Kategorie: Neuigkeiten

Immer locker bleiben, Neuigkeiten Mai 2022

Immer locker bleiben gelingt mit kleinen Auszeiten
Momente zum Auftanken

War das schön! Zu meinem Geburtstag im Mai habe ich mir ein paar Tage Auszeit geschenkt. Meine Familie hatte ich gebeten, anstatt mir etwas Materielles zu schenken, den Hof ohne mich zu versorgen. Und das haben sie gemacht!

So stand nach ein paar stressigen Tagen im Vorfeld einer Atempause nichts im Weg. Die beste Voraussetzung, wieder locker zu werden. Denn unsere Haffistute war seit einiger Zeit sehr lahm. Sie ist 26 und hat im linken Vorderbein vor fast 13 Jahren eine Chip- OP mit Nervenschnitt überstanden. Deshalb dachte ich, dass die Lahmheit vorne rechts aus einer Überlastung durch Schonen des operierten Beines resultierte. Weder war es warm, noch war etwas dick: wir fanden nichts. Wenig Bewegen, regelmäßiges Schritt gehen, hoch dosiertes Schmerzmittel: nichts half.

Also haben wir immer wieder untersucht: Standard- Röntgenaufnahmen ergaben keinen Hinweis. Dass die Gelenke ok sind und keine auffällige Arthrose zu sehen ist, hat mich irgendwie beruhigt. Aber warum diese Lahmheit?

Dann der Diagnostiktermin mittels Anästhesie

Keine der unteren Etagen führte zu einer Lahmfreiheit, aber bei der Sedation des Hufbereichs entspannte sich die Stute. Die Schmerzreduktion sollte einige Zeit bestehen bleiben: so konnte sie wenigstens kurzzeitig entspannen. Weitere Spezialaufnahmen ergaben dann einen überraschenden Befund: Amazone hatte einen Stein im Huf. Weder der Schmied noch ich, die um das Thema weiße Linie Bescheid weiß, hatten etwas bemerkt.

Die Diagnose kam auf meinem Weg nach Stralsund!

Meine Männer konnten während meiner Auszeit den Huf aufweichen.

Das eigentliche Entfernen des Steins war relativ leicht: er saß ungefähr 1 cm oberhalb des Hufrandes ziemlich zentral in der Vorderwand des Hufes. Weder die Tierärztin noch ich konnten glauben, dass es so leicht sein sollte.

Aber tatsächlich: 15 Minuten später trabte die Stute den anderen Pferden auf die Wiese hinterher, als wäre nichts gewesen. Mehrere Monate Lahmheit wegen eines Steines, der kein Hufgeschwür verursacht hat. Manchmal ist es interessant.

Hast Du schon mal einen Stein im Schuh gehabt?

Oder Dir zu kleine Schuhe gekauft, die Du unbedingt tragen wolltest? Das kann genau wie eine Verletzung zu erheblichen Verspannungen führen. An Locker bleiben ist dann kaum zu denken.

Genau dies ist mein aktuelles Thema. Der Vortrag auf der Messe, der gleichnamige Kurs und mein Buch Besser Reiten trotz Hüftbeschwerden haben den Fokus darauf gerichtet.

„Auf dem Pferd fühle ich mich trotz meines jungen Alters dank einer Verletzung ja immer recht unbeweglich, was mir mein Ponychen ja auch gerne mal zeigt dass ich es bin. Dank der Übungen allerdings merke ich wie ich mehr im Mittelpunkt sitze und mein Pferd entspannter geht. Ich habe sogar eine Übung gefunden, die meinem Pferd hilft, besser auf das Reiten vorbereitet zu sein. Zudem steige ich mit viel weniger Schmerzen vom Pferd, was wirklich ein Segen ist.“

Larissa R., Mai 2022

Dass auch chronische Beschwerden mit wenig Aufwand zu lindern sind, schreibt diese Teilnehmerin:

„Ich bin im Seniorenalter, aber immer noch gerne zu Pferd. Auch dank eines abwurffreudigen Ponys, habe ich erhebliche Probleme – Schmerzen- vor allem in der Lendenwirbelsäule. Ich bin zum Kurs „Der Weg zur lockeren Mittelpositur“ mit Schmerzen Level sieben gegangen und schon zur Halbzeit habe ich nach den Übungen gemerkt, dass sich meine Schrittlänge verändert hat, federnder und länger waren die Schritte und am Kursende war das Schmerzlevel auf zwei gesunken. Ich mache einige Übungen vor dem Reiten und alles klappt wieder besser, lockerer, einfach freier. Danke“

Martina R., Mai 2022

Die drei Tage an der See waren ein Segen für mich

Ich arbeite gerade an einem Buch zum Thema Locker in der Mittelpositur, was im FN-Verlag erscheinen wird. Morgens schreiben, ohne auf die Uhr zu gucken, dann ein Bummel durch die überwältigende Altstadt von Stralsund oder ein Spaziergang am Strand und abends wieder schreiben.

Das ist ein Leben, was mir gefällt und mir ein locker bleiben ermöglicht. Denn der Job und lahme Pferde zehren zeitweise an den Nerven. Da ist es wichtig, wieder zu entspannen.

Wie das im Reitunterricht klappt, kannst Du unter „der Sitz des Reiters sehen.

Eine gute Zeit wünscht Dir,

Corinna von Reitclever

#besserreiten

#SitzdesReiters

#losgelassenheitfuerreiter

War das ein Frühlingsstart! Neues von Reitclever, April 2022

Toller Frühlingstart auf der Partner Pferd in Leipzig
Toller Frühlingstart auf der Partner Pferd in Leipzig

Während uns der April endlich den lang ersehnten Regen brachte, packte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg nach Leipzig. Zum Frühlingsstart fand vom 06. – 10.04.2022 die erste Reitsportmesse seit langem statt. Im Programm hatte die Partner Pferd das Weltcupfinale in Dressur, Springen, Fahren und Voltigieren. Insofern waren bunte Tage vorprogrammiert.

Wenn auch Manches schwierig war, was man auf dem Abreiteplatz zu sehen bekam, war die Gesamtveranstaltung rundum gelungen. Veranstalter und Aussteller waren nett, das Publikum kauffreudig und wissbegierig.

So kam mein Vortrag „Der Weg zu einer lockeren Mittelpositur“ gut an und mein Buch Besser reiten trotz Hüftbeschwerden fand den Weg in die Taschen der Käufer. Wenn man sich im Vorfeld überlegt, welche Aktionen man in den Vordergrund stellen möchte und die Rechnung dann tatsächlich aufgeht, ist das ein großartiges Gefühl!

Meine persönlichen Eindrücke findest Du unter den Links Kaffee zum Frühstück, Leipzig fetzt und Tschüß Leipzig. An dieser Stelle möchte ich zwei Männer erwähnen, die mir über die Messetage einen Spezialparkplatz zur Verfügung stellten. Das haben sie anfangs unauffällig und später so nett gemacht, dass ich immer noch lachen muss, wenn ich an die beiden denke. So haben sie mir schöne Tage bereitet! Beim Abbau war der Parkplatz in der ersten Reihe Gold wert, denn mein Auto war abfahrbereit, als die meisten noch packten.

Genauso hell ging es am Ostersamstag weiter,

Saisonvorbereitung auf dem KLESA-Hof
Saisonvorbereitung auf dem KLESA – Hof

als ich den Kurs „Besser reiten trotz Angst“ auf dem KLESA- Hof in Jühnsdorf gab. Auch dort habe ich nur nette und motivierte Reiterinnen kennen gelernt. Bei so einem Tag zeigt sich, dass Angstgefühle immer individuell entstehen. Denn unser Gehirn schätzt genau ab, in welchem Zustand sich unser Körper gerade befindet, welche Vorerfahrungen wir haben und was für Gefahren im Umgang mit dem Pferd lauern könnten.

