Autor: Corinna

Auch das MAgazon der persönlichen Mitglieder der FN nimmt in der aktuellen Ausgabe das Thema Tipps für einen besseren Sitz auf.

Tipps für einen besseren Sitz, Teil 1, Losgelassenheit des Reiters

Sitzschulung scheint derzeit ein beliebtes Thema zu sein. Zum Beispiel machen 10 Tipps für einen besseren Sitz den Anfang in einer Serie über besseres Reiten in der aktuellen Ausgabe des Magazins der Persönlichen Mitglieder der FN.

Schön aufgemacht geht es in dem Artikel um Aufwärmen, Nutzen der Lösungsphase, Sitzschulung an der Longe und Ausatmen. Ebenso wird Ausgleichssport und ein regelmäßiger Wechsel vom Dressursitz zum leichten Sitz empfohlen, um Gleichgewicht und Losgelassenheit zu fordern.

Beides stellt die Basis für einen guten Sitz dar.

Einerseits wird die Losgelassenheit von Reiter und Pferd durch das sogenannte Überstreichen überprüft. Beide können sich nur loslassen und zügelunabhängig reagieren vorgeben, wenn sie sich sicher fühlen.

Für viele Reiter scheint sich Sicher fühlen auf dem Pferd auch ein großes Thema zu sein,

Gefühlte Sicherheit hängt von vielen Faktoren ab. Zum Einen braucht man ein gut ausgeprägtes Gleichgewicht. Das ist normalerweise als Automatismus abrufbar. So sorgt es dafür, dass bei einer potentiellen Sturzgefahr vor allem der Kopf geschützt wird. Denn der ist unsere wichtigste Schaltzentrale.

In der Realität sieht es oft anders aus. Bestimmte Muskeln sind bei Reitern gerne zu schwach und andere zu wenig elastisch. Wenn die Bauchmuskeln schwach sind hat das Auswirkungen auf die Beckenposition und die Tiefe des Sitzes. Zum Anderen spielen sie eine wichtige Rolle beim Gleichgewicht. Sind sie zu schwach, wird es mit dem Gleichgewicht schwierig.

Interessanterweise weiß das Gehirn, in welchem Zustand sich der eigene Körper befindet.

Es weiß, wenn Muskeln schwach und das eigene Gleichgewicht wenig ausgeprägt ist. Daher funkt es sofort Alarm, wenn das Pferd unerwartete Bewegungen macht. Dann werden sogenannte Überlebensprogramme aktiviert. Statt der willkürlichen und schön gesteuerten Reitfigur übernimmt das reflexartige Reagieren die Steuerung. Unbewusst tut man dabei sogar Dinge, die eine Fluchtreaktion des Pferdes noch begünstigen. Gefühlt ist das alles Andere als ein sicherer Zustand. Weder für den Reiter noch für das Pferd.

Jeder Reiter kennt die Schrecksituationen in denen er mehr oder weniger gut reagiert. Je nach Vorerfahrung und reiterlichem Können steckt er sie mehr oder weniger gut weg. Wenn Sie häufiger das Gefühl haben, dass Sie sich aus Unsicherheit (am Zügel) festhalten ist, es sinnvoll neue Wege auszuprobieren. Dementsprechend heißt es in dem PM- Artikel 10 Tipps für besseres Reiten am Ende „Ursache finden und nicht Symptome kurieren- ein Sitzproblem liegt meist nicht dort, wo es zu sehen ist“.

Also fragen Sie sich, wenn Sie zu mangelnder Losgelassenheit auf dem Pferd neigen, wo die Ursache liegen könnte.

Manchmal liegt sie in der Vorgeschichte. Manchmal an den körperlichen Fähigkeiten. Woran es da fehlt kann man zum Beispiel unter bei den 5 Tests für gutes Reiten herausfinden.

Meistens liegt mangelnde Losgelassenheit am mangelnden Vertrauen.Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten kann man lernen. Auch wenn es auf dem Pferd mal schief gegangen ist und man deshalb verspannt reitet. Wenn man hinter die Ursachen blickt und Funktionszusammenhänge erkennt, kann man solche Mechanismen verändern. Dann kann man üben, sich in einen Zustand zu bringen, in dem man wieder entspannt und koordiniert reagieren kann.

Tipps für mehr Losgelassenheit auf dem Pferd gibt es auf der Seite angstfrei Reiten und unter „Kleiner Schreck na und? Entspannen, weiter reiten„.

Viel Spaß beim nächsten Ausritt und bleiben Sie entspannt!

PS: Dieser Artikel ist der erste Teil einer Miniserie über den Sitz des Reiters, die in den nächsten Wochen fortgeführt wird.

Aufatmen und neu orientieren: Der Mai war spannend!

Ruhephasen sind wichtig zum Aufatmen und neu orientieren
Aufatmen und neu orientieren

Nach zu warmen und trockenen Märztagen begann der Mai kühl und regnerisch. Das ließ mich aufatmen, denn nun können unsere Wiesen wachsen. Bei uns gibt es den typischen märkischen Heidesand, der kaum Feuchtigkeit speichert. So sahen unsere Wiesen im April schon so trocken und braun aus wie sonst erst im Spätsommer.

