Autor: Corinna

Kleines Wunder und was es noch alles so gab, Newsletter März 2021

Ein kleines Wunder der Natur sind unsere Schafszwillinge
Ein kleines Wunder der Natur sind „Schnee“ und „Flocke“ mit Mama „Lilo“.

Wir sind Schafseltern geworden.

Eine Geburt ist ein jedes Mal kleines Wunder der Natur, wie ich finde.

Ein Schaf unserer kleinen Skudden Herde lammte zum 2.Mal und hat alles souverän gemeistert. Skudden sind eine alte deutsche Nutztierrasse, die auf der roten Liste der bedrohten Nutztierarten stehen. Im Umgang sind sie äußerst unkompliziert und dafür bekannt, dass sie alles rund um die Geburt selber machen.

Weil „Lilo“ sich als Geburtstermin den 31.01.2021 ausgesucht hatte, mussten wir ein bisschen helfen.

Ich fand die Zwillingslämmer frisch geschlüpft gegen 22.00, als ich die Pferde in der bis dahin kältesten Nacht des Jahres in den Stall gelassen habe. Sie waren noch ganz nass.

Erst haben wir eine Babywärmelampe im Stall aufgebaut, damit die kleinen Fellknäule nicht erfrieren. Da wir Sorge hatten, dass der Stall abfackelt, wenn die Lampe vom Holzbock fällt, hat mein Mann sie mitten in der Nacht kurz entschlossen in den Vorraum unseres Hauses umquartiert. So konnten „Schnee“ und „Flocke“ ihre ersten Schritte ins Leben gut meistern und haben sich von der Größe her verdoppelt.

Eigentlich hätten die anderen 3 Schafsdamen auch gleich lammen können dachten wir. Denn der Bock ist als Jungtier im Juli letzten Jahres zu uns gekommen und hat „Lilo“ mit 5 Monaten geschwängert. Bleibt also spannend, ob bei den anderen nun auch noch etwas kommt.

Die Lämmer hätten es dann leichter, weil es nun deutlich wärmer ist. Wir hatten Anfang letzter Woche nachts – 15 Grad. Nun haben wir tagsüber + 10 – + 20 Grad. Ein Temperaturunterschied von 30 Grad.

Das empfinde ich weniger als ein Wunder der Natur sondern als deutliches Zeichen für den Klimawandel.

So angenehm ich es finde, in der Sonne abzuäppeln oder Heu tauchen zu können, ohne dass mir die Finger abfrieren. Frühlingsluft ist nun mal die schönste Luft.

Aber die Entwicklung macht mir Angst.

Der Klimawandel ist ein so großes Phänomen, dass man glauben könnte als einzelner Mensch nichts auszurichten. Doch ich kann und ich muss sogar in meinem kleinen bescheidenen Umfeld das verändern, was zu verändern ist, um etwas zu erreichen. Denn die Auswirkungen des Klimawandels werden für alle Lebewesen und Existenzen auf der Erde katastrophal sein.

Nach Möglichkeit kaufe ich nur Bio, aus der Region und unverpackt ein. Auch achte ich auf Getränke in Mehrweg-Glasflaschen. Vielleicht lässt es sich einrichten, mit den öffentlichen Verkehrsmittel oder Fahrrad zu fahren. Zugegebenerweise sind die Öffis im Berufsverkehr zu Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ein schwieriges Thema.

Beispielsweise frühstücke ich seit längerer Zeit vegan. Seitdem habe ich im Laufe der Zeit alle Varianten von Gemüseaufstrichen der Supermärkte ausprobiert.

Dabei fällt mir auf, dass sich das Sortiment verändert. Manche Sorten gibt es nicht mehr. Dafür gibt es nun eine größere Auswahl mehrerer Firmen in verschiedensten Zusammensetzungen. Auch gibt es zunehmend mehr Obst und Gemüse, was unverpackt verkauft wird.

Also tut sich was. Wenn es auch langsam ist.

Jede einzelne Kaufentscheidung ist ein Signal. Dazu gehört auch, billige Presswurst im Kühlregal liegen zu lassen und stattdessen Wurst vom regionalen Fleischer zu kaufen.

Stellt Euch mal vor, wie es Eurem Pferd geht und was das täglich an Auslauf und Futtermitteln bekommt. Im Gegensatz dazu überlegt Euch, wie es wohl einer Kuh im Milchbetrieb geht. Oder wie Schweine in der industriellen Fleischproduktion gehalten werden.

Es fängt schon bei Hühnern an: Seitdem wir Hühner haben, weiß ich, dass es 21 Tage dauert bis ein Ei ausgebrütet ist. 21 Wochen braucht ein Huhn bis es ausgewachsen ist und selber Eier legt.

Unsere Küken haben sich nach 4 Wochen von Größe und Gewicht her verdoppelt.

Dagegen wird ein Broiler nach 28 Tagen geschlachtet. Was der wohl in seinem kurzen Leben alles bekommt, dass er nach 4 Wochen ausgewachsen ist und Schlachtreife hat?

Das ist für mich weniger ein kleines Wunder, sondern ein Denkanstoß.

Ansonsten hat uns das Wort mit dem großen C noch fest im Griff.

Gute Arbeit leisten dabei die Landesverbände und die FN. Beispielsweise bekomme ich über verschiedene Kanäle regelmäßig Informationen darüber, wie man Fördermittelanträge stellen kann und wo sich ein Steuerberater für Reitbetriebe Tipps holen kann.

Letzte Woche bekam ich einen Link zu einer Umfrage, mit der die FN Zahlen und Fakten sammelte. Denn sie verhandelt mit den Verantwortlichen über eine schnelle Öffnung der Reitschulen, sobald Lockerungen möglich sind. Über diese Aktionen habe ich einen Artikel geschrieben: Positives trotz Corona. Wer ihn lesen möchte, klickt einfach auf den blauen Link.

Eigentlich war zu erwarten, dass nach der Partner Pferd und der Magdeburger Pferdemesse auch die Nordpferd in Neumünster abgesagt wurde. Ob der Pferdefachtag Oberfranken stattfinden kann bleibt weiterhin spannend.

Da sich in der Politik nun ein Strategiewechsel anbahnt, der auf selbst durchführbaren Coronatests beruht, bin ich guter Dinge, dass der Neuro-Rider Kurs Ende März in Köln stattfinden kann. Vom Inhalt erwarte ich viel und freue mich sehr drauf!

Die Aussicht, dass eine Lockerungen der Kontaktbeschränkungen durch flächendeckende Coronatests möglich wird, wird Vieles erleichtern.

Hoffentlich können davon auch viele Betriebe und Ideenanbieter profitieren.

Anfang Februar gab es einen tollen Kursstart mit Einfach besser Reiten trotz Angst. Der Kurs lief zum ersten Mal und erhielt ein durchgehend positives Feedback:

Der Kurs „Besser reiten trotz Angst“ hat mir gezeigt, dass es nicht DAS Wundermittel gibt, um die Angst in manchen Situationen mit dem Pferd in den Griff zu bekommen.

Angst entsteht durch eine Vielzahl von Faktoren, deren Zusammenhänge Corinna uns anschaulich vermittelt hat. Insbesondere die von Corinna gezeigten Übungen um seinen Stress in der Angstsituation zu mildern und auch die Übungen zum Gleichgewicht und zur Entspannung finde ich sehr gut und werde sie in mein alltägliches Reiterleben integrieren.

Der Weg ist das Ziel, bzw. die Schritte auf dem Weg….

Vielen Dank für diesen tollen Kurstag und die vielen Techniken, die du uns gezeigt hast! Der Kurs ist sehr empfehlenswert!“

Andrea W. aus Eisenhüttenstadt

Deshalb findet er noch einmal am 17.04.2021 statt. Anmelden könnt Ihr euch unter dem blauen Link. Alternativ gibt es ihn auch als Onlinekurs.