Wenn man beispielsweise vor kurzer Zeit operiert worden ist oder gerade akute Rückenschmerzen hat, wird die Zentrale eine Schutzspannung aktivieren, die vor weiterem Schaden schützen soll. Diese Spannung nimmt auch das Pferd wahr und sie signalisiert ihm, dass Gefahr lauern könnte. Also passt es gut auf, von wo tatsächlich etwas kommen könnte. Für einen entspannten Ritt wäre ein vertrauensvoll laufendes Pferd hilfreicher. Aber wenn man schlimme Vorerlebnisse im Gepäck oder möglicherweise ein kleines Kind zuhause hat, wird die eigene Anspannung genau diese entspannte Zusammenarbeit mit dem Pferd verhindern.

Also erschweren oft mentale Baustellen einen lockeren Umgang mit dem Pferd.

Häufig sind der eigene Druck oder die Nervosität vor Herausforderungen das Problem.

Deshalb war ich am 24.04.2022 wieder auf dem KLESA- Hof zum Reiter- Flohmarkt. In einem kurzen Vortrag zeigte ich, wie man sich mit einfachen Übungen auf einen bevorstehenden Ritt vorbereiten kann, um dann locker und entspannt zu reagieren.

Auch widmet sich der vierte Tag der Cleveren Reiter genau diesem Thema. Es geht um „Reiten mit Hirn und Herz“. Wir werden uns am 08.10.2022 theoretisch und praktisch mit der Planung und Ausführung von Bewegungen beschäftigen. Dabei geht es auch darum, wer oder was uns bewegt und wie Emotionen unser Handeln beeinflussen.

Wenn Du dich also öfter als Beifahrer auf deinem Pferd fühlst oder Dir manchmal die Nerven durchgehen, könnte diese Veranstaltung ein Lösungsansatz für Dich sein. Ganz besonders freue ich mich, dass bei diesem vierten Durchgang etwas Glanz in unseren alten Mauern strahlen wird. Der ehemalige internationale Springreiter und Trainer Björn Biedermann hat für den Tag zugesagt! Er wird aus seinem reich gefüllten Nähkästchen plaudern und Tipps für eine gute und punktgenaue Vorbereitung von Reiter und Pferd geben.

Ich freue mich sehr! Tickets für den Tag der Cleveren Reiter gibt es unter dem blauen Link bis zum 30.06.2022 zum Frühbucherpreis von 95€. Genauso wie für Kurzentschlossene für den Kurs Der Weg zu einer lockeren Mittelpositur am kommenden Samstag, den 30.04.2022.

Bis dahin einen tollen Frühlingsstart wünscht,

Corinna von ReitClever

Ich bekomme mein Lächeln gar nicht aus dem Gesicht!

Ein schöner Tag in Leipzig
Reitclever in Poole-Position

Es wird ein schöner Tag in Leipzig! Die Leute sind hier alle so nett. Egal mit wem man spricht: alle sind freundlich und lächeln!

Seit vier Tagen fahre ich nun jeden Morgen mit meinem Auto auf dem Ausstellerparkplatz vor und zeige an der Schranke meinen Parkschein. Bis gestern war um kurz vor 9.00 noch der erste Parkplatz neben dem Zugang zur Messe frei: nur eine kleine Lücke zur Absperrung, aber mein kleines Auto passte dort rein. Sehr zur Freude der Parkwächter war ich so immer das erste Auto am Platz😀.

Heute Morgen habe ich schon von der Straße aus gesehen, dass „mein“ Parkplatz belegt war. Es war auch schon nach 9.00.…

Als ich dann an der Schranke meinen Parkausweis zeigte, wurde ich angewiesen, das Fenster aufzumachen. Der freundliche Parkwächter, der sich jeden Morgen über mein Reitclever-Logo in der ersten Reihe gefreut hatte, sagte mir, dass mein Parkplatz schon belegt sei. Aber sein Kollege und er hätten mir den gegenüberliegenden frei gehalten! Den hatten sie tatsächlich mit einem Gitter abgesperrt🙈🙈!

Seitdem muss ich lachen. Mein Auto steht wieder in der ersten Reihe und die Parkwächter haben von mir einen heißen Kaffee und M&Ms aus den Messehallen heraus gebracht bekommen. So wäscht eine Hand die andere. Also stehen nun alle Zeichen gut für einen schönen Tag in Leipzig!

Ansonsten hatte ich gestern einen schönen und abwechslungsreichen Tag mit vielen Besuchern und einem spannenden Voltigierweltcup-Finale am Abend.

Da ich früher selbst voltigiert habe, bin ich dabei immer emotional beteiligt und erstaunt, was die Voltis heute alles turnen!
Heute sind schon deutlich mehr Besucher hier als in den letzten Tagen und werden sich hoffentlich bei meinem Vortrag der „Der Weg zu einer lockeren Mittelpositur“ über einen guten Sitz informieren!

Einen schönen Tag wünscht,

Corinna von Reitclever

Die Messesaison beginnt- Neues von Reitclever

Die Messesaison beginnt. Da ist das Buch Besser Reiten trotz Hüftbeschwerden gerade rechtzeitig erschienen!
Die Messesaison beginnt!

Nachrichten gibt es dieser Tage viele.
In der Wahrnehmung sind es vor allem die Schlechten, die uns aufhorchen lassen. Das sind auch die, die von den Nachrichtenagenturen bevorzugt verbreitet werden.
Evolutionär ist es sinnvoll, dass wir vor allem auf das achten, was unser Überleben gefährden kann. Was uns zum Lachen bringt, schützt uns nicht vor einem Angriff des Säbelzahntigers. So denkt jedenfalls unser Gehirn.

Mir fällt zur Zeit besonders auf, wie gut es uns geht.

Unser Leben geht weiter wie bisher, obwohl ein paar Hundert Kilometer weiter östlich die Hölle tobt.
Die Hilfsbereitschaft für die ukrainischen Flüchtlinge ist unvorstellbar groß.
Besonders beeindruckt mich in diesem Zusammenhang das Team um Hufschmied Markus Raabe, der das Projekt Equiwent – Schmiede ohne Grenzen ins Leben gerufen hat.
Mit seinem Stützpunkt in Nordostrumänien an der ukrainischen Grenze ist er dicht am Geschehen und hat über Jahre Strukturen aufgebaut, mit denen er schnell und effektiv helfen kann.
Mehr darüber und auch über Aktionen großer Reitsportorganisationen über Hilfe für die Ukraine gibt es unter dem blauen Link.

Unsere Pferde genießen die Sonnenstrahlen, die ihnen auf den noch dicken Pelz scheinen.

Sie haben letzte Woche sechs Teilnehmern zu einer neuen Urkunde und Anstecknadel für den Pferdeführerschein Umgang verholfen.
Es war ein schöner Kurs: Eindrücke und Bilder davon gibt es unter dem Link Pferdeführerschein Umgang 2022.

