Gibt´s Neues?

Der Countdown für die geballte Ladung Fachwissen läuft

Am 05.10.19 gibt es den Tag der Cleveren Reiter.

Fünf Ausbilder auf einen Streich versprechen eine geballte Ladung Fachwissen! Diesmal geht es um einen guten Sitz.

Insgesamt fünf Ausbilder beleuchten von unterschiedlichen Seiten den Sitz des Reiters . Dabei stellen sie Ihre Ausbildungskonzepte vor und plaudern aus dem Schatzkästchen.

Vor allem geht es um körperliche Voraussetzungen, verbessertes Fühlen und die richtige Technik.

Anfangs kümmern wir uns um anatomische Grundlagen und funktionelle Zusammenhänge. Dann geht es um biomechanische Aspekte und Trainingsansätze. Zusätzlich stellt jeder der fünf Ausbilder seinen Ansatz und sein Konzept vor.

Abschließend beendet eine Forumsdiskussion den Tag.

Falls Du schon immer mal einen Owerflow an gezielter Information bekommen wolltest. Hier beim Tag der Cleveren Reiter bekommst Du eine geballte Ladung Fachwissen zum Thema guter Sitz des Reiters:

  • Corinna Jungblut-Pohl, ReitClever.de und Kinesiologiehof, wird den elastischen Reitsitz unter physiotherapeutischen Gesichtspunkten beleuchten und anatomische Grundlagen schaffen.
  • Beate Petrick, Pferde-gerecht-trainieren.de, stellt ein besonderes Konzept vor. Der Sitzschulungssattels SiBa von Christiane Weninger, (Der SIBA Sattel) überträgt die Pferdebewegungen unverfälscht und gibt Balanceimpulse.
  • Nicole Puhlmann, www.nicolepuhlmann.de, stellt Ihr Ausbildungskonzept „Sitzen, Fühlen, Reiten“ vor.
  • Tina Pawlowicz und Lena Himberg, Pferd-im-Blick.de erzählen im Doppelpack über ihr gemeinsames Trainingsprogramm für Mensch und Pferd. Sowohl das Pferd und als auch der reitende Mensch werden von Ihnen betrachtet, um sie so gerade wie möglich zu bekommen.

Na, überzeugt?

Falls Du beim Tag der Cleveren Reiter dabei sein willst: HIER kannst Du Dir ein Ticket buchen. Klick auf den blauen Link und sei dabei!

Bis zum 31.08.19 gelten die vergünstigten Konditionen. Wenn Du die volle Packung Reiterwissen bekommen möchtest, kannst Du Dir im Shop den Vorzugspreis sichern.

Ab 01.09.19 wird es dann etwas teurer.

Bis denn, wir freuen uns!

Gesunder Reiter gesundes Pferd- Fitnesstraining für Reiter

Gesunder Reiter, gesundes Pferd durch einen optimalen Sitz
Gesunder Reiter, gesundes Pferd

Als ich neulich Mitschriften von der FN- Bildungskonferenz 2018 in Neustadt/ Dosse abheften wollte, bin ich auf eine schön aufgemachte Broschüre gestoßen. Und zwar auf eine Zusammenfassung des Jubiläumskongresses „Gesundheit für Reiter und Pferd“. Anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Akademie des Pferdes fand der 2008 in Warendorf statt.

Als ich darin blätterte, habe ich Überraschendes entdeckt: Ich stolperte über einen Artikel, in dem Matthias Bojer von der Sporthochschule Köln fragt: „Wie wichtig ist eigentlich die Fitness des Reiters?“ Ein Thema, womit sich ReitClever vorrangig beschäftigt.

In seinem Vortrag definiert er Fitness als Ausdauerleistungsfähigkeit, Kraft, Schnelligkeit, Flexibilität und Koordinationsfähigkeit. Wobei in meinen Augen bei Reitern Koordination und Flexibilität vor Schnelligkeit, Ausdauerfähigkeit und Kraft stehen sollte.

Dementsprechend steht das in Mode gekommene Wort „Fitness“ für den sportwissenschaftlichen Begriff der Kondition. Er sagt, dass nur ein trainierter Reiter ein gutes Reitgefühl erfahren wird. Weiterhin betont er die Notwendigkeit eines reitspezifischen Ausgleichstrainings.

„Jeder Reiter benötigt je nach Disziplin eine bestimmte muskuläre Fitness und Ausdauerfähigkeit.“

Matthias Bojer

Weiterhin sprach Susanne von Dietze ( Autorin „Balance in der Bewegung“) über das Bewegungslernen im Reitsport.

Für sie sind Sitz und Einwirkung als Lerninhalt nur theoretisch getrennt.

Wenn dem Reiter die notwendige Kontrolle über seinen Sitz fehlt, muss er das über Krafteinwirkung kompensieren. Besser ausgedrückt: fehlt es dem Reiter an Stabilität und Koordination muss er das durch unökonomische Bewegungen kompensieren. Oder das Pferd mit viel Kraftanstrengung reiten.

Um ökonomisch treiben zu können, muss man den eigenen Schwerpunkt über den des Pferdes bringen können. Und zwar in jeder Phase der Bewegung. Dann ist der Druck des treibenden Unterschenkels nur leicht nötig. Kurzum bedeuten ein klopfender Unterschenkel und ein langsames Pferd, dass es dem Reiter an Balance fehlt.

Kurz gesagt war es spannend in diesem Heft zu blättern.

Weiterhin ist es für mich erstaunlich, dass die Themen, die ich seit Anfang des Jahres bei ReitClever.de behandle, schon 2008 diskutiert wurden. Aber sie sind heute genauso gültig wie damals.

