Kategorie: Neuigkeiten

Der beste Weg zu sich und seinem Pferd, NL November 2022

„Der beste Weg, um herauszufinden, was wir wirklich brauchen, ist das loszuwerden, was wir nicht brauchen.“

Anna Kondō Aufräum-Expertin
Der beste weg zu sich und seinem Pferd heißt innehalten, fühlen und bewusst weitermachen!
Der beste Weg zu sich selbst ist ein harmonischer Ausritt!

Dieses Zitat habe ich vor kurzem in der Story meines Lieblingsradiosenders gelesen.

Nur geht es bei uns Reitern selten ums Aufräumen. Es sei denn wir müssen im Sattelschrank Platz für die neuste Winterkollektion Schabracke, Fliegenhaube und Bandagen schaffen.

Wohl dem, der das in der aktuellen Zeit tut.

Egal wo ich hinhöre, müssen die meisten Leute ihr Geld zusammenhalten. Das merken wir Reitlehrer und Kursveranstalter genauso wie aktuell die Futtermittelhändler und Reitsportgeschäfte.

Wenn das Budget knapp ist, kann eine Bestandsaufnahme tatsächlich der beste Weg zu der Frage sein, was ich wirklich brauche und möchte. In Zeiten teurer Preise kann es eine Entlastung bedeuten, Wege zu sparen. Beispielsweise den Einkauf auf einer Strecke zu erledigen, den man sowieso fahren muss.

Konsequent nur das füttern, was das Pferd braucht.

Gutes Rauhfutter, angepasste Minerealien und tägliche Bewegung sollten im Idealfall reichen. Wenn es Mangelzustände und Erkrankungen gibt, bekommt es dafür natürlich entsprechende Präparate. Aber nicht durchgängig 52 Wochen im Jahr.

Das schafft eine Entlastung des Geldbeutels und der enger werdenden Futtermittelsituation. Eingespartes in regelmäßigen Korrekturunterricht zu stecken, ist in meinen Augen viel wichtiger als ein neues farblich passendes Outfit. Auch die eventuell damit verbunden Gewichtsreduktion, denn Deutschlands Freizeitpferde sind eher zu dick als zu dünn.

Sowieso bin ich überrascht, was ich beim Aufräumen alles an lange nicht Getragenem im Schrank finde. Ziehe ich doch meist nur die Lieblingsklamotten an. Genauso geht es mir, wenn ich alte Kursmitschriften lese. Was ich schon mal alles wusste…

Wo wir besser nicht sparen sollten, ist an unserem eigenen Körper.

Der beste Weg zu einem lockeren Sitz im Sattel ist bei sich selbst anzusetzen. Auch dort bedeutet weniger Gewicht mehr Bewegungsfreude für das Pferd. Viele Reiter, die ich kenne, tun alles für Ihr Pferd und stecken ihren letzten Cent in seine Ausrüstung und Versorgung.

Genauso wichtig ist es aber, für sich und eine eigene gute Ernährung zu sorgen. Der schnelle Snack vom Bäcker ist selten der beste Weg für eine hochwertige Nährstoffversorgung, geschweige denn für einen knappen Geldbeutel.

Ernährung ist individuell.

Jeder Körper steht vor anderen Herausforderungen. Deshalb hat er auch spezielle Bedürfnisse. Ganz grob kann man sagen: je hochwertiger die Lebensmittel sind, die ich zu mir nehme, desto bessere Inhaltsstoffe stehen mir auch zur Verfügung. Also wäre es gut, anstatt regelmäßig belegte Brötchen oder Teilchen vom Bäcker zu kaufen, die meist mehr Fett und Zucker enthalten, als für unsere aktuelle Gewichtssituation sinnvoll ist, dasselbe Geld in höherwertigere Bioprodukte zu stecken. Je umweltfreundlicher Lebensmittel produziert werden, desto weniger belasten sie die Natur und die Menschen, die in der Produktion arbeiten. In dem Wort steckt Leben. Also sollten die dazugehörigen Mittel am besten auch Natürliches enthalten.

Dein überlegtes Einkaufen von heute kann die Futterpreise von morgen beeinflussen.

Anders gefragt: wie hoch werden die Preise steigen, wenn die Klimaerwärmung weiter so voranschreitet? Wir müssen bei uns selbst ansetzen, um gemeinsam etwas zu bewegen. Genauso vergrößert sich die eigene Unbeweglichkeit durch tägliches Autofahren. Besser wäre es, mal wieder zu Fuß zu gehen oder Fahrrad zu fahren.

Weihnachtszeit ist Qualtiy Time. Jeder möchte die kostbaren Feiertage auch zu einer geschenkten Zeit machen. Abgesehen davon, dass ich den ersten Advent in diesem Jahr nur nicht verpasst habe, weil in meiner Praxis in der Woche vorher schon dekoriert wurde. Den Run auf die Einkaufszentren dieser Stadt verkneife ich mir gerne. Auch wenn er körperliche Ertüchtigung versprechen würde, sobald man volle Beutel nach Hause trägt. Doch viel besser, als die dreißigste Tasse im Küchenregal oder das fünfundzwanzigste Sockenpaar im Schrank zu haben, ist es doch, auf sein Herz zu hören.

Was brauchen mein Pferd und ich tatsächlich?

Was wünsche ich mir wirklich?

Um das herauszufinden, hilft ein bisschen Muße. Nur wenn der Wunsch aus dem Innersten kommt, kann man ihn auch aus vollem Herzen genießen.

Wenn du dich nach einer ausgiebigen Sporteinheit so richtig wohlig warm fühlst, ist das unbezahlbar. Um die auch gleich für einen verbesserten Reitstil zu nutzen, ist es wichtig, sie individuell auf die eigenen Baustellen abzustimmen. Solltest du schon die eine oder andere Blessur haben, ist es vielleicht eine gute Idee, dir dabei Unterstützung zu holen (Nähere Informationen findet du unter dem blauen Link). Wenn du lieber einfach so drauflos turnst, ist es im Zweifelsfall immer die Hüfte, der du für einen guten Ritt Aufmerksamkeit zollen solltest.

Wie auch immer- genieße die bevorstehende Zeit und achte auf das, was dir als der beste Weg erscheint! Dein Bauchgefühl findet die für dich richtige Abzweigung, wenn du es lässt.