Nach meinem letzten Newsletter habe ich eine Umfrage über seinen Inhalt gestartet:

Einige von Euch haben mitgemacht und Eure Antworten haben mir zu interessanten Erkenntnissen verholfen.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür!
Die Aktion geht noch bis zum 30.04.2022. Wer also noch Lust hat, seine Ideen beizusteuern, kann das unter dem Link sehr gerne tun.
Deshalb erscheint der Newsletter von ReitClever nun gestrafft und mit weiterführenden Links.
Wer es kurz und knapp mag, kommt durch die veränderte Struktur auf seine Kosten.
Wer den Informationsgehalt schätzt, kann sich weiter ausführlich unter den bereit gestellten Links informieren.
Das ist der Kompromiss, den ich versuche, aus den Antworten der Umfrage umzusetzen.

Unsere Hennen haben fleißig gebrütet, so dass wir schon einmal Nachwuchs in diesem Jahr haben.

Da der Boden noch sehr kalt war, hatten die frisch Geschlüpften ganz schön zu tun.
Zwei kleine gelbe Küken wohnen seit zwei Wochen bei uns in der Küche, weil sie mehrfach den Anschluss verloren haben und erfroren wären.

Das schöne Sonnenwetter löst bei uns gemischte Gefühle aus:
Zum einen freuen wir uns sehr, dass an solchen Tagen die Solaranlage auf dem Dach viel Leistung bringt. Nicht nur, dass wir dann Geschirr und Wäsche waschen und die Autos voll laden. Wir heizen in leistungsstarken Stunden auch im Haus elektrisch, was eine enorme Entlastung unserer Gastherme bringt.
Zum anderen sehen wir aber, dass es im Pferdeland schon länger staubt. Im März!
Es hat bei uns seit Februar nicht mehr richtig geregnet, was eine Herausforderung für das neue Grün ist.
Die Wiese, auch der Wald und die Felder brauchen dringend Regen, damit sie wachsen können.
Der ist für diese Woche angesagt – hoffen wir, dass er bei uns auch wirklich ankommt!

Viele von Euch freuen sich über Beiträge und Hintergründe über die Bewegungssteuerung:

Da das mein Steckenpferd ist, schlägt sich das Thema natürlich auch in meinen Beiträgen und Kursen nieder.
Manchmal ist es so, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. In Gesprächen höre ich immer wieder heraus, dass sich Reiter eine genaue Analyse Ihrer Bewegungsprobleme wünschen.
Genau das biete ich nun in Einzelterminen an. Entweder geht es um eine physiotherapeutische Analyse oder ein Anschieben der neurologischen Effektivität mit Neuro – Rider®- Elementen. Das ist entweder bei mir in der Physiotherapiepraxis in Berlin oder bei Dir auf der Anlage möglich.
Informationen darüber bekommst Du auf der Seite Neues Reitgefühl auf der Homepage.

Die Messesaison beginnt

Über Bewegungsprobleme und den Weg zu einer besseren Beweglichkeit werde ich mit den Besuchern der Partner Pferd in Leipzig reden.
Sie findet vom 06.-10.04.2022 statt und ich werde mit ReitClever als Aussteller dabei sein.
Und ich werde mein Buch präsentieren, was rechtzeitig fertig geworden ist!
Besser Reiten trotz Hüftbeschwerden gibt es ab sofort im Onlineshop als Buch und nicht mehr als Pdf.
Wer Lust hat, mit mir bei ein paar bunten M&Ms persönlich zu plaudern oder meinen Vortrag “Der Weg  zu einer lockeren Mittelpositur” zu hören, findet mich in Halle 3 bei Stand C03. Als Unterstützung habe ich an den verschiedenen Tagen drei nette Damen am Stand. Ein großes Danke dafür schon einmal an dieser Stelle! 
Eindrücke von der Messe werde ich bestimmt auf meiner Beitragsseite und bei Facebook posten.
Ich freue mich jedenfalls, dass die Messesaison beginnt und auf Euren Besuch!

Bis dahin wünsche ich ein schönes Osterfest für Dich und Deine Lieben,

Corinna von Reitclever.

Darf ich fragen? Umfrage zum Newsletter

Umfrage zum Newsletter von Reitclever
Umfrage zum Newsletter
Quelle: https://www.medmedia.at

Guten Morgen aus Brandenburg!

Momentan stehen die Zeichen auf Grund der aktuellen Situation in der Ukraine sicherlich mehr auf Informationen aus Osteuropa. Jeder ist fassungslos darüber, was da gerade passiert- viele möchten helfen.

Für die Reiterwelt zum Thema Ukraine habe ich zwei Informationsquellen in dem Artikel unter dem blauen Link zusammen gefasst.

Trotzdem möchte ich Euch ein paar Fragen zu meinem Newsletter stellen.

Die Idee von Reitclever ist kurz zusammengefasst #MEHRWissenfuerReiter. Es geht aus mehreren Blickwinkeln darum, was man auch ohne Pferd tun kann, um auf dem Pferd besser zu werden. Dazu gehören in meinen Augen vor allem qualitativ hochwertige Informationen.

Das können aktuelle Ereignisse zu gesundheitlichen, mentalen Themen oder auch Entscheidungen und Ereignisse der Organisationen der Reiter sein, wie z.B. der FN. Darüber hinaus möchte ich auch über Kurse und Aktionen bei mir auf dem Hof oder auf anderen Anlagen informieren. Das Ganze am liebsten mit Mehrwert für den Leser , aber auch so kurzweilig wie möglich.

Genau darum kreisen meine Gedanken immer wieder: auf der einen Seite möchte ich ein bisschen erzählen und Euch einen Eindruck verschaffen und auf der anderen Seite möchte ich so aktuelle Informationen wie möglich bieten. Manchmal habe ich so viel zu erzählen, dass es mir schwer fällt, mich kurz zu fassen. An anderen Tagen ist es leicht für mich, ein paar Zeilen zu einem aktuellen Thema zu schreiben.

Deshalb habe ich eine Umfrage zum Newsletter von ReitClever erstellt.

Denn ich möchte wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder ob ich Euch langweile. Ich höre bei Kursen oft als Feedback, dass mein Newsletter gerne gelesen wird, manche Leser sich regelmäßig darauf freuen und sich auch wesentliche Informationen heraus ziehen.

Auf der anderen Seite gab mir eine liebe Freundin vor kurzem den Tipp, dass das Format zu lang sein könnte. Viele Leute haben nicht so viel Zeit und klicken schnell weg, wenn sie sehen, wie lang der Text ist. Das kann ich verstehen.

Nur bin ich eher der entgegengesetzte Typ, der wegklickt, wenn in einem Newsletter ein Thema angerissen wird, an einer interessanten Stelle der Text endet und man dann auf einen Link klicken muss, um weiter zu lesen. Da bin ich ehrlich gesagt raus. Der Cliffhanger mag bei Soaps spannend sein und motivieren, zur nächsten Folge wieder einzuschalten. Aber wenn ich Informationen von jemandem lesen möchte, dann möchte ich sie auch ohne Aufwand zur Verfügung haben.

Daher würde ich Euch gerne ein paar Fragen stellen, um zu schauen, ob ich mit meiner Vorgehensweise richtig liege oder ob es Verbesserungsvorschläge gibt.

Los geht es mit der Umfrage zum Newsletter von ReitClever:

Kennst Du den Newsletter von Reitclever?

View Results

Loading ... Loading ...

Liest Du den Newsletter regelmäßig?

View Results

Loading ... Loading ...

Findest Du den Newsletter interessant?

View Results

Loading ... Loading ...

Findest Du den Newsletter zu kurz oder zu lang?

View Results

Loading ... Loading ...

Welchen Umfang würdest Du gerne lesen?

View Results

Loading ... Loading ...

