Neues Reitgefühl

Wie geht´s? Diese Standardfrage bezieht sich sowohl auf unser Befinden als auch auf das Erlernen einer sicheren Technik. Gut ist, wenn man sich beim Lernen auf die Neuroanatomie beziehen kann.
Wie geht eigentlich gutes Reiten?

Als Physiotherapeutin bin ich seit fast 30 Jahren im Einsatz und habe mich auf ein schnelles Erkennen von Funktionsdefiziten spezialisiert. Vor allem die Arbeit in der Neurologie und Orthopädie hat mich sehr geprägt. Deshalb ist mein Auge dahingehend geschult, durch gezielte Informationen und Korrekturen ein neues Reitgefühl zu vermitteln.

Wenn es auf und mit dem Pferd nicht so läuft, hat das meist körperliche oder mentale Gründe. Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass viele unserer Probleme auf der Wahrnehmung beruhen.

Je besser die Daten sind, die das Gehirn aus dem eigenen Körper und der Umgebung bekommt, desto leichter kann es fein abgestimmte und “schöne” Bewegungen steuern.

Aus diesem Grund hilft das Neuro – Rider®-Konzept. Denn es setzt vor allem an der Reizverarbeitung im Gehirn an. Wenn wir die Qualität der Reizaufnahme verbessern, stehen unserem Zentralcomputer genauere Daten zur Verfügung. Mit dem Ergebnis, dass unser körpereigenes Navi Aktivitäten nun punktgenau steuern kann. Denn erst dann sehen Bewegungen schön aus, wenn sie mit der minimal möglichen Anspannung ausgeführt werden können.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Dass wir beim Reiten mit minimaler Krafteinwirkung eine maximal mögliche Reaktion erreichen wollen?

Das ist jedenfalls das, was man unter feinem Reiten versteht: es soll so aussehen, als denkt man nur und das Pferd macht, was man von ihm möchte.

Für diesen Fall lohnt es sich, in Richtung Neues Reitgefühl zu denken. Vielleicht fehlt Ihnen auch ein funktionelles Verständnis der genauen Technik oder besser gesagt die Antwort auf die Frage “was muss ich tun, wenn ich …. reiten möchte? ” Hierfür brauchen Sie vor allem eine Vorstellung, wie die Lektion aussehen soll.


Beides können wir in Gruppen- und Einzeltrainings erarbeiten. Durch meine genaue Kenntnisse der Funktionsweise unseres Gehirns und Nervensystems setzen wir vor allem an der Bewegungssteuerung an. Für gutes Reiten durch ein neues Reitgefühl hilft mir die Vorgehensweise aus dem Neuro-Rider®-Konzept.

Effektiv sind auf jeden Fall während des Trainings ein paar Interventionen. Nach einer kurzen Analyse wählen wir zwei bis drei Übungen aus, die zu einem besseren Ergebnis führen.

Zwischen den beiden folgenden Bildern lagen weniger als 10 Minuten:

Ja, ich weiß. Dass die Reiterin auf diesen Bilder keine Reitkappe auf hat, ist alles andere als clever. Aber wie das manchmal so ist: an diesem Tag wollte sie eigentlich gar nicht reiten, sondern hat sich von den anderen Teilnehmern und der guten Stimmung beim Vorprogramm überreden lassen. Und dann kam das Reitgefühl Ihres Lebens dabei heraus…

Manchmal ist es auch ganz einfach: Der Physio – Check

Da hat ein Reiter beispielsweise immer wieder Schwierigkeiten, auf dem Pferd zu einem tiefen Sitz zu kommen oder das Bein lang zu lassen. Wenn man dann genauer nachfragt, hat er schon länger mit der Bandscheibe oder mit Problemen im Knie zu tun.

Genau diese Bewegungseinschränkung führt dann zu einer bestimmten Muskelverspannung, die zum einen eine bestimme Bewegung verhindert und zum anderen dafür sorgt, dass wichtige Muskeln schwächer werden. Dieses Reaktionsmuster verhindert dann z.B. aus dem tiefen Sitz heraus zu agieren.

