Autor: Corinna

Wusstet Ihr, dass es ein Trainermobil für Vereine gibt?

Besuch eines Trainers aus dem Trainermobil der FN
Gespräch vor Ort

In der letzten Ausgabe des FN Servicebriefes bin ich auf das Trainermobil für Vereine aufmerksam geworden.

Da Ausbilder und Trainer eine Schlüsselrolle für die Pferdebegeisterung von groß und klein spielen, wird ihnen eine große Bedeutung beigemessen.

Um sie zu unterstützen, fährt die FN in Vereine und Betriebe. Ziel ist es, sich auszutauschen und Tipps für die weitere Arbeit dort zu lassen.

Dass bei dem Besuch Ausbilder aus Nachbarvereinen dazu kommen ist ausgesprochen erwünscht. Denn die Trainermobil – Termine sind begrenzt und die Reichweite soll so groß wie möglich sein.

Nach vorheriger Anmeldung wird ein Termin vereinbart.

Da das Projekt von den Persönlichen Mitgliedern der FN und dem DOSB gesponsert wird, ist der Termin für die Vereine kostenlos. Allerdings ist diese Idee von der Dauer her auf ein Jahr begrenzt.

Wie läuft so ein Besuch ab?

Zuerst wird ein gemeinsamer Trainingsteil vorbereitet und absolviert.

Der Trainer vor Ort kann dabei ansagen, welche Schwerpunkte angeschaut werden sollen und wozu er Tipps haben möchte.

Dabei auftretende Fragen werden im Anschluss besprochen. Es gibt es Feedback für alle Beteiligten. Weiterhin werden Trainingstipps für die weitere Ausbildung gegeben. So gibt es neue Ideen für die Reitstunden.

Im zweiten Teil geht es um Fragen der Aus- und Fortbildung.

Die Palette der FN für Lehrangebote ist groß: es gibt digitale Angebote, Präsenzfortbildungen zu den unterschiedlichsten Themen in allen Bundesländern. Vor allem die Ausbildung vom Trainerassistenten bis hin zum Trainer A wird überall groß geschrieben.

Die Termine vor Ort werden sowohl von den teilnehmenden Vereinen als auch von den Besuchern der FN positiv bewertet. Durch das persönliche Gespräch profitieren beide Seiten vom Erfahrungsaustausch. Außerdem verbessert das Projekt die lokale Vernetzung und die Möglichkeit zur gegenseitigen Unterstützung.

Inwieweit das Team in der aktuellen Corona – Situation unterwegs ist, kann ich nicht sagen.

Aber die Termine sind kostenlos und werden nach der Bewerbung an die FN vergeben.

Wer Lust hat so einen Besuch für seinen Betrieb oder seinen Verein zu organisieren, kann sich unter elempa-roeller@fn-dokr.de bewerben. Da das Projekt auf ein Jahr begrenzt ist, solltet Ihr das vielleicht bald tun.

Nähere Informationen gibt es in diesem Artikel (zum Lesen auf den blauen Link klicken).

Solltet Ihr einen Termin bekommen, würde ich als Gast gerne dazu eingeladen werden ;-). Denn mich interessiert auch, wie so ein Besuch abläuft.

Bitte bleibt bis dahin gesund,

Corinna von ReitClever

Es gibt gute Nachrichten: die Kursplanung 2021 steht

Hygienekonzept ReitClever
Corona macht es nötig: Hygiene und Abstandsregeln bei Kursen

Lange Zeit war es nicht klar, ob und wie es weiter gehen kann. Denn irgendwie waren alle wegen der neuen Kontaktbeschränkungen, die für den November veröffentlicht wurden, verunsichert.

Zwar sind Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter laut Eindämmungsverordnung für Pferdesport-Vereine und pferdehaltende Betriebe im Land Brandenburg untersagt (§ 7 Abs. 3).
Aber Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter unter freiem Himmel mit weniger als 100 zeitgleich Anwesenden und in geschlossenen Räumen mit weniger als 50 zeitgleich Anwesenden sind erlaubt.
Da kann man auf der Seite des LPBB und auch des MBJS nachlesen.

Also können Präsenzkurse ab Dezember 2020 wieder stattfinden.

Konkret heißt das, dass Spiraldynamik® für Reiter am 05.12.2020 stattfindet. Natürlich unter Einhaltung eines Hygienekonzepts, was Ihr unter dem blauen Link nachlesen könnt.

Auch steht die Kursplanung für 2021, obwohl sie wegen möglicher weiterer Einschränkungen erschwert werden könnte.

Alle Kurse des Novembers 2020 mussten auf Frühjahr 2021 verschoben werden.

Als Zusatztermin habe ich für Spiraldynamik für Reiter den 27.02.2021 geplant. Je nach Länge der Kontaktbeschränkungen kann er auch im April stattfinden. Da wird die Lage auf Grund der Witterungsbedingungen entspannter sein.

Schönes Feedback beim letzten Pferdeführerschein Umgang
Schönes Feedback

Doch das Feedback der Kursteilnehmer aus diesem Jahr motiviert mich bei der Kursplanung für 2021.

Wenn ein Kurs Spaß macht und ein voller Erfolg wird freue ich mich auf die folgenden Kurse.

So wird es beim nächsten Pferdeführerschein Umgang sicher wieder schöne Momente geben. Da wir den Hauptteil des Kurses draußen machen, wird er wahrscheinlich auch zu den geplanten Terminen stattfinden können.

Verhalten im Straßenverkehr
Verhalten auf der Straße Pferdeführerschein Umgang

Er steht an drei Samstagen im März 2021 an. Nämlich am 06.03.2021, 13.03.2021 und 20.03.2021.

Die Prüfung wird dann rechtzeitig vor Beginn der Osterferien am Freitag, den 26.03. 2021 stattfinden.

Ob die weiteren Präsenzkurse laufen können, werde ich je nach Nachrichtenlage Anfang des Jahres entscheiden.

Damit es bis dahin nicht langweilig wird, habe ich meine Kursseite neu sortiert und auch die Kursinhalte überarbeitet.