Wie gefällt Dir die Vorgehensweise, von aktuellen Ereignissen und Themen zu berichten?

View Results

Loading ... Loading ...

Sind die Texte zu lang oder zu kurz?

View Results

Loading ... Loading ...

Magst Du Newsletter in Textform?

View Results

Loading ... Loading ...

Findest Du angerissene Themen gut, die dann nach einem Klick woanders ganz und ausführlich zu lesen sind?

View Results

Loading ... Loading ...

Welche Themen rund um gesundes Reiten interessieren Dich? (Es sind maximal 4 Antworten möglich)

View Results

Loading ... Loading ...

Vielen Dank, das war es schon.

Als Dankeschön, dass Du mitgemacht hast, kannst Du hier die 5 Übungen für Mentale Stärke herunter laden. Klick auf den blauen Link und gib in der Verkaufsabwicklung den Gutscheincode “UMFRAGE-032022” ein. Diese Aktion gilt bis zum 31.05.2022.

Viel Erfolg damit und DANKE für Deine Bereitschaft, mitzumachen,

Corinna von ReitClever

Wie steht es eigentlich um Deine eigene Regeneration? NL Februar 2022

Wie steht es um Deine eigenen Regeneration?
Die eigene Regeneration

Spitzensportler machen nach dem Wettkampf ein Workout: Sie gehen aufs Fahrrad und in die Sauna, um die Muskeln wieder locker und die Stoffwechselprodukte aus dem Körper zu bekommen.

Auch bei Reitern ist angekommen, dass es gut ist, Pferde täglich etwas anders zu arbeiten. Nach einem härteren Training ist es gut, am Folgetag nur einen Schrittausritt zu machen oder locker zu longieren. Eine befreundete Reittrainerin von mir schwört darauf, nur 3x/ die Woche Dinge zu erarbeiten, die die Muskeln aufbauen. Sie hat aus einem kaum bemuskelten Jungpferd in relativ kurzer Zeit eine beeindruckende Stute mit einem Wahnsinns Hals und gut ausgeprägter Hinterhandmuskulatur aufgebaut. Natürlich erfolgte das Training angemessen an die natürliche Entwicklung der Tragkraft.

Aber wie steht es um DEINE eigene Regeneration?

Nun geht es bei uns im Alltag weniger um einen Wettkampf, wenngleich der tägliche Run auf die Verkehrsmittel, um rechtzeitig auf der Arbeit zu sein, manchmal einem Wettlauf gleicht.

Trainierst Du regelmäßig die Muskelgruppen, die es Dir ermöglichen, stabil im Rumpf und damit locker in der Hand und lang im Bein zu sein? Egal in welche Sportart man schaut: Die Meinung, die sich immer mehr durchsetzt, heißt Rumpf ist Trumpf. Darüber habe ich mal einen Artikel geschrieben, den Ihr unter dem blauen Link nachlesen könnt. Gerade für eine lockere Mittelpositur ist es eine ausgezeichnete Idee, am Oberkörper anzusetzen. Denn nur wenn der Rumpf stabil genug ist, kann man in der Hüfte loslassen anstatt zu klemmen.

Wenn Du tatsächlich regelmäßig etwas für Dich tust, ist es gut, das abwechslungsreich zu tun: einen Tag Rumpftraining, einen Tag Ausdauertraining und dann etwas für die Beweglichkeit. Das kann Yoga oder auch ein Dehnprogramm sein. Gut wäre, auch einen Tag PAUSE für die eigene Regeneration einzubauen, bevor es dann wieder von vorne losgeht.

Bei meiner letzten Fortbildung wurde mir von einem Trainerkollegen ein spannendes Buch empfohlen:

„Die TB 12 Methode“ von Tom Brady. Das hatte ich bis dato überhaupt nicht auf dem Schirm. Wahrscheinlich liegt das daran, dass Football nicht zu den Sportarten gehört, die ich verfolge, weil das Geschehen echt weit weg ist. Es gab auch eine andere Zeit, als wir in einem Berliner Rehazentrum die Berlin Adler betreut haben. Da waren mir die Aufgaben eines Quaterbacks oder Defensespielers viel präsenter als heute.

Tom Brady hat vor kurzem aufgehört, in der amerikanischen Profiliga aktiv zu sein und ist mit 44 Jahren der erfolgreichste NFL- Spieler aller Zeiten. Insofern habe ich in das Buch hineingeschaut und spannende Ansätze gefunden. Was uns als Reiter interessieren könnte, habe ich unter was American Football und Reiten gemeinsam haben, zusammengefasst.

Aber Bradys Ansatz ist noch viel vielseitiger als das, was in dem Artikel steht. Seine TB 12 Methode beinhaltet Krafttraining mit dem eigenen Körper, Flexibilität, innere und äußere Ausgeglichenheit, Ernährungsansätze, die Bedeutung von Wasser und Schlaf, Training fürs Gehirn und eben auch gedankliche Rückbesinnung und Erholung. Der Inhalt ist, wie ich finde, ein bisschen amerikanisch und selbstverliebt mit vielen Fotos, aber durchaus spannend.

Für die eigene Regeneration kann man sich eine ganze Menge herausziehen. Denn die ist ganz entscheidend für eine volle Leistungsfähigkeit.

Wie voll ist Dein Tag als Reiter mit Job, Haushalt, Familie und Pferd?

Wie oft hetzt Du der Zeit hinterher? Oder besser gefragt, wie viel Zeit nimmst Du Dir, in Deinen Körper hinein zu horchen und Deine Gedanken auch mal wandern zu lassen?

Zugegeben, das mache ich auch viel zu wenig. Die Zeit für Reitclever morgens am Computer, wenn alle aus dem Haus sind, ist zu kostbar. Gerade weil mein Mann seit 2 Jahren oft im Homeoffice ist und gerne auch telefoniert, während ich schreibe.

Da bin ich geneigt, SEHR viel in meinen ruhigen Vormittag zu packen, wenn ich alleine zuhause bin. Turnen oder joggen, die Arbeit für ReitClever, das Bewegen der Pferde und alles oft unter Zeitdruck. Denn entweder muss ich noch in die Praxis oder mein Sohn kommt bald nach Hause. Da ist dann vorbei mit der Ruhe: wir essen Mittag und haben Termine oder Verabredungen, Hausaufgaben, Zeit zum Spielen…  

Manchmal merke ich erst spätnachmittags oder abends, wie angespannt oder ausgepowert ich bin. Für die eigene Regeneration spielt nicht nur der tiefe Schlaf eine große Rolle, sondern auch innerliche Auszeiten, die man sich nimmt. Da liegt ohne Frage Verbesserungspotential für mich!

Wie ist das bei Dir? Hast Du neben Pferd, Job und Familie auch Zeit für Dich? Erlaubst Du Dir, die Gedanken schweifen zu lassen? Das ist ein wesentlicher Faktor für die mentale Gesundheit. Das Gehirn braucht Auszeiten, in denen es Erlebtes verarbeiten und neue Projekte anvisieren kann. Je bildlicher man sich einen Traum oder eine Vision vorstellt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das Vorgestellte auch tatsächlich zu erreichen. Egal ob es sich um den Sprung in die nächste Leistungsklassen, den freien Galopp übers Feld oder einfach elegantes Anhalten am Punkt aus jeder Lebenslage handelt.

Visualisieren hat eine große Kraft!