Gerade lockt das Wetter nach draußen.

Und das ist gut so: Wenn die Vögel singen und die ersten Frühblüher austreiben, riecht man förmlich ein kleines Wunder der Natur

Deshalb freue ich mich auf den nächsten Pferdeführerschein Umgang, der am kommenden Samstag startet. Vom LPBB haben wir grünes Licht und die Prüfung am 26.03.2021 genehmigt bekommen.

Der Kurs war so schnell voll, dass ich für Juni eine neue Runde geplant habe- und zwar vom 05.-19.06.2021. Die Prüfung wird dann am 25.06.2021 sein.

Und zum Abschluss noch etwas Nettes:

Eine Leserin hatte mir nach der Umfrage zum Thema Datenschutz und Datensicherheit die Suchmaschinen „Startpage“ und „DuckDuckGo“ als Alternativen vorgestellt.

Beide kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Aber ich freue mich, konstruktive Vorschläge und Antworten zu bekommen. Jetzt habe ich „Startpage“ als Suchmaschine auf meinem Laptop installiert und ein gutes Gefühl dabei.

Bitte bleibt gesund und nutzt die Zeit, Euer persönliches kleines Wunder zu erleben.

Bis bald,

Corinna von ReitClever

Positives trotz Corona, Februar 2021

Ein kleines Wunder der Natur sind unsere Schafszwillinge
Ein kleines Wunder der Natur sind „Schnee“ und „Flocke“ mit Mama „Lilo“.

Positives trotz Corona zu finden ist nicht immer einfach.

Denn das Wort mit dem großen C hat uns alle noch fest im Griff.

Für Pferdesportler sind die Auswirkungen unterschiedlich. So ist kontrolliertes Bewegen der Pferde möglich, Reitunterricht aber noch nicht erlaubt.

Deshalb ist der Landesverband für Pferdesport Berlin Brandenburg im Gespräch mit den Verantwortlichen aus Berlin und Brandenburg. Ihr Ziel ist es, den Betrieb in Vereinen und Reitschulen und auch den Reitunterricht in die Bereiche zu bekommen, die nach der Lockerung der Beschränkungen wieder stattfinden dürfen.

Auch berücksichtigt der LPBB die Tatsache, dass Präsenzveranstaltungen seit nun fast einem Jahr nur eingeschränkt stattfinden können. Deshalb akzeptieren sie für Lizenzverlängerungen zwei Onlineveranstaltungen als Nachweis. Eine gute Idee finde ich.

Ein Folge der jetzigen Situation ist, dass digitale Angebote förmlich explodieren.

So kann man bei der FN fast wöchentlich Onlinefortbildungen zu den unterschiedlichsten Pferde- und Reiterthemen machen. Sie sind gut organisiert, leicht zugänglich und auch interessant gestaltet. Bei den Temperaturen der letzten Wochen finde ich es sehr angenehm, auf dem heimischen Sofa zu sitzen und via Laptop Informationen zu bekommen anstatt in der Reithalle zu sitzen.

Großveranstaltungen sind weiterhin untersagt.

Im Kleinen dürfen in Brandenburg Veranstaltungen drinnen mit bis zu 50 und draußen bis zu 100 Personen stattfinden. Fortbildungen bis 5 Personen sind erlaubt, weshalb ich meine Präsenzkurse weiterhin in abgespeckter Form durchführe. Das empfinde ich es als Positives trotz Corona.

Darüber hinaus bin ich gespannt, wie andere Anbieter das machen.

Ich warte auf die Bestätigung, dass der Neuro-Rider Kurs bei Marc Noelke in Köln tatsächlich stattfinden darf. Spannend finde ich das deshalb, weil jedes Bundesland andere Inzidenzwerte hat. Daraus leitet auch jede Landesregierung ein anderes Vorgehen ab.

Fest steht nur, dass Messen als Großveranstaltungen kaum mit den aktuellen Hygieneverordnungen durchzuführen sind. Spätestens an den Aktionsringen stehen die Menschen dicht an dicht und folgen den Vorführungen. Auch wenn in den Hygienekonzepten pro Messehalle Maximalzahlen an Personen vorgesehen sind, die sich zeitgleich dort aufhalten dürfen. Der erforderliche Mindestabstand wird trotzdem nicht zu garantieren sein.

So wurde die Leipziger Partner Pferd erst von Januar in den April 2021 verschoben. Schließlich wurde sie abgesagt und die Veranstalter hoffen auf das Weltcupjahr 2022, in der sie ihre Tore hoffentlich im April öffnen können. Die Magdeburger Pferdemesse wurde abgesagt, genauso wie die Nordpferd in Neumünster. Auch hier überlegen die Veranstalter, den Termin in den Sommer zu verschieben.

Leichter hat es das Team vom Pferdefachtag Oberfranken. Der Termin am 28.05.2021 ist so gewählt, dass die ganze Veranstaltung draußen und in der Reithalle stattfinden kann. Ich freue mich sehr auf den Tag, denn ich werde mit ReitClever dabei sein. Falls der Termin nicht gehalten werden kann, wird er auf den Sommer verschoben.

Auch ist ein Ende der Winterzeit in Sicht.

Wenn man wieder mehr draußen sein kann, sieht vieles farbenfroher aus. Die Möglichkeiten sind größer und die Fallzahlen werden weiter sinken. So ist die Chance gut, dass man mehr Positives trotz Corona erleben kann. Ich merke jedenfalls, dass das Bedürfnis danach groß ist. Mein aktueller Pferdeführerschein Umgang Kurs im März hat sich so schnell gefüllt wie noch nie und ist jetzt komplett voll.

Deshalb finde ich es, dass es sich lohnt, eine Aktion zu wagen, wenn die Rahmenbedingungen das erlauben. Falls Ihr oder Euer Verein überlegt, ein Turnier oder Breitensporttag durchzuführen: Auch hier gibt der Landesverband für Pferdesport Berlin Brandenburg Hilfestellung bei der Planung und Vorbereitung, um das Ganze coronakonform durchzuführen.

Gestern erreichte mich von dieser Adresse eine Umfrage der FN:

Um die Härte der Pandemie-Auswirkungen für Vereine und Betriebe insbesondere für diejenigen mit Schulpferden zu unterstützen, startete die FN eine kurze anonymisierte Umfrage. Wenn Ihr mitmachen wollt, klickt auf den blauen Link.

Denn um auf der Basis harter Fakten für die Betriebe arbeiten zu können bitten sie um eine rege Teilnahme. Die Befragung läuft bis einschließlich 20.02.2021.

Also: haltet durch und bleibt vor allem gesund!

Die Tage werden länger und es gilt für das eigene Wohlbefinden manch Positives trotz Corona zu entdecken.

Und 2022 wird wieder mehr Normalaktivität möglich sein. Da bin ich mir sicher.

Corinna von ReitClever

Gute Balance: Wie sicher fühlt Ihr Euch auf dem Pferd?

Eine gute Balance für Reiter durch spielerische Übungen und mehr Koordination

Wusstet Ihr, dass die Gleichgewichtsreaktion eine der komplexesten Fähigkeiten unseres Körpers ist? Wenn es richtig zur Sache geht, sind nicht nur fast alle Muskeln des Körpers beteiligt sondern auch eine ganze Menge Hirnbezirke.

Daher ist es für Reiter wichtig, sich mit dem eigenen Gleichgewicht zu beschäftigen. Da Pferde manchmal blitzschnell in eine andere Richtung unterwegs sind als wir geplant haben, spielt Balance für Reiter eine wichtige Rolle.