Denn die meisten Späteinsteiger lernen anders reiten als früher. Sie haben ganz andere Bewegungsgrundlagen als beispielsweise Kinder. Zwar haben sie ein gutes Bewusstsein für Harmonie und Gesundheit von Reiter und Pferd. Aber sie haben in ihrem Körpergedächtnis oft Rückenprobleme oder Schmerzen gespeichert.

Auch wissen sie bewusst und unbewusst ganz genau, was mit ihrem Körper passiert, wenn sie vom Pferd fallen. Beides beeinflusst die Fähigkeit, der Pferdebewegung zu vertrauen und mitzugehen enorm.

„Der Reiter, der in der Bewegung des Pferde mitschwingt, verlagert sein Gewicht gemeinsam mit dem Pferd und bewegt sich harmonisch und rückenfreundlich.“

Susanne Dietze

Deshalb gilt es von Anfang an, die für Hüften und Becken richtigen Muskeln flexibel und andere kräftig genug zu halten.

Welche das sind und wie man das macht erfahrt Ihr auf der Seite Fitnesscheck für Reiter.

Und es lohnt sich, von Anfang an in einen guten Unterricht zu investieren.

„Die Korrektur eingefahrener falscher Bewegungsmuster und Kompensationen ist weitaus schwieriger als das Erlernen korrekter Bewegungsmuster. „

Susanne Dietze

Unabhängig vom Ausbildungsstand ist es für jeden Reiter wichtig, über dem Schwerpunkt zu bleiben und mit der Pferdebewegung mit zu gehen. Nur so kann er fein einwirken.

Dann funktioniert gesunder Reiter gesundes Pferd.

Daher wird es am 05.10.19 den Tag des Cleveren Reiters zum Thema Sitzschulung geben. Das Angebot richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene, Ausbilder und Turniersportler.

Bei der geballten Ladung Fachwissen stellen sich 5 verschiedene Ausbilder vor und erzählen über Ihr Konzept, Harmonie zwischen Reiter und Pferd zu erreichen.

Der Kartenverkauf für den Tag läuft noch bis zum 31.08.19 zum vergünstigten Preis von
95€ inklusive Verpflegung und Getränke.

Und wer seinen Rücken noch besser locker und gleichzeitig stabil bekommen möchte, kann schauen, ob die Spiraldynamik® für Reiter etwas für ihn ist.

Beides hilft. Gesunder Reiter gesundes Pferd 🙂

Bis dahin,

Corinna von ReitClever.

Happy Birthday- Eine Seite für Reiter entsteht

Gewusst wie, wenn Sie Ihr Reiten durch gezielte Übungen verbessern wollen
Die Idee feiert Geburtstag!

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich in einer großen Buchhandlung stand und ein Geschenk für eine Freundin gesucht habe. Dabei hatte ich eine Idee im Kopf, worum es in dem Buch gehen sollte.

Als die Verkäuferin mir mehrere Bücher zum Anschauen gab, sprang mir ein Titel sofort ins Auge.

Angeschaut, ´rein gelesen und gewusst: „DAS IST MEINS!“. Manchmal weiß man sowas ganz intuitiv, ganz tief drinnen.

Am übernächsten Tag begann ich auf der Fahrt nach Schleswig-Holstein zu lesen. Danach habe ich Kapitel für Kapitel verschlungen.

Dass es im Endeffekt eine Seite für Reiter werden würde, wusste ich damals noch nicht. Aber daß ich gerne alleine vorwärts gehe und meine Ziele selbst setze, stand schon beim Kauf des Buches fest. „Solopreneur- Alleine schneller ans Ziel“ von Brigitte und Ehrenfried Conta- Gromberg ist ein geniales Buch. Nach wie vor.

Ich weiß noch genau, wie ich beim Geburtstagsfrühstück einer anderen Freundin erzählt habe, dass das etwas für mich wird. Dieses Buch wurde in den folgenden Tagen und Wochen mein treuer Begleiter.

Nach mehreren Wochen des Nachdenkens wurde es im September und Oktober immer klarer: Es wird eine neue Seite für Reiter geben. Seitdem habe ich noch Anderes gelesen und mich nach vielen Gesprächen mit Anderen dazu entschlossen, die Seite komplett alleine zu schreiben. So etwas habe ich noch nie gemacht. Aber es war eine Herausforderung, die mich echt gefordert hat. Und sie macht Spaß! Nach wie vor.

Dabei ist mir gestern klar geworden, dass das Ganze erst ein Jahr zurückliegt.

Auf der einen Seite ist mir das Geburtstagsfrühstück meiner Freundin noch sehr präsent. Auf der anderen Seite ist seitdem sehr viel passiert.

Zuallererst entstand der Name. Dann das Logo. Viele Ideen habe ich bisher auch umgesetzt. Vor allem, dass etwas Neues auf der Seite für Reiter entstehen soll hatte ich vor Augen. Beispielsweise das 21 Tage Programm „Besser reiten leicht gemacht“, der Fitnesscheck für Reiter oder auch der Mentalcheck für Reiter. Das gibt es in dieser Form glaube ich noch nicht.

Und es macht immer noch Spaß: Gestern ist ein neuer Onlinekurs an den Start gegangen: In „10-7- 60- einfach besser reiten“ gibt es ein ausführliches Übungsprogramm für alle Funktionen, die man für gutes Reiten braucht. 10 Minuten täglich, also 10- 7 -und 60 Minuten ein- bis zwei Mal die Woche trainieren Wahrnehmung, Gleichgewicht und Dehnfähigkeit. Natürlich sind auch ein paar funktionelle Bauchmuskelübungen dabei.

Vor allem geht es um die Funktionen, die man braucht, um gut und elastisch auf dem Pferd zu sitzen.

Probiert es mal aus und gebt mir ein Feedback,wie es Euch gefällt. Und ob es wirklich umfassend ist. Würde mich freuen.