Bei den Onlinekursen geht es für 9,95€ mit den kleinen Kursen los: Jeweils 5 Übungen geben einen Ansatz für einen besseren Sitz, mentale Stärke und lockeres Reiten. Mit ein paar Hintergrundinformationen könnt Ihr schnell losüben und Euch auf den nächsten Ritt vorbereiten.

Mehr Informationen und ein ausführlicheres Übungsprogramm gibt es für 19,95€ bei den Kursen Einfach besser sitzen, einfach besser steuern und einfach locker reiten. Diese Kurse zielen darauf ab, zu verstehen, warum Manches auf dem Pferd schief geht und was Ihr tun könnt, um Euer Reiten zu verbessern.

Darüber hinaus habe ich die letzten Wochen genutzt passend zum letzten Tag der Cleveren Reiter den Kurs „Einfach besser reiten trotz Angst“ fertig zu stellen. Neben wissenswerten Informationen über unsere Hirnfunktionen und wie es überhaupt zu Angstreaktionen kommt, gibt es gezielte Übungsanleitungen. So kann man sich zuhause im stillen Kämmerlein seiner Angst zu stellen und diese überwinden. Einem lockeren los-reiten steht danach weniger im Wege. Den Kurs gibt es sowohl als Onlinekurs als auch als Präsenzkurs, der am 06.02.2021 stattfinden soll.

Wenn Ihr Interesse an den Kursen habt, klickt einfach auf die blauen Links.

Und Einfach besser Reiten trotz Hüftarthrose“ wird Anfang 2021 als Buch erscheinen 🙂 Ich freue mich total darauf!

Kurse für Reiter

Also bleibt entspannt und nutzt die kontaktarme Zeit, etwas für Euch und Andere zu tun.

Schaut, bei wem Ihr euer Essen bestellt und mit nach Hause nehmt.

Für wen Ihr als Weihnachtsgeschenk vielleicht einen Kino- oder Theatergutschein besorgen könnt.

Und nutzt die Zeit vor allem, etwas FÜR EUCH zu tun.

Das geht auch in Zeiten einer erschwerten Kursplanung 2021.

Und bleibt gesund!

Corinna von ReitClever

Was hast Du in nächster Zeit vor? Gut leben in der zweiten Welle

Wie kann man gut leben in der zweiten Welle? Idem man viel Zeit mit seinem Pferd draußen verbringt.
Gut leben in der zweiten Welle durch Zeit mit dem Pferd

Guten Morgen aus dem beschaulichen Brandenburg!

Bist Du eher genervt von den aktuellen Einschränkungen oder freust Du Dich auf mehr freie Zeit, in der Du das machen kannst, was Du schon lange vor Dir her geschoben hast?

Der Moment ist gut – das kühle Novemberwetter lädt eher zum Einkuscheln auf dem Sofa als zu stundenlangen Ausgehtrips ein.

Und eines muss man sich immer vor Augen halten: egal was die Nachrichtenlage bringt: „Uns geht es gut!“

Wir haben trotz der aktuellen Situation ein Dach über dem Kopf.

Wir können essen, was wir wollen  und sind mehr oder weniger gesund.

Corona ist in aller Munde, aber als unsichtbares Virus nicht zu fassen.

Außerdem haben wir unsere Pferde. Dort können wir draußen sein und als Individualsportler weiter machen wie gehabt. Das sind die gute Voraussetzungen für gut Leben in der zweiten Welle.

Vielleicht hatte unser Immunsystem sogar schon Kontakt mit diesem oder einem ähnlichen Virus.

Dann sind müssen wir nichts befürchten.

Vielleicht gehören wir aber auch zu den wenigen Menschen, wo das Immunsystem nach dem Kontakt mit dem Virus eine starke Antikörperreaktion starten würde. Die dabei entstehenden Eiweiße  sind für die zusammenbrechenden Systeme im Körper verantwortlich.

Wir wissen es nicht.

Und ehrlich gesagt möchte ich das nicht ausprobieren. Deshalb nehme ich die aktuellen Empfehlungen ernst. Abstand halten mache ich sowieso gerne. Denn auch im ruhigen Brandenburg nehmen die Fallzahlen schnell zu.

Das führte dazu, dass wir schon in der letzten Woche einen Kindergeburtstag absagen mussten: Denn dabei treffen Personen aus mehr als  zwei Haushalten zusammen. Das ist  aktuell nicht möglich.

Also finden auch im November bei uns auf dem Hof weder Kurse noch Veranstaltungen statt.

Das ist schade, aber nicht lebensbedrohlich.

Viel mehr freue ich mich auf Zeit zuhause und am Schreibtisch.

Da ich in den letzten Wochen viel zu tun hatte, ist Einiges liegen geblieben, was mir am Herzen liegt. Und ich freue mich auf ruhige Stunden, in denen ich das tun kann, was ich schon seit langer Zeit tun möchte.

In letzter Zeit hat die FN ihr Onlineangebot an Fortbildungen für Reiter aufgestockt. Das kann man dann auf dem Sofa am Laptop genießen, anstatt in einer kalten Reithalle zu sitzen.

So habe ich im Oktober am „Neuro- Rider“ von Marc Noelke teilgenommen. Sehr spannender Ansatz. den ich ganz bestimmt in meinen zukünftigen Kursen aufgreifen werden. Denn Augen und Gleichgewicht gehören eng zusammen. Wer Lust hat, mehr darüber zu lesen, klickt auf den Link.

Auch sonst fühle ich mich in meinen aktuellen Befinden nicht eingeschränkt. Was ist eine Maske vor Mund und Nase gegen den Zustand, auf einer Intensivstation beatmet zu werden?

„Also geht es mir gut.“

Das ist die Aussage, die ich Menschen mit auf den Weg gebe, die eine blöde Situation schlecht weggesteckt haben. „Du hast es überlebt und Dein Pferd hat es auch überlebt.“

Das trifft in den allermeisten Fällen auf Reiter nach Schreckmomenten zu. Tragisch ist, wenn einem von beiden dabei etwas passiert ist.

Aber wenn man lernt, auf sein Bauchgefühl zu hören werden Unfälle seltener. Weil der Körper eine Art Frühwarnsystem installiert hat, was einen an diesem Tag vielleicht lieber doch nicht ausreiten lässt. Unfälle passieren immer dann. wenn man trotz eines blöden Gefühls etwas macht, was sich im Nachhinein als falsch herausstellt.