Diese Technik ist auch ein Bestandteil meiner Kurse. Im Kurs „Einfach besser Reiten trotz Angst“ zeige ich den Teilnehmern Lösungswege, sich aus ihren Verspannungsmustern zu befreien. Auch leite sie an, sich ganz konkret vorzustellen, wie es sich anfühlt, entspannt zu reiten. Dadurch können sie sich selber ableiten, welche nächsten Schritte erforderlich sind. Dass das gut funktioniert, konnte ich dem Feedback einer Teilnehmerin des letzten Durchgangs am 31.01.2022 entnehmen:

„Es hat mir sehr gut gefallen und ich nehme aus dem Kurs viel mit, was ich versuche, zukünftig in die Praxis umzusetzen. Danke für den interessanten Tag!“

Danke dafür!

Warum das funktioniert, habe ich beim Mentalen Training gelernt. Was dabei im Gehirn geschieht, habe ich erst in den Modulen des Neuro- Riders® verstanden: Beim Visualisieren werden alle Gehirnbereiche aktiv, denn Sehen hat eine entscheidende Bedeutung für unsere eigene Sicherheit. Neben der Sehrinde und dem hinteren Gehirnbereich, in dem alle visuellen Informationen verarbeitet werden, gibt es einen großen Datenaustausch mit unserem Stammhirn, was unsere Überlebensreaktionen und Haltung steuert. Hier werden auch positive und negative Emotionen ausgelöst. Weiterhin erkennt der Temporallappen Objekte und vereinfacht gesagt gleicht der Parietallappen die Informationen aller Gefühls- und Bewegungsqualitäten ab. Beide geben Ihren Senf bei der Visualisierung genauso dazu wie die Insula, eine wichtige Instanz für unsere innere Motivation und Stärke.

Auch spielt das supplementäre motorische Areal (SMA) eine Rolle. Es sitzt im motorischen Cortex am hinteren Frontallappen und bereitet Handlungen vor. Anders gesagt plant es bereits erlernte Bewegungsabläufe einschließlich des Sprechens. Zum Beispiel wird hier die Aufzählung der Wochentage in Gang gesetzt. Dieser Bereich reagiert gut auf Vibration. Bewegungsplanung kann man also ganz leicht verbessern, indem man sich die Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste putzt, die vibriert.

So kann man durch Visualisieren nicht nur die eigene Stimmungslage, Sprachmelodie  und Körperhaltung beeinflussen, sondern dem Unterbewusstsein auch eine Vorstellung davon vermitteln, was unser übergeordnetes Ziel ist. So wird es in der Folge alle Handlungen und Entscheidungen fördern, die in diese Richtung führen.

Trau´ Dich ruhig, Fünfe gerade sein zu lassen und Dir vorzustellen, WIE du in einem Jahr reiten möchtest.

WO Du vielleicht durchs Gelände galoppierst und WAS Dein innerster Wunsch ist. Das ist wichtig für die Erholung, die eigene Regeneration und deine Zufriedenheit, denn Du versetzt dich in die Lage, deine Ziele zu erreichen.

Ich habe letzte Woche die Hallenplanung für die Messe Partner Pferd bekommen. Nachdem die Buchmesse abgesagt wurde, sah ich die Veranstaltung eigentlich im Aus. Aber nun sieht es so aus, dass ich mit ReitClever als Aussteller vom 06.-10.04.2022 in Leipzig sein werde. Ich freue mich riesig. Vielleicht hat der Eine oder Andere Lust, mich zu besuchen.

Vorher findet der Märzkurs Pferdeführerschein Umgang statt, für den es noch zwei freie Plätze gibt.

Danach wird es am 30.04.2022 die Premiere des Kurses „Der Weg zu einer lockeren Mittelpositur“ geben. Mit von der Partie werden auch Übungen von Tom Brady sein 😉

Wer übrigens selbst einen Abzeichenlehrgang auf seiner Anlage durchführt: Momentan gibt es eine Aktion der FN. Bis zum 03.03.2022 können sich Vereine und Betriebe im LPBB für einen kostenfreien Besuch des PM-Mobils bewerben. Der Besuch des PM-Mobils ist als Ausbilderfortbildung mit zwei Lerneinheiten im Profil 3 sowie als Fortbildung für Lehrgangsleiter anerkannt.

Bewerben können sich alle Vereine und Betriebe, die Mitglied im LPBB sind und bei denen mindestens eine Person vorhanden ist, die potenziell eine Lehrgangsleitung übernehmen kann (mindestens Trainer C Reiten mit gültiger DOSB-Lizenz oder Pferdewirt Klassische Reitausbildung mit gültiger DOSB-Lizenz oder gültigem BBR-Fortbildungsnachweis). Es muss noch kein Reitabzeichenlehrgang angemeldet sein, jedoch sollte der Wille bestehen, in Zukunft einen Lehrgang anzubieten.

Alle Informationen erhaltet Ihr unter www.pferd-aktuell.de/pmmobil.

Regenerierte Grüße von

Corinna von ReitClever

Volle Pulle Leben, Newsletter ReitClever Januar 2022

Volle Pulle Leben
Es ist vollbracht!

Volle Pulle Leben, das war der Werbeslogan einer Berliner Getränkefirma. Ich erinnere mich so gut daran, weil in dem Fernsehspot der 90er Jahre eine Voltigiermannschaft zu sehen war. Er brachte gute Laune und vor allem Lebensfreude rüber.

Was sich alles in unserem Hirn einprägt, obwohl der Inhalt vielleicht gar nicht so wichtig ist.

Mein Sohn sagte vor einiger Zeit zu mir, wenn ich ihm bei Autofahrten mit dem Hinweis auf Pferde oder Kühe am Straßenrand die Zeit verkürzen wollte: „Du siehst immer nur Pferde“. Das tue ich übrigens heute noch: sowohl Tiere am Wegesrand erwähnen, als auch jeden Pferdeschweif entdecken, der sich im entfernten Blickwinkel erhaschen lässt. Dass ihm das auffällt, liegt wahrscheinlich daran, dass Pferde für ihn lange nicht die Bedeutung haben wie für mich.

Kennst Du das, dass sich scheinbar völlig unwichtige Erinnerungsschnipsel lebenslang einprägen, obwohl sie gar keinen erkennbaren Bezug zu irgendetwas haben?

Manchmal denkt man sich, hätte ich mir doch den Vorsatz, die Steuererklärung früher zu machen, besser eingeprägt oder die Tücken des sich scheinbar jedes Jahr ändernden Formular gemerkt!

Eine Erklärung dafür ist, dass Erinnerungen mit einem Geruch oder einer bestimmten Emotion zusammengespeichert wird. Wenn man dann Jahre später dasselbe riecht, sieht man Bilder vor seinem inneren Auge, an die man schon sehr lange nicht mehr gesehen hat. Umkehren kann man diesen Prozess auch. Entweder baut man sich eine Eselsbrücke, wenn man sich irgendetwas nicht merken kann und verknüpft sie mit einem inneren Bild oder einem Geruch. Oder man baut sich eine gute plastische Vision mit Bildern, Gerüchen und Gefühlen, dass man gar nicht anders kann, als sein Ziel zu verfolgen.

Wie ist es mit Deinen Zielen für dieses Jahr?

Hast Du sie noch im Fokus oder musst Du schon in Deiner Erinnerung kramen, was Du Dir vor knapp einem Monat vorgenommen hast?

Mein Ziel für 2022 heißt Konsolidierung und Bekanntheit steigern. Zumindest gilt das für ReitClever. Privat gibt es noch ein paar andere Baustellen, die sich interessanterweise mit dem Fortkommen von ReitClever verknüpft haben. Je besser es dort läuft, desto besser geht es mir.