Letzte Woche habe ich sogar ein besonderes Geburtstagsgeschenk erhalten. Da hatte ich beim Lesen eines Kursfeedbacks sogar ein Tränchen im Auge:

„Unterstützung durch Corinna auf dem Pferdehof Glau

Dieses Jahr gab es wieder Möglichkeit auf dem Pferdehof Glau ein Reitabzeichen (RA 10, 9, 8) im Rahmen des Ponycamps abzulegen. Dabei wurden wir durch Corinna unterstützt, die uns erstmalig bei der Organisation, Koordination und Durchführung zur Seite stand. Die Aufregung am ersten Tag war groß und umso größer die Erleichterung, als sie dann da war. Mit einem Strahlen hat sie uns begrüßt und allen die ersten Sorgen genommen. Nach kurzer Besprechung zum Ablauf war Corinna auch schon tatkräftig im Geschehen eingebunden und hat den Kids erste Tipps zur Verbesserung ihrer reiterlichen Fähigkeiten gegeben. Auf dem Reitplatz hörten ihr die Kinder mehr als aufmerksam zu und versuchten die sehr wertvollen Sitzkorrekturen umzusetzen.

Die Kinder waren begeistert und Erfolge waren für alle sofort erkennbar. Das Niveau des Unterrichtes war an die bevorstehende Prüfung angepasst ohne dabei zu viel Druck auszuüben. Mit Spaß und Zuversicht starteten alle Kinder am Freitag in die Prüfung, und wurden für ihre Mühe mit dem bestandenen Abzeichen belohnt. Aber nicht nur die Kinder waren begeistert, sondern auch das Betreuerteam. Corinna schaffte es mit Ruhe und Gelassenheit Großes zu bewirken, und gab uns hilfreiche Tipps für den weiteren Unterricht.
Wir sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit und freuen uns auf die nächsten Kurse mit ihr und über weiteren Austausch.


Katharina, Mara und Kathelijne vom Pferdehof Glau“

Da macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß!

Bis demnächst,

Corinna von ReitClever

Das Gefühl des Reiters, Neues von ReitClever, August 2019

Analog oder Hilfsmittel für das Gefühl des Reiters erlaubt?
Das Gefühl des Reiters

Was isser wechselhaft dieser Sommer! Von 40 Grad Tageshöchsttemperatur in Brandenburg bis zu 15 Grad am Tage und unter 10 Grad nachts war im Juli alles dabei.

Das Gute daran ist, dass es in diesem Jahr einen zweiten Heuschnitt geben wird. Da es nach dem ersten Schnitt gut und flächendeckend geregnet hat wird er wahrscheinlich. Ob überall bleibt abzuwarten. Das könnte ein Aufatmen für das Gefühl des Reiters bedeuten.

Genauso froh war ich darüber, dass meine paar Tage Auszeit in den wärmeren Teil des Julis fielen. So konnte ich Sonne und Strand genießen und als Niederblutdruckmensch auch in der Ostsee baden! Ich konnte durchatmen und neue Energie tanken.

Auch die FN hat wechselhafte Zeiten hinter sich. Nun scheint sie eine breitere Masse Reiter ansprechen zu wollen. Sie wirkt moderner. Neue Gesichter treten auf neuen Veranstaltungen auf. Genauso verändert sich auch konzeptionell Einiges. Dass Basis- und Reiterpass ab 2020 durch den neuen Pferdeführerschein Umgang und Reiten ersetzt werden, war im Mai- Newsletter schon Thema.

Nun soll die Trainerausbildung digitale Elemente bekommen und damit attraktiver werden.

Mit der Einführung der neuen APO kommen ab 2020 digitale Lernformen zum Einsatz. Denn die meisten Ausbildungsteilnehmer sind berufstätig und/ oder haben Familie. So sollen Präsenztage in den Fachschulen für die fachliche Grundlage sorgen. Dabei sollen Online Module die Präsenzzeit verkürzen und den Transfers in den Alltag schaffen. Zum Beispiel um den Unterricht zuhause durch Videos auf Onlineplattformen einzubinden.

Dazu brauchen die Teilnehmer einen Laptop oder Tablet und eine stabile Internetleitung. Keine große Hürde. Wer Lust hat, sich breiter zu informieren, kann das unter: www.pferd-aktuell/trainerportal tun.

Wirklich scheint heutzutage jeder Reiter ein Smartphone oder Tablet zu haben und sich damit Infos aus dem Netz zu ziehen. Wenn ich manchmal so lese, was für digitale Angebote ein Reiter als APP herunterladen kann. Ob das sinnvoll ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Offen gesagt vermisse ich manchmal das Gefühl des Reiters. Das in sich hineinspüren und fühlen, wohin es gerade geht. Sowohl mit als auch auf dem Pferd. Wie viele Parameter, die eine App vermittelt, kann ich auch real abrufen, wenn ich mich zum Beispiel auf Takt, Rhythmus oder Atmung konzentriere. Oft bekomme ich ein Stutzen als Antwort, wenn ich im Unterricht einen Reiter frage, „Fühl mal, wie das gerade mit der Belastung ist. Wo hast Du mehr Druck und wo weniger?“ Meist ist derjenige stark mit dem beschäftigt, was er als gerade Technikprogramm im Kopf hat. Da kommt das Spüren und Nachjustieren der Anspannung als Reaktion häufig zu kurz.

Unser Körper hat ein hervorragendes Feedbacksystem.

Es ruft auf jede Bewegung des Körpers eine Antwort im Gehirns hervor. So kann man angepasst reagieren und im Gleichgewicht bleiben. Dagegen ruft man diese Fähigkeit nicht bewusst ab, wenn man angestrengt versucht, alles richtig zu machen. Aber um umsetzen zu können, was das Pferd vermittelt, muss man real fühlen können, welcher Körperteil gerade wie bewegt wird. Nur wenn das Gefühl des Reiters stimmt kann man mitgehen und etwas verändern.