Eine schöne Vorweihnachtszeit mit deinen Lieben und deinem Pferd wünsche ich dir,

Corinna von Reitclever

#Ernährungfürreiter

#bessersitzenbesserreiten

#happyadventszeit

Schöne Seiten im Herbst oder back to the roots, NL Oktober 2022

Morgens auf dem Land

Mitte Oktober war ich zu einem Neuro- Rider®- Hospitationstag in Lüchow Dannenberg. Wegen einer aktuellen Verkehrslage führte mich das Navigationsgerät von der Autobahn auf Bundesstraßen in Richtung Wendlandt. So sah ich viele schöne Ecken und fuhr auch an Stendal und Osterburg vorbei. Dort hatte ich 2006 die Ausbildung für Reiten als Gesundheitssport gemacht.

Das war deshalb lustig, weil ich am Wochenende vorher eine Fortbildung der Initiative Gesundheitssport mit Pferden besucht hatte.

Dort traf ich einige Teilnehmer und die Lehrgangsleitung von damals.

Das Thema „Kinderleicht mit Pferden“ brachte viel Input über die motorischen Fertigkeiten, die man für einen guten Sitz braucht. Also erstmal back to the roots, um Verständnis zu schaffen.

Qualitativ hochwertiger Kinderreitunterricht

Praktisch referierte Martina Hermann vom Hof Viervitz über guten Kinderreitunterricht.

Informationen darüber und wie der Pferdeführerschein Umgang Kurs im September lief, findet Ihr unter dem Link Kinder und Jugendliche im Fokus.

Bei Martina Hermann wird der Reitunterricht des im Mai und November 2023 geplanten Retreats für Reiter auf Rügen stattfinden. Insofern war das Treffen doppelt spannend für mich.

Back to the roots

Während ich nun im Dunkeln durch Gorleben fuhr, fiel mir ein großes, gut gesichertes und teilweise beleuchtetes Gelände auf. Eine Kaserne, wie ich dachte. Vom Wirt des Gasthofs, in dem ich nächtigte, erfuhr ich, dass das ca. 2 km entfernte Gelände das berüchtigte Atommüll- Zwischenlager ist. Auch Atomkraft ist ein langlebiges, viel diskutiertes Thema in diesem Herbst.

Der Gasthof war unbeleuchtet, als ich ankam. Nur die Stimme des Navis verriet mir, dass ich mein Ziel erreicht hatte. Am nächsten Tag im Hellen entpuppte sich das Gasthaus mit seinen Nebengebäuden als schöner über 200 Jahre alter Hof. Genauso ansehnliche Fachwerkgebäude habe ich auf der Fahrt durch die Altmark bewundert.

Später zeigte sich, dass die Zimmeretage nicht beheizt war. Der Wirt hatte den Gasbrenner zwar kurz vor meiner Ankunft angemacht, aber es blieb kühl. Stattdessen brannte in der Wirtsstube Feuer im Kamin.

Ich schlief in einem traditionell eingerichteten, einfachen Zimmer. Denn ich hatte bewusst eine günstige Unterkunft gewählt, die dicht an dem Ort lag, in dem der Hospitationstag stattfand. Als Betreiberin eines Onlineshops, die häufiger unterwegs ist, habe ich mich an einen gewissen Standard gewöhnt. Ich gehe eigentlich automatisch davon aus, dass ich WLAN- Empfang auf dem Zimmer habe. Der war aber in dem gesamten Gasthof so schwach, dass selbst das Smartphone oft aus dem Netz flog. Telefonieren konnte ich nur am Fenster und eine stabile Netzverbindung gab es auf dem Gang zum Zimmer.

Fernab von eigenen Pferden und Familie wollte ich abends eigentlich etwas arbeiten. Doch selbst Fernsehen ging stattdessen nicht – das Gerät dazu stand wohl in einem anderen Gästezimmer. Alternativ hätte ich mich zu erzählenden Jägern unten ans Feuer setzen können, aber danach war mir nicht. Also ging ich mit Socken an den Füßen unters warme Deckbett und las ein bisschen. Back to the roots musste ich feststellen. Morgens turnte ich mich warm und hatte danach Appetit auf das wirklich abwechslungsreiche Frühstück!

Die Fortbildung dann war sehr gut

Die schönen Seiten des Herbstes
Neuro-Rider® Hospitationstag

Dominik Graf, der anstelle von Marc Nölke durch den Tag führte, ging sehr strukturiert vor.

Jede der drei Probandinnen ritt zuerst in allen Gangarten, dass wir uns ein Bild machen konnten. Am Boden testete er die Steuerungssysteme, die zu den Auffälligkeiten auf dem Pferd passten. Auch im Lösungsansatz ging er nach dem klassischen Neuro-Rider® Prinzip vor, so dass wir das Gesehene gut nachvollziehen konnte.

Schön war, dass alle drei Reiterinnen nach der Turneinheit auf dem Boden geschmeidiger auf dem Pferd saßen. Diese kommentierten das sofort, indem sie abschnaubten, sich besser auf die Linien einstellten oder schlicht und ergreifend begannen, im Rücken locker zu werden. Das war schön zu sehen.

Als Reiter bremst oder aktivierst Du dein Pferd

Du kannst schnell merken, ob Du ein angenehmer Rucksack bist. Sobald Du schief sitzt, mit den Beinen klemmst oder in Richtung Hohlkreuz rutschst, wirst Du unbequem fürs Pferd.

Wenn Du dagegen deine tiefen Bauchmuskeln einsetzt, wird das Pferd sein Becken ebenfalls aufrichten und seine Hinterhand mit einsetzen. „Das richtige Tool“, wie mir vor kurzem eine befreundete Reitlehrerin erzählte, bringt auch ihre Reitschüler dazu, die Pferde lockerer über den Rücken laufen zu lassen.

Wie man dahin kommt, kannst Du in dem Artikel lesen, in dem Du auf den Link klickst oder ganz praktisch in den Kursen „Der Weg zur lockeren Mittelpositur“ am 26.11.2022 oder „Spiraldynamik® für Reiter“ am 03.12.2022 erfahren. Für beide gibt es noch freie Platze.

Bis dahin wünsche ich Dir noch einen schönen Herbst,

Corinna von Reitclever

#NeuroRider®

#HochwertigesWissenfuerReiter

#bessersitzen

#reitcleverontour

Newsletter September 2022, Augenblicke des Glücks

Augenblicke des Glücks
Reiten in Harmonie

„Es gibt Augenblicke des Glücks, deren leuchtende Erinnerung noch jedes spätere Dunkel durchbricht, jenen Sternen gleich, die, längst erloschen, ihr Licht noch durch die Nächte senden.“

Helene Gräfin von Waldersee (1850 – 1917)

Solche Momente sind wichtig, uns emotionale Ausgeglichenheit zu erhalten. Die Abende werden kälter und die Tage kürzer- die aktuellen Nachrichten tragen wenig dazu bei, dem Winter mit Wärme entgegen zu sehen und unbefangen in die Zukunft zu blicken.

