

Das heißt nicht unbedingt, dass Du erst den Keller aufräumen musst, um Dich das nächste Mal aufs Pferd zu setzen. Aber in Ruhe zu überlegen und aufzuschreiben, was alles an unerledigten Dingen wartet, kann sich durchaus lohnen. Denn dann kann man mit dem ganzen Köpfchen und bewusst reiten, weil die demnächst erforderlichen Handlungen geklärt sind. Natürlich sollte man sie auch irgendwann angehen, sonst funkt das Unterbewusstsein wieder Alarm.

Auch wenn Du Dir vor einer Prüfung eingestehst, nicht genug gelernt zu haben, wirst Du weniger überzeugen, als wenn Du gut vorbereitet bist. Wie man auf eine Herausforderung zugeht entscheidet das bisher Erlebte. Beim Sommerferien Kurs Pferdeführerschein Umgang hatten wir jemanden dabei, der sich eher blockiert hat. Sie war bis dato einmal die Woche im Schulbetrieb geritten und hatte mit putzen, trensen und Bodenarbeit wenig Praxiserfahrung. Mit an Bord waren drei Mädchen, die mit eigenem Pferd einen Wissensvorsprung hatten. Anstatt die Herausforderung anzunehmen und zu schauen und mitzulernen, redete sich eine Teilnehmerin ab der ersten praktischen Einheit ein, dass sie die Prüfung sowieso nicht bestehen würde. Das war schade, denn so nahm sie sich die Freude an der Zeit mit den Pferden.

Natürlich war das nicht die ganze Zeit so und wir hatten alle viel Spaß zusammen. Auch haben die erfahrenen Mädchen den Jüngeren viel gezeigt und geholfen. Aber als es am letzten Kurstag in die Prüfungsvorbereitung ging, zeigte sich, das Manche die Theorie nicht so ernst genommen haben. D.h. es musste eine ernste Ansage her, sich wichtige Sachen doch noch mal anzuschauen. Und siehe da: alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden und wurden mit Urkunde und Anstecknadel belohnt.

Mehr zu unserer abwechslungsreichen Sommerferienwoche findest Du unter dem Link Pferdeführerschein Umgang für Kids. Weil das Ganze so gut lief und für mich auch eine spannende Erfahrung war, nur mit Kinder zu arbeiten, findet der nächste PFU Kids im nächsten Jahr wieder in der letzten Juliwoche statt. Unter dem Link gibt es mehr Informationen und bis zum 31.03.2022 gilt der Frühbucherpreis von 190€ anstatt 215€ für den Kurs.

Der Juli ist so schnell vergangen, dass wir kommenden Samstag schon mit einem neuen Kurs starten.

Es geht bei „Einfach besser Reiten mit Balance“ am 07.08.21 um das innere und äußere Gleichgewicht des Reiters.

Jeder kennt das: es gibt Tage, wo man super drauf ist und Einen nichts aus der Fassung bringt. An solchen Tagen hat man eine gute Ausstrahlung, die auch das Pferd schnell zum Mitmachen überzeugt. An anderen Tagen ist es um die eigene Balance schlechter bestellt ist. Man ist müde oder genervt, hatte einen schlechten Tag im Job und vorbei ist es mit der Ruhe auf dem Pferd! Nicht nur, dass man schneller aus der Haut fährt, man sitzt auch nicht so gut. Man kommt schlechter zu einem losgelassenen und tiefen Sitz, der elementar ist, um die eigene Balance auf dem Pferd zu halten.

Um diesen entspannten Sitz geht es beim Reiten mit Köpfchen. Um den zu verbessern beginnt man am besten an den Schaltstellen, die wichtig für das eigene Gleichgewicht sind. Nämlich an den Rezeptoren, die die aus der Umwelt einwirkenden Reize aufnehmen. Über leistungsstarke Nerven senden sie ihre Signale an das Gehirn, was darauf reagiert und Bewegungen initiiert.

Keine Angst: wir werden zu dem Thema keine Lehrstunde in Neuroanatomie abhalten. Aber ein bisschen Theorie gehört dazu, um das Ganze zu verstehen. Darauf aufbauend gibt es eine ganze Menge Übungen, die zuerst an der Verarbeitung der eingehenden Reize ansetzen. Wir beginnen an der Peripherie des Körpers, um im Zentrum dann bessere Gleichgewichtsreaktionen schalten zu können. Mit an Bord sind Übungen aus dem Neuro- Athletik Training und dem Brain Gym® für Reiter.

Für Kurzentschlossene gibt es noch zwei freie Plätze. Für diejenigen, die das Thema lieber in Ruhe mit sich alleine klären, gibt es den Kurs auch als Zuhauseversion: Einfach besser Reiten mit Balance als Onlinekurs.

Das ganze Paket lässt Dich dann fühlbar lockerer, aber auch tiefer sitzen.

Das ist eine der Grundvoraussetzungen, um das eigene Gleichgewicht auf dem Pferd herzustellen. Nur aus dem ausbalancierten Sitz heraus kann man einfühlsam und an die Pferdebewegung angepasst reagieren.

Im Oktober werden wir dieses Thema beim Tag der Cleveren Reiter vertiefen. Am 02.10.2021 geht es von 10:00- 18:00 um Reiten mit Köpfchen. Wir werden in vier Vorträgen genug Input sammeln, um bewusst etwas einfach besser mit Köpfchen reiten zu können. Auch Beate Petrick (Pferde gerecht trainieren) ist wieder dabei, um über das Training von rechts- und linkshirnigen Pferden zu referieren.

Bis zum 31.08.21 gilt der Frühbucherpreis von 110€. Klick auf den blauen Link, um zur Ticketabwicklung zu kommen. Auch an diesem Tag wirst Du viele Anregungen bekommen, mit Denen Du später eine bessere Figur auf dem Pferd machen kannst.

Ich freu mich auf Dich,

Corinna von ReitClever

Pferdeführerschein Umgang für Kids

Große Erleichterung nach der praktischen Prüfung im Pferdeführerschein Umgang für Kids
Große Erleichterung nach der praktischen Prüfung im Pferdeführerschein Umgang für Kids

Eine spannende Woche liegt hinter uns.

Sechs Mädchen und Jungen kamen zu uns auf den Hof, um sich etwas vom Pferd erzählen zu lassen.

Wie immer in diesen Kursen hatten wir erfahrene „Profis“ mit eigenem Pferd und ausgesprochene Einsteiger dabei. Trotzdem oder gerade deswegen hatten wir viel Spaß und sind zu einer echten Gruppe zusammen gewachsen.

Wir trafen uns morgens um 10.00 und haben zuerst etwas Theorie gemacht. Es war für mich eine neue Erfahrung mit Grundschulkindern zu arbeiten. Dann bei den Erwachsenenkursen mache ich 2x 60-90 Minuten Unterricht mit einer Kaffeepause dazwischen. Denn ich kann gut sehen, wann die Luft raus ist und wann genug Input zusammen gekommen ist, der erstmal verarbeitet werden muss.

Aber bei den Kindern reichte die Luft erstmal nur 30 Minuten. Die 9-13 Jährigen sind aus der Schule gewohnt, dass nach 45 Minuten die Unterrichtsstunde zu Ende ist. Und das war auch deutlich zu merken.

Raus auf die Straße beim Pferdeführerschein Umgang für Kids
Raus auf die Straße

Also haben wir nach dem Wiederholungsblock am Anfang der Kurszeit erstmal eine Pause gemacht.

Dabei haben wir die Pferde auf die Weide gebracht, Farben und Abzeichen in echt angeschaut oder den Stall begutachtet, um alles mit bunten Eindrücken zu füllen.

Dann war der Kopf wieder frei für eine neue Theorieeinheit, die Krankheiten, Fütterung, die Bedürfnisse des Steppentiers Pferd und auch den Sinn und Zweck des Pferdepasses zum Inhalt hatte.