Überhaupt hat das Gleichgewicht eine grundlegende Bedeutung in allen Bereichen des Sports. Es besteht eine enge Beziehung zwischen der Gleichgewichtsfähigkeit und der Leistungsfähigkeit.

Warum brauche ich eine gute Balance für Reiter?

Der Reiter hat ein mehr oder weniger gut ausgeprägtes Bewegungsgefühl für den eigenen Körper. Zudem hat er eine Vorstellung von der gemeinsamen Bewegung mit dem Pferd, die er geplant hat.

Beides muss man mit den Bewegungen des Pferdes zusammen bringen damit es eine harmonische gemeinsame Bewegung gibt. Jede Richtungsänderung und jeder Tempowechsel stellt eine Herausforderung für das Gleichgewicht von Pferd und Reiter dar.

Denn klaffen die Bewegungsvorstellung des Reiters und die des Pferdes auseinander müssen sich beide miteinander arrangieren. Wenn es zu einer Fluchtreaktion des Pferdes kommt entscheiden mitunter Bruchteile von Sekunden, ob der Reiter oben bleibt oder ob er das Pferd verliert.

Schauen wir also mal genauer hin.

Wir brauchen drei Fähigkeiten für eine gute Balance.

Zuerst muss das Gehirn auf den Reiz des Pferdes reagieren. Dazu braucht es Informationen aus dem Körper, die ihm die Pferdebewegung und den Zustand des eigenen Körpers vermitteln.

Aus diesen Informationen filtert das Gehirn die Wichtigen für die geplante Aktion heraus. Dazu muss es alle Infos verarbeiten. Damit plant es eine Aktion oder Reaktion.

Zuletzt schickt es „Befehle“ an den Körper damit die Muskeln reagieren können, wenn es sich für eine Aktion entschieden hat.

Faszinierend ist, dass das Ganze in Bruchteilen von Sekunden stattfindet.

Diese Reaktionen sind bei uns gut ausgereift, weil wir auf Überleben programmiert sind. Während der letzten Jahrtausende hat sich das menschlichen Gehirne dahingehend weit entwickelt.

Aber nur wenn man sich sicher fühlt kann man eine gute Balance entwickeln.

Dann kann man Kraft und Koordination steuern und die eigenen Bewegungen präzise an die des Pferdes anpassen.

Dagegen wird holprig, sobald man sich unsicher fühlt. Auf Grund des Überlebensmodus, den das Gehirn bestimmt, werden Muskeln angespannt, um den Körper zu schützen. Dabei bleibt die  Feinsteuerung auf der Strecke. Man fühlt sich verspannt und unsicher. Erfolg und Sicherheit auf dem Pferd bleiben aus.

Damit das Gehirn ein gutes Gleichgewicht schalten kann, nutzt es vor allem Informationen aus den Augen.

Weiterhin bekommt es Input aus dem Gleichgewichtsorgan und der Peripherie des Körpers. Deshalb ist es eine gute Idee, neben den Muskeln vor allem auch die Augenfunktionen zu trainieren. Das kann man mit bestimmten Bewegungen und Blickwendetechniken tun. Denn je besser das Gehirn die Information der Augen verarbeiten kann, desto präziser kann es die Anweisungen an den Körper steuern.

Eignen tun sich dafür Übungen aus dem BrainGym®, da sie genau das tun. Diese sogenannten Hirngymnastikübungen verbessern die Zusammenarbeit aller Sinnesorgane. Weiterhin trainieren sie die Entspannungsfähigkeit und erhöhen die Koordination aller Körperteile.

Beides hilft, eine gute Balance zu entwickeln.

BrainGym® ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Kurse Einfach besser reiten mit Balance und Einfach besser reiten trotz Angst. Denn auch wenn man auf dem Pferd zu Ängsten neigt, ist es durch die verstärkte Anspannung schwierig, eine gute Balance für Reiter zu entwickeln.

Für mehr Informationen klickt auf die blauen Links.

Viel Spaß beim Üben wünsche ich Euch!

Corinna von ReitClever

PS: „Einfach besser reiten mit Balance“  ist auch als Onlinekurs in Arbeit.

Lichtblick in 2021- Neues von ReitClever Februar 2021

Brain-Gym® für Reiter Ist ein persönlicher Lichtblick in 2021 für mich.

So langsam kristallisiert sich heraus, dass es mehr als einen Lichtblick in 2021 für mich gibt.

Zwar beherrscht das Wort mit dem großen C noch fast alle Schlagzeilen.

Weiterhin schränkt es große Teile unseres gewohnten Lebens ein. Aber wir Reiter zählen zu den privilegierten Sportlern, die ihre Pferde bewegen und den damit verbundenen „Sport“ ausführen dürfen. Keiner von uns ist in einem Leitungskader, in dem er für irgendein Championat trainieren oder an einem Turnier teilnehmen dürfte.

Trotzdem können wir täglich reiten, longieren oder mit dem Pferd spazieren gehen. Manche Reitschule bietet kontrolliertes Bewegen der Schul- und Vereinspferde für ihre Mitglieder an. Denn schließlich müssen die Pferde bewegt, weiterhin gefüttert und medizinisch versorgt werden.

Auf den Seiten der FN kann man sich informieren, wie man auf finanzielle Hilfe zurückgreifen kann. Im letzten Servicebrief war dazu ein Artikel „Finanzhilfen in der Pandemie“. Beispielsweise gab er Informationen darüber, welche Förderungen wann sinnvoll sind. Unter dem Link findet Ihr mehr dazu.

Zugegebenerweise bin ich in der glücklichen Situation, als Physiotherapeutin arbeiten zu „dürfen“.

Das ist für mich weniger ein Lichtblick in 2021 als eine gewohnte Aufgabe. Inzwischen arbeite ich freiwillig mit FFP 3 Maske und Flächendesinfektion in den Behandlungsräumen. Aber ich komme unter Leute und habe weiterhin die Chance, das Geld zu verdienen, was sich die Pferde momentan nicht erarbeiten können.

Ein Lichtblick in 2021 wird der Umstand sein, dass wir nach dem letzten Lockdown einen sehr guten Sommer für die Pferden hatten. Viele Familien wollten augenscheinlich etwas nachholen und kamen zu diesem Zweck zu uns.

Auch meine Kurse für Reiter finden regelmäßig statt.

Zur Zeit gilt in Brandenburg die Regel, dass Fortbildungen mit bis zu 5 Personen stattfinden dürfen. Da wir Theorie und Praxis ohne Pferd in unserem Veranstaltungsraum machen, habe ich die Teilnehmerzahl auf 4 beschränkt.

Dort haben wir 150 Quadratmeter Platz für ausreichend Abstand und setzen auf Händedesinfektion und FFP 2 Masken.

Zwar kann sich diese Regelung ändern, wenn die Virusvarianten die Zahlen hochtreiben. Aber der Kurs „Einfach besser reiten trotz Angst“ am 06.02.2021 ist voll und wird deshalb am 27.02.2021 wiederholt. Anmelden könnt Ihr Euch unter dem blauen Link.

Ein weiterer Lichtblick in 2021 ist, dass sich der Pferdeführerschein Umgang seit Anfang des Jahres schnell gefüllt hat. Alle Teilnehmer sind nun komplett. Wenn die Auflagen so bleiben, findet er wie geplant vom 06.03.- 20.03.2021 statt. Falls sich etwas ändert, verschieben wir den Kurs auf April oder Mai.

Da die Nachfrage groß war, habe ich eine Wiederholung im Juni und September 2021 geplant. Und zwar vom 05.06.2021 bis 19.06.2021 immer samstags von 10:00- 17:00. Die Prüfung wird voraussichtlich am 25.06.2021 sein.