Für alle diese Themen eignet sich ein physiotherapeutischer Check Up. Wir erstellen eine ausführliche Anamnese und ziehen daraus alle wesentlichen Informationen, die zu ihrem Reitthema gehören. Ich schaue mir Sie und ihren Körper von Statik und Bewegung her genau an und führe ein paar wesentliche Funktionstests aus.

Mit diesen Informationen können wir dann gemeinsam einen individuellen Trainingsplan entwerfen, der Sie näher zu einem guten Sitz auf dem Pferd bringt. Das kann als Einzeltermin erfolgen oder Sie entschließen sich, alle 4 Wochen nachkontrollieren zu lassen. So passen wir ihre Übungen an Ihre Ergebnisse an und finden ihren persönlichen Weg zu einem entspannten Sitz auf dem Pferd.

Sollte das eine mögliche Option sein, schreiben Sie mich sehr gerne unter Corinna.Jungblut@reitclever.de an. Dann klären wir die Vorgehensweise und verabreden einen Termin für einen Physio-Check für Reiter! Oder klicken Sie auf den blauen Link und buchen gleich eine Einheit,

Seit meiner Ausbildung zur Neuro – Rider® Trainerin stelle ich mir die Frage, wie Reiten geht, mit Hochachtung!

Denn unser Gehirn ist ein Wunderwerk an Funktionen, dem vor allem eins wichtig ist: Unser eigenes Überleben.

Tanzen, Putzen oder Reiten sind für unser Steuerungsprogramm Luxusfunktionen, die nur frei geschaltet werden, wenn wir uns absolut sicher fühlen. Da 600 Kilo Lebendgewicht und fluchtartiges Wegrennen so eine Sache sind, brauchen wir tatsächlich eine ganze Menge Fähigkeiten, um eine gute Figur auf dem Pferd zu machen.

Zuallererst muss das Gehirn ein genaues Bild von der äußeren Umgebung und dem inneren Zustand des eigenen Körpers haben. Erst dann kann es entscheiden, wie aktuell gehandelt werden muss. Schätzt es unsere momentane Lage als gefährlich ein, schaltet es auf Schutzspannung, weil unser Überleben oberste Priorität hat. Anders gesagt bleiben wir im Falle eines Schreckmoments zwar oben, sind aber wahrscheinlich weit von einer guten Figur auf dem Pferd entfernt.

Deshalb ist es eine gute Idee, alle Steuerungssysteme auf Vordermann zu bringen, um elegant und sicher reiten zu können. Eigenwahrnehmung, Augen und Gleichgewichtssystem sind gefordert, um uns locker und leicht auf dem Pferd mitschwingen zu lassen. Darüber hinaus spielt auch eine volle Beweglichkeit in der Mittelpositur eine Rolle.

Wenn man beispielsweise Knieschmerzen oder Bewegungseinschränkungen in der Hüfte hat, wird die umgebende Muskulatur von unserer Zentrale fest gestellt. Das heißt, dass sich dadurch die Lendenwirbelsäule nicht mehr frei bewegen kann und das lockere Mitschwingen in der Mittelpositur leidet.

Auch wenn man Angst hat, vergleicht unser Gehirn gerne die aktuelle Situation mit “früher”, als etwas passiert ist, was uns erschreckt hat. Dagegen hilft, sich bewusst zu machen, dass das Geschehene Vergangenheit ist und dass heute wahrscheinlich ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen, zu reagieren.

Außerdem kann man in der Peripherie des Körpers und der Reizverarbeitung im Gehirn ansetzen, um uns eleganter reagieren zu lassen. Da sind wir wieder beim Thema Neues Reitgefühl durch das Neuro- Rider®- Programm.

Diese Erklärung ist die einfache Variante auf die Frage “wie geht eigentlich Reiten”?

Neues Reitgefühl- Wir komme ich zu einem guten reitgefhl
Wie komme ich zu einem guten Reitgefühl?

Zu dieser Frage habe ich einen Artikel geschrieben, den Sie unter dem Link nachlesen können.