Doch machen wir uns bewusst: Journalismus lebt von schlechten Nachrichten. Erstaunlicherweise verkaufen sich gute Meldungen schlecht. Die Medien sind voll von Fakten, die eher verunsichern als stärken. Um dem entgegenzuwirken, muss man Good News gezielt suchen und sich diese bewusst machen. Denn es gibt sie in dem Wust von Informationen, die stündlich auf uns einprasseln.

Man kann und man sollte an den Themen dieser Zeit nicht vorbeischauen. Aber je nach Glaubensrichtung werden Schuldige dafür gesucht und verantwortlich gemacht.

Es ist menschlich, die Schuld im Außen zu suchen. Genauso ist es evolutionsbedingt sehr sinnvoll, nach potentiellen Gefahren Ausschau zu halten. Denn wer sich die Zeit mit Lachen und Spielen vertrieben hat, ist möglicherweise in der Urzeit vom Säbelzahntiger überrascht worden.

So alt sind die Reflexe, die in unbewusst dafür sorgen, dass wir überleben. Sie entstanden damals, um auf reale Gefahren schnell reagieren zu können. Dagegen werden diese Reaktionsmuster in unserem modernen Leben eher durch das Unterbewusstsein ausgelöst. Das latente Unwohlsein wird durch Stimmungen anderer Menschen, Situationen, in denen wir uns befinden, oder Nachrichtensendungen genährt.

Zugegebenermaßen sind die Zeiten im Moment alles andere als leicht.

Ungutes scheint von vielen Seiten auf uns einzuprasseln. Aber je gezielter wir uns innerlich stabilisieren, desto besser können wir auf Anforderungen von außen reagieren. Dazu gehört vor allen Dingen, dass wir uns erlauben, mit uns selbst zu beschäftigen und zu schauen, was uns gut tut.

Mir persönlich geht es besser, wenn ich die Zeit der Nachrichtenaufnahme begrenze: Man muss sich nicht 10 Mal täglich Katastrophenmeldungen ´reinziehen. Wahrscheinlich ist den Menschen in den Fluten von Pakistan egal, wie viel von ihrer Not wir wissen. Den Unterschied macht für sie, ob Hilfe in der Nähe ist, die die finanzielle Möglichkeit hat, sie zu unterstützen.

Deshalb ist beispielsweise Spenden ein guter Weg, sich selbst besser zu fühlen und zugleich zu helfen. Auch wenn es nur 5€ sind, die mir vielleicht gerade nicht wehtun, weil ich 2x auf einen Kaffee vom Bäcker verzichten kann. In der Summe machen 5€ wohl einen Unterschied für den Einzelnen und für bestehende Hilfsprojekte.

Auch wenn ich nur einmal am Tag Zeitung lese oder Nachrichten höre, kann ich mir eine eigene Gedankenwelt schaffen, die es mir erlaubt, positiv zu bleiben. Stimmungsmache und Pöbeleien in den sozialen Medien umgehe ich bewusst und distanziere mich von Kanälen, die mich aufwühlen.

Wir sind es uns und unserer Leistungsfähigkeit, aber auch unseren Pferden schuldig, uns selbst in den bestmöglichen Zustand zu bringen. Und zwar am besten, bevor wir uns mit ihnen beschäftigen. Als Meister der Köpersprache nehmen sie wahr, in welcher Verfassung wir sind. Viele unserer Seelentiere übernehmen unsere Probleme und spiegeln sie wieder.

Die Frage ist also, wie ich Probleme des Alltags vergessen und mir Augenblicke des Glücks ins Herz zu holen kann.

Das gelang mir in der letzten Woche, als ich eine lieb gewonnene Trainerkollegin besucht habe. Wir verstehen uns seit Beginn unserer Bekanntschaft gut und scheinen in vielen Dingen ähnlich zu ticken. Für mein im Frühjahr bei der FN erscheinendes Buch über die Mittelpositur hatten wir einen Fotografen mit im Team, der ein besonderes Auge für Pferde und gute Laune versprüht.

Wenn Engel reis(/t)en, hat auch Petrus gute Laune: An diesem Tag konnten wir mittags bei schönstem Herbstwetter im T-Shirt die Sonne genießen. In dem professionellen Vereinsstall gab es viele nette Helfer, die uns den Tag mit einem Lächeln oder Kaffee versüßt haben. So ist dieses Projekt rundum gelungen.

Ich lächle jetzt noch, wenn ich an die Stunden denke. In diesen 3 Tagen habe ich gedanklich alles beiseite geschoben, was mich hätte negativ beeinflussen können. Man muss die Augenblicke des Glücks genießen, wenn man sie vor sich sieht. Von der positiven Energie aller Beteiligten werde ich lange zehren. Wer Lust hat nachzulesen, wie man auch auf hohem Niveau korrigieren kann, klickt auf den blauen Link.


Positive Energie, Zeit für sich selber und die Muße, etwas für sich zu tun ist auch die Idee, die hinter dem sich formierenden Retreat für Reiter steckt.

Die Umfrage, die ich im letzten Newsletter gestartet habe, wurde fleißig angeklickt und brachte mir die Sicherheit, dass meine Ideen dafür in eine gewünschte Richtung laufen. Die Internetseite steht und es wird für die erste Auszeit für Reiter in dem Zeitfenster vom 30.04.- 05.05.2022 drei Buchungsoptionen geben: das Basispaket beinhaltet 5 Kurstage auf Rügen mit Theorie und Praxis rund um einen gesunden Sitz mit und ohne Pferd. Verpflegung, mehr Reiteinheiten und einen geführten Ausritt bekommst Du im Silbertarif. Das Rundum- Sorglos- Paket für echte Augenblicke des Glücks steckt im Goldpaket, was neben der kompletten Verpflegung einen Ausflug und Einzeleinheiten enthält. Unter den blauen Links erfährst Du mehr.

Insgesamt werden wir uns natürlich viel mit uns, individueller Gymnastik für Reiter und auch dem Neuro- Rider®- Programm beschäftigen. Ziel ist es, die Zeit zu nutzen, um Balance und Emotionen ins Gleichgewicht zu bekommen. Die Maiwoche wird sich mit allen Themen rund um einen guten Sitz beschäftigen. Im September 2023 wird es eine genauso aufgebaute Woche geben, die das Oberthema „Sicher Reiten“ hat.