Doch meine positive Erwartung entspringt vor allem meiner Vorfreude:

Ich habe mich für den Kurs Neuro-Rider® von Marc Noelke angemeldet und kann es kaum erwarten.

Zum einen wurde er mir vor einiger Zeit von einer befreundeten Reitlehrerin empfohlen. Zum anderen beschäftigt er sich genau mit den Themen, die schon lange mein Steckenpferd sind.

Marc Noelke hat ein Trainingsprogramm entwickelt, mit dem er vor allem motorische Fertigkeiten und Koordination verbessert. Allerdings setzt er dazu nicht wie gewohnt an der Peripherie an. Im Gegensatz zu allen bisherigen Trainingsansätzen nutzt er dafür Hirnfunktionen. Über Hirnnerven und Augenbewegungen verbessert er vor allem das Gleichgewicht.

Ich bin wahnsinnig gespannt. Denn Brain Gym® arbeitet ähnlich.

Neurologie und das menschliche Gehirn sind schon lange mein Steckenpferd. Deshalb habe ich die Schnupperfortbildung Neuro-Rider® online bei der FN gemacht. Und es hat eingeschlagen – ich bin neugierig und möchte MEHR darüber wissen.

Auch in der Praxis arbeite ich vor allem mit neurologischen Patienten. Einer davon sagte vor kurzer Zeit zu mir, nachdem ich ein paar Neuro-Rider® Übungen mir ihm gemacht habe:

„Ein Glück haben Sie nicht im Mittelalter gelebt: Sie wären auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.“

O-Ton eines Patienten

So faszinierend fand er, dass 20 Minuten Übungen seine Schultern und seinen Nacken bewegungsfreier machten und er danach außerdem sicher auf einem Bein stehen konnte.

Das war eine eindrucksvolle Bestätigung dafür, dass die Übungen wirklich etwas bringen. Ich selber mache sie auch, wenn Schulterverspannungen und mein Gleichgewicht schlechter werden. Fünf Minuten Übungen und ich sehe klarer.

Das wird ein Fest! Besser gesagt mein persönlicher Lichtblick in 2021!

Mal sehen, was es in dem Kurs für mich Neues zu entdecken gibt. Jetzt hoffe ich, dass der Kurs Ende März tatsächlich als Präsenzkurs stattfinden kann. Denn mit Pferden auf dem eigenen Hof und Kind im Osterferienmodus wird es schwierig, sich online auf den Inhalt zu konzentrieren.

Nichtsdestoweniger arbeite ich gerne mit Brain Gym®. Das ist eine Technik aus der Kinesiologie und verbessert die Zusammenarbeit aller Sinnesorgane mit dem Gehirn. Da die Übungen Koordination und Entspannungsfähigkeit verbessern, sind sie auch für Reiter Gold wert.

Sie kommen am Samstag bei Einfach besser reiten trotz Angst und am 10.04.2021 bei Mehr Balance für Reiter zum Einsatz. Das ist ein neuer Kurs, der sich vor allem um unser Gleichgewicht dreht. Informationen und Anmeldung unter dem blauen Link.

Beides stand auf meiner To Do Liste für 2021: Der Neuro-Rider® und ein neuer Kurs zum Thema Gleichgewicht 🙂

Was habt Ihr Euch zum Jahreswechsel vorgenommen?

Seid Ihr noch dran oder habt Ihr Euer Ziel schon aus den Augen verloren? Dann bekommt Ihr unter dem Link vielleicht ein bisschen Starthilfe. Ich habe Anfang des Jahres einen Artikel über die SMART- Strategie für Reiter geschrieben. Vielleicht kann er helfen, Eure guten Vorsätze auch tatsächlich umzusetzen.

Zu guter Letzt bräuchte Eure Hilfe.

Smartphone, Facebook und Datenschutz sind nach wie vor ein Thema für mich. Obwohl ich mit ReitClever einen smarten Ansatz verfolge und die positiven Aspekte des Internets für mich nutze. Dennoch sind Whats App und Google eigentlich Reizworte für mich. Weil ich denke, dass alle unsere Daten irgendwo gespeichert werden. Ob das in eigens erstellten Nutzerprofilen oder in dezentralen Speicherstellen für alle unsere Aktivitäten passiert, ist mir dabei eigentlich egal.

Sicher ist, dass alle unsere Klicks im besten Falle für Werbestrategien genutzt werden.

Als ich kürzlich eine Reportage über Julian Assange gesehen habe, erfuhr ich, dass Google sämtliche Daten der Wikileaks Mitarbeiter im Zuge der Anklageerhebung an die US Regierung weiter gegeben hat. Auch die Daten der privaten Mailaccounts.

Zum Glück hatte ich noch nie ein Postfach bei Google. Das hätte ich sofort aufgelöst.

Aber ich habe jetzt sowohl auf meinem Laptop als auch auf meinem Smartphone Ecosia als Suchmaschine installiert. Interessant ist, dass wenn man nach Ecosia sucht, als Erstes „Ecosia Kritik“ angezeigt bekommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

80% der Werbeeinahmen von Ecosia, die entstehen, wenn man auf gesponserte Links klickt, sollen WWF Projekten zur Verfügung gestellt werden.

Deshalb würde ich gerne wissen, welche Messengerdienste und welche Suchmaschinen Ihr benutzt. Beantwortet dazu im Anschluss einfach die beiden Fragen.

DANKE und liebe Grüße.

Bleibt gesund und bis hoffentlich bald wieder persönlich,

Corinna von ReitClever.

Welche Messengerdienste nutzt Du? Es sind 2 Antworten möglich.

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Der Kurs Pferdeführerschein Umgang im März ist voll.

Pferdeführerschein Umgang im März
Pferdeführerschein Umgan

Der aktuelle Kurs Pferdeführerschein Umgang im März findet statt. Und er ist bis auf den letzten Platz vergeben.

Woohoo!

Deshalb habe ich mit dem Landesverband Berlin Brandenburg und der Prüferin Kontakt aufgenommen. Da die aktuelle Situation ja nicht ganz einfach ist.

Aber es gab grünes Licht!
Wenn die Corona-Auflagen so bleiben wie im Moment dürfen wir den Pferdeführerschein Umgang im März zu den geplanten Zeiten machen. So werden wir dann auch die Prüfung unter Abstand durchführen.

Das setzt voraus, dass die Vorgaben sich nicht verändern. Beispielsweise wenn neue Mutationen die Corona-Infektionen wieder in die Höhe gehen.

Sollte das der Fall sein, werde ich mich mit den Teilnehmern wegen einer Terminverschiebung verständigen.

Aber natürlich gehe ich davon aus, dass wir bei den geplanten Terminen bleiben können.

Deshalb wird es im Juni einen zweiten Kurs geben.

Da die Nachfrage recht groß war und nicht alle Interessenten einen Platz bekommen haben, habe ich einen Sommerkurs geplant.

Und zwar im Juni immer samstags (05.06.- 19.06.2021) und die Prüfung zum Beginn der Sommerferien am 25.06.2021 nachmittags.

Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich unter dem blauen Link Pferdeführerschein Umgang mit Pferden anmelden.

Auch im Herbst soll es wieder einen Durchgang geben,

Ich freue mich sehr!

Corinna von ReitClever

Datennutzung und Datenschutz- Welche Dienste nutzt Ihr?

Datennutzung und Datenschutz

Wenn Euch die Frage komisch vorkommt, scrollt einfach weiter.

Aber meine Frage ist: nutzt Ihr gerne die Dienste der großen Anbieter? Oder greift Ihr lieber auf alternative Dienste zurück? Zum Beispiel Sigma oder Threema als Messenger?

Würde mir jemand von seinen Erfahrungen berichten?