Also tritt mit Dir und Deinem Bauchgefühl in Kontakt. Es wird Dir in schwierigen Situationen den Weg weisen. Wenn Du im Nachhinein sagen kannst: “ Ich habe blöd reagiert, aber mir geht es gut“ hilft das, die Situation zu entschärfen. Du kannst Dir klar machen, wo Du gut reagiert hast und wann es begann, schief zu gehen. Dabei tief durchatmen ist ganz wichtig.

Beides  hilft dem Gehirn den Schock zu verdauen.

Außerdem kann es sich so eine Strategie für später zurecht legen.

Das funktioniert auch bei der momentan mehr oder weniger wahrgenommenen Bedrohung durch Corona und die Terroranschläge in Wien und Frankreich. Gut leben in der zweiten Welle ist bei diesen Themen für das eigene Wohlbefinden genau so wichtig. Wenn Du ein komisches Gefühl im Bauch hast, nimm es ernst!

Setze Dich abends in Ruhe entspannt hin und atme in Deine Hände, die Du dazu auf den Bauchnabel legst.

Frage Dich, was genau Dich beschäftigt oder was für das Bedrohungsgefühl verantwortlich ist.

Lasst Dich auf den Dialog mit Deinem Köper ein. Und lass die Nachrichten aus der Welt außen vor. Sie sind aufregend, haben aber mit Deiner aktuellen Situation in den seltensten Fällen etwas zu tun. Einmal am Tag Nachrichten hören reicht. Du musst Dich nicht mehrmals täglich unter Stress setzen.

Mache Dir im nächsten Schritt klar, wie gut es Dir gerade geht.

Beispielsweise dass Du in der warmen Badewanne liegen kannst. Dass Du schöne Momente mit Eurem Pferd genießen kannst.

Und dass Du trotz der aktuellen Coronamaßnahmen genug zu essen hast.

Falls Du gerne essen gehst, unterstütze Deinen Lieblingsladen. Wenn Du das Essen dort bestellst kannst Du es zuhause genießen. Der Gastronomie und der Kunst geht es im Moment alles andere als gut.

Doch ist es ein positives Signal, zu überlegen, wo und wen man unterstützen kann. Wenn Du etwas Gutes tust, geht es Dir selbst danach besser. Gut leben in der zweiten Welle wird so greifbarer.

Wir Menschen sind uns bewusst, dass wir einen sehr leistungsfähigen Biocomputer haben.

Daraus leiten wir ab, dass wir jederzeit Herr unserer Sinne sind und meist bewusst und mit Überblick handeln. Tatsächlich sind nur 10-15%  unserer Handlungen bewusst. Der Rest läuft in Teilen unseres Gehirns ab, die wir nicht aktiv steuern können. Diese Systeme haben dazu geführt, dass wir heute da sind, wo wir sind. Denn sie haben unseren Körper bis heute überleben lassen.

Nur vermitteln uns genau diese Systeme ein Gefühl von Bedrohung, wenn wir etwas nicht fassen können. Wenn wir die Nachrichten hören. Wenn wir die Ängste und Missstimmungen der Menschen spüren, die das Gefühl haben, die große Weltverschwörung rückt näher. Die die Empfehlung, zur Zeit lieber bargeldlos zu zahlen, als Beweis dafür nehmen, dass das Bargeld abgeschafft werden soll.

Die Menschen, die solche Theorien verbreiten, arbeiten subtil. Sie lassen glauben, das Beste für das Gegenüber zu wollen. Dabei aktivieren sie mit ihren Ausführungen genau die unbewussten Systeme unseren Körpers, die eine Bedrohung wahrnehmen. So schüren sie Angst anstatt Zuversicht.

Lass sie doch reden. Und schalte sie aus Deiner Wahrnehmung aus. Du musst ihnen nicht zuhören.

Mache Dir klar, wie gut es Dir geht.

Dass Du eine Familie hast. Ein Pferd und Freunde. Ein Zuhause, in dem Du Dich wohl fühlt. Wenn das nicht so ist, bekommst Du in den nächsten Wochen Zeit, daran etwas zu ändern. Hausputz, Umdekorieren, Kleiderschrank ausmisten: das sind konstruktive Tätigkeiten, in denen Du etwas für Dich tun kannst. Du fühlst Dich danach besser.

Lies die Bücher, die schon lange auf Deiner Liste stehen. Indem Du erstmal zur Ruhe kommst und Anregungen für später sammelst. Damit gibst Du Dir und Deinem Pferd die Möglichkeit, zu wachsen.

Die Zeit am Jahresende lädt zur Besinnung ein. Auch zu der Frage, was habe ich in diesem Jahr alles erreicht und wo möchte ich nächstes Jahr hin. In den kommenden Wochen hast Du die Chance, zu erarbeiten, was Dir hilft, später durchzustarten. Gut leben in der zweiten Welle passt dazu.

Also entspann Dich. Besinne Dich auf Dich und ziehe Kraft aus den Dingen, die Dir gut tun.

Wenn es irgendwo hakt, hast Du nun genug Zeit, das zu beheben.

Zu  diesem Thema habe ich gestern ein schönes Feedback einer Teilnehmerin vom Tag der Cleveren Reiter 2020 bekommen:

“ Liebe Corinna,

gut 4 Wochen ist nun der tolle „Tag der Cleveren Reiter“ her und ich möchte noch mal Danke sagen, auch von meiner Stute, da sich in dieser Zeit eine Menge positives in unserer Beziehung getan hat. 3 Monate hatte ich sie als RB, dann habe ich sie  ganz übernommen (3 Monate vor „dem Tag“…) und die Ängste fingen an. Ich war nun der Meinung, jetzt muss alles klappen, und es folgten die Blockaden.

Nach den Vorträgen und dem Austausch mit den anderen Gästen – eben mal auch in meinem Alter – wurde viel“ angeschubst“ und ich konnte das „muss“ langsam wieder los lassen, wodurch es Pferd und mir natürlich viel besser geht.

Wir profitieren weiter davon, es wird (wieder) geklopft und gemeinsam geatmet und gibt kein“ ich muss jetzt“ mehr.