Deshalb kann man digitale Angebote für Reiter und analogen Unterricht gut miteinander verbinden finde ich. Gezielt kann man sich die Informationen suchen, die man gerade braucht. Wenn gutes Gefühl und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zusammen kommen, kann man auch digitale Informationen gut umsetzen. Dafür kommt an dieser Stelle ein versierter Ausbilder ins Spiel, der Feedback von außen gibt und damit den inneren Dialog unterstützt.

Ab und zu höre ich als Reaktion, wenn es um digitale Angebote für Reiter geht:

„Reiten lernt man nur durch reiten“.

Das stimmt ohne Frage. Aber digitale Angebote für Reiter können die Aufmerksamkeit dorthin richten, wo es hakt. Zum Beispiel kann man zuhause in Ruhe die Feedbackschleifen bahnen, die man auf dem Pferd braucht. Wenn man ohne Ablenkung Zeit hat, sich mit seinem Körper und seinen Denkweisen zu beschäftigen.

Als Anregung, sich mit seinen Schaltkreisen und Denkmustern auseinanderzusetzen, dient das überarbeitete kostenlose Emailprogramm „Besser Reiten leicht gemacht“. Damit kann man sich real auf die Dinge fokussieren, die man als digitales Angebot als Email erhalten hat. Dann kann man die Anregungen mit dem Gefühl des Reiters später auf dem Pferd umsetzen.

Ganz anders dagegen gehen Kinder vor.

Sie setzen sich aufs Pferd und reiten einfach los. Sie freuen sich über das Pferd und darüber, wenn es gut klappt. Natürlich läuft nicht alles gleich perfekt, aber oft stellt sich das harmonische Miteinander schneller ein als bei uns.

Beeindruckend ist die Veränderung, wenn man im richtigen Moment an der richtigen Stelle ansetzt. So geschehen beim Glauer Ponycamp im Juli. Dort habe ich mitgeholfen und den Reitunterricht für die Reitabzeichenprüfungen unterstützt. Auf tollen Ponies ritten dort unter motivierter Anleitung Kinder auf unterschiedlichem Ausbildungsstand. Manche schon sehr gut in Haltung und Einwirkung. Andere noch recht ungeübt.

Drei Mädels sind mir am ersten Tag aufgefallen. Die eine durch einen tollen Sitz, langen Oberkörper und lange Beine. Aber jedes Mal, wenn das Pony zuckte oder seinen Kopf durchsetzen wollte, verspannte sie sich und Ihr Denken kam durch. Sie blockierte und vorbei war die sichere Hilfengebung. Mehrere Tage positive Verstärkung im Unterricht auf einem vertrauten Pony ließen sie entspannter werden. Sie hat Ihr Reitabzeichen gut bestanden.

Zwei andere Mädchen hatten in der ersten Reiteinheit deutliche Sitzfehler: Hohlkreuz, Stuhlsitz, hochgezogene Knie und Treiben mit den Absätzen. Faszinierenderweise hat die Korrektur mit Fühlen der korrekten Spannung eine sofortige Verbesserung gebracht.

Kinder sind noch nicht so festgefahren in ihren Bewegungsmustern.

Wenn sie die richtigen Muskeln frühzeitig aktivieren, setzen sie die richtige Technik schneller um. Und speichern sie ab. Anders als Erwachsene, die manchmal gegen ihre bisherigen Erfahrungen arbeiten müssen. Beide Mädchen ritten zwei Tage später wie ausgewechselt: gerade, locker und mit deutlich längerem Bein. War schön anzusehen. Am Prüfungstag kam dann auch Nervosität zum Zuge und die Knie rutschten höher. Was dem Erfolg keinen Abbruch tat. Alle Kinder haben Ihr Abzeichen bestanden. Erfreulicherweise lobte die Prüferin den guten Sitz aller Teilnehmer.

Auch sonst war das Camp eine schöne Erfahrung. Durchgeführt von einem tollen Team mit Einfühlungsvermögen und Sachverstand. Feinfühlig ausgebildete Pferde unter optimalen Haltungsbedingungen. Das Ganze gut und kindgerecht organisiert: So macht Arbeiten Spaß! Falls jemand sein Kind in den Ferien gut unterbringen möchte: für mich ein klarer Tipp!

Ich werde vielleicht wieder dabei sein und habe Erfahrungen für den „Tag der Cleveren Reiter“ sammeln können. Da dieser Sitzschulungstag ein reales Angebot von Reitern für Reiter ist, läuft die Anmeldung für den 05.10.19 schon. Tickets sind im Shop bis zum 31.08.19 für den vergünstigten Preis erhältlich.

Als Einstimmung darauf gibt es im Blog eine Miniserie zum Thema „Sitz des Reiters“. Den ersten Teil machte der Artikel Tipps für einen besseren Sitz. Letzte Woche gab es Teil zwei zum Thema Stabilität und Lockerheit ein Widerspruch?

Bis hoffentlich bald und einen schönen Restsommer!

PS: Die Seite Wer ist ReitClever hat ein Facelifting erhalten.
Wir haben letzte Woche ein kleines Fotoshooting veranstaltet, was die Pferde bei der Wärme nur mittelmäßig fanden. Heraus kam ein Bild, auf dem wir alle drei einigermaßen motiviert schauen.
Wir werden das Shooting vielleicht im Herbst noch mal wiederholen.

Aber nun kommt das Foto in den ReitClever- Flyer, der gerade entsteht.
Gefällt es Euch?

And the winner is: Das Ergebnis der Fotosession

Nach einer Facebookabstimmung wurde das Bild für den Flyer von ReitClever ausgewählt.
Der Gewinner für den Flyer von ReitClever

Wir haben gestern Fotos für den neuen Flyer von ReitClever gemacht.