Die gemeinsame Mittagspause war dann die Zäsur vor dem praktischen Teil

Einflechten beim Pferdeführerschein Umgang für Kids
Einflechten für den großen Tag

Dort wurde gegessen, geplaudert und vor allem die wichtigen Fotos auf dem Handy in die Runde gezeigt ;-).

In der Praxis haben wir erarbeitet, wie man richtig putzt und trenst. Auch wurden in der Vorbereitung auf die Prüfung die Pferde chic gemacht: Jedes Pferd bekam seine eigene Frisur und auch die Schweife wurden sauber frisiert.

So hat jeder beim Pferdeführerschein Umgang für Kids schnell die Aufgabe gefunden, die ihm am meisten Spaß macht. Und wer noch nicht so geübt war, bekam Hilfe von den anderen „Profis“.

So wird es in der letzten Juliwoche 2022 den nächsten Pferdeführerschein Umgang für Kids geben.

Weil der Kurs viel Spaß gemacht hat und Kinder einfach anders lernen als Erwachsene, sind sie in einem reinen Kinderkurs gut aufgehoben. Wobei ich auch bei allen anderen Durchgängen immer Kinder und Jugendliche dabei hatte, die den Kurs souverän gemeistert haben. Aber eine Woche Sommerferien mit Pferden zu verbringen halte ich für eine gute Idee und eine schöne Abwechslung. Denn das Lernen mit Pferden ist garantiert anders als Mathe und Deutsch im Klassenzimmer.

Vor allem Spaß sollen sie haben und lernen, wie man sich sicher und pferdegerecht verhält.

Das haben sie getan, so dass gestern alle mit Stolz ihre Urkunde und Abzeichennadel in Empfang nehmen konnten.

Hier noch ein paar Bilder der Tage:

Wer jetzt Lust bekommen hat, sein Kind für das nächste Jahr anzumelden:

Unter dem blauen Link Pferdeführerschein Umgang für Kids bekommt Ihr nähere Informationen. Der Kurs findet in der letzten Juliwoche 2022 Montag bis Donnerstag 10:00- 16:00 statt. Die Prüfung wird am 29.07.2021 nachmittags sein.

Bis zum 31.03.22 gilt der Frühbucherpreis von 190€ plus Prüfungsgebühr.

Bis bald,

Corinna von ReitClever

Guten Morgen aus dem Sommerloch- die eigene Balance

Einfach besser Reiten mit Balance bietet eine Menge Anregungen für die eigene Balance

Ein richtiges Sommerloch ist es ja anhand der vielen Ereignissen zur Zeit gerade nicht. Egal ob man Positives oder Negatives sucht, man findet alles in den Medien. Es kommt auf die jeweilige Verfassung an, ob einen diese Nachrichten um die eigene Balance bringen oder die Laune verändern.

Wir selber hatten letzten Samstag eine wunderschöne Hochzeit auf dem Hof und morgen findet die Nächste statt. Zugegebenerweise in kleinerem Rahmen, aber Vorbereitung und Zeit kostet diese Feier auch. Aber wenn so ein Fest gelingt und man überall in strahlende Gesichter schaut, gibt das viel Energie. Das Gefühl, viel richtig gemacht zu haben stärkt die eigene Balance.

In den beiden Wochen davor haben wir Einiges auf dem Hof geschafft und verändert. Beispielsweise haben wir fast 2 Hektar Wiese dazu bekommen, die wir nun neu einkoppeln. Die Pferde freuen sich dann über mehr Fläche und Gras, denn durch die Trockenheit der letzten Jahre wächst auf unserem märkischen Sandboden immer weniger.

Das alles hat mich so abschalten lassen, dass ich gestern verwundert festgestellt habe, dass wir in zwei Wochen mit einem neuen Kurs starten.

Es geht bei „Einfach besser Reiten mit Balance“ um das innere und äußere Gleichgewicht des Reiters.

Jeder kennt das: es gibt Tage, wo man super drauf ist und Einen nichts aus der Fassung bringt. An solchen Tagen hat man eine gute Ausstrahlung, die auch das Pferd schnell zum Mitmachen überzeugt. An anderen Tagen ist es um die eigene Balance schlechter bestellt. Man ist müde oder genervt, hatte einen schlechten Tag im Job und vorbei ist es mit der Ruhe auf dem Pferd! Nicht nur, dass man schneller aus der Haut fährt, man sitzt auch nicht so gut. Man kommt schlechter zu einem losgelassenen und tiefen Sitz, der elementar ist, um die eigene Balance auf dem Pferd zu halten.

Um diesen ausbalancierten Sitz geht es in dem Kurs „Einfach besser Reiten mit Balance“. Dafür beginnt man am besten an den Schaltstellen, die die eigene Balance herstellen. Nämlich an den Rezeptoren, die alle aus der Umwelt einwirkenden Reize aufnehmen. Über leistungsstarke Nerven senden sie ihre Signale an das Gehirn, was dann darauf reagiert und Bewegungen initiiert.

Keine Angst: wir werden im Kurs keine Lehrstunde in Neuroanatomie abhalten. Aber ein bisschen dieser Theorie gehört dazu, um das Ganze zu verstehen. Darauf aufbauend gibt es dann eine ganze Menge Übungen, die zuerst an der Verarbeitung der eingehenden Reize ansetzen.

Wir beginnen an der Peripherie des Körpers, um dann im Zentrum oder besser gesagt im Oberkörper bessere Gleichgewichtsreaktionen schalten zu lassen. Mit an Bord sind Übungen aus dem Neuro- Athletik Training und dem Brain Gym® für Reiter.

Das ganze Paket lässt Dich dann fühlbar entspannter, aber auch tiefer sitzen.

Das ist eine der Grundvoraussetzungen, um die eigene Balance auf dem Pferd herzustellen. Nur aus dem ausbalancierten Sitz heraus kann man einfühlsam und an die Pferdebewegung angepasst reagieren.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast:
Es gibt noch freie Plätze: Informieren und anmelden kannst Du Dich unter dem folgenden Link:

Einfach besser Reiten mit Balance. Klick darauf und erfahre, wie Du mit einem ausgeglichenen inneren und äußeren Gleichgewicht aufs Pferd steigen kannst.

Wenn Du lieber der Zuhauseturner bist, gibt es das Programm auch als Onlinekurs (Klick auf den Link).

Im Oktober werden wir dieses Thema beim Tag der Cleveren Reiter vertiefen. Am 02.10.2021 geht es von 10:00- 18:00 um Reiten mit Köpfchen. Bis zum 31.08.21 gilt der Frühbucherpreis von 110€. Klickt auf den Link, um zur Ticketabwicklung zu kommen.

Ich freu mich auf Dich,

Corinna von ReitClever

Neue Kurse in den Sommerferien 2021

Neue Kurse in den Sommerferien 2021
Neue Kurse in den Sommerferien 2021

Alle sind irgendwie in Sommerlaune. Der Urlaub ist in greifbarer Nähe und das strahlende Sommerwetter lädt geradezu ein, am Badesee zu chillen. Viele haben so lange darauf gewartet, wieder Essen gehen oder in den Urlaub fliegen zu können, dass sie das nun mit Begeisterung tun.

Deshalb ist die Kursplanung zu den Sommerferien 2021 eine Herausforderung. Entweder sind Interessenten verreist, eingeladen oder haben die Kinder mit den Großeltern in den Urlaub geschickt.

Trotzdem wird es in diesen Sommerferien 2021 zum ersten Mal einen Pferdeführerschein Umgang nur für Kids geben.

Wir treffen uns vom 26.07.2021 bis zum 29.07.21 jeden Tag von 10:00- 16:00. Dabei werden wir die Prüfungsinhalte kindgerecht erarbeiten und uns ein paar schöne Tage machen. Am 30.07.2021 können die Teilnehmer dann bei der Prüfung zeigen, was sie alles gelernt haben.