Sowieso scheint aufatmen und neu orientieren das Thema dieser Tage zu sein.

Viele Veränderungen sind momentan in Gang.

Als Erstes habe ich nach 11 Jahren die Zusammenarbeit mit meiner Physiotherapiepraxis beendet. Jetzt
erst merke ich, dass mich Manches dort mehr belastet hat, als ich mir eingestehen wollte. Obwohl mir das nicht bewusst war fühle ich nun eine gewisse Erleichterung, die mit mehr Energie einhergeht.

Wenn Patienten bestimmte Dinge dauerhaft aus ihrem Leben streichen müssen, weil sie seit Jahren starke Schmerzen haben, ist die Behandlung eine herausfordernde Aufgabe. Dann lockt es mich, die Ursache herauszufinden. Meist ist sie eine Verknüpfung mehrerer Faktoren. Trotzdem kann man sie finden.

Irgendwann blicke ich dann in dankbare Augen, die mir signalisieren, dass es geschafft ist!

Der Körper hat die Aufgabe gemeistert und zu einem normalen Alltagsleben mit Hobby und Sport gefunden! Aufatmen und neu orientieren stehen dann für den Menschen an.

Das ist die Belohnung für meine Arbeit. Schließlich auch die Motivation, weiter zu machen.

Deshalb war es für mich keine Option, mit der Physiotherapie aufzuhören. Obwohl ich auch ab und zu darüber nachgedacht habe. Denn die Physiotherapie gehört zu mir und meinem Leben. Punkt.

Vor vielen Jahren bedeutete eine Knieverletzung das Ende meiner Voltigierkarriere, Aber sie war der Grund, dass ich Physiotherapeutin geworden bin. Und das Knie gehört untrennbar zu mir und meiner Geschichte.

Das zu verstehen war eine Lernaufgabe für mich.

Seitdem ich das verstanden habe, sehe ich das große Potential, was in dieser Aufgabe liegt. Wie viele Reiter sitzen schief auf dem Pferd, weil sie irgendwo ein körperliches Problem haben. Da helfen herkömmliche Handlungsanweisungen im Reitunterricht nicht. Sondern die Suche nach der Ursache ist die Hauptaufgabe. Weiterführende Übungen und spätere Korrekturen auf dem Pferd ebnen den Weg zum Ziel.

Aus diesem Grunde freue ich mich, eine fachlich gut aufgestellte und weltoffene Praxis im Süden von Berlin gefunden zu haben. Dort behandle ich seit Anfang Juni auf physiotherapeutischer Verordnung. Wer Lust hat, nach der Ursache seines schiefen Sitzes zu suchen, kann das mit einem Physiotherapierezept gerne tun.

Auch Kinesiologie ist dort möglich.

Denn diese Methode ist meine Herzenztechnik, mit der man Probleme in der Tiefe lösen kann. Die sehr gut Reitern hilft, wenn sie mit Verspannung und Ängsten zu tun haben.

Ich freue mich auf die kommende Zeit! Denn sie wird viele Projekte weiterbringen, die in den letzten Wochen angelaufen sind. Aufatmen und neu orientieren ist auch hier das Thema.

Schließlich hat mir meine innerliche Erleichterung ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen. So war ich vor zwei Wochen auf dem Törberhof in Dolgenbrodt. Dort hatte Beate Petrick von Pferde- gerecht- trainieren einen Kurs mit Claudia Benedela vom LaYarda Reitpferdetraining organisiert.

Und dieser Tag war ein richtiges AHA Erlebnis für mich.

Zum Einen natürlich weil ich Anregungen bekommen habe, wie ich mit meinen Pferden gesund weiter arbeiten kann. Zum Zweiten, weil ich von Claudia Benedela sehr beeindruckt war: Sie bleibt immer ruhig und strahlt eine positive Tatkraft aus,. Auch wenn es mal nicht so läuft, bleibt sie konstruktiv und packt solange mit an, bis es klappt. War schön mitzuerleben.

Andererseits hat das Überlegen und Entscheiden der letzten Woche zu einer überraschenden Erkenntnis geführt: Zu meinem Geburtstag im Mai bin ich erwachsen geworden. Die meisten Frauen haben Probleme damit, eine gewisse Altersgrenze zu überschreiten. Aber ich habe mich zu diesem Zeitpunkt entschlossen, nun bewusst über die Richtung zu entscheiden, wo ich hin möchte.

Es war ein längerer Prozess. Auf jeden Fall ermöglicht der mir, meine Kraft zu fokussieren.

Nun kann ich Dinge anvisieren, die mich weiter bringen. Zum Beispiel habe ich den Onlineshop von ReitClever fertig gestellt. Vorbereitet war er schon lange. Doch viele Einzelheiten mussten noch zusammengeführt werden, bis er funktionierte.