Es würde mich freuen, wenn noch mehr Pferdemenschen und natürlich auch die tierischen Freunde von dir und den anderen verständnisvollen Profis  profitieren.

Herzlichst Michaela R. aus Kremmen /Sommerfeld“

Also bleibe dran an Deinen Projekten.

Besser werden kannst Du immer. Dadurch fühlst Du Dich besser. Und Du verschaffst Dir innere Stärke, um aus Krisenzeiten gestärkt hervor zu gehen. Und Du gehst in Richtung gut leben in der zweiten Welle.

Bitte bleibe vor allem gesund!

Corinna von ReitClever

P.S.: In einem Monat ist Nikolaus. Also steht Weihnachten schon fast vor der Tür 🙂

Rückblick auf schönere Tage- Kontaktbeschränkungen und Kurse

Kontaktbeschränkungen und Kurse
Gutes Zusammenspiel

Was hatten wir für ein Glück mit diesem Sommer und Herbst.

Das Wetter war großteils angenehm und nicht zu heiß. Aber so, dass man auch baden gehen konnte.

Wie ich schon öfter festgestellt habe muss Petrus wohl ein Reiter gewesen sein.

Die Frage, ob Kontaktbeschränkungen und Kurse zusammen passen lief allenfalls im Hinterkopf ab.

Denn die meisten Termine mit Pferden konnten bei Sonnenschein und überwiegend draußen stattfinden.

Gruppenbild mit Abstand machen Kontaktbeschränkungen und Kurse möglich

Auch unser diesjähriger Kunstgewerbemarkt konnte bei Sonne und freundlichen Temperaturen stattfinden. Nachdem für den Tag selbst in der Woche davor Regen angesagt war.

Von steigenden Corona – Fallzahlen und Schließungen der Freizeiteinrichtungen waren wir noch weit entfernt. So konnten wir die warmen Momente genießen. Denn Corona war irgendwie weit weg. Über Kontaktbeschränkungen und Kurse redete irgendwie niemand.

Das ist jetzt anders.

Corona führt zu Kontaktbeschränkungen und Kurse, die verlegt werden müssen
Das schuldige Subjekt

Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen gelten ab nächster Woche.

Das betrifft auch unsere Kurse und Kindergeburtstage. Selbst im beschaulichen Raum Zossen gab es 55 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Also gelten die Kontaktbeschränkungen auch für uns:

Da bei unseren Kindergeburtstagen und Kursen Menschen aus mehr als zwei Haushalten aufeinander treffen, müssen wir ab sofort alle Veranstaltungen aussetzen.

Bewegliche Hüften erreicht man durch Dehnung

Das betrifft die Kurse „Weiche Hand bei geradem Sitz“ am 07.11.2020 und „Bewegliche Hüften= elastischer Sitz“ am 21.11.2020.

Meine Hoffnung, dass der Kurs Spiraldynamik für Reiter am 05.12.2020 stattfinden kann besteht noch. Darüber werde ich Ende November mit den angemeldeten Teilnehmern beraten. Wenn fest steht, ob die momentanen Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen Wirkung zeigen.

Trotzdem sind wir gut drauf und bleiben positiv.

Ich finde es sinnvoll, die Ansteckungsmöglichkeiten zu minimieren. Denn mit Blick auf die Versorgungssituation der schwer erkrankten Menschen möchte wohl niemand, dass unser Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt. Denn dann können auch Menschen mit Schlaganfällen und Herzinfarkten weniger gut versorgt werden, als es normalerweise üblich wäre.

Erstaunlicherweise treffe ich nur auf Menschen, denen diese Schritte sinnvoll vorkommen. Sicherlich ist es blöd, in den nächsten Wochen nicht schwimmen oder essen gehen zu können.

Aber definitiv blöder ist, wenn Mama oder Oma verstirbt, weil sie im Krankenhaus den dringend benötigten Platz nicht bekommt.

Das wäre sogar richtig blöd und würde für einen Aufschrei unter den Personengruppen sorgen, die finden, dass die Bundesregierung über reagiert.

Wenn ich zu Facebook schaue, lese ich überwiegend von denjenigen, die sich um Corona sorgen und von sich aus Kontakte minimieren.

Von den Anderen kenne ich nur sehr wenige Menschen persönlich, die bereit wären gegen die Coronapolitik auf die Straße zu gehen. Ehrlich gesagt kann ich deren Beweggründe überhaupt nicht nachvollziehen.

Also macht was mit der kommenden Zeit:

Verhalten im Straßenverkehr
Bewegt Eure Pferde

Lest Bücher, bildet Euch auf dem Trockenen fort und bewegt Eure Pferde.

Vor allem lasst Euch von der mancherorts herrschenden Missstimmung nicht anstecken. Schlechte Laune und Angst schwächen das Immunsystem. Damit sorgen sie auch für einen schlechteren Kontakt zu Eurem Pferd.

Wenn alles gut läuft können wir im Dezember wieder Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt trinken.

Und wenn die Ankündigungen der Bundesregierung wirklich umgesetzt werden, ist es rein rechnerisch sinnvoller, den Betrieb für einen Monat zu schließen. Wenn man 75% des Umsatzes vom letzten November bekommt und schließt, als für weniger als den benötigten Mindestumsatz zu öffnen weil keiner kommt.

Und nicht nur auf ReitClever gibt es die Möglichkeit Kurse und Kontaktbeschränkungen zusammen zu bringen.

Onlineangebote ermöglichen Kontaktbeschränkungen und Kurse unter einen Hut zu bringen.

Denn es gibt Onlinekurse, die man gut alleine zuhause durchführen kann, um fitter zu werden.

Auch die FN hat ihr Angebot an Onlineseminaren deutlich erhöht.

Und es finden sich wirklich gute Ansätze darunter.

Ich habe in den letzten Wochen selber an welchen teilgenommen und konnte Einiges an neuen Wissensbausteinen mitnehmen.

Dann bis bald!

Bitte bleibt gesund.

Corinna von ReitClever

Wisst Ihr dass Augen und Gleichgewicht zusammen gehören?

Augen und Gleichgewicht gehören funktionell zusammen
Wie steht es um Dein Gleichgewicht?