Ich freue mich sehr auf das neue Projekt und wünsche Euch erstmal einen schönen Herbst mit vielen positiven Gedanken,

Corinna von Reitclever

#retreatfuerreiter

#bessersitzenbesserreiten

#lockereMittelpositur

#MEHRWissenfuerreiter

Neue Impulse durch eine Auszeit, Newsletter 2022

Neue Impulse durch eine Auszeit
Eine andere Umgebung bringt andere Gedanken

So geschehen bei mir in der zweiten Augustwoche. Mein Sohn und ich haben das 9€ Ticket genutzt und sind nach Stralsund gefahren. Da ich im Vorfeld alles erledigt hatte, was mir am Herzen lag, konnte ich mich drei Tage lang nur um uns und einen erlebnisreichen Kurzurlaub kümmern. Das Zeitfenster Donnerstag bis Samstag erlaubte eine stressfreie Ausnutzung des Fahrscheins, der auch im Busnetz von Stralsund gültig ist.

Was wäre, wenn Dir ein Rückzug von deinem Alltag ein besseres Reitgefühl bringen würde. Wenn Du quasi neue Impulse durch eine Auszeit bekommst und dich nur um Dich und dein aktuelles Thema kümmern könntest?

Wenn man 4 Stunden in einem Regio sitzt und nach dem Toben im Wasser am Strand liegt, hat man Zeit zu lesen und die Gedanken wandern zu lassen. Man kommt mitunter auf Ideen, die man vorher noch nie hatte.

Neue Impulse durch eine Auszeit

Während ich in Binz am weißen Strand lag und darüber nachdachte, warum Rügen für mich so entspannend ist, begann ich zu träumen. Was wäre, wenn man eine magische Umgebung mit Zeit für sich verbindet? Wenn man sein aktuelles Thema mit Gleichgesinnten an einem besonderen Ort bearbeiten könnte?

Morgens etwas Frühsport, ein gesundes, aber reichhaltiges Frühstück. „Besser Reiten trotz Hüfte oder Knie“, „Der Weg zur lockeren Mittelpositur in Theorie und Praxis mit genügend Ansätzen, körperlich und mental zu entspannen? Das Ganze natürlich mit der Möglichkeit, das Erarbeitete auch auf dem Pferd umzusetzen. Ein anderer möglicher Themenblock wäre angstfrei reiten.

Als Termin für das Pilotprojekt bietet sich die erste Maiwoche vom 30.04.23- 05.05.2023 an. Da ist die Insel noch relativ ruhig vor der Hochsaison.

Eine Art Retreat für Reiter schwebt mir vor

Erst dachte ich, “hör auf zu spinnen”. Dann fiel mir ein, dass ich eine Trainerkollegin kenne, die eine Reitschule auf Rügen betreibt. Also habe ich sie gefragt, ob ich für ein paar Tage mit Kursteilnehmern zu ihr kommen und unterrichten könnte. Kann ich und sie fand meine Idee sogar sehr gut.

Danach habe ich in der näheren Umgebung alle Unterkünfte angefragt, die einen nachhaltigen Aufenthalt versprechen. Denn bei allem Luxus für sich selbst darf man die sich verschärfende Umweltproblematik nicht außer Acht lassen.

Und was soll ich Euch sagen? Eine wirklich schöne und nachhaltige Unterkunft hat mir ein sehr gutes Angebot gemacht. Wir hätten die Möglichkeit der Einzelunterbringung und Doppelbelegung in kleinen Reet gedeckten Ferienhäusern. Auf dem Gelände ein Hofcafé, in dem man frühstücken, eine Suppe oder einen Salat verzehren und abends ein gemeinsames Abendbrot buchen kann.

Erst war ich perplex, dass es so einfach sein sollte. Dann atmete ich durch und beschäftige mich seitdem mit der Umsetzung.

Wären neue Impulse durch eine Auszeit auch eine Option für Dich?

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, würde ich Dich bitten, mir ein paar Fragen zu beantworten. Es geht um die Art und die Themen für ein mögliches Retreat für Reiter. Als Dankeschön gibt es meinen Kurs 5 Übungen für eine lockere Mittelpositur, den ich neu entwickelt habe.

Hier geht´s zur Umfrage

Auch habe ich den letzten Wochen meine Kursstruktur und Webseite umgestellt.

Das aktuelle Kursprogramm für den Herbst

Fast jeder möchte besser reiten und kann die dazu notwendigen Fähigkeiten Beweglichkeit, Koordination und Gleichgewicht in unterschiedlichen Modulen verbessern.

Falls man schon die eine oder andere Baustelle im Körper hat geht es eher um gesundes Reiten.

Auch fragen mich immer wieder Reiter, die schon mal etwas Schwieriges erlebt haben, wie sie ihre Angst überwinden und locker sein können.

Dazu gibt es neben den bewährten Kursen die Möglichkeit, der Angst in Einzeleinheiten zu begegnen, was mit und ohne Pferd stattfinden kann.

In dem nebenstehenden Bild findest Du eine aktuelle Übersicht aller geplanten Kurse.

Angeregt durch meinen Beitrag in der Fachzeitschrift „Feine Hilfen, Ausgabe 54“, den Du über den Shop zum Vorzugspreis beziehen kannst, geht es in einem weiteren Artikel um Besser reiten trotz Stress.

Da das ein großes Thema mit vielen Facetten ist, geht es beim kommenden Tag der Cleveren Reiter am 08.10.2022 um Reiten mit Herz und Verstand. Neben anatomischen und funktionellen Hintergründen über unsere Emotionen und wie man sie steuern kann, gibt es viele praktische Ansätze, sich schnell in einen besseren Zustand zu versetzen.

Der ehemalige internationale Springreiter Björn Biedermann wird uns gute Rezepte gegen Lampenfieber und effektive Tipps für eine Vorbereitung auf Herausforderungen verraten.

Weiterhin habe ich die Erlebnisse des Pferdeführerschein Umgang Kurses für Kids zusammen gefasst. Es gibt für den Septemberdurchgang noch 2 freie Plätze.

Ein paar schöne letzte Sommertage und viel Spaß beim Stöbern wünscht,                                                      

Corinna von Reitclever

#retreatfürreiter

#bessersitzen

#besserreiten

#dertagdercleverenReiter

Sommer, Sonne und feine Hilfen

Sommer, Sonne und feine Hilfen
Sommer, Sonne und feine Hilfen

Seit vorgestern ist es zum Glück ein bisschen kühler bei uns. Der nächtliche Regen hat für Wiesen und Fauna wenigstens kurzzeitig Erholung gebracht. Leider sind die für  gestern angekündigten Wolkenbrüche an uns vorbei gezogen. Langsam verstehe ich, warum man sagt, dass Brandenburg eines Tages versteppen wird. Früher habe ich das kaum nachvollziehen können. Südlich von Berlin spürt man, dass die Natur immer trockener wird. Im Mai sieht es teilweise bei uns schon so aus wie in Spanien.