Aber jetzt kann ich stolz verkünden: TADA!!
Der Onlineshop ist eröffnet und kann ab sofort für die “ 5- Übungen- Programme- für- Reiter“ genutzt werden. Die sind zum Thema besserer Sitz, entspanntes Reiten und Mentale Stärke herunterladbar. Somit könnt Ihr sie durchführen, wenn immer Ihr Lust und Zeit habt.

Unter „Kurse“ findet Ihr die Veranstaltungen aufgeführt, die live und in Farbe bei mir auf dem Hof stattfinden.

Da geht es am 27.07.19 in „Kleiner Schreck, na und?“ um angstfreies Reiten. Der Erfolg vom letzten Jahr „Spiraldynamik für Reiter“ läuft am 31.08.19.

Da in den letzten Kursen Stimmen nach mehr Hintergrundinformationen laut wurden, habe ich zwei neue Module entwickelt. Am 07.11.19 geht es um anatomische Grundlagen und funktionelle Übungen für  Hüfte-Becken- Lendenwirbelsäule. Am 23.11.19 dann dasselbe für oberen Rumpf und Schultergürtel. In beiden Kursen kann ich dann meine Physiotherapeuten- Trumpfkarte ausspielen 🙂

Die Kurstickets dafür und die für den Tag der Cleveren Reiter am 05.10.19  kann man ebenfalls im Onlineshop erwerben. Bis zum 31.08.19 gilt der Frühbucherpreis von 95€. Ab 1.9.19 kostet der Tag inklusive Essen und Getränke 125€.

Macht euch bereit: 2019 ist das Jahr der positiven Veränderung.

Auch die Europawahl zeigt, dass ein Umdenken stattfindet. Wenn man die Nachrichten aus aller Welt bewusst aufnimmt, weiß man, dass das absolut notwendig ist.

Apropos Veränderungen: Wenn Ihr Eure Fähigkeiten in Gang bringen möchtet: Kennt Ihr das kostenlose 21 Tage Programm für echte Reiter? Dort geht es um körperliche Übungen und Denkansätze, die alle Fähigkeiten eines guten Reiters unterstützen. Denn Reiter sein ist mehr als ein Aussage. Es ist eine Lebenseinstellung.

Bleibt dabei. Es lohnt sich!

Corinna von ReitClever

Nach Regen folgt wieder Sonnenschein

Blickrichtung wechseln: nach Regen folgt wieder Sonnenschein
Nach Regen folgt wieder Sonnenschein

Kennst Du das Gefühl, egal, was Du machst, es verändert sich einfach nichts? Obwohl Du Dir alle Mühe der Welt gibst, ist Dein Pferd von Deinem Ziel weit entfernt?

Zum Beispiel ist das Pferd gesundheitlich gehandicapt, aber Du hast irgendwie keine Idee, wie Du den Zustand zum Positiven wendest? Du siehst seine (und Deine!) Muskulatur an und hast das Gefühl, dass sich nichts verändert, obwohl Du JEDEN Tag am Problem XY dran bist?

Natürlich kennt jeder die frustrierenden Schlechte- Laune- Phasen, in denen man vor lauter „Will ich nicht und kann ich nicht“ nicht sieht, wie sehr man den eigenen Negativfluss unterhält.

Dann wird es Zeit, den Standpunkt zu wechseln und etwas GANZ ANDERES zu machen.

Nimm´ Dir eine Woche frei und lass das Pferd auf der Wiese laufen. Triff Dich mit Freunden und tue Dinge, die Du schon lange nicht mehr gemacht hast. Vor allem erlaube Dir zu lachen und triff am besten Leute, die Du lange nicht mehr gesehen hast und anderen Input geben.

Ich hatte gestern so einen Abend. Ich war zu einen Geburtstagsparty eines alten Bekannten, bei dem ich früher oft war. Dort saßen Leute, die ich lange nicht mehr gesehen hatte. Auch in ihr Leben hat sich verändert. Aber sie haben noch dasselbe Lachen im Gesicht wie damals.

Wie gut es tut, sich auf alte Geschichten einzulassen und aus seinem momentanen Frust heraus zu kommen. Nach Regen folgt wieder Sonnenschein. Ein Spruch den ich in der aktuellen Klimasituation gerne umkehren würde. Ich freue ich mich aus tiefstem Herzen, wenn es regnet!

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“


Albert Einstein  

Tatsächlich benehmen wir uns so, wenn wir uns in einer gefühlten Einbahnstraße bewegen.

Wenn man sich in eine andere Perspektive begibt, kommt man auf andere Gedanken. Letzten Sonntag hatte ich so einen AHA-Tag bei Claudia Benedela vom La Yarda Reitpferdetraining. Praktisch zeigte sie, was man tun kann, wenn die Muskulatur des Pferde vom Ideal abweicht.

Denn mein Herzenspferd, mit dem ich früher gut und gerne dressurmäßig geritten bin, ist 24 und hat seit einem guten Jahr diagnostiziertes Cushing.  Jedes Mal, wenn ich mir  ihren Rücken bewusst angesehen habe, bekam ich schlechte Laune. Er war früher wesentlich besser bemuskelt. Auch meldete sich schlechtes Gewissen, weil ich vor dem eigenen Hof mit Kind mehr Zeit für die Arbeit mit den Pferden hatte.