Weil Datennutzung und Datenschutz für mich schon lange ein Thema ist, denke ich über einen Wechsel nach.

Deshalb habe ich mich auch sehr lange dagegen gewehrt, ein Smartpone zu benutzen.

Meine beiden alten Nokia Outdoor- Handies haben mich lange über ihren optischen Schönheitszustand hinaus begleitet. Nicht nur, weil ich an Ihnen hing. Eher konnte und wollte ich nicht akzeptieren, dass man über ein Smartphone durchschaubar wird. Mir erzählte mal jemand, dass er, als er mit seinem Smartphone eine C&A Filiale verließ, kurz darauf von seinem Smartphone gefragt wurde, wie ihm der Einkauf bei C&A gefallen hat und ob er ihn bewerten würde.

Schon diese Vorstellung fand ich gruselig. Datennutzung und Datenschutz sind dabei das Thema. Sicherlich dient das Ganze der Werbung. C&A und viele andere Firmen möchten wissen, wer ihren Laden betritt, wie lange man bleibt und in welcher Altersklasse die Besucher sind.

Doch ehrlich gesagt glaubt ein Teil von mir, dass solche Daten aus jedem Smartphonegebrauch auszulesen sind. Wer auch immer das tut. Wahrscheinlich wer die technischen Möglichkeiten und die entsprechende Motivation hat.

Bei jeder Datenschutzerklärung muss man unterschreiben, dass die Daten genau zu diesem Zweck gespeichert werden. Sicherlich ist das legtim. Beispielsweise speichert Google Analytics genau diese Daten. Zwar anonymisiert, aber mit den richtigen Werkzeugen glaube ich, dass man doch Verbindungen zum User herstellten kann, wenn man das möchte. Ich mit meinem technischen Verständnis sicherlich nicht. Aber ein Hacker oder ein Nachrichtendienst schon.

Wenn ich mich an den Anfang meiner Handykarriere erinnere, konnte ich es kaum erwarten einer Freundin eine SMS zu schreiben oder die Antwort darauf zu bekommen.

Auch mit dem einen oder anderen männlichen Nutzer gab es wahre SMS- Marathons.

Ganz anders ist das mit meinem Smartphone. Als Erstes habe ich ihm  alles „verboten“, was es mich fragte. Damit funktionierte erstmal gar nichts. Inzwischen „darf“ es auf Manches zurückgreifen.

Doch schreibe ich inzwischen weder gerne SMS noch Whats Apps. Das Telefon begleitet mich zwar, wird aber überwiegend zuhause für Internetfunktionen genutzt. Sonst ist es eben ein ganz normales Telefon. Manchmal ein Navigator. Datennutzung und Datenschutz lassen mich zweifeln.

Beispielsweise nutzen Stauwarner die Tatsache, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt viele Smartphones auf einem Haufen sitzen. Über Whats App und auch Facebook ist es ziemlich leicht herauszubekommen, in welchen Kreisen man sich bewegt. Und auch mit wem man „befreundet“ ist.

Vielleicht bin ich paranoid.

Denn ich nutze Facebook. Obwohl ich mir genau diese Fragen stellen müsste, wenn ich genauer darüber nachdenke. Doch bin gerne bei Facebook und lese, was so passiert.

Auch nutze ich die Seite sehr intensiv, wenn es um ReitClever oder unseren Hof geht. Sehr viele Kontakte und auch echte Besuche kommen so zustande.

Aber ich benutze zunehmend weniger Whats App. Sicherlich kann ich einstellen, wer meine Statusmeldung liest. Aber ich erstelle sie ungern. Genau aus den Gründen von Datennutzung und Datenschutz. Sinnvoll für mich ist Whats App wegen des Klassen- Chats meines Sohnes. Auch Einladungen und Freunde erreicht man über eingestellte Gruppen schnell und bequem.

Aber ich stelle mir die Frage, welche Alternative es gibt.

Als ich eine Reportage über Julian Assange gesehen habe, erfuhr ich, dass Google sämtliche Daten der Wikileaks Mitarbeiter im Zuge der Anklageerhebung an die US Regierung weiter gegeben hat. Auch die Daten der privaten Mailaccounts.

Zum Glück hatte ich noch nie ein Postfach bei Google. Das hätte ich sofort aufgelöst.

Aber weiß ich, wer meiner Kontakte irgendetwas macht, dass meine Daten vielleicht auch interessant für irgendwen werden lassen?

Die großen Silicon Valley Oligarchen haben einen enormen Einfluss auf für uns Normalbürger undurchschaubare Entscheidungen.

Die Daten, die über diese Seiten eingegeben werden, werden sicherlich auch irgendwo gespeichert.

Deshalb habe ich jetzt sowohl auf meinem Laptop als auch auf meinem Smartphone Ecosia als Suchmaschine installiert.

Interessant ist, dass man als Erstes, wenn man Ecosia sucht, „Ecosia Kritik“ als Ergebnis erhält. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

80% der Werbeeinahmen, die entstehen ,wenn man auf gesponserte Links klickt, werden WWF Projekten zur Verfügung gestellt.

Mal sehen, ob es mir damit besser geht.

Denn Technik kann man nicht aufhalten. Aber wie viel Macht sie über einen ausübt schon.

Wer mag, beantwortet im Anschluss meine Frage, welchen Messengerdienst er benutzt.

Wer Lust hat, darf mir auch gerne schreiben, welchen Dienst er benutzt und warum. Das würde mich SEHR freuen. Denn es würde mir bei der Entscheidungsfindung helfen.

Danke und liebe Grüße,

Corinna von ReitClever

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Kennst Du die SMART-STRATEGIE FÜR REITER?

Die Smart-Strategie für Reiter
Mentales Training für Reiter

Die Smart-Strategie für Reiter ist eine Hilfestellung, gesteckte Ziele auch wirklich zu erreichen.

Das neue Jahr ist noch keine 14 Tage alt. Manch einer ist gut darin, das, was er sich zum Jahreswechsel vorgenommen hat, auch tatsächlich zu erreichen.

Manch anderer hat sein Ziel schnell aus den Augen verloren. Möglicherweise ärgert er sich dann, wenn ihm irgendwann aufstößt, dass er „es“ wieder nicht geschafft hat.

Was ist Dein Ziel für 2021?

Hast Du Dir etwas vorgenommen? Mit Deinem Pferd oder ist es ein Ziel für Dich?

So oder so kannst Du die Smart-Strategie für Reiter nutzen, um Dich tatsächlich darauf einzustellen, Dein Ziel in greifbare Nähe zu rücken.

Also, um was geht es?

SMART kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt heißt elegant, pfiffig oder intelligent.

Als Abkürzung wird dieses Vorgehen häufig im Mentalen Training benutzt. Nämlich um die eigenen Ziele so zu definieren, dass es ein absoluter Anreiz wird, sie tatsächlich zu erreichen:

S steht für spezifisch

M steht für messbar

A für attraktiv

R ealistisch und

T für terminiert.

Damit hilfst Du Deinem Gehirn, wirklich zu verfolgen und zu erreichen, was Du Dir vorgenommen hast. Egal ob Du abnehmen möchtest, wieder flott ins Gelände reiten oder auf dem Turnier in die nächst höhere Leistungsklasse möchtest.

1) Du musst es WIRKLICH wollen– egal was Dein Umfeld dazu sagt:

für Dich muss es ATTRAKTIV sein. Absoluter Hammer, wenn Du Dir vorstellst. tatsächlich anzukommen!

Male Dir Dein Ziel in den buntesten Farbei in Deiner Vorstellung aus.

2) Mache Dein Vorhaben SPEZIFISCH:

Du willen statt 20 nur noch 2 Zigaretten am Tag rauchen?