15 km Luftlinie von unserem Wohnort entfernt befindet sich eine große Getränkefirma, die seit Jahren den Grundwasserspiegel absinken lässt. Ein Aufatmen darüber, dass der jetzige Inhaber die Gegend verlässt, währte nur kurz. Ein großer amerikanischer Energiedrinkhersteller wird stattdessen dorthin ziehen. Wie das in einer globalisierten Marktwirtschaft üblich ist, gelangt dann unser Grundwasser wahrscheinlich in die gesamte Welt statt in unsere Umgebung.

Deshalb mein Appell an Euch: Kauft so regional wie möglich!

Jeder Kassenbon ist ein Stimmzettel – jedes einzelne Mal! Diesen Satz habe ich bei Facebook gelesen und ich finde ihn gut. Auch wenn das Geld nicht immer für Bioprodukte oder ein Demetersiegel reichen mag. Manchmal ist es durchaus gut, die in Plastik verpackte Biogurke aus Spanien zugunsten der unverpackten Gurke aus der Region liegen zu lassen. Denn die Klimaerwärmung schreitet voran. Jeder kann in seinem kleinen Umfeld das tun, was ihm möglich ist. Ob wir eine Chance haben, ist nicht abzuschätzen. Aber sich im Nachhinein vorzuwerfen, nicht alles versucht zu haben, ist durchaus schlimmer für das eigene Gewissen.

Nun zu unserem Hauptthema Reiten und feine Hilfen

Die warmen Tage in den letzten Wochen waren nicht nur für die Tiere eine Herausforderung. Bei 37 Grad im Schatten auf einem Reitplatz zu stehen, ist schweißtreibend. Trotzdem kommt gute Laune auf, wenn man eine tolle Gruppe um sich hat. So geschehen bei einem Neuro- Rider® Tag in der Nähe von Eisenhüttenstadt. Sibylle Wiemer gab dort ein Sitzschulungsmodul und lud mich als Gastdozentin ein, neuro- anatomisch basiert zu arbeiten. Das ist gut gelungen, so dass wir am Ende trotz der Wärme feine Hilfen anleiten konnten. Wenn Ihr nachlesen wollt, wie so ein Neuro- Rider® Tag abläuft und welch überraschende Ergebnisse man bei einer Neuro- Rider® Testbatterie erhalten kann, klickt auf den Link.

Mindestens genauso geschwitzt habe ich am bisher heißesten Sonntag des Jahres im Landessportbund Berlin. Dort gab es eine Fortbildung zum Myo- Fazialen Training. Ein Thema, was für Reiter absolut empfehlenswert ist. Denn dieses schön aktive Training verbessert automatisch Koordination und Gleichgewicht. Wenn man im Anschluss das Fasziengewebe löst, fühlt man sich deutlich beweglicher. Ein Zustand aus dem heraus man feine Hilfen geben kann.

Wenn es draußen heiß ist, kann man gut am Schreibtisch arbeiten

Das tat ich für einen Artikel für die Fachzeitschrift „Feine Hilfen“ . Er wird Anfang August über den Sitz des Reiters über einen lockeren Sitz trotz eventuell auftretender Schmerzen oder Ängste erscheinen. Wer Lust hat, dieses Bookazin zu erwerben, kann das über mich zum Vorzugspreis tun. Schreib mir eine Nachricht: Du bekommst das Heft dann über mich statt für den regulären Verkaufspreis von 14,40€ für 11€.

Weiterhin habe ich mir ein paar Gedanken über den Darm und eine lockere Mittelpositur gemacht. Da der Enddarm zentral in unserem unteren Becken liegt, verspannt er wichtige Strukturen, wenn er schwer verdaut oder Dünpfiff produziert. Näheres zu diesem Thema unter dem blauen Link.

Weil wir in der nächsten Woche zwei Hochzeiten auf dem Hof haben und danach Urlaub machen, werde ich mir Pause gönnen. Ich starte dann hoffentlich frisch erholt in den August.

Bis dahin und einen schönen Sommer,

wünscht Corinna von Reitclever

Immer locker bleiben, Neuigkeiten Mai 2022

Immer locker bleiben gelingt mit kleinen Auszeiten
Momente zum Auftanken

War das schön! Zu meinem Geburtstag im Mai habe ich mir ein paar Tage Auszeit geschenkt. Meine Familie hatte ich gebeten, anstatt mir etwas Materielles zu schenken, den Hof ohne mich zu versorgen. Und das haben sie gemacht!

So stand nach ein paar stressigen Tagen im Vorfeld einer Atempause nichts im Weg. Die beste Voraussetzung, wieder locker zu werden. Denn unsere Haffistute war seit einiger Zeit sehr lahm. Sie ist 26 und hat im linken Vorderbein vor fast 13 Jahren eine Chip- OP mit Nervenschnitt überstanden. Deshalb dachte ich, dass die Lahmheit vorne rechts aus einer Überlastung durch Schonen des operierten Beines resultierte. Weder war es warm, noch war etwas dick: wir fanden nichts. Wenig Bewegen, regelmäßiges Schritt gehen, hoch dosiertes Schmerzmittel: nichts half.

Also haben wir immer wieder untersucht: Standard- Röntgenaufnahmen ergaben keinen Hinweis. Dass die Gelenke ok sind und keine auffällige Arthrose zu sehen ist, hat mich irgendwie beruhigt. Aber warum diese Lahmheit?

Dann der Diagnostiktermin mittels Anästhesie

Keine der unteren Etagen führte zu einer Lahmfreiheit, aber bei der Sedation des Hufbereichs entspannte sich die Stute. Die Schmerzreduktion sollte einige Zeit bestehen bleiben: so konnte sie wenigstens kurzzeitig entspannen. Weitere Spezialaufnahmen ergaben dann einen überraschenden Befund: Amazone hatte einen Stein im Huf. Weder der Schmied noch ich, die um das Thema weiße Linie Bescheid weiß, hatten etwas bemerkt.

Die Diagnose kam auf meinem Weg nach Stralsund!

Meine Männer konnten während meiner Auszeit den Huf aufweichen.

Das eigentliche Entfernen des Steins war relativ leicht: er saß ungefähr 1 cm oberhalb des Hufrandes ziemlich zentral in der Vorderwand des Hufes. Weder die Tierärztin noch ich konnten glauben, dass es so leicht sein sollte.

Aber tatsächlich: 15 Minuten später trabte die Stute den anderen Pferden auf die Wiese hinterher, als wäre nichts gewesen. Mehrere Monate Lahmheit wegen eines Steines, der kein Hufgeschwür verursacht hat. Manchmal ist es interessant.