Das wird nett- Ich freue mich schon. Unter diesem Link könnt Ihr Eure Kinder anmelden: es gibt noch freie Plätze.

Der letzte Kurs hatte im Juni gut vorgelegt. Wie immer hatten wir  eine bunte Mischung von Teilnehmern: Kinder und Jugendliche mit viel und wenig Pferdeerfahrung, Reiterinnen mit und ohne eigenes Pferd. Auch gab es  einen Quotenmann, der später den gewerblichen Kutschenführerschein machen möchte.

Tolle Motivation, alles Gezeigte gut zu lernen und abzuspeichern.

Besonders nett fand ich, dass zwei Teilnehmerinnen den Kurs belegt haben, weil sie sich eine eigenes Pferd kaufen möchten. Besser gesagt wollten sie sich vorher informieren, was sie alles beachten müssen und worauf es ankommt, wenn man für ein eigenes Pferd verantwortlich ist.

Diese Denkweise finde ich richtig gut. So gab es bei der Abschlussfeier nicht nur die bestandene Prüfung sondern auch den Kauf einer Stute zu feiern. Die andere Absolventin konnte letzte Woche einen Kaufvertrag unterschreiben und freut sich riesig darüber.

Insgesamt waren es herausfordernde Samstage. Wir alle hatten mit dem Wetter genauso zu tun wie die Pferde mit den Bremsen. Zwei praktische Übungseinheiten mussten bei knapp 30 Grad in der Sonne statt finden, obwohl wir die schon auf den kühleren Vormittag gelegt hatten. Zur Abwechslung war der zweite Kurssamstag dann von Gewitter und Regen begleitet. Aber wir haben das Beste draus gemacht und das Pensum locker und im vorgegebenen Zeitplan geschafft.

Wer jetzt Lust bekommen hat: Für den Durchgang im September sind noch zwei Plätze frei geworden. Informationen und Anmeldung unter dem blauen Link.

Meinem Gefühl nach gibt es immer mehr Reiter und Reiterinnen, die ihren Wissensdurst mit entsprechenden Kursen stillen wollen. Zum einen wollen sie mehr vom Pferd erzählt bekommen und zum anderen wollen sie ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten fürs Pferd verbessern. Beides ist wichtig und kommt in meinen Kursen nicht zu kurz.

Momentan bin ich in der Zusatzausbildung zum Neuro-Rider®: so fließt das Wissen des Neuro-Athletik-Trainings von Lars Lienhard auch in meine Kurse in den Sommerferien 2021 ein.

Das von mir viel beachtete Gleichgewicht hängt tatsächlich auch von der Qualität der Informationen ab, die das Gehirn aus der Peripherie bekommt.

Wusstet Ihr, dass die Gleichgewichtsreaktion eine der komplexesten Fähigkeiten unseres Körpers ist?

Wenn es richtig zur Sache geht sind nicht nur fast alle Muskeln des Körpers beteiligt, sondern auch eine ganze Menge Hirnbezirke.

Daher ist es für Reiter wichtig, sich mit dem Gleichgewicht zu beschäftigen. Da Pferde manchmal blitzschnell in eine andere Richtung unterwegs sind als man geplant hat, spielt die eigene Balance eine wichtige Rolle für sicheres Reiten. Jeder Reiter hat ein mehr oder weniger gut ausgeprägtes Bewegungsgefühl für den eigenen Körper. Zudem hat er eine hoffentlich Vorstellung von der gemeinsamen Bewegung mit dem Pferd.

Beides muss er mit der Pferdebewegung zusammen bringen, damit es ein harmonischer Ritt wird.

Jede Richtungsänderung und jeder Tempowechsel stellt diese Fähigkeit auf eine Probe. Denn klaffen die Bewegungsvorstellung von Reiter und Pferd auseinander, müssen sich beide miteinander arrangieren. Wenn es zu einer Fluchtreaktion des Pferdes kommt, entscheiden mitunter Bruchteile von Sekunden, ob der Reiter oben bleibt oder das Pferd verliert.

Schauen wir also mal genauer hin: Wir brauchen drei Fähigkeiten.

Zuerst muss das Gehirn auf den Reiz des Pferdes reagieren. Dazu braucht es Informationen aus dem Körper, die ihm die Pferdebewegung und den Zustand des eigenen Körpers vermitteln.

Aus diesen Informationen filtert das Gehirn alles Wichtige für die geplante Bewegung heraus: es muss alle eingehenden Infos verarbeiten. Damit plant es eine Aktion oder Reaktion.

Zuletzt schickt es Signale an den Körper, damit die entsprechenden Muskeln reagieren können.

Faszinierend finde ich, dass das Ganze in Bruchteilen von Sekunden stattfindet. Diese Reaktionen sind bei uns gut ausgereift, weil wir auf Überleben programmiert sind. Während der letzten Jahrtausende hat sich das menschlichen Gehirn dahingehend weit entwickelt.

Doch nur wenn man sich sicher fühlt, kann man ein reagieren.

Dann kann man seine eigenen Bewegungen präzise und koordiniert an die des Pferdes anpassen.

Dagegen wird holprig, sobald man sich unsicher fühlt. Auf Grund eines Sicherheitsprogramms des Gehirns werden Muskeln angespannt, um den Körper zu schützen. Dabei bleibt die Feinsteuerung auf der Strecke. Man fühlt sich verspannt und unsicher. Erfolg und Sicherheit auf dem Pferd bleiben aus.

Damit das Gehirn gute Gleichgewichtsreaktionen schalten kann, nutzt es vor allem Informationen aus den Augen. Weiterhin bekommt es Input aus dem Gleichgewichtsorgan und der Peripherie des Körpers. Deshalb ist es eine gute Idee, neben den Muskeln auch Sensorik und Augenfunktionen zu trainieren. Das kann man beispielsweise mit Blickwendetechniken tun. Denn je besser das Gehirn die Signale der Augen verarbeiten kann, desto präziser kann es die Anweisungen an den Körper steuern.

Um diese genaue Informationsverarbeitung und wie man darauf aufbauend sein Gleichgewicht trainieren kann geht es in dem Kurs „Einfach besser reiten mit Balance“, der am 07.08.21 stattfindet. Übungen aus dem BrainGym® für Reiter und dem Neuro-Athletik-Training von Lars Lienhard werden neben einer Menge theoretischer Informationen die Kursinhalte sein.

Wer an diesem Termin im letzten Teil der Sommerferien 2021 nicht kann, kann sich den Onlinekurs Einfach besser mit Balance herunter laden. Sicherlich wird es noch einen Wiederholungstermin geben. Auch bin ich zu diesem Thema im September auf anderen Reitanlagen eingeladen, um den Kurs dort zu halten. Das wäre auch für Euch denkbar. Solltet Ihr daran Interesse haben, schreibt mich unter Corinna.Jungblut@reitclever.de an.

Beide Formate bieten auf jeden Fall viele Übungen und die Möglichkeit der Dokumentation.

Nur so kann man seinen Erfolg messbar machen und langfristig bei der Stange bleiben. Motivation zur Veränderung war ein wesentliches Kriterium für den Kurs „Einfach besser Reiten trotz Hüftarthrose“.

Der verkauft sich online nach wie vor gut und hat gerade eine ganze Menge Erweiterungen bekommen. Nicht nur neue Kapitel mit Teilen aus dem Neuro-Athletik-Training nach Lars Lienhard, sondern auch eine ganze Menge Tabellen, mit denen man die Übungen dokumentieren kann.

So kann man im Verlauf sehen, wo man sich wie verbessert hat und behält den Überblick im persönlichen Schmerzempfinden. Denn wenn man schon lange mit einem schmerzhaften Körperteil zu tun hat, überwiegt irgendwann der Frust. Mit den Veränderungen zum Guten schafft man es, sich auch wieder zu einer positiven Sicht zu verhelfen.