Zugegebenerweise macht mich das schon lange unzufrieden.

Aber jeden Tag auf das Problem schauen und genervt sein, bringt nichts.

Besser ist es mit einem Lachen im Gesicht und neuen Ideen zu verändern. Dazu braucht man die Fähigkeit, einen Schritt zurück zu gehen und sich zu fragen, was man erreichen möchte. Wo der Hase im Pfeffer liegt und was man bereit ist zu verändern.

Erst wenn man Dinge ausprobiert, kann man sehen, ob sie einen auf einen anderen Weg bringen. Und ob das Ergebnis ein Anderes wird. Dann sehe ich auch die Augen meines Pferdes, wenn es meine Freude und Zufriedenheit spürt.

Wenn es das Gefühl hat, wieder richtig zu sein und etwas richtig zu machen.

Dann hüpft mein Herz und ich weiß wieder, wofür ich das alles tue.

Folgerichtig FÜR mein Pferd und damit auch für mich.

Sobald man auf einem besseren Weg ist stellen sich Erfolgserlebnisse ein. Die einen motivieren, weiter zu machen. Weil sich bei Erfolg automatisch die Laune bessert.

Falls Dir der Artikel gefallen hat: Weitere Anregungen, den Blickwinkel zu verändern findest Du auf der Seite Mental stark.

Oder Du schaust mal im Mentaltest für Reiter, wie es um Deine Mentale Stärke wirklich steht:

Also: Viel Spaß beim Richtung wechseln!

Bei Claudia Benedela konnte ich über den Tellerrand schauen

Kauübungen von Claudia Benedela lassen Einen über den Tellerrand schauen
Über den Tellerrand schauen

Gestern war ich auf dem Törberhof in Dolgenbrodt. Dort hatte Beate Petrick einen Kurs mit Claudia Benedela vom La Yarda Reitpferdetraining organisiert.

Und was soll ich sagen. Schon viel hatte ich von ihr und ihrem Training gehört. Auch über die Technik hatte ich etwas gelesen.

Aber diese authentische und überzeugende Pferdefrau in Aktion zu sehen war ein Erlebnis. Neben viel theoretischem Hintergrund zeigt Claudia Benedela einen anderen Blickwinkel. Zum Beispiel woran man erkennt, ob das Pferd einen guten tragfähigen Rücken hat. Und voran es liegen könnte, wenn dem nicht so ist. Anatomie, Statik und Gang des Pferdes werden beurteilt und so erklärt, dass man es nachvollziehen kann.

Ich habe viel mitnehmen können von dem Tag auf dem Törberhof.

Zuallererst hat mir die sympathische und ruhige Ausstrahlung gefallen, mit der sie auf JEDES Pferd zugeht, unabhängig von Größe, Aussehen und Ausbildungsstand.

Da hört man dann so Weisheiten wie „der erste Hinweis, dass das Hinterbein nicht mehr tragen kann ist die Konterstellung“, „überbewegliche Pferde brauchen eine gerade gerichtetes Vorwärts“, oder „es macht keinen Sinn, immer nur geradeaus zu gehen“: Stellung und Takt machen den Unterschied in der Hinterhandaktivität und der daraus resultierenden Bauchaktivität, die den Rücken auswölben lässt.

Alles gute Sätze, die man als denkender Reiter so oder so ähnlich schon einmal gehört hat. Aber die praktische Erfahrung, die im Nebensatz herauszuhören ist, macht den Unterschied.

Diese Frau arbeitet, um Pferden zu helfen.

Ihre positive Energie motiviert Mensch und Pferd gleichermaßen. Alle geben unter Ihrer Anleitung ihr Bestes und können wertvolle Trainingstipps mit nach Hause nehmen.

Vor allem die Kauübungen, die Zunge, Zungenbein und Kiefergelenk lockern, ebnen den Weg zu einem pendelnden Hals. Erst wenn dadurch der Rumpfträger locker wird, kann das Pferd beginnen mit der Hinterhand zu schieben.

Egal ob das Pferd gezäumt ist oder einen Kappzaum trägt „man kann auch ohne Lippenstift Kaugummi kauen“ als Kommentar, wenn das Pferd während der Arbeit Schaum produziert.

So war es spannender und kurzweiliger Tag.

Alle Pferd- Reiter-Paare wurden in der 30 minütigen Einheit deutlich besser. Denn Claudia Benedela korrigiert kurz und auf den Punkt gebracht. Sie leitet Mensch UND Pferd an. Wenn es nicht so klappt, stellt sie sich daneben, läuft mit und packt so lange mit an, bis das Ergebnis stimmt. Dementsprechend konnte man deutlich veränderte Vorher- Nachher Bilder sehen.

Wenn es  richtig gut war, stieg auch die Stimmung der Pferdetrainierin. Das zeigte sich in Stimmlage und Körpersprache. So war das schön anzusehen. Ihr geht es immer um das Pferd, nicht um falsch verdiente Sporen.