Hast Du schon mal einen Stein im Schuh gehabt?

Oder Dir zu kleine Schuhe gekauft, die Du unbedingt tragen wolltest? Das kann genau wie eine Verletzung zu erheblichen Verspannungen führen. An Locker bleiben ist dann kaum zu denken.

Genau dies ist mein aktuelles Thema. Der Vortrag auf der Messe, der gleichnamige Kurs und mein Buch Besser Reiten trotz Hüftbeschwerden haben den Fokus darauf gerichtet.

„Auf dem Pferd fühle ich mich trotz meines jungen Alters dank einer Verletzung ja immer recht unbeweglich, was mir mein Ponychen ja auch gerne mal zeigt dass ich es bin. Dank der Übungen allerdings merke ich wie ich mehr im Mittelpunkt sitze und mein Pferd entspannter geht. Ich habe sogar eine Übung gefunden, die meinem Pferd hilft, besser auf das Reiten vorbereitet zu sein. Zudem steige ich mit viel weniger Schmerzen vom Pferd, was wirklich ein Segen ist.“

Larissa R., Mai 2022

Dass auch chronische Beschwerden mit wenig Aufwand zu lindern sind, schreibt diese Teilnehmerin:

„Ich bin im Seniorenalter, aber immer noch gerne zu Pferd. Auch dank eines abwurffreudigen Ponys, habe ich erhebliche Probleme – Schmerzen- vor allem in der Lendenwirbelsäule. Ich bin zum Kurs „Der Weg zur lockeren Mittelpositur“ mit Schmerzen Level sieben gegangen und schon zur Halbzeit habe ich nach den Übungen gemerkt, dass sich meine Schrittlänge verändert hat, federnder und länger waren die Schritte und am Kursende war das Schmerzlevel auf zwei gesunken. Ich mache einige Übungen vor dem Reiten und alles klappt wieder besser, lockerer, einfach freier. Danke“

Martina R., Mai 2022

Die drei Tage an der See waren ein Segen für mich

Ich arbeite gerade an einem Buch zum Thema Locker in der Mittelpositur, was im FN-Verlag erscheinen wird. Morgens schreiben, ohne auf die Uhr zu gucken, dann ein Bummel durch die überwältigende Altstadt von Stralsund oder ein Spaziergang am Strand und abends wieder schreiben.

Das ist ein Leben, was mir gefällt und mir ein locker bleiben ermöglicht. Denn der Job und lahme Pferde zehren zeitweise an den Nerven. Da ist es wichtig, wieder zu entspannen.

Wie das im Reitunterricht klappt, kannst Du unter „der Sitz des Reiters sehen.

Eine gute Zeit wünscht Dir,

Corinna von Reitclever

#besserreiten

#SitzdesReiters

#losgelassenheitfuerreiter

War das ein Frühlingsstart! Neues von Reitclever, April 2022

Toller Frühlingstart auf der Partner Pferd in Leipzig
Toller Frühlingstart auf der Partner Pferd in Leipzig

Während uns der April endlich den lang ersehnten Regen brachte, packte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg nach Leipzig. Zum Frühlingsstart fand vom 06. – 10.04.2022 die erste Reitsportmesse seit langem statt. Im Programm hatte die Partner Pferd das Weltcupfinale in Dressur, Springen, Fahren und Voltigieren. Insofern waren bunte Tage vorprogrammiert.

Wenn auch Manches schwierig war, was man auf dem Abreiteplatz zu sehen bekam, war die Gesamtveranstaltung rundum gelungen. Veranstalter und Aussteller waren nett, das Publikum kauffreudig und wissbegierig.

So kam mein Vortrag „Der Weg zu einer lockeren Mittelpositur“ gut an und mein Buch Besser reiten trotz Hüftbeschwerden fand den Weg in die Taschen der Käufer. Wenn man sich im Vorfeld überlegt, welche Aktionen man in den Vordergrund stellen möchte und die Rechnung dann tatsächlich aufgeht, ist das ein großartiges Gefühl!

Meine persönlichen Eindrücke findest Du unter den Links Kaffee zum Frühstück, Leipzig fetzt und Tschüß Leipzig. An dieser Stelle möchte ich zwei Männer erwähnen, die mir über die Messetage einen Spezialparkplatz zur Verfügung stellten. Das haben sie anfangs unauffällig und später so nett gemacht, dass ich immer noch lachen muss, wenn ich an die beiden denke. So haben sie mir schöne Tage bereitet! Beim Abbau war der Parkplatz in der ersten Reihe Gold wert, denn mein Auto war abfahrbereit, als die meisten noch packten.

Genauso hell ging es am Ostersamstag weiter,

Saisonvorbereitung auf dem KLESA-Hof
Saisonvorbereitung auf dem KLESA – Hof

als ich den Kurs „Besser reiten trotz Angst“ auf dem KLESA- Hof in Jühnsdorf gab. Auch dort habe ich nur nette und motivierte Reiterinnen kennen gelernt. Bei so einem Tag zeigt sich, dass Angstgefühle immer individuell entstehen. Denn unser Gehirn schätzt genau ab, in welchem Zustand sich unser Körper gerade befindet, welche Vorerfahrungen wir haben und was für Gefahren im Umgang mit dem Pferd lauern könnten.

Wenn man beispielsweise vor kurzer Zeit operiert worden ist oder gerade akute Rückenschmerzen hat, wird die Zentrale eine Schutzspannung aktivieren, die vor weiterem Schaden schützen soll. Diese Spannung nimmt auch das Pferd wahr und sie signalisiert ihm, dass Gefahr lauern könnte. Also passt es gut auf, von wo tatsächlich etwas kommen könnte. Für einen entspannten Ritt wäre ein vertrauensvoll laufendes Pferd hilfreicher. Aber wenn man schlimme Vorerlebnisse im Gepäck oder möglicherweise ein kleines Kind zuhause hat, wird die eigene Anspannung genau diese entspannte Zusammenarbeit mit dem Pferd verhindern.

Also erschweren oft mentale Baustellen einen lockeren Umgang mit dem Pferd.

Häufig sind der eigene Druck oder die Nervosität vor Herausforderungen das Problem.

Deshalb war ich am 24.04.2022 wieder auf dem KLESA- Hof zum Reiter- Flohmarkt. In einem kurzen Vortrag zeigte ich, wie man sich mit einfachen Übungen auf einen bevorstehenden Ritt vorbereiten kann, um dann locker und entspannt zu reagieren.

Auch widmet sich der vierte Tag der Cleveren Reiter genau diesem Thema. Es geht um „Reiten mit Hirn und Herz“. Wir werden uns am 08.10.2022 theoretisch und praktisch mit der Planung und Ausführung von Bewegungen beschäftigen. Dabei geht es auch darum, wer oder was uns bewegt und wie Emotionen unser Handeln beeinflussen.