Mit einer optimistischen Zuversicht auf die zukünftige Zeit verabschiede ich mich in ein paar Tage Sommerurlaub. Wir werden auf Grund der Tiere und zweier Hochzeiten bei uns auf dem Hof nur kurzzeitig weg können. Trotzdem bieten die Seen der Umgebung und die Tatsache, mal nicht auf die Uhr schauen zu müssen, eine ganze Menge Entspannung.

Bis dahin und sommerliche Grüße,

Corinna von ReitClever.

Die Bildungskonferenz 2021 der FN zeichnet ein positives Bild für die Zukunft

Bildungskonferenz 2021 der FN
Reiterfitness rückt in den Fokus bei der Bildungskonferenz 2021 der FN

Am 15.06.2021 ging die zweite Bildungskonferenz 2021 der FN digital über die Monitore. Dabei saßen in der Spitze 359 Teilnehmer zum Thema „Die Zukunft unseres Pferdesports – Welche Herausforderungen Trainer und Ausbilder in dieser besonderen Zeit meistern“ am Endgerät.

Insgesamt war es die 14. Bildungskonferenz der FN. In der Tat war dieser Durchgang mein Fünfter: 3x war ich in Warendorf und 1x in Neustadt/ Dosse. Auf Grund von Corona fand sie nun als Onlinedurchgang statt.

Wie immer hatten die Verantwortlichen ein interessantes Programm und engagierte Redner eingeladen. Zuerst begann Prof. Dr. Opaschowski, seines Zeichens Zukunftsforscher. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass es so einen Titel gibt. Doch hielt er einen sehr positiven Vortrag über die Herausforderungen und Chancen der heutigen Zeit. Schon 2004 prognostizierte er, dass 2020 Gesundheit, Familie und soziale Begegnungen im Fokus stehen würden. Als Worst Case zeichnete er damals ein Szenario von Klimawandel, Überschwemmungen und der Verseuchung der Erde durch Viren. Außerdem nahm er an, dass weitere Krisen als Reaktion auf die Pandemie entstehen würden, die sogenannte Post-Pandemie-Ära. Er bezeichnete die als Armutskrise, Pflegekrise und Klimakrise.

Ein gute Beschreibung der momentanen Situation gab er mit der Metapher, dass man bremst, wenn man in einen Tunnel fährt.

Denn man sieht nicht, wo es hingeht. Sobald man wieder Licht am Ende des Tunnels ahnt, gibt man Gas. Genauso ist es zur Zeit: das Bedürfnis nach Bewegung, Austausch und gemeinsamen Aktivitäten ist enorm. Sämtliche Reitlehrer, Reitschulen, Gastronomiebetreiber, Eventveranstalter und Reiseorganisationen erstellen Programme und arbeiten auf Hochtouren.

Als einer der Gründe für die vorherrschende Unzufriedenheit nennt er die Tatsache, dass viele im Alter möglicherweise von doppelter Armut betroffen sein werden: Zum einen von materieller Armut und zum anderen von Kontaktarmut. Dazu kommt die Angst, im Alter ein Pflegefall zu werden.

Klimakrise und extreme Wetterverhältnisse werden uns erhalten bleiben. Aber seiner Auffassung nach hat Corona einen Wandel im Bewusstsein bewirkt: Die Umwelt rückt in den Fokus und umweltbewusstes Verhalten ist in.

Trotz der fragilen Weltlage empfinden viele Menschen zur Zeit einen gewissen Optimismus.

Die Gewichtung der drei großen G´s: Geld, Gesundheit und Geborgenheit verändert sich. Das früher stark ausgeprägte Bedürfnis nach Geld und Wohlstand wird zunehmend mehr durch den Wunsch nach Freizeit abgelöst. Auch Führungskräfte haben erkannt, wie wertvoll Zeit im Privatleben ist. Der Boom zum Homeoffice ist ungebrochen, weil auch die Hauptverdiener Zeit mit Kindern und Familie verbringen möchten.

Der Begriff Zeitwohlstand drückt aus, dass Zeit genauso wichtig wird wie Geld. Entschleunigung bedeutet Zeitkultur und eine Steigerung der Lebensqualität. Wenn man in Zukunft länger lebt, wovon die Wissenschaft ausgeht, wird Lebensqualität wichtiger als Geld.

D.h. das allgemeine Bewusstsein verändert sich in Richtung Wohlergehen. Geistige, körperliche und seelische Gesundheit stehen ganz oben auf der Werteskala. Gesünder leben können löst die materielle Orientierung ab. Anders ausgedrückt wird das Gesundheitssystem immer bedeutender: Gesundheitsversorgung wird so wichtig wie die materielle Versorgung.

Genauso haben die letzten Monate gezeigt, welchen Stellenwert Familie, Nachbarn und soziale Beziehungen haben.

Wer wenig Bindungen hat, fühlte sich möglicherweise ausgegrenzt. Ein Gefühl, nur noch sich selber und der Familie vertrauen zu können, setzt sich durch.

Auf der anderen Seite entsteht aus dem Bedürfnis, eine bessere Gesellschaft für unsere Kinder schaffen zu wollen, die Bereitschaft zum Mitmachen und Zusammenhalten.

Jeder Dritte gibt an, während der Pandemie öfter über sein Leben nachgedacht zu haben. Das führt zu einem „realistischen Zukunftsoptimismus mit Bodenhaftung“ sagt Prof. Dr. Opaschowski. Daraus entsteht „Semiglück“: trotz der weltweiten Krisen traut man sich, optimistisch in die Zukunft blicken zu können. Semiglücklich sein heißt, sich glücklich fühlen zu können, es aber nicht zu müssen.

Aus dem Gedanken, „was ich brauche habe ich. Was ich nicht habe brauche ich nicht.“ entsteht aus der Konsumkultur eine neue Sinnkultur.

Seine Worte in unseren Gehörgängen! Denn dieses Denken wird nicht nur unseren Kindern und Familien zu Gute kommen. Auch die Tiere, Pflanzen und unser Planet werden davon profitieren.

Danach sprach Britta Berse, eine Trainerin und Reitschulenbetreiberin aus dem Rheinland.

Zuerst beruflich zuhause in Marketing und Werbung baute sie sich 2010 ein zweites Leben auf. Nach der Geburt Ihrer Kinder gründete sie eine Reitschule für Familien. In ihrem Vortrag zeichnete sie ein genauso positives Bild von der Zukunft wie ihr Vorredner. Überdies fühlt sie sich als eine Gewinnerin der Coronapandemie. Denn in der Zeit, in der ihre 40 Pferde und Ponies nicht ausgelastet waren, sammelte sie Ideen für die Zeit, in der es wieder los geht.

Das ist jetzt der Fall. Nun kann sie die Ansätze in die Tat umsetzen.

Kernsäule ihrer Finanzierung ist der monatliche Beitrag, der durch ihre Reitschüler entrichtet wird. Dadurch ist sie finanziell abgesichert. Auch kann sie für ihre Mitarbeiter und Tiere sicher planen. Durch einen engen Kontakt mit den Reitschülern während der unterschiedlichen Einschränkungsphasen und individuelle Lösungen konnte sie in den letzten 1,5 Jahren nur 3 Kündigungen verzeichnen.

Die kreative Gestaltung der Reitstunden in den Zeiten der Kontaktbeschränkungen bildete eine weitere Säule der Überlebensstrategie. Der enge Austausch mit dem Ordnungsamt ermöglichte beispielsweise ein Ferienprogramm als Drive in. Die Stationen lagen an unterschiedlichen Orten auf der Anlage, so dass die Gruppen sich nicht über den Weg liefen. Eltern blieben während der Zeit im Auto oder fuhren nach Hause, was direkte Kontakte reduzierte. Anstelle von Theorieunterricht produzierte sie Lehrvideos. Auch berichtete die Presse über die Reitschule.