Dass man fehlende Balance über seine Augen kompensiert ist wahrscheinlich vielen Menschen bekannt.

Denn diese melden als Sinnesorgan ihre eingehenden Informationen an das Gehirn. Aus diesen Meldungen und anderen aus dem Körper über Lage im Raum, jeweilige Muskelspannung und einwirkende Kräfte baut das Gleichgewichtszentrum dann eine Reaktion. Die dann via Nervenimpulse an die ausführenden Muskeln gesendet wird.

Denn das Halten des Gleichgewichtes ist vorrangig eine Bewegungsreaktion, die den Kopf oben halten soll. Weil das Gehirn das wichtigste Organ ist, besteht immer oberste Priorität, den Kopf zu schützen.

Auch sorgt diese Reaktion automatisch dafür, dass die Augen horizontal eingestellt werden. Damit man sich weiterhin orientieren kann. Augen und Gleichgewicht sind also eine Funktionseinheit.

Wenn sich das Gehirn nicht auf die Rückmeldungen aus dem Körper verlassen kann, verlässt es sich auf die Informationsaufnahme der Augen. Über die bildhaften Informationen werden dann die notwendigen Körperreaktionen gesteuert.

Und? Wie steht es um Dein eigenes Gleichgewicht?

Das kannst Du ganz leicht testen, indem Du Dich ungefähr hüftbreit auf beide Beine stellst. Die Füße stehen parallel und die Fußspitzen zeigen nach vorne. Dann hebst Du ein Bein etwas nach vorne in die Luft und schaust, ob Du eine Minute so stehen bleiben kannst.

Klappt das? Dann lächelst Du jetzt wahrscheinlich 🙂

Aber dann mach denselben Test, indem Du die Augen schließt, wenn Du auf einem Bein Dein Gleichgewicht gefunden hast. Natürlich auch jeweils mit dem anderen Bein.

Und? Stehst Du immer noch so sicher?

Wahrscheinlich nicht… Dann hast Du eine Aufgabe für die nächste Zeit.

Denn man kann sich auf einem bewegten Pferd nur dann gut ausbalancieren, wenn man sich sicher in seinem eigenen Körper fühlt.

Nur wenn Du mit Dir selbst im Gleichgewicht bist, kannst Du auch die Bewegungen des Pferdes gut ausbalancieren. Augen und Gleichgewicht spielen also bei Reitern auch eine zentrale Rolle.

Deshalb empfehle ich meinen Reitschülern oft, beim Zähne putzen auf einem Bein zu stehen. Da das zwei ganz unterschiedliche Bewegungen sind, tut man etwas für die Koordination. Aber trainiert man auch das Gleichgewicht. Vor allem wenn man das mit geschlossenen Augen tut.

Vorletzte Woche war ich bei einer spannenden Onlinefortbildung.

Marc Noelke stellte sein „Neuro-Rider“ Trainingsprogramm vor. Es basiert vor allem auf der menschlichen Neurologie und Neuroanatomie.  Da beide Themen meine beruflichen Steckenpferde sind, war ich super gespannt.

Tatsächlich war es ein interessanter Abend. Für meine Begriffe war der theoretische Teil etwas lang. Auch für Reiter, die in der menschlichen Gehirnfunktion nicht so zuhause sind, etwas kompliziert gefasst.

Aber der praktische Teil, den Marc vorstellte, hatte es in sich. Es nutzte zwei Übungen für die Augen, die innerhalb kurzer Zeit sowohl die Beweglichkeit des Körpers als auch die Balance auf einem Bein zu stehen verbesserten. Faszinierend!

Als Erklärung gab er an, dass das Gehirn für ein gutes Gleichgewicht ein neuronales Navi benutzt.

Das sucht sich seine Informationen zu  65% aus visuellen, zu 20% aus vestibulären und zu 15% aus Daten, die aus dem Körper ans Gehirn gemeldet werden.

Das fand ich spannend.

Und es bestätigte meine Lehrmeinung, dass Augen und Gleichgewicht eng zusammen gehören. Beide Übungen mache ich jetzt regelmäßig.

Und ich werde sie ganz sicher in mein Programm „einfach balanciert reiten“ einbauen, was gerade entsteht. Dazu wird es im Frühjahr, wenn Corona sich wieder in ruhigeren Bahnen bewegt, auch einen Präsenzkurs „Mehr Balance für Reiter“ bei mir auf dem Hof geben.

Aber auf einem Bein stehen kannst Du schon so in verschiedenen Lebenslagen trainieren.

Je nach Situation wird es Dir leichter und schwerer fallen. Wie im wahren Leben und auf dem Pferd.

So trainierst Du Augen und Gleichgewicht ganz nebenbei.

Viel Spaß damit,

Corinna von ReitClever

#eigene Balance

#mehrBalance

#bessersitzen

#besserreiten

Eine Mitteilung im eigenen Interesse zum Thema Corona

Corona und Kurse sind so eine Sache
Der Corona Virus, entnommen von der KV-Berlin. de

Corona macht auch vor Zossen nicht halt. Wir sind in Brandenburg zwar in der glücklichen Lage, dass die Fallzahlen relativ gering sind.

Trotzdem gehen wir auf die Wintersaison zu. Traditionell können sich jetzt viren- und bakteriell bedingte Erkrankungen gut ausbreiten.

Unser Veranstaltungsraum ist ein alter Bullenstall.

Daher ist er nicht ganz luftdicht und sorgt automatisch für eine gute Belüftung.

Selbstverständlich werden wir in den Pausen gut lüften. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen und zu desinfizieren.

Auf Grund von Corona begrenzen wir zur Zeit ist die maximale Kursstärke auf 6 Personen.

So können wir auf 150 Quadratmeter Platz die Mindestabstände gut einhalten und passen auf, daß wir alle gesund bleiben.

Außerdem endet unsere Kurssaison am 05.12.2020 mit Spiraldynamik für Reiter.

Danach wird sie erst im Frühjahr 20121 beginnen, wenn die Fallzahlen wieder sinken.

Wir gehen dann in die Weihnachtspause und freuen uns, ein paar Wochen Ruhe zu haben. Ruhe und Erholung sind die besten Voraussetzungen, um auch nach stressigen Phasen gesund zu bleiben. So gibt man dem Körper und dem Immunsystem die nötige Zeit zur Regeneration und schafft es meistens, gesund zu bleiben.