War gar nicht so einfach die Pferde bei sonnigen 29 Grad zum motivierten Gucken zu bewegen. Im Nachhinein haben wir ein paar Tipps dazu bekommen. Und wertvolle Erfahrungen gesammelt 🙂

Der gewählte Sonnenstand war nicht so günstig und bei meinem Lieblingsbild stimmt der Hintergrund nicht.

Also werden wir das Ganze im Herbst vielleicht nochmal wiederholen. Denn Spaß hat es gemacht. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich.

Welches Foto gefällt Euch am besten?

Welches gefällt Euch am besten?

Das Foto ist nun versendet und wird bald veröffentlicht. Weiterhin wird der Flyer die wesentlichen Informationen aus der Webseite enthalten. Schöne Fotos gepaart mit fundiertem Wissen für Reiter! Ich freu mich schon.

Natürlich gibt es auch einen Hinweis zum kostenlosen Emailprogramm Besser Reiten leicht gemacht.

Außerdem hat die Seite Wer ist ReitClever? gleich ein Facelifting erhalten 🙂

Stabilität und Lockerheit- Tipps für einen besseren Sitz, Teil 2

Stabilität und Lockerheit ist beides wuchtig für den Sitz des Reiters
Stabilität und Lockerheit an der Ostsee

Letzte Woche war ich ein paar Tage an der Ostsee. Wir hatten Glück mit der Unterkunft, dem Wetter und dem Landstrich, den wir für unseren Besuch ausgewählt haben.

Die Ostsee ist für mich immer ein Ort des Auftankens und der Ruhe.

Oft bin ich sehr schnell unterwegs, um alles, was ich mir vorgenommen habe, zu schaffen. Deshalb ist der Tag der Abreise meist bis zur letzten Minute mit Aktivität gefühlt. Ich möchte ALLES erledigen, was ich wichtig finde.

Auf dem Weg zum Reiseziel muss ich mich disziplinieren, um in den Modus „der Weg ist das Ziel“ zu kommen. Meist kann es mir gar nicht schnell genug gehen, anzukommen.

Dagegen verläuft die Rücktour deutlich entspannter. Dann bin ich voll schöner Erlebnisse, tiefer Atemzüge und denke über das nach, was ich erlebt habe.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

So ging es mir früher auch, wenn ich nach der Arbeit so schnell ich konnte zum Pferd gefahren bin. Wenn man unter Volldampf zum Ziel unterwegs ist, leidet der Blick für das Wesentliche. Angespannt und unter Zeitdruck geht das Gefühl für die Lockerheit verloren. Locker kann man allerdings nur sein, wenn man an wesentlichen Stellen stabil ist.

Dabei wäre es wichtig, sich auf die kommende Reiteinheit/ den Urlaub/ Abend mit Freunden einzustimmen. Denn das Muskelsystem, was das Gehirn unter Stress aktiviert, ist das, was einen guten und entspannten Sitz verhindert. Das Zwerchfell ist angespannt, Hüftbeuger und Wadenmuskeln sind aktiv, um uns vor einem potentiellen Feind davon laufen zu lassen. So sieht es der Überlebensbezirk unseres Stammhirnes aus der Zeit vor, als wir noch vor Säbelzahntigern davon gelaufen sind.

Deshalb ist eine gute Idee, den Weg zum Ziel zu nutzen. Schon auf dem Hinweg zum Pferd kann man durchatmen. Um später ein langes Bein und ein lockeres Becken zu haben.

Zu einer guten Vorbereitung gehört auch, die Bauchmuskeln zu aktivieren. Sie sind unsere Gleichgewichtszentale. Außerdem ermöglichen sie den tiefen Sitz des Reiters.

Nur mit ihnen kann ich mein Becken zum Treiben und dirigieren benutzen.

Spannenderweise erhöht sich die Stabilität des Oberkörpers sofort, wenn ich mit aktiven  Bauchmuskeln unterwegs bin. Nur mit stabiler Körpermitte kann unser Gehirn die Extremitäten auf locker schalten. Diese Steuerung braucht man, um beispielsweise Ellenbogen und Hände weich der Bewegung des Pferdemauls folgen zu lassen.

Also wäre es eine gute Idee, das auf dem Weg zur Arbeit, zum Urlaubsort oder zum Pferd Stabilität und Lockerheit zu üben.

Zum Ersten, wie man entspannt: Alle Viere von sich strecken und nachfühlen, wie es ist, wenn die Spannung aus dem Schultergürtel und den Hüften entweicht. Zum Zweiten ein paar Bauchmuskelanspannungen.

Besonders gut geht das, wenn sie an der Ostsee oder am Badesee sind. So kommen Sie unauffällig der guten Bikinifigur näher. Und sie tun etwas für einen guten Sitz auf dem Pferd. Übrigens bekommen Sie weitere Ideen unter 5 Übungen für einen guten Sitz oder 5 Übungen für entspanntes Reiten.

Einen schönen Urlaub wünsche ich und viel Erfolg bei der richtigen Stabilität und Lockerheit für den Reitsitz!

PS: Das ist der zweite Teil der Serie „Tipps für einen besseren Sitz“. Zum ersten Teil, Losgelassenheit des Reiters kommen Sie, wenn Sie auf den blauen Link klicken.

Spaß haben und reiten lernen im Ponycamp Glau

Reiten lernen im Pony Camp
Reiten lernen im Ponycamp

Letzte Woche war ich als Ausbilderin ins Ponycamp Glau geladen. Die Verantwortlichen organisieren seit 11 Jahren Ponycamps und sind vor drei Jahren nach Brandenburg in die Nähe von Trebbin gezogen.