So kann sie sich jetzt, nachdem die Kontaktbeschränkungen aufgehoben sind, vor Anfragen kaum retten.

Das Nachholbedürfnis der Familien nach Bewegung im Freien und die Sehnsucht nach Entschleunigung lässt sich durch familiengerechte Angebote gut stillen. Auch Britta Berse sieht die gesellschaftliche Entwicklung hin zu einem gesünderen Lebensstil mit einer hohen Lebensqualität. Sie hat festgestellt, dass sich viele Menschen in der Pandemie ein Haustier angeschafft haben. Auch Pferde haben Einzug in die Familien gehalten. So scheint der Markt für Pferde momentan leergefegt. Ein Umstand, der auch Züchtern wieder Auftrieb geben könnte.

So heißt ihre Botschaft: „Gesund groß werden“. Das bezieht sich sowohl auf die Größe der Ponies und der kleinen Reiter als auch auf das Wachsen eines Betriebes. In dem Gefühl, nur das anzubieten, was ihr gefallen würde, hat sie eine erfolgreiche Oase für Kinder und Pferde geschaffen.

Als letztes gab Bettina Hoy auf der Bildungskonferenz 2021 der FN einen Einblick in ihre Trainertätigkeit.

Für sie ist Eigenmotivation entscheidend. Von jeher nutzt sie den Austausch mit Trainerkollegen oder anderen Reitern. Für die eigene Weiterbildung empfiehlt sie Videos von Clip my horse oder Wehorse. Auch bietet die FN eine große Palette an Lehrfilmen an oder „Level Up“ Videos an.

Nach ihrer Vielseitigkeitskarriere arbeitet sie jetzt überwiegend mit Dressurpferden. Dabei nutzt sie die Arbeit mit Stangen und Cavalettis für die lösende Arbeit und auch für die Sicherung der erlernten Lektionen. So kann man beispielsweise Stangen auf die Mittellinie legen und sie bei jedem Handwechsel in der Schlangenlinie überreiten. Oder man legt sie auf die Zirkellinie und unterstützt damit Gangartwechsel, Tempowechsel oder die Verkleinerung der Zirkellinie. Auf jeden Fall verbessert der Reiter durch das Anvisieren der Stangen seine diagonale Hilfengebung.

Besonders gefallen hat mir natürlich die Aussage, dass sie großen Wert auf die eigene Reiterfitness legt. Denn der beste Pferdephysiotherapeut ist der Reiter, wenn er vernünftig im Schwerpunkt sitzt. Dadurch kontrolliert er seine Hilfengebung und die Geschwindigkeit. Sobald man schief auf dem Pferd sitzt, wird auch das Pferd in der Folge schief.

So war die Bildungskonferenz 2021 der FN für mich interessant.

Vielleicht wird die nächste Runde 2022 wieder live stattfinden. Dann kommt noch mehr positive Energie rüber. Denn praktische Demonstrationen wirken in echt mit Geruch und Ton einfach anschaulicher.

Bis bald und achtet neben dem Training des Pferdes auch auf Euren eigenen körperlichen Zustand,

Corinna von ReitClever

Neue Kurse im zweiten Halbjahr 2021

Neue Kurse 2021 für Reiter
Neue Kurse 2021 für Reiter

Endlich dürfen wir wieder! Auch neue Kurse 2021 wird es geben 🙂
Reitunterricht in größeren Gruppen, gemeinsame Ausritte, Lehrgänge und Turniere: Alles ist es seit Anfang Juni wieder möglich.

Deshalb habe ich die Saison nun mit frischen Ideen gefüllt.
Da sich die Teilnahmeplätze für den Pferdeführerschein Umgang so schnell gefüllt haben, biete ich in der letzten Juliwoche erstmalig einen Sommerferienkurs für Kids an.

Der läuft in der letzten Juliwoche als Ferienkurs. Das heißt, dass der Kurs von montags bis donnerstags von 10:00- 16:00 stattfindet. Die Prüfung ist am Freitag, den 30.07.2021 um 16.00 mit einer Prüferin vom Landesverband Berlin Brandenburg.

Die bewährten Kursthemen Bedürfnisse des Flucht- und Steppentieres Pferd, artgerechte Haltung und Fütterung werden genauso behandelt wie Krankheitsanzeichen und Gesundheitsfürsorge. Weiterhin wird das Thema Unfallverhütung und Unfallvermeidung groß geschrieben. Es geht vor allem um den sicheren Umgang mit dem Partner Pferd.

Dafür werden wir auf dem Reitplatz ein paar Bodenarbeitsaufgaben erarbeiten und das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben. Dabei geht es um Anhalten, Losgehen, Richtungswechsel, Wechsel der Führposition und das Vorstellen an der Hand in Schritt und Trab.

Das Ganze werden wir kindgerecht erarbeiten und sehen, dass alle Beteiligten Spaß haben. Für ein gemeinsames Mittagessen und eine kleine Abschlussfeier ist auf jeden Fall gesorgt!

Mehr Informationen gibt es unter dem Link Sommerferienkurs. Das Mindestalter am Kurs teilnehmen zu können beträgt 9 Jahre.

Momentan bin ich in einer Zusatzausbildung zu Neuro-Rider®: so fließt das Wissen des Neuro-Athletik-Trainings nun auch in meine neuen Kurse 2021 ein.


Das von mir viel beachtete Gleichgewicht hängt tatsächlich auch von der Qualität der Informationen ab, die das Gehirn aus der Peripherie bekommt. 
Je genauer diese Informationen sind, desto klarer ist die Landkarte, die das Gehirn von der Lage seiner Körperteile und der Umgebung zeichnen kann. Und je besser die Orientierung ist, desto genauer kann die Bewegungsplanung erfolgen.
Um diese genaue Informationsverarbeitung und wie man darauf aufbauend sein Gleichgewicht trainieren kann geht es in dem Kurs „Einfach besser reiten mit Balance“ um, der am 07.08.21 stattfindet. 

Genauer werden diese neurologischen Zusammenhänge beim diesjährigen Tag der Cleveren Reiter beleuchtet, der wird am 02.10.2021 zum Thema „Reiten mit Köpfchen“ stattfindet.
Es geht mit Ansätzen aus der Kinesiologie, dem Neuro-Athletik- Training und angewandter Neuroanatomie um ein besseres Verständnis für die Abläufe, die beim Reiten wichtig sind. Dafür wird es viele praktische Übungen zur Wahrnehmungsverbesserung und Bewegungssteuerung geben, mit denen man die eigene Koordination und Beweglichkeit verbessern kann.
Als Schmankerl gibt es einen Beitrag von Beate Petrick über die Rechts- und Linkshirnigkeit von Pferden und das darauf aufbauende Training. Denn auch Pferde sind entweder Rechts- oder Linkshänder und haben dadurch bestimmte Fähigkeiten und Baustellen.
Bis zum 30.06.2021 gibt es das Ticket zum Early-Bird- Preis. Danach gilt bis zum 31.08.2021 der Frühbucherpreis. Für mehr Informationen klickt auf die blauen Links.

Wie man diese Reizaufnahme und Verarbeitung auch nutzen kann, um entspannter auf dem Pferd zu sitzen, darum geht es in dem Kurs Einfach besser reiten trotz Angst am  30.10.2021.

Die bewährten Kurse Spiraldynamik® für Reiter finden am 06.11.2021 und
Bewegliche Hüften, elastischer Sitz am 20.11.2021 statt.

Vielleicht sind diese Informationen interessant für Euch und Eure Ställe.
Dann würde ich mich freuen, wenn Ihr diese Daten verbreiten würdet.