Denn in Wirklichkeit ist es ein bisschen komplexer. Als guter Reitlehrer braucht man mehrere Bausteine, um am Stil des Schülers zu feilen. Hilfreich ist vor allem, an der Bewegungssteuerung anzusetzen, um ein neues Reitgefühl zu ermöglichen.

Noch nie vorher habe ich mit meinen Blick so schnell Auffälligkeiten erfassen können. Seitdem ich mit dem Neuro-Rider® Konzept arbeite, erreiche ich mit wenigen Interventionen, dass meine Schüler besser mitschwingen. Die sofortige Reaktion der Pferde bestätigt in der Regel meine Wahrnehmung durch Fallenlassen des Kopfes oder tiefes Abschnauben.

Wenn Sie das einleuchtend finden und zu einem besseren Reitgefühl kommen möchten, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

Neuro- Rider® Testbatterie
Testen wesentlicher Funktionen

Entscheiden Sie sich, Ihren aktuellen Istzustand zu bestimmen?

Dann können wir uns zu einem Physiocheck für Reiter treffen. Wir analysieren Ihre Stärken und Schwächen und erarbeiten darauf aufbauend ein individuelles Trainingsprogramm für Sie. Wenn Sie das regelmäßig durchführen, können wir uns ca. alle 4 Wochen wieder treffen und das Programm an Ihre aktuelle Entwicklung anpassen.

Zum Zweiten können wir mit der Neuro – Rider® Testbatterie in ca. 90 Minuten alle fürs Reiten wichtigen Funktionen überprüfen. Anhand Ihrer Testergebnisse erstellen wir einen Übungsplan. Klicken Sie auf den blauen Link und buchen Sie Ihre persönliche Einheit.

Daraus entwickelt sich das Neuro – Rider® Training ohne Pferd als Einzelcoaching. Wir trainieren die Funktionen, die für eine gute Wahrnehmung, Balance auf dem Pferd sowie für einen lockeren Reitstil entscheidend sind.

Wenn Sie wissen wollen, wie so eine Neuro- Rider Einheit abläuft, klicken Sie auf den folgenden blauen Link und lesen den Artikel.

Oder es kann sich ein Neuro – Rider® Training mit Pferd anschließen.

Dann verabreden wir uns gleich auf Ihrer Anlage und schauen, wie gut es auf dem Pferd läuft. Dabei bewerten und trainieren wir die Funktionen, die Ihren Reitstil effektiv verbessern.

Vielleicht ging es auch schon mal schief in Ihrer Reiterlaufbahn.

Bei einem Sturz gibt es nicht nur körperliche Blessuren, sondern auch das Gehirn wird ordentlich durchgeschüttelt. Das kann dazu führen, dass es in der Folge schwerer schaltet. Neben Ängsten oder mentalen Problemen können Sie als Reaktion darauf auch überempfindlich auf bestimmte Reize sein.

Um das herauszufinden, biete ich ein Neuro – Rider® Training nach Verletzungen und Gehirnerschütterungen an. Diese Einheiten finden immer im Einzeltermin statt, um alle notwendigen Funktionen wieder zu trainieren.

Selbstverständlich gibt es auch Neuro – Rider® Workshops. Dazu komme ich nach Absprache zu Ihnen auf die Anlage. Dort arbeiten wir erst etwas theoretisch, um die Hintergründe zu verdeutlichen. Dann testen und trainieren wir die wesentlichen Funktionen ohne Pferd. Am Nachmittag kann das Training dann mit und auf den Pferden stattfinden. Bewährt hat sich, wenn Sie für einen Workshop eine Gruppe von 4 – 8 Teilnehmern sind.

Katapultieren Sie Ihr Reiten auf eine höhere Stufe indem Sie sich ein neues Reitgefühl verschaffen:

Treten Sie mit mir in Kontakt unter Corinna.Jungblut@reitclever.de und profitieren Sie von meiner vielfältigen Erfahrung! Dann klären wir die Modalitäten und schauen nach einem passenden Termin.

Ich freu´ mich auf Sie!