Und die Erfahrung, die aus dieser Zeit resultiert, merkt man an allen Ecken und Enden. Viele Betreuer sind für die Zeit mit dem Kids eingeplant. Da sie selber alle mal Ponycampkinder waren, können sie sich gut in alle Lagen hineinversetzen. Deshalb reagieren sie sofort ganz unaufgeregt und umsichtig.

Beispielsweise leben sie gelassen den Kindern vor, wie sie sich den Umgang mit den Ponys vorstellen. Die laufen in allen Größen und Farben auf den großen Ausläufen herum. Sie sind freundlich, passen auf die Kinder auf und sind mit Liebe und Geduld sehr fein ausgebildet.

Vor allem lernen die Kinder einen fairen und verantwortungsvollen Umgang mit Tieren. Reiten lernen steht genauso im Vordergrund wie die Tiere behandelt werden wollen, die dort leben. Die Ponys leben in Offenstallhaltung. Außerdem werden sie ohne Gebiss vor allem aus dem Sitz heraus geritten. In drei Tagen habe ich nicht eine grobe Szene gesehen oder, dass jemand hart mit der Hand eingewirkt hat. Schon das finde ich sehr bemerkenswert.

So lernen die Kinder viel.

Die Chefin des Hofes liebt ihre Pferde und setzt ihr Konzept ruhig und konsequent um. Daher setzt sie mit viel Umsicht auf eine gute Vorbereitung. Viele Abläufe im Hintergrund
bekommt man gar nicht mit. Aber da alles funktioniert, wissen die Helfer genau, was sie wann zu tun haben.

Alle Kinder haben in den 5 Tagen viel gelernt. Einige von Ihnen haben am letzten Tag die Prüfung zum Reitabzeichen 8, 9 oder 10 abgelegt. Die Prüferin prüfte sehr kindgerecht und holte alles aus den Kindern heraus. Begeistert zeigten sie in den Stationsprüfungen, was sie außer reiten lernen noch mit auf den Weg bekommen haben.

So hat es viel Spaß gemacht, ein Teil dieses Teams zu sein.

Für mich waren es schöne Tage. Vor allem habe ich es genossen, unter Menschen zu sein, denen das Wohl der Pferde genauso am Herzen liegt wie mir. Und die den Tieren eine Aufgabe geben, ohne sie zu überlasten oder auf ihrem Rücken Geld verdienen wollen.

Das Miteinander macht es aus. Und das ist der Grund, warum viele Kinder Stammgäste im Ponycamp sind. Weil es Ihnen so gut gefällt, kommen sie immer wieder. Die Betreuer übrigens auch.

Wer einen guten Platz zum reiten lernen für sein Kind sucht; der Ponyhof Glau ist eine gute Adresse. Und um das Reitabzeichen zu absolvieren auch. Demnächst wird vielleicht ein Basispass Pferdekunde stattfinden.

Online-Kurse für Reiter oder Fühlen und Vertrauen?

Online- Kurse für Reiter oder herkömmlicher Reitunterricht st oft die Frage. Ich finde, man kann Beides gut miteinander verbinden.
Online- Kurse für Reiter? Fluch oder Segen?

Bei der FN bewegt sich etwas. Seit einiger Zeit scheint es um ein moderneres Auftreten zu gehen. Neue Gesichter treten auf neuen Veranstaltungen auf. Auch konzeptionell verändert sich Einiges. Dass Basis- und Reiterpass ab 2020 durch den neuen Pferdeführerschein Umgang und Reiten ersetzt werden, war an dieser Stelle schon Thema.

Nun soll die Trainerausbildung digitale Elemente bekommen und damit attraktiver werden.

Mit Einführung der neuen APO ab 2020 sollen digitale Medien zum Einsatz kommen. Denn die Trainerausbildung soll in die heutige Lebenswelt passen. Üblicherweise sind die meisten Ausbildungsteilnehmer berufstätig oder haben Familie.

So sollen Präsenztage in den Fachschulen für die fachliche Grundlage der Trainerausbildung sorgen. Dementsprechend sollen Online Module den Transfers in den Alltag schaffen. Zum Beispiel um den Unterricht zuhause durch Videos auf Onlineplattformen einzubinden. Dazu braucht man einen Laptop oder Tablet und eine stabile Internetleitung. Keine besondere Hürde für die meisten Teilnehmer.

Wer Lust hat, tiefer ´reinzulesen, kann das unter: www.pferd-aktuell/trainerportal tun.

Wirklich scheint heutzutage jeder Reiter ein Smartphone oder Tablet zu haben und sich Informationen aus dem Netz zu ziehen. Wenn ich manchmal so lese, was für Apps man sich für sein Reitersein herunterladen kann. Ob das sinnvoll ist mag, jeder für sich selbst entscheiden.

Offen gesagt vermisse ich manchmal das Gefühl des Reiters beim Reiten. Das in sich hineinspüren und fühlen, wohin es gerade geht. Sowohl mit als auch auf dem Pferd.

Wie viele Parameter, die eine App vermittelt, kann ich auch real abrufen, wenn ich mich zum Beispiel auf Takt, Rhythmus und Atmung konzentriere.

Wie oft bekomme ich ein Stutzen als Antwort, wenn ich einen Reiter frage, „Fühle mal, wie das gerade mit der Druckbelastung ist“. „Wo hast Du mehr Druck und wo hört er auf?“

Oft ist derjenige stark mit dem beschäftigt, was er als gerade Technikprogramm im Kopf hat. Da kommt das Nachspüren und Justieren als Reaktion auf die Bewegung häufig zu kurz.

Unser Körper hat ein hervorragendes Feedbacksystem.

Dieses Feedbacksystem ruft auf jede Bewegung des Körpers eine Antwort im Gehirns hervor. Das lässt uns angepasst reagieren und im Gleichgewicht bleiben. Meist ruft man diese Fähigkeit nicht bewusst ab, weil man so anstrengt alles richtig machen möchte. Oder man ist unbewusst so im Stress, dass das entspannte Reagieren gar nicht zum Tragen kommt.