Du möchtest die chice Reithose in Kleidergröße … tragen

oder Du möchtest  zum Zeitpunkt X, … Euro auf dem Konto haben?

Je genauer Deine Zielvorgaben sind, desto klarer ist der Weg dahin. Desto besser kannst Du Deine Zwischenetappen kontrollieren und sehen, wann Du Dein Ziel erreicht hast.

3) Dazu gehört auch, WANN Du am Ziel sein willst:

Es macht einen Unterschied, ob Du irgendwann Millionär sein willst, oder ob Du zum 31.12.2021 … Geld auf dem Konto haben möchtest.

Es ist auch in Deiner Vorstellung etwas völlig Anderes, ob Du mal bei Olympia mit reitest oder eine E- Parcours sauber bewältigst. Der Springparcours ist realistisch- eine Olympiateilnahme in den meisten Fällen eher nicht.

TERMINIERE Deine Vorstellung und mache sie so plastisch wie möglich.

4) MESSBAR:

WIEVIELE Euros möchtest Du ansparen? Wie viele Kilos möchtest Du verlieren?

Wann willst Du das Turnier reiten?

Damit machst Du es Dir leichter, konkrete Pläne zu erarbeiten. So kannst Du Teilziele abstecken und abschätzen, wie nahe Du Deiner Zielvorgabe schon gekommen bist.

5) Das Ziel sollte REALISTISCH sein, um es auch wirklich einhalten zu können.

Enttäuschungen sind vorprogrammiert, wenn Du in 2 Monaten 20 Kilo abnehmen oder mit einem braven Kaltblut-Mix einen Distanzritt gewinnen möchtest.

Dazu gehört für mich auch, dass DU Dein Ziel SELBST erreichen kannst.

Wenn Dein Partner möchte, dass Du aufhörst zu rauchen, könnte es für Dich schwierig werden, durchzuhalten. Weil es nicht Deine Motivation ist. Nur weil der Bereiter mit Deinem Pferd durch die Dressuraufgabe kommt, heißt das noch lange nicht, dass es Dich weiter bringt.

Wenn ich Lotto spiele, kann ich mit Glück innerhalb von einem Monat Millionär sein.

Ich kann aber auch mein ganzes Leben lang auf den ersehnten Gewinn warten.

Ziel führender fände ich die Frage, warum ich im Lotto gewinnen möchte.

Um endlich meinen Job zu kündigen und um die Welt zu reisen? Oder um 5 Pferde halten und reiten zu können, anstatt täglich den Offenstallauslauf abzuäppeln?

Wenn Du den Hintergrund Deines Wunsches nach Vermögen findest, dann frage Dich, ob Du dazu den richtigen Job hast.

Besser gefragt, was genau Dich dazu bewegt, den Job hinschmeißen zu wollen.

Dazu wäre eine Bestandsaufnahme und Analyse Deiner Vorstellung gut:
WAS möchtest Du? Oder was macht Dich zufrieden?

Könntest Du Deine Vorstellungen bei einem anderen Arbeitgeber oder in einem neuen Beruf  verwirklichen?

Oder möchtest Du mehr Freizeit und mehr Zeit für Dich und Dein Pferd haben? Das würde eine komplett andere Vorgehensweise erfordern.

Was auch immer Du willst: Es lohnt sich, Dein Ziel genau zu hinterfragen, auszuleuchten und dann schriftlich zu fixieren.

Mit Zeitangabe und Größenordnung. Beispielsweise mit der Smart Strategie für Reiter.

Male Dir Dein Vorhaben in den wunderschönsten Farben aus.

Rieche die Luft beim nächsten Ausritt oder den Schweiß Deines Pferdes nach einer anstrengenden Trainingseinheit.

Wie fühlt es sich wohl an, die momentan 2 Kleidergrößen zu kleine Reithose zu tragen, wenn Du … Kilos abgenommen hast?

Je spezifischer Du Deinen Wunsch in Deiner Vorstellung ausmalst, desto schneller willst Du ihn erreichen. Besser ausgedrückt, desto attraktiver wird es für Dich, Dein Ziel zu erreichen.

Manchmal ist es auch so, dass man auf dem Weg dahin feststellt, dass das gar nicht das war, was man sich vorgestellt hat.

Ist auch gut. Dann hat man das Vertrauen gewonnen, seine Gewohnheiten ändern zu können und die Sicherheit, dass auch Teilziele oder Richtungskorrekturen gut sein können.

Du hast Dich auf jeden Fall auf einen neuen Weg begeben und ETWAS GEMACHT –

Das ist deutlich befriedigender als mit einer Tüte Chips auf dem Sofa über die Ungerechtigkeit im Leben nachzudenken. Oder es bei Facebook rauszuhauen.

Also leg los! Und freu´ Dich auf das tolle Gefühl, wenn die Reithose passt. Oder Du auf dem Siegertreppchen stehst 😉

Du könntest auch mit dem Mentalcheck für Reiter beginnen: Das ist dann der Startschuss für Deine persönliche Challenge.

Viel Spaß bei Deinem nächsten Ritt!

Corinna von ReitClever

Frohes Neues Jahr! – Welche guten Vorsätze für 2021 hast Du gefasst?

Frohes Neues Jahr! Welche guten Vorsätze für 2021 hast Du gefasst?
Frohes Neues Jahr! Hast Du die guten Vorsätze für 2021 gefasst?

Bist Du gut über die Feiertage gekommen?

Und wie sieht es mit den Deinen Vorsätzen aus – hast Du überhaupt welche gefasst?

Bei mir ist es von Jahr zu Jahr verschieden: mal nehme ich mir etwas vor, mal auch nicht.

Meistens denke ich am Ende des Jahres darüber nach, was gut gelaufen und was verbesserungswürdig ist. Und leite mir daraus ein Ziel ab.

In den letzten Tagen und Wochen habe ich meine Onlineaktivitäten zwar stark eingeschränkt und auch nur selten in mein Postfach geschaut.

Trotzdem sind bei mir vor allem zwei Botschaften angekommen:

Corona ist doof, die Welt drum herum ist blöd und wird immer böser. Also nutze ich die Zeit und meinen Facebookaccount, die Menschen über das von mir erwartete bevorstehende Böse aufklären und warnen zu wollen. Dazu nutze ich dieselben Verallgemeinerungen und Anschuldigungen, die ich der anderen Seite vorwerfe.

Zugegebenerweise lese ich so etwas nur selten. Zwar finde ich es spannend, zu sehen, wie man sich damit selbst in eine Opferrolle bringt. Und anstatt sich die Fähigkeit zuzugestehen, sein Leben in die Hand zu nehmen und selber etwas verändern zu können, beschimpft man lieber die anderen.

Aber ehrlich gesagt zieht mir das zu viel Energie, mich damit länger auseinander zu setzen.

Helfen kann man sowieso nur denjenigen, die etwas ändern wollen.

Auf der anderen Seite stehen positive Aussagen und Botschaften.

Die ich natürlich viel lieber lese.

Die die aktuelle Zeit als Herausforderung sehen. Als Chance zur Veränderung. Die Schreiber, die durch das Homeoffice mehr Zeit mit ihrem Pferd haben und sie genießen. Und die entstehenden Zeitfenster nutzen, zu wachsen. Sich fortbilden. Oder neue Dinge lernen.

Das sind auch diejenigen, die sich Ziele setzen.

Wie sehen Deine guten Vorsätze für 2021 aus?

Vielleicht fühlen sich die ersten Schritte dahin etwas komisch an. Weil es möglicherweise Neuland ist.

Aber eigentlich ist es doch ein schönes Gefühl so ein Anfang.