Das ist auch klar, denn das Projekt ReitClever ist mein Baby! Gerade letzte Woche habe ich erzählt, wie mich ein Buch förmlich angesprungen hat, als ich ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin suchte. „Das ist Deins!“ sagte es ganz deutlich, als ich darin geblättert habe.

Den Rest kennt ihr: Das Ergebnis seht ihr in Form der Webseite und des Kursangebotes, welche ich seitdem kontinuierlich weiter entwickle.

Was ist Dein Ziel, wofür brennst Du?

Eine neue Ausbildungsstufe mit Deinem Pferd, endlich schmerzfrei oder angstfrei reiten oder ein stabiles Plus auf allen Konten? Dass finanzieller Spielraum eine große Bedeutung hat, merkt man, wenn nach einer hohen Rechnung noch viel Monat am Ende des Geldes übrig ist. Der Trick, den ich in diesem Zusammenhang vor kurzem gelesen habe, heißt: „Bezahle zuerst Dich selber“. Wie viele Rechnungen bezahlst Du im Laufe eines Monats? Wie viele Möhren bekommt Dein Pferd und wie viele der im Monat gekauften Äpfel landen auf Deinem Teller?

Wenn man es schafft, am Anfang jedes Monats einen Teil seines Einkommens auf ein Extrakonto zu packen, wächst dieses Konto stetig an. Irgendwann hat man ein schönes Sümmchen zusammen, was man als finanzielle Absicherung oder für sich selbst verwenden kann. Erstaunlicherweise kommt man mit dem restlichen Geld trotzdem über den Monat.

Die Erkenntnis, die Vorgehensweise zu verändern und erst sich selbst und dann alle anderen wie Hufschmied, Bäcker, Fleischer, Versicherung etc…. zu bezahlen, war mir neu. Aber es funktioniert, weil am Monatsende meist nicht mehr viel übrig ist. Ob ich vorher etwas beiseite gelegt habe oder später etwas beiseite legen will spielt dabei keine Rolle. Das Ergebnis auf diesem Konto ist gleich- nur das neue Konto wächst!

Warum ich das im Zusammenhang „volle Pulle Leben“ schreibe?

Weil das Wissen, ob ich jeden Monat am Existenzminimum herumknapse oder mir trotz Pferd noch etwas Anderes leisten kann, entscheidend für den Selbstwert ist. Wenn man oft spürt, dass für dies und das kein Geld da ist, wird man unzufrieden. Aber wenn man in der Lage ist, für sich und andere zu sorgen und trotzdem etwas übrig bleibt, wird man stolz auf sich und seine Leistung. Man geht mit einem anderen Selbstbewusstsein durchs Leben und kann auch den Moment genießen, weil man nicht darüber nachdenken muss, wie man über den Rest des Monats kommt. Und Situationen auszukosten gehört zu einem guten Lebensgefühl dazu.

Hoffentlich ist Geld für Euch kein Thema. Doch viele Reiter haben Geldprobleme und bei Beratungen merke ich oft, dass das Gefühl des inneren Reichtums eine Betrachtung lohnt. Zum einen wird das in der Kindheit durch das Umfeld angelegt und zum anderen steht man innerlich mehr unter Druck, wenn man das Gefühl hat, für andere fast alles geben zu müssen.

Dann möchte man von dem Goldesel auch etwas haben und schraubt unbewusst die Anforderungen höher: „Wenn ich soviel für Dich bezahlen muss, dann erwarte ich von Dir, dass… „ ist häufiger ein Anspruch im stillen Kämmerlein des Hinterkopfes. Oft habe ich das Gefühl, dass die Klienten, die mit Angst und Leistungsproblemen zu mir kommen, ein Selbstwertthema im Handgepäck haben. Viele Menschen stehen innerlich unter einem starken Druck, den finanzieller Spielraum etwas lösen kann.

Total schön war in diesem Zusammenhang mein Start in das neue Jahr.

Zum erfolgreich sein gehört auch Lernen. Dann kann man volle Pulle Leben!
Wissen sammeln und dann volle Pulle Leben

In der zweiten Januarwoche fand das dritte Modul vom Neuro-Rider® vor Ort in Wachtberg statt. Auf Grund der aktuellen Situation waren wir nur zu zehnt und hatten das Hotel fast für uns alleine. Das war ganz besonders und lud förmlich dazu ein, die Zeit zu genießen. Auch die Anderen wieder sehen und das Gefühl, Kreise schließen zu können, rundete das Erleben dieser Tage ab. Nachlesen könnt Ihr meine Eindrücke unter dem Link Wenn sich der Nebel lichtet.

Das Wissen hat natürlich auch mit mir etwas gemacht. Angespornt vom gemeinsamen Tun turne ich jetzt wieder regelmäßig morgens. Wir haben in Wachtberg als Test für das Wirken einer Technik Wandsitz gegen die Uhr gemacht: Oberköper an die Wand lehnen, Füße eine Oberschenkelbreite weg von der Wand aufstellen und dann in die 90/90 Grad Position rutschen. Die Zeit wird genommen, wenn man unten angekommen ist und wenn man wieder hoch kommt. Die Beste unseres Kurses schaffte spontan 4 Minuten- ich habe bei weniger als einer Minute aufgehört.

Ich habe selten das Gefühl, es mir so richtig geben zu wollen und entschuldigte mich doch bei mir selber: „Meine Knie- beide operiert“. Gefuchst hat es mich nicht, dass ich die Erste war, die aufgehört hat. Damit kann ich leben. Aber meinen eigenen Zustand wollte ich verbessern!

Meine Knie fühlen sich deutlich besser an, seitdem ich wieder regelmäßig turne. Dieses Gefühl, wenn man erst trainiert, schwitzt und sich dann kalt wäscht! Dabei habe ich nicht nur den Benefit, etwas für die Umwelt zu tun, indem ich kein heißes Wasser benutze, sondern es prickelt so schön. Man fühlt sich überall dort besonders wach, wo man die Kälte gespürt hat. Anders ausgedrückt: volle Pulle Leben auch im eigenen Körper! Und den Wandsitz schaffe ich jetzt doppelt so lange 😉

Natürlich bin ich auch dabei, das neue Wissen in meine Programme einzuarbeiten.

Besser reiten trotz Hüfte hat ein Facelifting und drei neue Kapitel erhalten. Dass es so lange gedauert hat, war ganz gut. Mit diesem neuen Inhalt fühle ich mich bereit, das Programm als Buch zu veröffentlichen. Der Umschlag wird gerade angepasst, der Text Korrektur gelesen.

Dann geht es in den Druck!

Wahrscheinlich rechtzeitig zur Messe “Partner Pferd” im April, wenn die stattfinden darf.

Geflasht durch mein eigenes Erleben erweitere ich gerade Einfach besser Reiten trotz Knie. Der Kurs Stabilität und Sehen stößt auf großes Interesse und wird am 12.02.2022 als Präsenzkurs laufen, ehe ich ihn auch als Homeprogramm veröffentliche.

Also habe ich noch ein bisschen zu tun, bis es am 05.03.2022 mit einem neuen Kurs Pferdeführerschein Umgang weitergeht.

Aber ich freue mich drauf!

Bis bald und schöne Tage wünscht,

Corinna von ReitClever

#gesundesWissenfüerReiter

#VollePulleLeben

#eigeneZiele

Die Kunst des Loslassens, Neues von ReitClever, November 2021

Die Kunst des Loslassens
Die Kunst des Loslassen

Neulich bekam ich in einem Newsletter die Frage gestellt, was ich in Zukunft nicht mehr tun möchte.