Wenn man auf dem Pferd das Gefühl hat, die Kontrolle zu verlieren, ist man automatisch angespannt. Dadurch leidet die Kommunikation mit sich selbst und die mit dem Pferd.

Denn um umzusetzen, was das Pferd vermittelt, muss man fühlen, welcher Körperteil wie bewegt wird. Dann kann man gut mitgehen oder gegensteuern, um etwas zu verändern.

Also sind digitale Online-Kurse für Reiter oder analoger Unterricht die große Frage?

Beides kann man gut miteinander verbinden, finde ich. Denn digital kann ich mir gezielt die Informationen holen, die ich brauche. Im Gegensatz dazu brauche ich anaog ein gutes Gefühl und Vertrauen in meine Fähigkeiten, um die Informationen umzusetzen. Deshalb ist der herkömmliche  Ausbilder oft unverzichtbar, der Feedback von außen gibt und den inneren Dialog unterstützt.

Ab und zu höre ich als Reaktion, wenn es um Online- Kurse für Reiter geht, „Reiten lernt man nur durch reiten“. Das stimmt ohne Frage.

Aber Onlineprogramme können die Aufmerksamkeit dorthin richten, wo es noch hakt. Zuhause im stillen Kämmerlein kann man zum Beispiel die Feedbackschleifen bahnen, die man auf dem Pferd braucht. Wenn man ohne Ablenkung Zeit hat, sich mit sich, seinem Körper und seinen Denkweisen auseinander zu setzen.

So kann man sich real auf die Dinge fokussieren, die man online aus dem Netz gezogen hat. Und die man später auf dem Pferd umsetzen möchte.

In meinen Augen kann man Online- Kurse für Reiter und Reitunterricht gut miteinander verbinden.

Wenn man weiß, was man verbessern möchte.

Und gezielt nach den Informationen sucht, die man dazu braucht.

Anregungen für Reiter gibt es zum Beispiel unter 5 Übungen mentale Stärke, 5 Übungen für angstfreies Reiten oder 5 Übungen für einen guten Sitz.

Und wenn Sie schon immer mal wissen wollten, was man außerhalb von Stall und Reitbahn fürs Reiten tun kann, lohnt sich der Blick in den kostenlosen Online- Kurs „Besser Reiten leicht gemacht.

Viel Spaß dabei.

Ein bisschen Werbung für die Angebote von Reitclever!

Ein Banner für die Angebote von Reitclever ist da!
Tada! Die Angebote von Reitclever!

Morgen haben wir Dorfstraßenfest. Da rücken die Angebote von Reitclever in den Fokus,

Deshalb habe ich letztes Wochenende ein Banner erstellt.

Eine Übersicht über die Seiten und Kurse von Reitclever.de.

Und tada!

Gestern ist es angekommen. Zusammen mit den Bannern vom Zossenhof und vom Kinesiologiehof.

Einzeln sehen die Banner schon toll aus wir ich finde. Aber im Trio sind sie ein echter Hingucker!

Wer morgen Lust hat, sie sich morgen live anzuschauen, kann uns gerne besuchen. Das Dorfstraßenfest findet am 06.07.19 zum Thema 70 Jahre DDR statt.

Dementsprechend wird es Fahrzeuge und Accessoires aus der Zeit geben. Für die Kinder ist ein Pionierlager aufgebaut. Die fahrbaren Untersätze machen auf unserem Hof Station. Natürlich wird es auch Essen und Getränke geben. die an die damalige Zeit erinnern.

Unser Zossenhof ist in der Lindenbrücker Dorfstraße 6 in 15806 Zossen,OT Lindenbrück. Dort haben wir ab 14.00 geöffnet,

Dann haben wir den Backofen angefeuert. Denn zu frischem Steinofenbrot informieren wir über uns und unsere Angebote. Für die Süßmäuler wird es auch Weißbrot mit Honig geben.

Bis morgen!

Entspannt und losgelassen in den Sommer

Ein Ausritt zum See lockt- Schön, wenn man den entspannt und losgelassen genießen kann.
Entspannt und losgelassen ausreiten

Hey, was geht ab? Wir reiten jetzt ganz entspannt!

So das Motto vieler Freizeitreiter. Und sie reiten gerade im Sommer gerne und viel aus.

Entweder früh morgens, wenn es ein heißer Tag wird, oder am frühen Abend, wenn die Mücken und Bremsen für zappelige und unruhige Pferde sorgt. Zu beiden Tageszeiten springt einem auch mal gerne Wild vor das Pferd.

Dann heißt es durchatmen und wieder locker lassen.

Wobei es in einer solchen Situation selten klappt mit der Losgelassenheit auf dem Pferd. Denn das Pferd unter einem wird entweder immer genervter oder prüft bei einem Ausweichmanöver das Gleichgewicht des Reiters.

Wohl dem, der ein gutes Gleichgewicht hat und nach einem Schreck wieder gut entspannen kann. Das das ein Thema ist, höre ich oft als Aussage von Reitern in Kursen.

Im Juni war ich für einen Fit für Pferd Kurs auf einer Reitanlage mit überwiegend Freizeitreitern.

Alle hatten einen anderen Hintergrund und unterschiedliche Motivationen zu reiten. Das macht die Tage immer spannend.

Anfangs gibt es üblicherweise eine Vorstellungsrunde. Genauso wie bei anderen Kursen reichen die Wünsche, die dabei laut werden, von „ich möchte besser sitzen“, „ich erhoffe mir das eine oder andere AHA Erlebnis“ bis zu „es meinem Pferd leichter machen und „entspannt und losgelassen auf dem Pferd sitzen und damit besser reiten“.