Weil Du selber entscheiden kannst, wie und womit Du die leeren Seiten des neuen Jahres füllen kannst. Bestimmst Du selber, welche Kapitel es geben wird? Oder gibt es andere Mitschreiber in Deinem Leben? An Deiner Entwicklung und an der Deines Pferdes?

Für 2021 habe ich ganz genaue Pläne:

Es soll das Jahr von ReitClever werden!

Vor mehr als 2 Jahren fiel mir durch Zufall ein Buch in die Hände, was ich in den folgenden Tagen gelesen und den Inhalt aufgesogen habe. Es wurde mein Leitfaden für die kommende Monate.
Die Idee von ReitClever entstand.

Ich persönlich glaube nicht an Zufälle. Nur an Gelegenheiten und Wegabzweigungen. Diese werden dann erkennbar, wenn man die Möglichkeit einer Kursänderung im Hinterkopf hat.

Doch Reitclever wurde fassbar.

Ich habe in der folgenden Zeit eine ganze Menge gelesen und gelernt. Eigentlich hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ich in der Lage sein würde, eine Internetseite mit integriertem Shop alleine auf die Beine zu stellen.

Aber es ist mir gelungen.

Mit Unterstützung, wenn ich Hilfe brauchte.

Aber im Großen und Ganzen ALLEINE: Meine Idee, mein Konzept, meine Umsetzung.

2020 im zweiten Jahr ist eine ganze Menge auf der Seite passiert. Ich habe sie immer wieder verändert.

Es wurden Onlinekurse von Reitern gekauft. Oder es haben sich auf der Seite Teilnehmer zu meinen Präsenzkursen angemeldet.

Und jetzt ist es an der Zeit zu wachsen.

2021 wird das Jahr, in dem die Idee drei Jahre alt wird.

Dann ist sie aus den Kinderschuhen heraus und es wird sich zeigen, ob sie tragfähig ist oder nicht.

Deshalb plane ich, vom 16.04.2012- 18.04.2021 auf der Messe Nordpferd in Neumünster zu sein. Und am 29.05.2021 beim Pferdefachtag Oberfranken mitzumachen.

Corona habe ich dabei im Hinterkopf.

Doch ich gehe davon aus, dass im Frühjahr und Sommer wieder mehr Aktivitäten möglich sein werden. Dass die Menschen wie zu unserem Kunstgewerbemarkt im August 2020 Lust haben, ´Raus zu gehen und sich Dinge anzuschauen. Input bekommen und Neues erleben wollen.

Genau das ist mein Plan.

Ich werde zwei erfolgreiche Onlineprogramme als Bücher herausbringen. Einfach besser reiten trotz Hüftarthrose zum Anfassen. Zum darin Blättern und lesen.

Da ich es auch liebe, ein neues Buch in die Hand zu nehmen und mir neues Wissen anzueignen.

Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen Reiter mit Einfach besser Reiten trotz Angst über sich hinaus zu wachsen und wieder entspannt auf dem Pferd zu sitzen.

Beide Bücher sollen dann auf der Messe erhältlich sein. Das wird sich auch für mich anders anfühlen, als am Messestand mit leeren Händen auf eine Internetseite und ihre Onlinekurse zu verweisen.

Wie ich an meinen Zielen festhalte in diesen unsicheren Zeiten?

Ich habe sie einfach in meinem Fokus und neige dann dazu, weder nach rechts noch nach links zu schauen. Manchmal nehme ich Dinge aus meiner direkten Umgebung gar nicht wahr. Ist vielleicht nicht immer günstig. Aber ich sehe so auch nicht, was mich davon abhalten könnte, anzukommen.

Dass dies eine gute Strategie ist, hat mein Pferdeführerschein Umgang gezeigt. Diese Kursreihe habe ich vor zwei Jahren noch als Basispass bei uns auf dem Hof etabliert.

So hatte ich zwischen den Jahren überraschenden Besuch: Eine Teilnehmerin des letztes Pferdeführerscheines Umgang stand am Tor und überreichte mir ein Weihnachtsgeschenk.

Sie und ihre Freundin wollten sich damit für den tollen Kurs und den guten Input bedanken.

War ich überrascht. Darüber hinaus habe ich mich tierisch gefreut!

Dabei hat sie mir erzählt, dass sich ab und zu noch Teilnehmer des Kurses treffen. Vor allem, dass die junge Dame, die in der Prüfungsvorbereitung Angst vor dem großen Pferd bekommen hat, nun regelmäßig zum Reitunterricht kommt. Sie ist ein Dreamteam mit dem hofeigenen Shetlandpony geworden und kann die Zeit zwischen den Reitstunde kaum aushalten. Ein schöner Erfolg!

Also mach etwas!

Behalte Deine guten Vorsätze für 2021 im Fokus. Setze Dir Ziele und trau Dich, darauf zuzugehen. Corona kann eine Verzögerung oder einen Umweg bedeuten. Aber es wird Dich nicht davon abhalten, das zu erreichen, was Du wirklich willst. Und Du machst damit einen Unterschied: Für Dich, für Dein Umfeld und auch für Dein Pferd! Indem Du besser wirst und zielgerichtet auf etwas hinarbeitest. Dann macht es Dir mehr Spaß und Du bist besser drauf.

Kennst Du die 72-Stunden Regel?

Sie besagt, dass wenn du ein Vorhaben nicht in 72 Stunden beginnst, die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass du es tatsächlich umsetzt.

Nun begann das Jahr mit Feiertagen und du hat die Zeit wahrscheinlich genossen.

Trotzdem wäre es nun an der Zeit, die guten Vorsätze für 2021 in die Tat umzusetzen.

Wenn Du beispielsweise mal wieder einen Kurs belegen möchtest:

Der nächste Pferdeführerschein Umgang startet am 06.03.2021.

Und am 06.02.2021 gibt es den Kurs Einfach besser reiten trotz Angst als Präsenzkurs bei mir auf dem Hof. Nähere Informationen gibt es, wenn Du auf den blauen Link klickst.

Um seine guten Vorsätze für 2021 oder seine Ziele tatsächlich zu erreichen, gibt es Hilfestellungen.

Eine davon ist die sogenannte SMART- Strategie. Die werde ich kommende Woche in einem Blogartikel vorstellen. Bis dahin kannst Du ja den Mentalcheck für Reiter machen. Diese Seite hat Anfang Dezember ein Facelifting erhalten ;-).

Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß und eine schöne Zeit!

Bei uns hat es gestern geschneit und die Pferde hatten richtig Spaß durch den Schnee zu toben. Wir Menschen waren nachmittags rodeln.

Corinna von ReitClever

Schaffe Dir ein buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit

Schaffe Dir ein buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit
Bunte Erlebnisse sind zur Zeit handverlesen.

Kurz vor Beginn des aktuellen Lockdowns habe ich zwei schöne Erlebnisse gehabt: Eines Nachmittages bin ich überrascht in einer brandenburgischen Kleinstadt auf ein paar weihnachtliche Stände gestoßen. Ich wollte eigentlich nur zur Post. Doch als ich die schön beleuchteten Holzbuden gesehen habe, ging mir das Herz auf.

Vor allem deshalb, weil ich dachte, dass es in diesem Jahr keine Weihnachtsmärkte geben wird.

Da schmeckten die gebrannten Mandeln gleich doppelt so gut! Das war ein buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit für mich.

Ein paar Tage später war ich in einer großen Buchhandlung in Berlin verabredet.

Nicht nur die Aussicht, alle fehlenden Weihnachtsgeschenke zu bekommen, erhellte meine Laune. Sondern auch das Treffen mit meiner besten Freundin. Wir sehen uns leider nur unregelmäßig.