Bis dahin eine schöne Zeit,

Corinna von ReitClever

Impressionen vom Tag der Cleveren Reiter am 03.10.2020

Schon liegt es 10 Tage zurück der tolle Tag zum Thema „Vertrauen und Angst“.

Den Teilnehmern hat es gefallen – uns selbstverständlich auch.

Deshalb wird es nun Zeit für ein paar bildhafte Eindrücke.

Darüber schrieb uns eine Teilnehmerin:

„Hallo Corinna,  

es war ein sehr informativer Tag mit viel Stoff zum nachdenken hinterher. Besonders hat mir die entspannte Stimmung gefallen, dass war sehr hilfreich bei dem Thema. Und die zwei teilnehmenden Hunde haben durch ihre positive Art auf die allgemeine Stimmung zu reagieren sehr dazu bei getragen.

Danke für die spannenden Vorträge!!

Es war sehr schön und bei einem passenden Thema gern wieder.“

Kerstin aus Baruth

Also schaut mal rein in die Impressionen vom Tag der Cleveren Reiter an:

Im kommenden Jahr wird der Tag sicherlich wieder im Oktober stattfinden. Wahrscheinlich geht es dann um Reiten mit 45 + oder um Neurophysiologie beim Reiten.

Beides sind Lieblingsthemen von mir. In welche Richtung es geht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Aber jetzt genieße ich erstmal, daß die kürzer werdenden Tage zum Ausatmen einladen. Jetzt kommen wahrscheinlich noch zwei Präsenzkurse und dann geht es in die Winterpause.

Dann ist Zeit, die Programme zu überarbeiten und auch die Richtung für 2021 festzulegen.

Bis dahin eine schöne Zeit,

Corinna von ReitClever.

„Das war ein toller Tag!“ zum Thema Vertrauen und Angst

Der Tag der Cleveren Reiter zum Thema Reiten trotz Angst
Der Tag der Cleveren Reiter am 03.10.2020

So die kurze Zusammenfassung einer Teilnehmerin am Samstagabend beim Tag der Cleveren Reiter. Zum Thema „Reiten trotz Angst“ hatten wir uns am 03.10.2020 auf dem Kinesiologiehof Zossen versammelt, um Hintergründe und Lösungswege in Richtung angstfrei reiten zu erarbeiten.

Und es war wirklich ein toller Tag! Wunderbares Herbstwetter lockte und die Sonne gab tagsüber alles, um uns in den Pausen im Innenhof durchatmen zu lassen.

Auf Grund der theoretischen Anteile, die via Beamer präsentiert wurden, fand der Tag der Cleveren Reiter in unserem Bullenstall statt.

Der bot eine gemütliche Atmosphäre und ein bisschen Geborgenheit.

Denn die war notwendig, um das Vorhaben der Teilnehmer, sich ihren Stressmomenten mit Pferden zu stellen, zu unterstützen.

Jeder Reiter kennt den Moment, in dem ihm ein Schreck in die Glieder fährt. Und in dem auch das Pferd zuckt und weg springt oder davon rennt. Wenn dieser Moment ein Schreckmoment bleibt und alles gut geht, kann man den gut verdauen. Falls aber etwas schief geht und man sich weh tut oder sich das Gefühl entwickelt, das Pferd nicht mehr kontrollieren zu können, können Ängste entstehen. Und die muss man akzeptieren, ehe man lernen kann, sie wegzustecken.

Vertrauen und Angst liegen also ganz dicht beieinander.

Das ist das, was Pferde von uns wollen.

Als Meister der Körperspracheninterpretation können wir ihnen sowieso nichts vor machen.

Aber anstatt die Maske aufzusetzen und ihnen etwas vorspielen zu wollen, entlastet man die Pferde, indem man ihnen die Verantwortung übergibt. Indem man sich als  Reiter nicht nur sprichwörtlich von ihnen tragen lässt.

Gemütliche Stimmung beim Tag der Cleveren Reiter am 03.10.2020
Stephanie Ostendorf beim Tag der Cleveren Reiter

So erklärte uns die Tierkommunikatorin Stephanie Ostendorf die Sichtweise der Pferde auf uns Menschen. In ihrem sympathischen Vortrag plauderte sie aus dem Nähkästchen und erzählte von ihren Begegnungen und Gesprächen mit Pferden.

Dadurch konnte sich jeder Zuhörer besser in seinen tierischen Partner hinein versetzen.

Überhaupt bot der Tag viele Einblicke in die Möglichkeit Vertrauen und Angst als gleichberechtigte Partner zu sehen.

Vertrauen ist das Schlüsselwort, dass sich durch den ganzen Tag zog.

Vertrauen zu sich, Vertrauen zu seinem Pferd und auch Vertrauen zu den Begleitern, die man sich für sein Pferd ausgesucht hat: Reitlehrer, Stallbesitzer oder auch Mitreiter in Halle und Platz. Vor allem gilt das auf einem Ausritt.

Denn wenn es dem Pferd nicht gut geht und es in seinem Zuhause täglich Stressmomenten erlebt, wird es uns nicht entspannt tragen können.

So sind Umgebung und Haltung genauso wichtige Faktoren wie das konsequente ruhige Auftreten des Reiters. Nur dann kann sich gegenseitiges Vertrauen von Reiter und Pferd entwickeln.

Tritt der Reiter weniger als überlegende Leitfigur auf, können Vertrauen und Angst auch beim Pferd ins Ungleichgewicht geraten. In diesem Zusammenhang meint das Wort „überlegen“ weniger das körperliche Dominanzgefühl, sondern eher die Fähigkeit, sich zu hinterfragen und zu überlegen, was man erreichen möchte. Schon im Kleinen bedeutet das, sich täglich klar zumachen, was man eigentlich signalisieren und erreichen möchte.

„Ein Pferd lernt nur im Parasympathikuszustand“

war die Hauptaussage von Beate Petrick ihres Beitrags „Psychomotorik von Pferd und Mensch.“ Dazu bot sie viele Beispiele und Handlungsanleitungen, wie man ein pferdegerechtes Training aufbaut und ausführt.