Eine tolle Saison wünscht,

Corinna von ReitClever

Der Pferdeführerschein Umgang als Sommerferienkurs 2021

Der Pferdeführerschein Umgang als Sommerferienkurs geplant
Der Pferdeführerschein Umgang als Sommerferienkurs geplant

Der Pferdeführerschein Umgang als Sommerferienkurs ist in Planung. Denn die Nachfrage nach Kursplätzen in diesem Jahr ist der Hammer!

Im März lief ein Kurs mit Maximalbeteiligung. Auch der aktuelle Kurs ist voll mit motivierten Teilnehmern und für den Kurs im September habe ich keine freien Plätze mehr. Ob das an Corona und dem Bedürfnis nach Aktion oder der gestiegenen Nachfrage für dieses Kursmodul liegt, kann ich nicht abschätzen. Auf jeden Fall füllen sich die Kurse schneller, als ich Termine freischaufeln kann.

Im aktuellen Kurs haben wir eine bunte Mischung aus jungen Damen und älteren Jahrgängen. Die Stimmung ist gut und mich freut, dass wie meist ganz verschiedene Teilnehmer dabei sind. Wir haben auch wieder einen Quotenmann dabei :-).

Sicherer Umgang mit dem Pferd will gelernt sein
Putzen und Lernen

Genauso wie die Motivation breit gestreut ist, diesen Kurs zu absolvieren, ist auch der Wissenstand sehr unterschiedlich.

So können die Starken zeigen, was sie können und die Einsteiger von den Fortgeschrittenen lernen.

So macht das Arbeiten Spaß und Jeder profitiert von Jedem. Auch die Pferde machen trotz der Mücken brav mit und lassen sich auch mehrmals hintereinander auftrensen, dass jeder einmal üben kann.

Deshalb wird es in diesem Jahr zum ersten Mal einen Pferdeführerschein Umgang als Sommerferienkurs geben.

Er läuft in der letzten Juliwoche als Ferienkurs. Das heißt dass der Kurs von montags bis donnerstags von 10:00- 16:00 stattfindet. Die Prüfung ist am Freitag, den 30.07.2021 um 16.00 unter den Augen einer Prüferin vom Landesverband Berlin Brandenburg.

Gute Stimmung beim Pferdeführerschein Umgang
Gute Stimmung beim Pferdeführerschein Umgang

Die bewährten Kursthemen Bedürfnisse des Flucht- und Steppentieres Pferd, artgerechte Haltung und Fütterung werden genauso behandelt wie Krankheitsanzeichen. Weiterhin wird das Thema Unfallverhütung und Unfallvermeidung groß geschrieben. Es geht vor allem um den sicheren Umgang mit dem Partner Pferd.

Deshalb geht es in der Praxis um das richtige Putzen, Führen, Aufhalftern und Trensen. Weiterhin werden wir auf dem Reitplatz ein paar Bodenarbeitsaufgaben erarbeiten und das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben.

Unsere Pferde sind Kinder gewöhnt und bleiben als ausgebildete Therapiepferde ruhig und gelassen.

Pferdeführerschein Umgang für Kinder
Amazone steht bei Kindern hoch im Kurs und setzt all ihren Charme ein.

Sie haben schon manchen Kurs erlebt und wissen genau, was auf sie zukommt.

So bleiben sie auch bei der Prüfung unbeeindruckt, wenn die Aufregung steigt und geben Ihr Bestes, um allen Teilnehmern beim Bestehen zu helfen.

Denn in der Bodenarbeit geht es um Anhalten, Losgehen, Richtungswechsel, Wechsel der Führposition und das Vorstellen an der Hand in Schritt und Trab.

Das Ganze werden wir kindgerecht erarbeiten und sehen, dass alle Beteiligten Spaß haben. Für ein gemeinsames Mittagessen und eine kleine Abschlussfeier ist auf jeden Fall gesorgt!

Das Mindestalter am Kurs teilnehmen zu können beträgt 9 Jahre.

Maximal mögliche Teilnehmerzahl sind 9 Kinder. Anmeldungen können ab sofort unter Pferdeführerschein Umgang als Sommerferienkurs erfolgen. Für nähere Informationen klickt auf den blauen Link.

Bis dahin, ich freu mich drauf!

Corinna von ReitClever.

#MEHRWissenfürReiter- Frische Ideen durch neue Anregungen, Newsletter Juni 2021

#MEHRWissenfürReiter durch die Kombination von Wissensbausteinen aus der Anatomie, Neuroanatomie, der angewandten Physiotherapie und der Kinesiologie
#MEHRWIssenfür Reiter

Alles neu macht ja bekanntlich der Mai. Aber der bedeutete in diesem Jahr tatsächlich einen Startschuss für meine #MEHRWissenfürReiter Aktivitäten. Das Wetter unterstützte das: Bei uns war es meist kalt und ungemütlich, was für unsere trockenen Sandkoppeln fantastisch ist, denn das Gras steht so hoch wie schon lange nicht mehr zum Zeitpunkt des Anweidens.

Ich gehe das in jedem Jahr eher vorsichtig an und verlasse mich auf die alte Bauernregel „von Ende Mai bis Ende September ist Weidezeit“. Im Moment soll es viele Rehe- und Kolikfälle wegen des wechselhaften Wetters geben. #MEHRWissenfürReiter wäre vielleicht für manchen Pferdebesitzer dabei eine gute Option. Denn ehrlich gesagt wundert mich, dass Pferde seit einiger Zeit schon ganztägig auf der Wiese stehen können. Ich bin gerade bei 2x 90 Minuten am Tag.

Aber die Tendenz der Weidezeit ist steigend, was neben den Pferden auch unsere Schafe freut. Die haben sich auf eine stattliche Herde von 5 Erwachsenen und 3 Jungtieren vermehrt.

Die beiden sonnigen heißen Tage im Mai lagen genau an meinem Geburtstag.

Über dieses Geschenk habe ich mich besonders gefreut, denn ich habe mir eine kleine Auszeit am Helenesee genommen. Ein Tag am Strand hat mich schon immer geerdet. Dazu der Blick auf den größten See Brandenburgs von einem wirklich großen Strand aus ist fast so, wie an der Ostsee zu sein. So hat mir der Tag viel Energie gebracht, die ich seitdem in meine Projekte stecke. Alle meine Kurse profitieren von den neuen Ideen für #MehrWissenfürReiter.

Dabei entwickelt sich das Wissen des Neuro Riders® zum Turbo. Der Kurs, der eigentlich im April live stattfinden sollte, wurde mehrfach verschoben. Stattdessen gab es ein dreitägiges Videotutorial mit vielen Informationen und Lehrvideos. Darüber hinaus gab es eine Buchempfehlung die sich für mich Gold wert ist.

Die Lektüre diese Buches über Neuro-Athletiktraining ist für mich tatsächlich der Startschuss in eine neue Welt. Ich erlebe die menschliche Neurologie noch einmal völlig neu. Ein Fachbereich, von dem ich eigentlich dachte, dass ich ihn durch meine Ausbildung und berufliche Tätigkeit schon gut verstanden habe. Aber meine Arbeit mit Menschen verändert sich. Ich sehe neue Dinge, mache neue Übungen und sehe Erfolge in der Beweglichkeit, die ich vorher noch nie in so kurzer Zeit erreicht habe. So fließt das Wissen des Neuro-Athletiktrainings nun auch in #MehrWissenfürReiter ein.

So gestalte ich meinen Kurs „Einfach besser reiten mit Balance“ um, der am 07.08.21 stattfindet. Denn das bis dato von mir schon viel beachtete Gleichgewicht hängt tatsächlich auch von der Qualität der Informationen ab, die das Gehirn aus der Peripherie bekommt. Je genauer die Informationen sind, desto klarer ist die Landkarte, die das Gehirn von der Lage seiner Körperteile und der Umgebung zeichnen kann. Und je besser die Orientierung ist, desto genauer kann die Bewegungsplanung erfolgen. (Für mehr Informationen klick auf den blauen Link).