Diese Frage scheint für das Bewusstsein wesentlicher zu sein als das, was man eigentlich plant. Denn mit dem Fokus aufs Loslassen schaut man auf das, was wichtig ist. Je mehr Prozesse man im Blick hat, desto eher läuft man Gefahr, sich zu verzetteln.

Nach ein bis zwei Tagen unbewussten Durchlaufenlassens erschien mir diese Frage beantwortet. Da ich der Typ bin, dem eher schnell langweilig wird, habe ich mich beruflich immer wieder verändert. Jede neue Richtung wurde mit der passenden Fortbildung untermauert. Dieses neue Wissen habe ich auch immer begeistert in meine derzeitige Schiene eingebaut. Und das tue ich auch heute noch.

Aber manchmal entwickelt es sich anders als gedacht.

So habe ich Ende 2018 die Reitlehrertätigkeit auf dem eigenen Hof eingestellt. Abgesehen davon, dass es im Laufe der Jahre nicht leichter wurde, regelmäßig genug Kursteilnehmer auf einen Hof 25 km südlich von Berlin zu bekommen, haben meine Pferde inzwischen ein Alter erreicht, in dem sie keine mehr Kurse mehr laufen müssen. Stattdessen ist das Kursangebot von ReitClever für mentales Training und körperliche Fitness für Reiter entstanden. Obwohl man mit so einer Aktion alte Zöpfe abschneidet, bleiben oft noch Fransen hängen, die einen bewusst oder unterbewusst weiter beschäftigen.

Beispielsweise ist ein wesentlicher Baustein meiner Arbeit die Kinesiologie. Ich liebe es, mit den Techniken schnelle und nachhaltige Veränderung zu erzielen. Darüber hinaus habe ich während der Ausbildung für mich viel gelernt, was mich heute noch weiter bringt. Trotzdem ist es an der Zeit, diese Schiene zu überprüfen.

Dabei ist die Kunst des Loslassens gefragt:

Unter dem Label “Kinesiologiehof” biete ich seit Jahren ganzheitliche Gesundheitsberatungen an. Viele schöne Momente konnte ich in dieser Zeit erleben. Ob es an der Tatsache liegt, dass der Hof weiter weg von Berlin liegt oder daran, dass die meisten Klienten für einen Termin oft weit fahren müssen, kann ich nicht beurteilen. In Berlin leben mehr Menschen als bei uns und die Nachfrage nach alternativen Gesundheitsangeboten scheint dort größer zu sein.

Auf jeden Fall hat sich die Kinesiologieschiene nicht so etabliert, wie ich es mir vorgestellt habe. Trotzdem ist ein gewisser Aufwand vorhanden, weil Webseite, Kundendaten und auch die Buchhaltung gepflegt werden müssen.

Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, die Gesundheitsberatung zum Jahresende einzustellen. Sie fordert mehr Aufmerksamkeit als ich dachte. Besser gesagt hat sie vielleicht auch deshalb nicht so viel Anteil an meinem Gesamtkonzept, weil mein Fokus eher auf ReitClever steht.

Daher wird die Webseite “Kinesiologiehof” zum 31.12.2021 vom Netz gehen.

Aktuelle Informationen findet Ihr wie gewohnt auf ReitClever.de und Zossenhof.de. Wenn Ihr Interesse an Einzelterminen habt, weil Ihr das Gefühl habt, mit Euer Angst oder einem körperlichen Thema nicht weiter zu kommen, ist das selbstverständlich weiterhin möglich. Schreibt mir einfach eine Mail und dann finden wir einen Weg. Denn auch viele Elemente, die ich aktuell in der Neuro-Rider® Ausbildung lerne, lassen sich gut bei einem aktuelles Problem einsetzen.

ReitClever begeistert mich immer noch so wie am ersten Tag.

Ich bin im Zuge dieser Tätigkeit in vielen Bereichen gewachsen und tue es immer noch. Ich als absoluter Wenig-Technik-Fan habe die Webseite und alles was dazu gehört, komplett alleine aufgebaut. Auch mit dem Smartphone nutze ich auf einmal Apps und erstelle dort Fotos und Videos, die ich für die Wissensvermittlung verwende.

So bringt die Kunst des Loslassens auch hier einen klaren Fokus auf das, was ich wirklich möchte. Mein Ziel ist es, hochwertiges Wissen unter die Reiter bringen. Wo es in dem Format #MEHRWissenfürReiter passt, kann ich auch weiter kinesiologisch arbeiten und werde in Zukunft auch das Neuro-Rider® Konzept mit einsetzen.

Auch im Zuge des Klimawandels ist es nicht sinnvoll, regelmäßig einen 150 Quadratmeter-Raum für zwei Personen zu heizen, die dann 1,5 Stunden darin arbeiten. Wenn Ressourcen und Energie verbraucht werden, dann sollte das für eine vertretbare Anzahl Menschen sein, die idealerweise in einer Gruppe davon profitieren.

Damit ist klar: Meine Energie geht im kommenden Jahr vor allem auf ReitClever. Und zwar mit Vollgas, denn ich habe neue Projekte im Kopf 🙂

Worauf möchtest Du Dich im kommenden Jahr fokussieren?

Wie übst Du die Kunst des Loslassens?

Frage Dich mal in einer ruhigen Minute, auf wie vielen Gleisen Du tagtäglich fährst. Und wie viel Energie Du brauchst, um den Tag gut zu überstehen. Vielleicht ist es auch für Dich an der Zeit, sich für die eine oder andere Richtung zu entscheiden. Du wirst staunen, wie viel Energie es freisetzt, bestimmte Dinge nicht mehr zu tun.

Am Anfang ist es ungewohnt. Aber im Ergebnis führt die Kunst des Loslassens zu einer neuen Klarheit.

Genau wie beim Reiten kostet es zuerst mehr Konzentration und Energie, die Hände weich zu führen. Möchte man sich doch intuitiv am Zügel festhalten, wenn es holprig wird. Eine weiche Handeinwirkung kann man nur erreichen, wenn man im Oberkörper so stabil ist, dass man sich in jeder Phase der Bewegung ausbalancieren kann. Nur dann kann man Nachgeben und erreicht eine weiche Zügelführung.

Also beruht die Kunst des Loslassens auf der eigenen Balance.

Und Gleichgewicht ist in allen Lebenslagen wichtig. Wie man zu einer guten Balance kommt, hatten wir beim Tag der Cleveren Reiter 2021 als Teil des Themas Einfach besser Reiten mit Köpfchen . Dazu habe ich sowohl einen Artikel (unter dem blauen Link) geschrieben, als auch neue Fotos auf die Impressions- Seite gestellt.

Praktisch habe ich das vor kurzem mit und auf dem Pferd mit einer netten kleinen Stallgemeinschaft erarbeitet. Nach der Theorie zum Reiten mit Köpfchen gab es jede Menge Übungen auf dem Trockenen. Die verbesserten im Anschluss die Balance auf dem Pferd deutlich.

Toll ist, wenn man dann den Reiter auf dem Pferd sieht und schauen kann, wo es hakt. Nach den korrigierenden Übungen läuft es sofort besser. Das mag nicht immer so sein, aber bei den Pferd-Reiter Paaren hat es so gut geklappt, dass wir alle nur noch gestrahlt haben. Einen kleinen Bericht mit Fotos findet Ihr unter dem Link.