Danach folgt der Fitnesscheck für Reiter (der, der unter diesem Link abzurufen ist, falls Du ihn noch nicht gemacht hast :-)).

Schon dabei gibt es die eine oder andere Überraschung oder den ersten AHA-Effekt. Aus diesem Grund machen wir den zu Anfang, um die Sensibilität für  seine Stärken und Schwachstellen zu wecken. Spätestens der Gleichgewichtstest stellt für manche Reiter eine Herausforderung dar. Nach den Übungen im praktischen Teil auf wird dann oft klar, was man für einen entspannten Rücken tun kann. Und woran man arbeiten kann, um entspannt und losgelassen erst auf dem Stuhl und später auf dem Pferd zu sitzen.

Da das ein wichtiges Thema ist, hat auch die FN eine Posterreihe in ihrem Magazin für persönliche Mitglieder gestartet.

Unter dem Titel 10 Tipps für einen besseren Sitz startet in der aktuellen Ausgabe eine Serie über besseres Reiten. Neben vielen wichtigen Punkten ist mein Favorit die Nummer 10:  „Ursache finden statt Symptome kurieren“.

Anders gesagt ist es sinnvoll, Ursachenforschung zu betreiben, wenn es mit dem guten Sitz nicht so klappt. (Wer Lust hat, meinen Artikel „Tipps für einen guten Sitz“ zu lesen, klickt auf den blauen Link. Dieser Artikel ist der Auftakt zu einer Miniserie zum Thema Sitz des Reiters.)

Woran kann es liegen, wenn es an Entspannung und Losgelassenheit fehlt?

Wir müssen bestimmte Hüftmuskeln loslassen können. Dazu müssen sie  in einem dehnfähigen Zustand sein, um das Becken auf dem Pferd in eine gute Mittelstellung zu bringen. Weiterhin sollte man die Bauchmuskeln auf bestimmte Art und Weise aktivieren können, um das Ganze auch zu stabilisieren.

Dann kommt man automatisch zum tiefen Sitzen. Übrigens ist das beim Pferd ganz genauso.

Wie man das auf eine andere Art auch tun kann, lernt man bei Spiraldynamik® für Reiter am 31.08.19 bei mir auf dem Hof.

Meistens sind wir heutzutage viel unterwegs. Oft arbeiten wir mehr im Sitzen als in Bewegung und haben auch mehr im Kopf als der Tag Stunden hat.

Irgendwie hetzen wir auch immer der Zeit hinterher.

Das erschwert die Losgelassenheit des Reiters enorm. Denn wenn wir unter Zeitdruck stehen, sind Stressprogramme im Körper aktiv. Dieser Stressmodus lässt genau die Muskel aktiv werden, die locker sein müssten, um entspannt und losgelassen auf dem Pferd zu sitzen.

Außerdem weiß unser Gehirn genau, in welchem Zustand unsere Gleichgewichtsreaktionen sind.  

Wenn wir weder muskulär fit genug noch reaktionsschnell genug sind, um bei einem unerwarteten Richtungswechsel das Gleichgewicht halten zu können, schaltet es auf „Alarm“. Es wird verhindern, dass wir entspannt und losgelassen mit unserem Pferd durch den Wald bummeln, weil es weiß, dass es weh tut, herunter zu fallen

Wenn Sie sich jetzt wieder erkennen, wäre vielleicht der Kurs „Kleiner Schreck na und“ etwas für Sie, der am 27.07.19 auf dem Kinesiologiehof läuft. Es gibt noch freie Plätze.

Locker und entspannt sind Kinder auf dem Pferd. Das kann ich bestimmt heute wieder beobachten, wenn die Hortgruppe meines Sohnes zum putzen, führen und reiten kommt. Je weniger Können und Wissen, desto unbedarfter die Herangehensweise. Davon können wir Erwachsenen uns manchmal eine Scheibe abschneiden.

Bevor ich locker und entspannt ein paar Tage an die Ostsee fahre, darf ich ein Ponycamp unterstützen. In 4 Wochen haben die Initiatoren 4 verschiedene Gruppen Kinder auf dem Hof. Sie schlafen dort 5 Tage lang, gehen schwimmen und machen Lagerfeuer.

Hauptziel ist es, die Kinder spielerisch an alle Aspekte des Reitens heranzubringen und den Fokus auf einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ponys beizubringen. Ich habe bisher nur davon gelesen und mit der Leiterin des Camps telefoniert.

Besser gesagt eine tolle Idee- ich bin gespannt. Als Abwechslung zu meinem normalen Reitunterricht werde ich dort die Abnahme der Reitabzeichen 10- 8 unterstützen.

Genauso gespannt bin ich auf meine erste Messesaison.

Ich habe mich mit vielen Leuten gesprochen, bin mit offenen Augen über die Partner Pferd in Leipzig und die neue Pferdemesse Magdeburg gelaufen.

Nun habe ich mich entschieden, das mit ReitClever.de auch zu tun!

Mein Messdebüt werde ich im Dezember auf der Pferd und Jagd in Hannover geben. Es wird sicherlich spannend, als Aussteller dabei zu sein und mit vielen Menschen zu sprechen.

Mich interessiert immer, was die Reiter so antreibt. Wo sie ihre Stärken haben und was sie noch erreichen wollen.

Im Januar visiere ich die Partner Pferd in Leipzig als Teilnehmer und im April die Hansepferd in Hamburg an. Alles große Namen, die ich schon lange kenne. Aber nun mal hinter die Kulissen zu schauen und direkten Kontakt mit Reitern aufzunehmen, die etwas für sich und ihre Fitness tun wollen, lockt mich sehr. Ich werde berichten, wenn es an die Vorbereitung geht.

Nun geht es erstmal auf ein paar freie Tage zu, in denen ich ohne Pferd in die Ostsee springen möchte.

Viele Spaß und schöne Ferien wünsche ich Euch!