Heute werde ich all das Gesehene mit meinen drei Damen vom Kinesiologiehof ausprobieren.

Und ich freue mich drauf. Es hat sich gelohnt, über den Tellerrand schauen zu können.

Falls Jemand Interesse bekommen hat: Wenn Ihr von einem Kurs mit Claudia Benedela in Eurer Gegend hört: klarer Tipp. Hingehen, lernen und Euer Pferd glücklicher machen.

Fit fürs Pferd? Umdenken kann eine Lösung sein!

Umdenken kann eine Lösung sein: Beidhändigkeit des Reiters
Beidhändigkeit des Reiters

Neulich bei mir in der Küche: Eine Reiterin der alten Schule, die seit einiger Zeit ein junges, begabtes, aber elektrisches Pferd hat, und ich sitzen auf einen Kaffee zusammen.

Beim Gespräch erzählt sie, dass ihr linkes Knie beim Aufsteigen große Probleme macht. Es hat mehrere Traumen und Menikusschäden hinter sich. Auf unebenem Untergrund sackt es manchmal weg und ist muskulär wenig stabil.
Dadurch entwickelt sie langsam Angstgefühle dabei.

Wenn das Gehirn Muskeln abschaltet, um Schaden von einem Gelenk abzuwenden, redet man in der Medizin von Schmerzhemmung.

Als ich sie frage, warum sie nicht mit dem rechten Bein aufsteigt, ist sie sekundenlang still. Sie schaut mich mit großen Augen an.

„Das ist ja die Lösung!“ sagt sie. „Von rechts aufsteigen“ mit einem seligen Lächeln“. Auf den Gedanken war sie selbst nicht gekommen.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Umdenken kann eine Lösung sein. Wir „alten Reiter“. die noch von Reitlehrern der Kavalleriezeit ausgebildet wurden, sind nun mal von links aufgestiegen! IMMER!

Von Beginn an wurden die althergebrachten Herangehensweisen automatisiert. So kommt man gar nicht auf den Gedanken, sie in Frage zu stellen.

Als ich 2002 die Reittherapieausbildung gemacht habe, begann sich gerade ein Fokus auf gesund erhaltene Handarbeit von Pferden herauszubilden. Da Patienten vielfältige Einschränkungen haben muss ein Therapiepferd von rechts und von links zu dirigieren sein.

Inzwischen wissen Reiter viel mehr über Biomechanik und Gehirntätigkeit von Pferden.

Insofern ist es gut für die Geraderichtung des Pferdes, wenn man von links UND von rechts arbeitet und aufsteigt. Für die Wirbelsäule des Pferdes ist es wegen der hohen Rotationsbelastung beim Aufsteigen sogar eine gute Idee. Eine noch Bessere ist es, eine Aufstiegshilfe zu benutzen. An die das Pferd dann von rechts und von links herantreten lernt.

Auch für den Reiter lohnt es sich, auf „Beidhändigkeit“ zu achten.

Wie viele Reiter putzen ihr Pferd immer mit derselben Hand?

Wenn Striegel und Kardätsche in der jeweils anderen Hand liegen, ist es erstmal komisch.

Daher gilt: Umdenken kann eine Lösung sein. Irgendwann haben wir alle mal das eine oder andere Wehwehchen. Von dem wir glauben, dass es uns nur bedingt einschränkt .Aber genauso wie das Pferdegehirn ist unser Gehirn ist ein Meister im Schaffen von Kompensationsmechanismen.

Daher ist es gut, ein lädiertes Gelenk eine Weile zu entlasten und übergansweise mit der anderen Seite zu hantieren. So kann das Gelenk heilen.

Wenn man Dinge immer gleich macht, wird die eigene Schiefe immer größer.

Daher ist es sinnvoll, bewusst die schwächere Seite für ungewohnte Dinge einzusetzen.

Dann hat das Gehirn zu tun. Es muss umdenken und neue Wege finden. Dementsprechend müssen auch andere Muskeln arbeiten und man trainiert sie gleich dabei.

Und „Rücken“ entsteht vor allen Dingen durch ungleichmäßige Belastung. Beim Menschen und beim Pferd.

Also entwickeln Sie Ideen für neue Herangehensweisen. Für Ihre Gesundheit und die Ihres Pferdes.

Umdenken kann eine Lösung sein. Sowohl für das Lösen bestehender Probleme als auch dafür, dass erst gar keins entsteht.

Wir sind IN -Betrieb des Landesverbandes

Wir sind nun Mitgliedsbetrieb des Landesverbandes Pferdesport Berlin Brandenburg
IN Betrieb des LPBB

YES: Wir sind IN- Betrieb des Landesverbandes Pferdesport Berlin Brandenburg.

Eigentlich war es ein kurzer Weg. Aber gefühlt ist das Ergebnis nun doch bedeutungsschwer.

Durch die drohende Absage des Basispass Pferdekunde Kurses im März ergaben sich neue Wege. Daher habe ich meine Fühler ausgestreckt, wie man den angemeldeten Teilnehmers den Kurs doch ermöglichen kann,

Der Weg dahin ist bekannt. Ein Telefonat und einige Formalitäten mussten erledigt werden. Dann die Anmeldung des Kurses beim LPBB Berlin, Information des Teilnehmer.