Wenn Du dich also öfter als Beifahrer auf deinem Pferd fühlst oder Dir manchmal die Nerven durchgehen, könnte diese Veranstaltung ein Lösungsansatz für Dich sein. Ganz besonders freue ich mich, dass bei diesem vierten Durchgang etwas Glanz in unseren alten Mauern strahlen wird. Der ehemalige internationale Springreiter und Trainer Björn Biedermann hat für den Tag zugesagt! Er wird aus seinem reich gefüllten Nähkästchen plaudern und Tipps für eine gute und punktgenaue Vorbereitung von Reiter und Pferd geben.

Ich freue mich sehr! Tickets für den Tag der Cleveren Reiter gibt es unter dem blauen Link bis zum 30.06.2022 zum Frühbucherpreis von 95€. Genauso wie für Kurzentschlossene für den Kurs Der Weg zu einer lockeren Mittelpositur am kommenden Samstag, den 30.04.2022.

Bis dahin einen tollen Frühlingsstart wünscht,

Corinna von ReitClever

Ich bekomme mein Lächeln gar nicht aus dem Gesicht!

Ein schöner Tag in Leipzig
Reitclever in Poole-Position

Es wird ein schöner Tag in Leipzig! Die Leute sind hier alle so nett. Egal mit wem man spricht: alle sind freundlich und lächeln!

Seit vier Tagen fahre ich nun jeden Morgen mit meinem Auto auf dem Ausstellerparkplatz vor und zeige an der Schranke meinen Parkschein. Bis gestern war um kurz vor 9.00 noch der erste Parkplatz neben dem Zugang zur Messe frei: nur eine kleine Lücke zur Absperrung, aber mein kleines Auto passte dort rein. Sehr zur Freude der Parkwächter war ich so immer das erste Auto am Platz😀.

Heute Morgen habe ich schon von der Straße aus gesehen, dass „mein“ Parkplatz belegt war. Es war auch schon nach 9.00.…

Als ich dann an der Schranke meinen Parkausweis zeigte, wurde ich angewiesen, das Fenster aufzumachen. Der freundliche Parkwächter, der sich jeden Morgen über mein Reitclever-Logo in der ersten Reihe gefreut hatte, sagte mir, dass mein Parkplatz schon belegt sei. Aber sein Kollege und er hätten mir den gegenüberliegenden frei gehalten! Den hatten sie tatsächlich mit einem Gitter abgesperrt🙈🙈!

Seitdem muss ich lachen. Mein Auto steht wieder in der ersten Reihe und die Parkwächter haben von mir einen heißen Kaffee und M&Ms aus den Messehallen heraus gebracht bekommen. So wäscht eine Hand die andere. Also stehen nun alle Zeichen gut für einen schönen Tag in Leipzig!

Ansonsten hatte ich gestern einen schönen und abwechslungsreichen Tag mit vielen Besuchern und einem spannenden Voltigierweltcup-Finale am Abend.

Da ich früher selbst voltigiert habe, bin ich dabei immer emotional beteiligt und erstaunt, was die Voltis heute alles turnen!
Heute sind schon deutlich mehr Besucher hier als in den letzten Tagen und werden sich hoffentlich bei meinem Vortrag der „Der Weg zu einer lockeren Mittelpositur“ über einen guten Sitz informieren!

Einen schönen Tag wünscht,

Corinna von Reitclever

Die Messesaison beginnt- Neues von Reitclever

Die Messesaison beginnt. Da ist das Buch Besser Reiten trotz Hüftbeschwerden gerade rechtzeitig erschienen!
Die Messesaison beginnt!

Nachrichten gibt es dieser Tage viele.
In der Wahrnehmung sind es vor allem die Schlechten, die uns aufhorchen lassen. Das sind auch die, die von den Nachrichtenagenturen bevorzugt verbreitet werden.
Evolutionär ist es sinnvoll, dass wir vor allem auf das achten, was unser Überleben gefährden kann. Was uns zum Lachen bringt, schützt uns nicht vor einem Angriff des Säbelzahntigers. So denkt jedenfalls unser Gehirn.

Mir fällt zur Zeit besonders auf, wie gut es uns geht.

Unser Leben geht weiter wie bisher, obwohl ein paar Hundert Kilometer weiter östlich die Hölle tobt.
Die Hilfsbereitschaft für die ukrainischen Flüchtlinge ist unvorstellbar groß.
Besonders beeindruckt mich in diesem Zusammenhang das Team um Hufschmied Markus Raabe, der das Projekt Equiwent – Schmiede ohne Grenzen ins Leben gerufen hat.
Mit seinem Stützpunkt in Nordostrumänien an der ukrainischen Grenze ist er dicht am Geschehen und hat über Jahre Strukturen aufgebaut, mit denen er schnell und effektiv helfen kann.
Mehr darüber und auch über Aktionen großer Reitsportorganisationen über Hilfe für die Ukraine gibt es unter dem blauen Link.

Unsere Pferde genießen die Sonnenstrahlen, die ihnen auf den noch dicken Pelz scheinen.

Sie haben letzte Woche sechs Teilnehmern zu einer neuen Urkunde und Anstecknadel für den Pferdeführerschein Umgang verholfen.
Es war ein schöner Kurs: Eindrücke und Bilder davon gibt es unter dem Link Pferdeführerschein Umgang 2022.

Nach meinem letzten Newsletter habe ich eine Umfrage über seinen Inhalt gestartet:

Einige von Euch haben mitgemacht und Eure Antworten haben mir zu interessanten Erkenntnissen verholfen.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür!
Die Aktion geht noch bis zum 30.04.2022. Wer also noch Lust hat, seine Ideen beizusteuern, kann das unter dem Link sehr gerne tun.
Deshalb erscheint der Newsletter von ReitClever nun gestrafft und mit weiterführenden Links.
Wer es kurz und knapp mag, kommt durch die veränderte Struktur auf seine Kosten.
Wer den Informationsgehalt schätzt, kann sich weiter ausführlich unter den bereit gestellten Links informieren.
Das ist der Kompromiss, den ich versuche, aus den Antworten der Umfrage umzusetzen.

Unsere Hennen haben fleißig gebrütet, so dass wir schon einmal Nachwuchs in diesem Jahr haben.

Da der Boden noch sehr kalt war, hatten die frisch Geschlüpften ganz schön zu tun.
Zwei kleine gelbe Küken wohnen seit zwei Wochen bei uns in der Küche, weil sie mehrfach den Anschluss verloren haben und erfroren wären.