Wie man aus dem Stressmodus, der überlebenswichtig ist, in den Entspannungszustand kommt,

war Bestandteil der praktischen Übungen. Im ersten Vortrag zeigte Corinna Jungblut – Pohl Ansätze aus ihrer kinesiologischen Tätigkeit. Nämlich wie man aus einer Schreckreaktion heraus wieder entspannen kann. Damit aus dem Schreck keine Angst entsteht, sondern durchatmen wieder möglich wird. Alle Teilnehmer entspannten sich durch die Übungen sichtlich und konnten danach erfühlen, wie dicht Vertrauen und Angst beieinander liegen.

Dass man Entspannung und Vertrauen auch anders erreichen kann, demonstrierte und Hans- Hermann Baertz vom EFT- Institut Berlin. Er erklärte, was EFT eigentlich ist und wie es sich entwickelt hat. Genauso gab er eine ganz praktische Anleitung, wie man sich mit diesen Klopftechniken von Ängsten und negativen Gefühlen befreien kann.

Tut man das regelmäßig steht einem entspannten Ritt nichts mehr im Wege.

Insgesamt bot der Tag der Cleveren Reiter viele AHA- Momente und Möglichkeiten, sich auszutauschen.  

So war das Ziel, Wege aus der eigenen Negativspirale zu finden und Vertrauen und Angst als Chance zu erkennen.

Ich freue mich sehr, dass der Tag so toll gelaufen ist und sich die Vorträge gut ergänzten. Alle Dozenten hatten nur ungefähr gewusst, was die anderen als Thema vortragen werden. Aber die Aussagen waren jeweils eine sinnvolle Ergänzungen zu den Anderen. Auch boten sie komplett eigene Ansätze zur gemeinsamen Kernaussage „Vertrauen und Angst“.

Wenn ein Tag so rund läuft und alle Beteiligten mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause gehen, kann man die Veranstaltung wohl als gelungen betrachten. 

Genauso gelungen und toll war die Abschlussprüfung des diesjährigen Pferdeführerschein Umgangs am 02.10.2020.

Der Herbstkurs Pferdeführerschein Umgang
Der Herbstkurs Pferdeführerschein Umgang

Nicht nur wettertechnisch erlebten wir in diesem Durchgang eine breite Palette. Von T-Shirt Wetter über Herbstwind bis hin zu Dauerregen während der Praxis war alles dabei.

Auch der Kurs an sich bot von jungen Mädchen, die wenig Erfahrung mit Pferden hatten, bis hin zu erfahrenen Reitern, die irgendwann Richtung Trainerschein gehen wollen, alle Abstufungen.

Und genau diese Mischung brachte viel Spaß.

Die Mädels haben sich gegenseitig viel beigebracht. Darüber hinaus sind sie in den vier Wochen zu einer tollen Truppe zusammen gewachsen.

Denn bei einer jungen Teilnehmerin kamen in der Praxis Erinnerungen an einen irgendwann erhaltenen Tritt von einem großen Pferd hoch. Mitten im praktischen Teil konnte und wollte sie das Pferd nicht mehr führen. Geschweige denn sich vor das Pferd stellen, um die Grußaufstellung zu üben.

Was ist dieses Mädchen in der Prüfung über sich hinaus gewachsen. Weil sie ganz souverän alles zeigen konnte, was sie gelernt hatte.

Was war passiert?

Als sie am dritten Übungstag mit ihren Ängsten konfrontiert wurde, breitete sich Panik in ihr aus. Die vor Schreck geweiteten Augen ließen kein weiteres Üben am großen Pferd mehr zu.

Außerdem schafften die Rahmenbedingungen mit Regen und Kälte zusätzlichen Stress.

Aber es wäre nicht dieser tolle Kurs gewesen, wenn die Älteren nicht reagiert hätten. Ersatzweise liefen sie in der Gruppe die Prüfungsaufgabe zu Fuß ab.

Eine erfahrene Reiterin stellte sich als „Pferd“ zur Verfügung und ließ die Kleine alles an ihr üben.

Um Selbstvertrauen und Technik wachsen zu lassen, übten zwei Teilnehmerinnen einen Nachmittag mit ihrem eigenen Pony ganz geduldig mit der jungen Dame. Und alles sollte klappen.

Mit dem Pony meisterte sie alle Aufgaben ganz souverän und tankte so das nötige Selbstvertrauen. In der Prüfung hatte sie den nötigen Biss und konnte auch mit dem großen Pferd alles abrufen.

War das eine Freude als alles glatt lief!

Prüfung mit mentaler Unterstützung
Prüfung mit Sicherheitsstellung

Der ganze Kurs hatte in der Prüfung mit den anderen aber vor allem mit der jungen Dame gefiebert.

Welche Erleichterung für alle, als sie in der Prüfung abliefern konnte und ganz sicher bestanden hat!

Letztendlich haben alle gemeinsam bestanden und Anteil am Projekt Pferdeführerschein Umgang gehabt. So eine tolle Gruppe, die vor allem im Miteinander gezeigt hat, was in ihr steckt!

Das war wirklich ein schöner Einstieg in den Oktober.

Jetzt gibt erstmal etwas Pause. Nächste Woche sind Herbstferien und wir fahren zum Durchatmen ein paar Tage an die Ostsee.

Wenn jemand Vertrauen und Angst für sich neu zu justieren möchte, bekommt er am 24.10.2020 die Gelegenheit dazu. Da gibt es „Kleiner Schreck na und?“ als Präsenzkurs bei uns auf dem Hof und zeitenunabhängig als Onlinekurs im Shop. Bei Interesse einfach auf die blauen Links klicken.

Bis dahin einen tollen Herbst,

Corinna von ReitClever

Heute steht die Prüfung zum Pferdeführerschein Umgang an!

Prüfung zum Pferdeführerschein Umgang
Prüfung zum Pferdeführerschein Umgang

Wird das ein Wochenende! Heute steht die Prüfung zum Pferdeführerschein Umgang an.

Nachdem wir letzten Samstag im Dauerregen geübt haben, wird es heute hoffentlich bei schönem Herbstwetter in die praktische Prüfung gehen.