Ein Aufhübschen des Reitplatzes mit blauen und gelben Pylonen für die praktische Prüfungsvorbereitung. Auf meine Pferde ist Verlass: Die nehmen neue Herausforderungen an. Das weiß ich.

So waren eher Kurs und Prüfung das Ziel meiner Bemühungen. Dementsprechend gut lief alles und wir hatten ein tolles Ergebnis.

Eher zu meiner Überraschung war der Inhalt des Paketes vom LPBB, das gestern ankam, Dort drin fand sich das Schild, mit dem wir bald unser Tor schmücken können. Damit zeigen wir, daß wir IN- Betrieb des Landesverbandes Pferdesport Berlin Brandenburg sind.

Ehrlich gesagt ist das ein gutes Gefühl. Genauso eine Erinnerung daran, was zielgerichtetes Handeln für Folgen haben kann.

Wir sind auf dem Weg.

Ich denke wir befinden uns auf in einer guten Richtung, in der noch viele tolle Kurse zu sehen sind.

Wer Lust auf den nächsten Kurs Basispass Pferdekunde bekommen hat; Hier im Onlineshop kann man ihn ab sofort buchen.

Bis bald!.

Alles neu macht der Mai im Kursangebot von ReitClever!

Alles neu im Kursangebot von ReitClever
Prüfung Basispass Pferdekunde

Bei wunderschönem Wetter gingen die Kurstage des Pilotkurses Basispass Pferdekunde im März und April auf unserem Hof über die Bühne.
Die Teilnehmer waren motiviert und wissbegierig.
Genauso toll fanden es unsere Pferde, ausgiebig vom Winterfell befreit zu werden.
Außerdem haben sie brav ihre Runden um die neuen blauen und gelben Hütchen auf dem Reitplatz gedreht.

Am Prüfungstag kam der seit Tagen ersehnte Regen für die Wiesen. Nass waren auch die Pferde, als wir sie prüfungsfein machen wollten.

Diese erste offizielle Prüfung auf unserem Hof war für mich etwas
Besonderes . 

Denn die eingeladene Richtern vom Landesverband Berlin- Brandenburg ist eine alte Bekannte. Wir haben im Jahr 2001 den Trainerschein zusammen gemacht und hatten einige Zeit danach unsere Pferde zusammen in einem Stall. 

So war es toll, wieder an alte Zeiten anknüpfen zu können.

Bei der kleinen Abschlussfeier kamen die Teilnehmer auf eine interessante Idee. Wie wäre es, wenn wir uns im Herbst zum Longierabzeichen 5 wieder treffen würden?
Einhellig waren die Kursteilnehmer der Meinung, dass sie einen Kurs wieder dort belegen wollen, wo es ihnen gut gefallen hat. Wo sie in familiärer Atmosphäre Wissen stressfrei aufnehmen können.
Das empfinde ich als großes Kompliment.

Tatsächlich denke ich nun darüber nach das Kursangebot von ReitClever um den Longenkurs zu erweitern. Zum nächsten Basispass Pferdekunde Kurs im Herbst könnte auch das Longierabzeichen 5 laufen. Angedacht sind dafür jeweils die Samstage im Zeitraum vom 14.09. – 28.09.19.
Die Prüfung ist voraussichtlich am Freitag, den 04.10.19. 

Sowieso wird es in der Kursstruktur Veränderungen geben: Ab 2020 wird der „Basispass Pferdekunde“ von der FN durch den „Pferdeführerschein Umgang“ ersetzt. Dann ist er die Zulassungsvoraussetzung für die Abzeichen ab Klasse 5  für Reiten, Fahren, Voltigieren und Longieren und für die des Westernreitens ab Klasse 4.
Außerdem wird es ihn noch in einer zweiten Variante geben. Als fachliche Erweiterung wird der „Pferdeführerschein Reiten“ den Reitpass mit Inkrafttreten der APO 2020 ersetzen.

„Es ist unsere Verantwortung als Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Qualifikationen anzubieten, die zeitgemäß sind und dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen. Dazu gehört auch die größere Sensibilität gegenüber der Nutzung von Pferden. Die neuen Führerscheine sollen für mehr Sicherheit, Unfallverhütung und Tierwohl sorgen. „ 


Thies Kaspareit, Leiter der FN- Abteilung Ausbildung und Wissenschaft

Wenn es im Herbst die Informationsveranstaltungen der Landesverbände zur Durchführung gegeben hat, wird es an dieser Stelle neue Informationen zum Pferdeführerschein geben. 

Erst einmal freue ich mich, dass die Seite ReitClever gut angenommen wird.

Da es nach meiner Auffassung eine Kombination aus körperlicher Fitness, mentaler Klarheit und innerer Entspannung braucht, um gut mit Pferden arbeiten zu können, spiegelt sich das auch im Kursangebot wieder.