Die gute Nachricht ist, dass man die Qualität der Reizaufnahme mit einfachen Mitteln verbessern kann.

Im April hatte ich dazu den Artikel „Wie gut kannst Du Dich auf Deine Augen verlassen?“ geschrieben. Zur Zeit sammle ich gerade Erfahrungen über die Bewegungsverbesserung durch sensorische Informationen. Wir haben in unserem Körper Hunderttausende von Rezeptoren, die wahrnehmen, welche Kräfte gerade auf uns einwirken. Ob er mit warmen, kalten, harten oder weichen Dingen in Berührung kommt. Oder in welchem Winkel und Spannungszustand sich unser Extremitäten gerade befinden. Anhand dieser Meldungen baut sich das Gehirn eine aktuelle Landkarte zusammen, nach der es den Körper dirigiert. Wenn diese Karte genau ist und die Bewegungen punktgenau gesteuert werden, kann der Köper sich sicher fühlen. Nur dann können auch die Gelenke optimal belastet werden.

Erst wenn das Gehirn genügend Sicherheit empfindet, ermöglicht es freie Bewegungen. Erst dann lässt es das Zuviel an Spannung, was auf Unsicherheit beruht, los. Diese Erfahrung bedeutet den Startschuss für ein neues Bewegungsgefühl und diese Erkenntnis einen Wissensbaustein für mich.

All das baue ich gerade in meine bestehenden Kurse ein. So hat das seit langem geplante Buch „Einfach besser reiten trotz Hüftarthrose“ eine Überarbeitung erhalten und zwei neue Kapitel bekommen. Die Überarbeitung erfolgte natürlich auch im aktuellen Onlineprogramm, so dass es ab sofort den erweiterten Inhalte bietet.

Ich habe das Cover für das Buch in Auftrag gegeben und bin sehr zuversichtlich, dass es in diesem Sommer erschient!! #MehrwissenfürReiter zum Anfassen, ich freu mich drauf!

Genauer werden diese neurologischen Zusammenhänge Thema beim diesjährigen Tag der Cleveren Reiter beleuchtet.

Der wird am 02.10.2021 zum Thema „Reiten mit Köpfchen“ stattfinden und verspricht Ansätze aus der Kinesiologie, dem Neuro-Rider® Konzept und angewandter Neuroanatomie. Es wird viele praktische Übungen zur Wahrnehmungsverbesserung und Bewegungssteuerung geben mit denen Ihr Koordination und Beweglichkeit verbessern könnt. Also die Fähigkeiten, die Eurem Reiten sofort zu Gute kommen.

Keine Angst: Marlies Schubarth, die Dozentin, die ich für die Neuroanatomie eingeladen haben, kommt aus der Erwachsenenbildung und wird das notwendige theoretische Wissen in leicht verdaulichen Häppchen präsentieren.

Als Schmankerl gibt es einen Beitrag von Beate Petrick über die Rechts- und Linkshirnigkeit von Pferden und das darauf aufbauende Training. Denn auch Pferde sind entweder Rechts- oder Linkshänder und haben dadurch bestimmte Fähigkeiten und Baustellen.

Bis zum 30.06.2021 gibt es das Ticket zum Early-Bird- Preis. Danach gilt bis zum 31.08.2021 der Frühbucherpreis. Für mehr Informationen klickst Du auf die blauen Links.

Ein Großteil meiner neu gewonnenen Energie resultiert daraus, dass mir klar geworden ist, woran ich festhalten und was ich verändern möchte.

Eine nervige Belastung, die mir vorher gar nicht so bewusst war, ist für mich von jeher Whats App. Weit entfernte Bekannte, die sich bemüßigt fühlen, einem Fotos und Videos zuzuspielen. Dann Gruppenchats, in denen man statt der Informationen, für die er ursprünglich gegründet wurde, Bilder von aktuellen Aufenthaltsorten oder selbst Gekochtem erhält. Oder persönliche Befindlichkeiten, die mich eigentlich nichts angehen. Sportgruppenchats in denen sonntags nach dem Frühstück aktuelle Trainingszeiten bekannt gegeben werden und darauf regelmäßig Absagen erfolgen.

Nachdem mir mein diesbezügliches Unwohlsein bewusst wurde, habe ich eine Reinigungsaktion gestartet. Neben vielen alten Kontakten, die ich gelöscht habe, habe ich begonnen, auf Signal umzustellen. Und siehe da, es funktioniert. Beim Umstellen der Gruppen gab es die eine oder andere überraschende Reaktion. Trotzdem kann ich Whats App bald von meinem Handy löschen.

Weiterhin habe mich bewusst für Facebook entschieden. Auch wenn mich manche für eigenartig halten, weil ich mich gerne in dieser Datenschleuder aufhalte. Auch möglicherweise diejenigen, die sich von Zeit zu Zeit Facebookpause verordnen, um Daten zu fasten.

Ich finde, es kommt darauf an, wie man das jeweilige Medium nutzt. Man kann genauso wie bei Whats App jede Diskussion mitnehmen und sich alles reinziehen, was einem so angezeigt wird. Oder man kann die App vom Handy löschen, was auch automatisch erstellte Bewegungsprofile reduziert.

Da ich mich nun bewusst einlogge, bekomme ich nur noch das mit, was mich interessiert. Beruflich und auch für ReitClever bringt mir Facebook viel. Zum einen kann ich wählen welche Informationen ich suche und zum anderen wären meine Kurse ohne Facebook weniger bekannt.

Neues und Wesentliches lerne ich in speziellen Gruppen, die es dort gibt. Da ich mein Buch selbst verlegen werde, gibt es noch eine ganze Menge Wissenslücken zu füllen. Diese Spezialgruppen sind eine weitere spannende Entdeckung für mich, die mir der Mai gebracht hat.

So freue mich auf den Sommer, in dem es nun wieder mehr Bewegungsmöglichkeiten geben wird.

Nutzt diese und schließt Frieden mit Eurem Körper, auch wenn Ihr Eure Bikinifigur noch nicht erreicht habt. Das ist ein wesentlicher Faktor, sich freier bewegen zu können 😉 .

Corinna von ReitClever

Ganz im Zeichen der Zeit ruft die FN eine Initiative „Interaktiver Austausch für Trainer“ ins Leben

Die Initiative Interaktiver Austausch für Trainer wurde von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ins Leben gerufen.
Interaktiver Austausch für Trainer versus Präsenztreffen

Es tut sich was im Reiterlager, Teil 2 mit der neuen Initiative interaktiver Austausch für Trainer.

In der aktuellen Ausgabe März 2021 des Servicebriefes der FN stellt sich das FN Ausbildernetz vor. Den Startschuss für diese Idee wurde glaube ich im letzten Jahr mit dem Trainermobil gelegt. Damit fuhr die FN in Vereine und Betriebe, die sich dafür beworben hatten, um die dortigen Trainer zu unterstützen. Nach der Gestaltung eines gemeinsamen Trainingsteils wurden auftretende Fragen im Anschluss besprochen. Dabei gab es jeweils ein Feedback für Ausbilder und Schüler und im Anschluss Trainingstipps für die weitere Arbeit.

Weiterhin ging es in dem Projekt um Ausbildungs- und Fortbildungsfragen.

Denn die FN bietet eine große Palette an Lehrangeboten: digitale Kurse und Präsenzfortbildungen zu unterschiedlichsten Themen in allen Bundesländern. Auch die Ausbildung vom Trainerassistenten bis hin zum Trainer A wird überall groß geschrieben. Da ist die Initiative Interaktiver Austausch für Trainer in meinen Augen eine konsequente Weiterentwicklung.

Denn die Erfahrungen mit der Beratung vor Ort waren sowohl für die teilnehmenden Vereine als auch für die Besucher von der FN durchweg positiv. Durch das persönliche Gespräch profitierten beide Seiten vom Informationsaustausch. Außerdem kam es durch dieses Projekt zu einer lokalen Vernetzung und der Möglichkeit einer gegenseitigen Unterstützung.