Obwohl das Wetter alles andere als einladend war, wurde alles akribisch geübt. Sowohl das Führen auf der Straße als auch die Aufgaben auf dem Reitplatz.

Pferde im Starßenverkehr

Denn zum einen wird das Verhalten von Pferd und Mensch im Straßenverkehr Prüfungsbestandteil sein. Zum anderen werden die Prüflinge auf dem Reitplatz das Vormustern auf der Dreiecksbahn und eine Bodenarbeitsaufgabe zeigen müssen.

Details in der Bodenarbeit beim Pferdeführerschein Umgang
Details in der Bodearbeit

Außerdem haben sie fleißig gelernt und werden ihre Kenntnisse über Pferdegesundheit, Fütterung, Umgang und Krankheitserkennung zum Besten geben.

Ich freue mich sehr, denn die Prüflinge haben im Kurs bewiesen, was sie drauf haben.

Und sie haben in der Generalprobe alle Teilaufgaben souverän gezeigt. Wenn heute das Wetter mitspielt, sollte das ein erfolgreicher Tag werden. Den wir dann natürlich auch feiern werden.

Das Programm für den Tag der Cleveren Reiter 2020 zum Thema Reiten trotz Angst
Vertrauen und Angst heißt das diesjährige Thema

Dann gibt es eine kurze Nacht und morgen ist der dann schon da, der Tag der Cleveren Reiter. Zum Thema Vertrauen und Angst erwarten wir vier spannende Vorträge. Wer super spontan ist: für morgen ist noch ein bisschen Platz im Stall.

Hier geht es zum Last-Minute Ticket:

Tickets gibt es hier

Erkenntnisse aus dem Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd

Gute Stimmung beim Pferdeführerschein Umgang mit Pferden
Gute Stimmung beim aktuellen Pferdeführerschein

Vertrauen zum Pferd schafft der Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd.

Viel wurde über die Einführung des Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd diskutiert.

Sowohl positive Stimmen als auch negative Einwände gab es zu vielerorts zu hören.

Aber bereits im zweiten Durchgang 2020 möchte ich für mich ein positives Fazit ziehen.

Denn alle neun Teilnehmer des diesjährigen Durchganges sind positiv eingestellt und motiviert. Sie wollen den Partner Pferd von den Grundlagen her kennen lernen. Im Kurs sitzen junge Pferdemädchen, die den Kurs erst absolvieren müssen, ehe sie ein eigenes Pony bekommen.

Das ist für mich ein sehr positiver Ansatz: Erst erfahren und üben, wie es richtig geht. Dann das Abenteuer eigenes Tier mit Unterstützung einer Tier erfahrenen Familie angehen.

Das schafft auch Vertrauen zum Pferd. Leider ist die Reihenfolge oft umgekehrt: zuerst das Tier und dann die Einsicht, dass man gewisse Dinge noch lernen muss.

Genauso sitzen im Kurs erfahrene Reiter, die einmal mit Pferden arbeiten wollen und dafür den Trainerschein anvisieren.

Genau diese Mischung ist es, die dann Spaß bringt. Denn die Starken helfen den Schwachen.

Gruppenarbeit auch in der Praxis beim Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd

Die Erfahrenen können im praktischen Teil des Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd den Einsteigern zeigen, wie man es richtig macht. Dadurch schaffen sie  Vertrauen zum Pferd, weil sie eingreifen und helfen können, wenn die Technik verbesserungswürdig ist.

Auch ist es wichtig, erfahrene und  ausgebildete Pferde als Lehrpferde zu nutzen.

Die ohne Frage ihren eigenen Willen haben und auch zeigen dürfen, wenn etwas für sie nicht verständlich ist. Aber, wenn alles gut läuft, sind sie bereit mitzuspielen und ihre Aufgabe zu  absolvieren.

Nur so kann Vertrauen zum Pferd entstehen.

Wenn man bereit ist, zu schauen, wie die Reaktion ist. Nur wenn man so lange an sich und seiner Technik arbeitet, bis das Pferd versteht, was man möchte, kann sich gegenseitiges Vertrauen aufbauen.

Also finde ich den Pferdeführerschein Umgang mit dem Pferd eine gelungene Aktion der Reiterorganisationen. Sie nähern sich an allgemeine Ausbildungsvorgaben an.

Vertrauen zum Pferd auch auf der Straße
Verhalten im Straßenverkehr

Auch wenn man ein Auto fahren möchte, muss man wissen, wie es funktioniert. Genauso wie man es bedienen muss, um sicher von A nach B zu kommen.

Gerade beim Pferd haben wir es mit durchschnittlich 500- 600 Kilo Lebendgewicht zu tun.

Auch wenn es ein Pony oder ein Shire Horse ist: falls der tierische Partner sein Gewicht gegen uns einsetzt, haben wir schlechte Karten.

Deshalb ist es so wichtig von Anfang an feste Regeln einzuhalten.

Das beginnt beim Holen von der Koppel und endet bei der Verabschiedung am Ende der gemeinsamen Zeit.

Nur wenn wir uns dem Pferd gegenüber als verlässlicher Partner zeigen, wird es uns vertrauensvoll folgen. Und mit einem „lieben“ Pferd, was mit Freude dabei ist, kann man auch eine schöne Zeit erleben. Wenn man in kleinen Schritten vorgeht, damit das Erarbeitete auch klappt. Nur wenn man sicher ankommt, ist das ein Erfolgserlebnis. Das man als Solches auch anerkennen muss.

Führen üben mit Unterstützung
Erfahrene Reiter helfen Einsteigern

Dann bekommt man Vertrauen zum Pferd.  Und lernt Schritt für Schritt ein echter Reiter zu sein!

Falls das Vertrauen einen Dämpfer bekommen hat: Techniken, Vertrauen aufzubauen und sich selber zu entspannen kann man lernen. Beispielsweise beim Tag der Cleveren Reiter, der schon kommenden Samstag stattfindet.

Dabei zeigen erfahrene Ausbilder, wie man sich so verhalten kann, dass das gemeinsame Vertrauen wieder wachsen kann.

Es wird ein spannender Tag mit viel Input.

Wer dabei sein wollte: Tickets gibt es unter dem blauen Link.

Bis bald,

Corinna von ReitClever