Falls das eine oder andere aus dem Lot gerät, merkt man auf dem Pferd, dass man schwerer reagieren kann. Wenn das mit einer Reaktion des Pferdes einhergeht, kann aus dem Schreck eine Angstspirale
im Kopf werden. Dann steigt man mit einem mulmigen Gefühl aufs Pferd. Sich selber etwas vorzumachen geht selten gut, denn das Pferd merkt das Unbehagen sofort.

Daher lächele ich jedes Mal, wenn sich ein Reiter durch die Seite angstfrei reiten angesprochen fühlt.
Denn erst wenn man sich eingesteht, dass man vielleicht Angst haben könnte, kann man die Weichen auf Problemlösung stellen.

Der Weg, der sich daraus ergibt, ist für Jeden individuell. Manch Einem reicht ein aktives Auseinandersetzen mit zurück liegenden Situationen. Ein Anderer erarbeitet sich eine Lösung mit für ihn passenden Übungen aus dem Kurs „Kleiner Schreck na und?- Brain Gym® für Reiter“. Wieder andere Reiter kommen zu mir auf den Hof und lässt sich kinesiologisch balancieren. Aber alle gehen am Ende mit einem Lächeln nach Hause und sagen, „fühlt sich gar nicht mehr so schlimm an“, wenn Sie an ihren Stress auf dem Pferd denken.

Deshalb wird Stress und Angst das Thema beim Tag der Cleveren Reiter  2020 sein.

Erstmal geht  es am 05.10.19 um einen besseren Sitz auf dem Pferd. Neben Nicole Puhlmann und ihrem Konzept „Sitzen, Fühlen, Reiten“ (www.nicolepuhlmann.de) und Beate Petrick (http://pferde-gerecht-trainieren.de), die den Sitzschulungssattel SIBA (www.sit-in-balance.com) vorstellt, konnte ich weitere Redner für diesen Tag gewinnen. Tina Pawlowitz vom Törberhof Dolgenbrodt und Lena Himberg, Physiotherapeutin für Menschen und Pferd haben zusammen ein Konzept (www.pferd-im-blick.de) erarbeitet, mit dem sie Hand in Hand Reiter und Pferd gerade richten wollen. Dabei geht es auch um ein funktionelles Training für Pferd und Reiter, um ein optimales Miteinander zu erreichen.

So wird es neben anatomischen und biomechanischen Grundlagen verschiedene Ansätze zu sehen geben, den Sitz auf dem Pferd zu optimieren. Individuell für Reiter und Pferd ausgerichtet schafft er die Basis für eine gute Kommunikation.
Tickets für den Tag der Cleveren Reiter gibt es ab 15.05.19 im Onlineshop der Seite. Frühbucher erhalten einen Rabatt auf den Kurstag und zahlen bis zum  31.08.2019 95€.
Ab dem 01.09.19 kostet der Tag 125€, inklusive Mittagsimbiss und Getränke.

Bis dahin wünsche ich Euch einen tollen Sommer, der hoffentlich feuchter wird als 2018.
Der momentan trockene Frühling gibt Grund zur Besorgnis. Wenn die aktuellen Prognosen des Klimawandels Realität werden, ist mit dramatischen Folgen zu rechnen.
Da hilft kein Jammern, sondern nur ein Überlegen, was man selbst zum Klimaschutz beitragen kann.

Als Schritt in diese Richtung wird es im Onlineshop von ReitClever eine Möglichkeit dazu geben.
Im Bezahlvorgang kann man wählen, ob man ein Klimaschutzzertifikat erwerben möchte.
Die Klimaschutzprojekte von ARKTIK.de unterstützen ausschließlich Projekte, die dem vom WWF mitentwickelten Gold Standard entsprechen.Wiederaufforstungsmaßnahmen oder Verbesserungen der Wasserqualität durch Bereitstellung von Toiletten wirken klimaschützend und fördern eine nachhaltige Entwicklung in der Projektregion.

Das war es für heute von mir.
Ich wünsche Dir einen schönen Mai und vielleicht bis bald!

Corinna von ReitClever

Trauer und Angst beim Reiten liegen oft eng beieinander

Unverarbeitete Trauer kann auch zur Angst beim Reiten führen
Angst beim Reiten

Interessanterweise erlebe ich in letzter Zeit öfter Reiterinnen, die nach Jahren auf einmal Angst beim Reiten entwickeln. Meist können Sie sich das kaum erklären, weil sie eigentlich schon seit 20 oder 30 Jahren mit Pferden zu tun haben.

Wenn wir uns dann gezielt mir der Vorgeschichte beschäftigen, gibt es oft spannende Parallelen. Indem ich Zeitschienen und eventuelle Geschehnisse erfrage, die zu der momentanen Angst geführt haben können, ergibt sich ein Gesamtbild der Situation. Diese Befragung  ist Bestandteil jeder kinesiologischen Beratung, um alle Aspekte zu erfassen.

In einigen Fällen berichteten die Reiterinnen, dass sie über viele Jahre ein Pferd hatten, mit dem sie eng verbunden waren. Mit dem sie alles machen konnten und eine große Vertrauensbasis bestand.