Das schöne Sonnenwetter löst bei uns gemischte Gefühle aus:
Zum einen freuen wir uns sehr, dass an solchen Tagen die Solaranlage auf dem Dach viel Leistung bringt. Nicht nur, dass wir dann Geschirr und Wäsche waschen und die Autos voll laden. Wir heizen in leistungsstarken Stunden auch im Haus elektrisch, was eine enorme Entlastung unserer Gastherme bringt.
Zum anderen sehen wir aber, dass es im Pferdeland schon länger staubt. Im März!
Es hat bei uns seit Februar nicht mehr richtig geregnet, was eine Herausforderung für das neue Grün ist.
Die Wiese, auch der Wald und die Felder brauchen dringend Regen, damit sie wachsen können.
Der ist für diese Woche angesagt – hoffen wir, dass er bei uns auch wirklich ankommt!

Viele von Euch freuen sich über Beiträge und Hintergründe über die Bewegungssteuerung:

Da das mein Steckenpferd ist, schlägt sich das Thema natürlich auch in meinen Beiträgen und Kursen nieder.
Manchmal ist es so, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. In Gesprächen höre ich immer wieder heraus, dass sich Reiter eine genaue Analyse Ihrer Bewegungsprobleme wünschen.
Genau das biete ich nun in Einzelterminen an. Entweder geht es um eine physiotherapeutische Analyse oder ein Anschieben der neurologischen Effektivität mit Neuro – Rider®- Elementen. Das ist entweder bei mir in der Physiotherapiepraxis in Berlin oder bei Dir auf der Anlage möglich.
Informationen darüber bekommst Du auf der Seite Neues Reitgefühl auf der Homepage.

Die Messesaison beginnt

Über Bewegungsprobleme und den Weg zu einer besseren Beweglichkeit werde ich mit den Besuchern der Partner Pferd in Leipzig reden.
Sie findet vom 06.-10.04.2022 statt und ich werde mit ReitClever als Aussteller dabei sein.
Und ich werde mein Buch präsentieren, was rechtzeitig fertig geworden ist!
Besser Reiten trotz Hüftbeschwerden gibt es ab sofort im Onlineshop als Buch und nicht mehr als Pdf.
Wer Lust hat, mit mir bei ein paar bunten M&Ms persönlich zu plaudern oder meinen Vortrag “Der Weg  zu einer lockeren Mittelpositur” zu hören, findet mich in Halle 3 bei Stand C03. Als Unterstützung habe ich an den verschiedenen Tagen drei nette Damen am Stand. Ein großes Danke dafür schon einmal an dieser Stelle! 
Eindrücke von der Messe werde ich bestimmt auf meiner Beitragsseite und bei Facebook posten.
Ich freue mich jedenfalls, dass die Messesaison beginnt und auf Euren Besuch!

Bis dahin wünsche ich ein schönes Osterfest für Dich und Deine Lieben,

Corinna von Reitclever.

Darf ich fragen? Umfrage zum Newsletter

Umfrage zum Newsletter von Reitclever
Umfrage zum Newsletter
Quelle: https://www.medmedia.at

Guten Morgen aus Brandenburg!

Momentan stehen die Zeichen auf Grund der aktuellen Situation in der Ukraine sicherlich mehr auf Informationen aus Osteuropa. Jeder ist fassungslos darüber, was da gerade passiert- viele möchten helfen.

Für die Reiterwelt zum Thema Ukraine habe ich zwei Informationsquellen in dem Artikel unter dem blauen Link zusammen gefasst.

Trotzdem möchte ich Euch ein paar Fragen zu meinem Newsletter stellen.

Die Idee von Reitclever ist kurz zusammengefasst #MEHRWissenfuerReiter. Es geht aus mehreren Blickwinkeln darum, was man auch ohne Pferd tun kann, um auf dem Pferd besser zu werden. Dazu gehören in meinen Augen vor allem qualitativ hochwertige Informationen.

Das können aktuelle Ereignisse zu gesundheitlichen, mentalen Themen oder auch Entscheidungen und Ereignisse der Organisationen der Reiter sein, wie z.B. der FN. Darüber hinaus möchte ich auch über Kurse und Aktionen bei mir auf dem Hof oder auf anderen Anlagen informieren. Das Ganze am liebsten mit Mehrwert für den Leser , aber auch so kurzweilig wie möglich.

Genau darum kreisen meine Gedanken immer wieder: auf der einen Seite möchte ich ein bisschen erzählen und Euch einen Eindruck verschaffen und auf der anderen Seite möchte ich so aktuelle Informationen wie möglich bieten. Manchmal habe ich so viel zu erzählen, dass es mir schwer fällt, mich kurz zu fassen. An anderen Tagen ist es leicht für mich, ein paar Zeilen zu einem aktuellen Thema zu schreiben.

Deshalb habe ich eine Umfrage zum Newsletter von ReitClever erstellt.

Denn ich möchte wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder ob ich Euch langweile. Ich höre bei Kursen oft als Feedback, dass mein Newsletter gerne gelesen wird, manche Leser sich regelmäßig darauf freuen und sich auch wesentliche Informationen heraus ziehen.

Auf der anderen Seite gab mir eine liebe Freundin vor kurzem den Tipp, dass das Format zu lang sein könnte. Viele Leute haben nicht so viel Zeit und klicken schnell weg, wenn sie sehen, wie lang der Text ist. Das kann ich verstehen.

Nur bin ich eher der entgegengesetzte Typ, der wegklickt, wenn in einem Newsletter ein Thema angerissen wird, an einer interessanten Stelle der Text endet und man dann auf einen Link klicken muss, um weiter zu lesen. Da bin ich ehrlich gesagt raus. Der Cliffhanger mag bei Soaps spannend sein und motivieren, zur nächsten Folge wieder einzuschalten. Aber wenn ich Informationen von jemandem lesen möchte, dann möchte ich sie auch ohne Aufwand zur Verfügung haben.

Daher würde ich Euch gerne ein paar Fragen stellen, um zu schauen, ob ich mit meiner Vorgehensweise richtig liege oder ob es Verbesserungsvorschläge gibt.

Los geht es mit der Umfrage zum Newsletter von ReitClever:

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Vielen Dank, das war es schon.

Als Dankeschön, dass Du mitgemacht hast, kannst Du hier die 5 Übungen für Mentale Stärke herunter laden. Klick auf den blauen Link und gib in der Verkaufsabwicklung den Gutscheincode “UMFRAGE-032022” ein. Diese Aktion gilt bis zum 31.05.2022.

Viel Erfolg damit und DANKE für Deine Bereitschaft, mitzumachen,

Corinna von ReitClever