Daraus entwickelte sich augenscheinlich die Idee, diese Form des Austausches auf eine breitere Basis zu stellen. Und zwar in Form einer kostenlosen und interaktiven Plattform im FN-Trainerportal. Darüber hinaus wird das Projekt finanziell unterstützt vom Deutschen Olympischen Sportbund.

Vor allem geht es darum, dass fachlicher und interaktiver Austausch für Trainer möglich wird.

Dabei kann es um allgemeine Ausbildungstipps beispielsweise für den Kinderreitunterricht oder um Wiedereinsteiger gehen. Auch kann man konkret fragen, wenn es um die Durchführung eines Abzeichenlehrganges geht. Sicherlich kann man das jetzt schon auf den gängigen Plattformen oder in der neu formierten Initiative IG für Reitlehrer und Pferdetrainer tun.

Aber diese Onlineplattform ist speziell für Trainerbelange konzipiert. Denn die Idee dahinter ist, dass die Ausbilder sich selber coachen. Leben tut so eine Idee dann davon, dass sie auch angenommen wird und es wirklich zu einem breiten Austausch kommt.

Da mir dieser Ansatz gefällt, habe ich mich für das FN-Trainerportal frei schalten lassen. Ausprobiert habe ich es noch nicht, aber das wird in Kürze passieren. Wenn Ihr auch Interesse daran habt und einen Abschluss als Trainer C,B, A oder eine einsprechend frühere Qualifikation habt, Pferdewirt oder Pferdewirtschaftsmeister seid, könnt Ihr Euch das  www.fn-ausbildernetzwerk.de anschauen.

Eine Registrierung ist nur nach Einladung möglich. Bei Interesse wendet Euch bitte an die Deutsche Reiterliche Vereinigung (Mail an Lena Aerdker).

Genauso wird die diesjährige FN-Bildungskonferenz ein digitaler Austausch werden.

Sie findet am 15.06.2021 digital statt.

„In den frühen Abendstunden sprechen Referenten wie Prof. Dr. Horst Opaschowski, Britta Berse und Bettina Hoy über die Auswirkungen der Pandemie, die Zukunft unseres Pferdesports und über die Herausforderungen, die Trainer und Ausbilder in dieser Zeit zu meistern haben.“ Zitat Einladungsschreiben der FN.

Also setzt die FN in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Belange der Trainer und Ausbilder.

Finde ich gut! Unter dem Link könnt Ihr Euch anmelden. Ich werde auch da sein 🙂

Bis dahin und einen guten interaktiven Austausch wünsche ich Euch!

Corinna von Reitclever.

Reitest Du lieber aus der Ecke kehrt oder in die Ecke kehrt? Basiswissen für Reiter Teil 2

Die Kehrtvolte ist die Grundlage auf der ein "In die Ecke kehrt" oder "Aus der Ecke kehrt" geritten wird. Die Beschreibung dazu findest Du im Basiswissen für Reiter Teil 2, ABC der Hufschlagfiguren.

Mit frdl. Genehmigung entnommen aus „Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 1“,
Hrsg.: Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN), FNverlag, Warendorf 2000
 

Beides sind Begriffe aus dem Abc der Hufschlagfiguren, Basiswissen für Reiter Teil 2.

Genauer betrachtet ist sowohl in die Ecke kehrt als auch aus der Ecke kehrt „nur“ eine Kehrvolte. Denn beides wird immer geritten wie eine halbe Volte. Vom Punkt des Bogens, der am weitesten vom Hufschlag entfernt ist, wird dann wieder schräg zum Hufschlag geritten.

Aber der Teufel liegt wie so häufig im Detail: Aus der Ecke kehrt wird üblicherweise aus der zweiten Ecke der langen Seite geritten. Oder man wendet am Zirkelpunkt vor der zweiten Ecke der langen Seite eben diagonal vom Hufschlag aus Richtung Mitte der kurzen Seite ab und reitet dann in einer halben Volte wieder zurück in die Ecke und wechselt damit die Hand.

Ziel einer gut gerittenen Kehrtvolte ist neben einer Abwechslung im Einerlei der Handwechsel auch eine Verbesserung der Längsbiegung. Denn um diese Linie „schön“ zu reiten, braucht man eine effektive Hilfengebung, die nicht nur am inneren Zügel zieht. Damit verhindert man, das Pferd im Hals nur abzustellen und die Hinterhand irgendwie um die Kurve schleudern zu lassen.

Besser gesagt musst Du Deine Hilfen diagonal einsetzen: Dazu belastest Du Deinen inneren Gesäßknochen und drehst Dich von (nur von) Kopf und Schultergürtel her in die Wendung herein. Dadurch treibt der innere Schenkel am Gurt den gleichseitigen Hinterfuß vor. Der verwahrende äußere Schenkel sorgt dafür, dass die Hinterhand nicht nach außen wegdriftet.

Dein innerer Zügel gibt eine leichte Stellung und durch Nachgeben des äußeren Zügels ermöglichst Du die Stellung in Genick und Hals des Pferdes. Die äußere Einwirkung brauchst Du, um die Kontrolle zu behalten und das Pferd nicht über die äußere Schulter ausfallen zu lassen.

Dabei ist es egal, ob Du aus der Ecke kehrt oder in die Ecke kehrt reitest.

Technisch gesehen ist die Linie zuerst in die Bahn hinein und dann zur Ecke zurück schwieriger, weil die äußere Bandenbegrenzung fehlt. Das und noch viel mehr erfährst Du im Basiswissen für Reiter Teil 2.

War das jetzt verständlich oder zu viel Fachchinesisch? Brauchst Du mehr Basiswissen für Reiter?

Dann wäre vielleicht das ABC der Hufschlagfiguren etwas für Dich (für mehr Informationen klick auf den Link). Im Kurs geht es vor allem darum, die Feinabstimmung zu verbessern. Denn je schneller Du Deine Hilfen koordinieren und einsetzen kannst, desto besser gelingen Dir schöne und erkennbare Hufschlagfiguren. Beispielsweise musst Du dabei zwischen den Hilfen für Geradeaus – und um die Kurve reiten wechseln.

Außerdem solltest Du Dein Pferd während des Reitens auch in Gang halten, bzw. den Takt halten. Wenn Du zu viel Schwung hast, kann es notwendig sein, Dein Pferd vor der nächsten Aufgabe mit halben Paraden zu bremsen oder aufmerksam zu machen.

Wenn Du also die Hilfengebung aus dem ABC der Reiteinsteiger schon gut drauf hast, bekommst Du jetzt eine Fortsetzung mit genauen Anleitungen für gelungene Bahnfiguren. Die im Text vorkommenden fetten Begriffe werden im ABC der Hufschlagfiguren genau erklärt.

Auch warum Bahnfiguren überhaupt notwendig sind erfährst Du in diesem Onlinekurs.

Denn die meisten Freizeitreiter amüsieren sich ein bisschen über die „Kringelreiter“. Doch dabei geht es weniger um eine Schleife in einer Dressurprüfung als vielmehr darum, das Pferd gesund zu erhalten. Es muss nämlich eine ganze Menge Voraussetzungen erfüllen, um einen Reiter schadlos tragen zu können. Je weniger schief es unter dem Reiter ist, desto gleichmäßiger werden die Gelenke belastet. Deshalb ist es eine gute Idee, beim Reiten die Längsbiegung des Pferde zu verbessern. Damit richtest Du das Pferd gerade und beugst Erkrankungen des Bewegungsapparates vor.

Probiere es mal in der nächsten Reitstunde aus. Du wirst staunen, wie abwechslungsreich und herausfordernd ein paar Hufschlagfiguren sein können :-).

Helfen tut Dir dabei übrigens auch ein guter Reitlehrer.

Viel Spaß dabei,

Corinna von ReitClever