Meist ist der Seelenverwandte irgendwann verstorben und die Schreckmomente entstehen Monate oder Jahre später beim neuen Pferd. Denn es hat einen anderen Charakter. Oft ist es einfach jünger, reaktionsschneller und eben ANDERS.

Lösen kann man Situation, indem man sich eingesteht, dass Pferd Nummer eins nicht mehr da ist. Meist braucht es Zeit, sich der Trauer zu stellen. Es ist schwer, der Tatsache aktiv ins Gesicht zu blicken und zu zulassen dass diese Zeit mit dem verstorbenen Pferd nun vorbei ist.

In dem Moment, wo ich das schreibe, kommen mir die Tränen. Denn auch ich muss mich der Tatsache stellen, dass meine Pferde nicht unsterblich sind. Mein Seelenpferd Flori habe ich seit 19 Jahren. Inzwischen ist sie 24 und hat seit einem Jahr diagnostiziertes Cushing.

Trauerverarbeitung läuft in verschiedenen Phasen ab.

Erst wenn man alle in der richtigen Reihenfolge durch hat und sich den Verlust eingesteht, kann man ihn verdauen. Dann hat man die Möglichkeit, dem neuen Pferd, wie es auch immer zu einem gekommen ist, eine Chance zu geben.

Wenn man die Trauer einfach wegdrückt, entstehen Kompensationen. Die in Angst beim Reiten münden können. Meist sucht man zu schnell einen Ersatz für den verstorbenen Partner, Aus Angst vor dem Loch, das auf einmal im eigenen Leben herrscht.

Aber das Herz ist noch nicht so weit . Und oft nimmt man dem NEUEN unbewusst übel, dass er so anders ist als der ALTE. Unverarbeitete Trauer endet oft in Ärger oder Wut.

So schaukelt sich eine Abwehr-  und Angstspirale hoch.

Der Neue kann doch nicht dafür. Er ist es wert, eine Chance zu bekommen. Das gelingt aber erst, wenn man mit dem Verlust des Alten fertig geworden ist.

Wenn man nicht mehr vergleicht. Sondern sich auf die neue Herausforderungen einlässt. Das braucht Zeit. Und ein Verständnis dafür, was kaputt gegangen ist. Was man nicht so einfach ersetzen kann.

Manchmal hilft dabei professionelle Unterstützung. Sowohl in Form eines verständnisvollen Reitlehrers. Als auch in Form von emotionaler Verarbeitung. Oft müssen Sie sich auch selber aktiv entspannen. Dann kommen Sie wieder zum angstfreien Reiten.

Geben Sie sich die Zeit. Mit Geduld und Empathie. Für sich selbst.

Für das Pferd. Das Alte und das Neue….

Und dann ruft auf einmal der nächste Ausritt!

Wenn Sie Verständnis und Zeit für sich und Situation aufbringen geht es. Sie werden sehen!

Stationen einer erfolgreichen Prüfung Basispass Pferdekunde

Stationen einer erfolgreichen Prüfung Basispass Pferdekunde
Alles bestanden bei der Prüfung Basispass Pferdekunde Frühjahr 2019

Nach drei sonnigen und warmen Kurstagen regnete es am Morgen unseres Prüfungstages. Was für unsere Wiesen eine Wohltat war, versetze vor allem Luna nur in mittelmäßig gute Laune. Sie ist bei Regen selten gut drauf.

Die Pferde waren mit dem nassen Fell nur schwer sauber zu bekommen,. Aber nass waren die Zöpfe gut zu flechten und sie hielten in diesem Zustand gut.

Die Prüfung selbst verlief dann komplikationslos und sehr praktisch orientiert. Die Prüflinge hatten gut gelernt und die Prüferin kommt aus der Praxis! So war es schön zu sehen, wie die Prüferin vor allem die Themen rund ums Pferd anschaute und abfragte.

So kann so ein Basispasskurs tatsächlich der Beginn einer tierfreundlichen Pferdekarriere werden.

Gut vorbereitet haben alle Prüflinge die Herausforderung gemeistert und bestanden. Den erfolgreichen Abschluss des Basispasskurses konnten wir dann im Anschuss in unserem Veranstaltungsraum warm und trocken feiern! Und das taten wir ausgiebig und gerne.

Aber seht selbst: Stationen einer erfolgreichen Prüfung Basispass Pferdekunde.

Und das sind die ersten Stimmen zu dem Kurs:

„Der Basiskurs bei Corinna war super! Ich habe viel über Pferde gelernt und die Prüfung war dann doch nicht so schlimm. Wir haben das praktisch geübt was im Lehrbuch stand und jetzt freue ich mich auf die Reitkurse.“

Marlene W. , Berlin

„Für mich als absoluten Anfänger hat sich der Basispass gelohnt. Die Wochenendkurse waren mit den Pferden von Corinna ein guter Einstieg in die Reiterwelt. Mal sehen, wie es weitergeht! Auf jeden Fall empfehlenswert!“

Raimund W. , Berlin

Informationen zum nächsten Kurs gibt es hier (Zum Lesen auf den blauen Link klicken).