Als wir genug gestöbert hatten, haben wir Glühwein getrunken. Ein Restaurant hatte das Fenster zur Straße geöffnet und Glühwein, Heißgetränke, Bratwürste und Suppen nach draußen verkauft. Das war nett! Vor allem war es ungewohnt draußen auf Abstand in einem Schaufenster zu sitzen. Dabei Glühwein trinken und ausgiebig plaudern. So wird auch dieses als besonders buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit in meinem Gedächtnis haften bleiben.

Denn wir haben danach einen Spaziergang an der Spree gemacht und den beleuchteten Reichstag, den Bundestag und die Umgebung des Hauptbahnhofes angeschaut. Das war besonders schön, weil wir fast alleine unterwegs waren und vieles weihnachtlich beleuchtet war.

Solche Begegnungen sind wichtig, um gut drauf und belastbar zu bleiben.

Die aktuelle Zeit ist voll von eigenartigen Ereignissen. Auch ist der erneute Lockdown sicherlich eine Herausforderung. Aber ich finde, man darf sich nicht anstecken lassen. Sondern sich und seinen Vorhaben treu bleiben.

Was nützt es mir, wenn ich mich über die vielen Weiß- oder Schwarzseher aufrege? Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Das Leben ist bunt in vielerlei Abstufungen. 

Bleibt dabei, Eure eigenen Erlebnisse zu schaffen und euer Leben zu genießen.

Dann geht es auch Eurem Immunsystem besser. Schlaft und lacht viel. So habt Ihr gute Chancen, gesund zu bleiben und manch buntes Ereignis zur Weihnachtszeit als erinnernswert abzuspeichern.

Davon profitiert auch Euer Pferd.

Wenn Ihr voll schlechter Laune in den Stall kommt, weil Ihr Euch über die Nachrichten oder Kollegin XY ärgert, wird die gemeinsame Zeit sicherlich anstrengend.

Aber beschwingt von einem schönen Vorabend oder den Glühweingeschmack noch in Erinnerung wird das Putzen und Satteln eine lockernde Übung.

Und das Reiten erst mit einem Lächeln auf den Lippen!

Also sucht Euch die Erlebnisse, die Euch aufheitern. Die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit denen Ihr sofort eure augenblickliche Laune anhebt.

Ich persönlich freue ich mich in diesem Jahr besonders auf Weihnachten.

Weil wir zu dritt in unserer kleinen Familie bleiben.

Und nicht am 1.Weihnachtsfeiertag 15 Personen zu Gast haben. Da wird die Zeit, die für die Vor- und Nachbereitung weg fällt, für mich zu einer geschenkten Zeit. Und weil sie so anders ist als sonst, wird sie bestimmt als besonders in Erinnerung bleiben.

Sucht Euch das, was Euch am meisten Spaß macht. Schafft Euch euer eigenes buntes Erlebnis zur Weihnachtszeit. Dann habt IHR etwas davon. Und Euer Pferd auch. Weil Ihr entweder die freie Zeit gemeinsam mit ihm genießt oder in besserer Laune seid, wenn Ihr im Stall ankommt.

In diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit!

Bleibt entspannt und freut euch auf EUER Weihnachten!

Corinna von ReitClever

PS: Falls Ihr Weihnachten ein bisschen Zeit habt und etwas für Euch tun wollt: morgen gibt es im Adventskalender für Reiter einen Rabatt von 24% auf einen Kurs Eurer Wahl.

Und am 1. und 2 Weihnachtsfeiertag 10% auf je zwei Kurse.

Kennst Du den Begriff Spiegelneurone? Spiegelneurone und Angst spielen bei Reitern eine wichtige Rolle

Je besser die Laune, desto schwerer haben es Spiegelneurone und Angst, das Reiten zu beeinflussen.
Spiegelneurone und Angst

„Ein Spiegelneuron (Plural: Spiegelneurone oder Spiegelneuronen) ist eine Nervenzelle, die im Gehirn von Primaten beim „Betrachten“ eines Vorgangs das gleiche Aktivitätsmuster zeigt wie bei dessen „eigener“ Ausführung. Auch Geräusche, die durch früheres Lernen mit einer bestimmten Handlung verknüpft werden, verursachen bei einem Spiegelneuron dasselbe Aktivitätsmuster wie eine entsprechende tatsächliche Handlung.

Seit ihrer erstmaligen Beschreibung im Jahr 1992wird diskutiert, ob Spiegelneuronen an Verhaltensmustern von Imitation oder möglicherweise sogar Mitgefühl (Empathie) bei Primaten beteiligt sind.“

Definition von Wikipedia

Ganz sicher sind Spiegelneurone im Spiel, wenn es um gute oder schlechte Laune, Angst oder Vorfreude geht.

Das kennt Ihr bestimmt: Vor einer Prüfung oder vor einem Turnierstart gibt es Leute, in deren Nähe ihr es kaum aushaltet. Sie machen euch noch nervöser, als ihr sowieso schon seid.

Andere dagegen wirken auf Euch in schwierigen Situationen wie ein Fels in der Brandung. Spiegelneurone und Angst heißt der Oberbegriff dazu.

Diplompsychologin Dr. Gaby Bussmann beschreibt sie in Ihrem Webinar „Angst im Pferdesport“ so: „Immer häufiger wird berichtet, dass man sich gegenseitig ansteckt. Man vermutet, dass Spiegelneuronen dabei von Bedeutung sind. Spiegelneurone sind besondere Nervenzellen im Gehirn, die während der Beobachtung einer anderen Person, die gleichen Aktivitätsmuster auslösen. Das Besondere an diesen Nervenzellen ist, dass sie schon Signale aussenden, wenn die Handlung lediglich beobachtet wird. Man spürt die Angst des Anderen in sich selbst. „

Kennst Du das?

Dass Du auf einmal keine Lust mehr hast, obwohl Du Dich tagelang auf einen schönen Ausritt gefreut hast? Dann könnte es daran liegen, dass Dein Unterbewusstsein Dein geplantes Vorhaben als gefährlich einstuft. Oder daran, dass ein Gruppenmitglied solche Angst vor eurem Vorhaben verspürt, dass seine Gefühle auf Dich überspringen. Gerade sehr empathische Menschen neigen dazu, die Emotionen anderen Menschen zu übernehmen.

Mache Dir das bewusst.

Gerade in Zeiten von Corona, in denen die einen sich ängstigen und die anderen die aktuellen Geschehnisse als Zeichen der Unterdrückung der Gesellschaft sehen, ist das wichtig. Halte Dich von den Menschen fern, bei denen Du Dich schlecht fühlst und deren Handlungen Dein flaues Gefühl im Bauch verstärken.

Denn es gibt Situationen, die Dir helfen, angstfrei zu reiten. Dagegen gibt es auch solche, die das Phänomen Spiegelneurone und Angst aktivieren.

Wenn Du also öfter zu einem unguten Gefühl mit und auf dem Pferd neigst, beschäftige Dich mal mit Deinem direkten Umfeld beim Pferd. Es gibt Personen und Pferde, die Dir eher Vertrauen vermitteln und welche, die Deine Angst verstärken.

Du bist Dein Boss. Du kannst Dir Dein Umfeld so gestalten, dass es Dir hilft. Und dass es Dir gut geht.

Mach was draus – es ist DEIN nächster Ritt!

Corinna von ReitClever

PS: Falls Du Dich etwas mehr mit Dir und Deinem flauen Gefühl beschäftigen möchtest: Es gibt den Kurs Einfach besser reiten als Onlinekurs und am 06.02.2021 als Präsenzkurs.

Klick auf den blauen Link, um mehr Informationen zu erhalten.

Außerdem gibt es am 20.12. und 24.12.2020 im Adventskalender für Reiter einen saftigen Rabatt auf einen Kurs Deiner Wahl! Egal, welchen Du Dir aussuchst.