Weil feine Bewegungssteuerung in allen Bereichen des Lebens und beim Reiten eine große Rolle spielt, wird im nächsten Jahr der Tag der Cleveren Reiter am 01.10.2022 das Thema “Reiten mit Hirn und Herz” haben. Denn vor allem das Fühlen ermöglicht die Kunst des Loslassens und lässt uns weich auf dem Pferd agieren.

Die Karten dafür gibt es bis zum 30.06.2022 als Early- Bird- Ticket zum Preis von 95€.

Damit der Input von ReitClever auch tatsächlich hochwertig bleibt, war ich am 10.11.21 im Reitsportpark Dallgow.

Rolf Petruschke referierte dort sehr kurzweilig über das Thema “Wenig Aufwand, viele Möglichkeiten – Grundlagen mit Stangen und Pylonen erarbeiten”.

Dabei achtet er immer auf Pferd und Reiter im Zusammenspiel und honoriert sofort, wenn der Reiter nachgibt und das Pferd gut mitmacht. Vor allem Lockerheit steht bei ihm im Fokus. Man lernt als Zuschauer durch Sehen und Hören und sieht als Ergebnis schöne Ritte mit motivierten Pferden.

Das macht Spaß! Falls er in Zukunft bei Euch in der Nähe ist: Für mich ist eine Veranstaltung mit Rolf Petruschke ein klarer Tipp!

Apropos Tipp:

Unsere Praxisweihnachtsfeier fand in diesem Jahr schon Anfang November statt. Da sie im letzten Jahr ausfiel, wollten wir eigentlich im Frühsommer mit einem Hausboot über die Spree fahren. Nun wurde daraus ein sehr früher Start in die Weihnachtssaison.

Aber dafür war er umso netter. Ein kleines gemütliches Hausbootfloß mit Panoramablick schipperte mit uns nach Köpenick und wieder zurück. Die Einrichtung an Bord war gemütlich mit allerhand dezentem Weihnachtsschmuck, Kissen und Sitzecken zum Abschalten. Dazu ein fabelhaftes Essen und Wichtelgeschenke nach kollektivem Würfeln. Als alle ihr Geschenk hatten, konnte das Schmuckstück 15 Minuten lang mit einer Sechs wieder abgejagt werden. Und ich habe meinen Favoriten tatsächlich in der aller letzten Sekunde erwürfelt. Das war ein Spaß! Das Ganze hat uns allen so gut gefallen, dass ich die Firma Hauptstadtfloss aus vollem Herzen empfehlen kann.

Nun kann Weihnachten kommen.

Darauf freue ich mich sehr und wollte mich eigentlich mit Freundinnen aus der Kinesiologieausbildung auf einem Weihnachtsmarkt treffen. Im Moment ist das leider wenig vernünftig. Obwohl das im letzten Jahr nicht möglich war, ist so ein Besuch für mich eine Art Tradition geworden.

Gerade wenn ich alleine auf einem Weihnachtsmarkt unterwegs bin, komme ich gut zum Nachdenken und Loslassen. Denn der Zeitpunkt markiert für mich das Ende der Schaffenszeit und den Beginn des Jahresausklanges mit Freunden und Familie.  Danach ist Zeit für neue Ideen und Vorsätze.

Mal sehen wie ich in diesem Jahr diesen Punkt Jahr markieren kann.


Trotzalledem viel Spaß beim Glühwein trinken!

Den haltet ihr besser gut fest und lasst die Tasse erst los, wenn sie leer ist 🙂

Corinna von ReitClever

Hast Du Dich eigentlich schon mal gefragt, wie Reiten geht?- NL Oktober 2021

Hats Du Dich schon mal gefragt, wie reiten geht?
Bild von Tumisu auf Pixabay

Mit der Frage, wie Reiten geht, meine ich nicht nur die Technik, dass man dem Pferd irgendwie sagen kann, wo man hin möchte.

Vielmehr fasziniert mich insgesamt, was unser Körper alles kann. Wie unser Gehirn Bewegung und Reaktionen steuert. Wie man zwei Meter über der Erde im Gleichgewicht bleibt und mit Spaß durch den Wald galoppiert- auch beim Sprung über einen Baumstamm .

Diese Frage ging mir zum ersten Mal bewusst durch den Kopf, als ich während meiner Physiotherapieausbildung in eine Reithalle kam. Die Voltikinder waren gerade beim Warmmachen.

Ich kam direkt aus in einem Kinderkrankenhaus, wo ich damals einen Teil meiner praktischen Ausbildung absolvierte. Neben den Babies auf den Normalstationen, die häufig Atemwegsinfekte hatten, waren vor allem die Kinder mit Bewegungsauffälligkeiten in unserem Fokus. Sie hatten leichte bis schwere Entwicklungsverzögerungen und auf einer Station gab es dort auch mehrfach behinderte Kindern aller Altersklassen.

Als ich damals nach mehreren Wochen in dieser Kinderklinik in die Reithalle kam und die Kinder rennen, Fangen spielen oder Handstand um die Wette machen sah, war ich kurzzeitig geschockt.

Was die alles konnten! Mit welcher Leichtigkeit sie sich am Holzpferd und auf dem galoppierenden Pferd bewegten. Das stand im krassen Gegensatz zu dem, was ich jeden Tag in der Klinik sah und fühlte, wenn ich mit den Kindern arbeitete.

Es dauerte einen Moment, bis ich realisierte, dass das die Normalität war.

Kinder rennen und bewegen sich anstatt im Rollstuhl zur Therapie zu kommen.

Solche Momente hatte ich in den folgenden Jahren immer wieder. Da ich häufig mit neurologischen Patienten arbeitete, wurde mir bewusst, was alles geht, ohne dass wir nachdenken müssen.

Zum Beispiel ist der einfache Vorgang Kaffee in einer Kaffeemaschinekochen komplexer als es aussieht. Die Schritte bauen so aufeinander auf, dass Menschen mit einer Verarbeitungsstörung nicht wissen, dass das Kaffeepulver in eine Filtertüte gehört und die in einen dafür vorgesehenen Behälter. Wenn man Wasser in die Kanne kippt und Kaffeepulver in den Wassertank, gibt es als Belohnung keinen aromatischen Geruch, der begleitet vom Geblubber des Wassers durch den Raum zieht.

Aus diesem Grunde müsste man sich und seinen Körper eigentlich jeden Tag lobpreisen. Denn wenn alles gut funktioniert können wir auf ein Wunderwerk an Funktionen zurückgreifen. Das Meiste davon läuft ganz unbewusst ab. Leider wird einem das meist erst bewusst, wenn etwas ausgefallen oder verletzt ist. Dann klappen eingespielte Bewegungsabläufe nicht mehr. Beispielsweise wird einem die Leistungsfähigkeit unserer körpereigenen Reizweiterleitung erst schmerzlich bewusst, wenn man einen eingewachsenen Zehennagel hat und fühlt, wie häufig man sich stößt.

Unter diesem Aspekt ist es für mich auch ein Wunder, wie Reiten geht.

Vor allem, dass sich zwei so hoch komplexe Lebewesen auf einen gemeinsamen Rhythmus einigen können. Dabei gelingt es einem geübten Reiter meist schnell, dabei eine gute Figur zu machen. Besser gesagt kann er seinen Körper den Bewegungen des Pferdes so anpassen, dass der gemeinsame Ritt schön aussieht.

Das ist der Idealfall, den wir alle anstreben. Und wie leicht man dahin kommen kann, ist mir gestern bei einem Trainingstag mit sechs langjährige Reiterinnen und Ihren Pferden aufgefallen. Drei davon arbeiten selber als Reitlehrerin und können auf eine breite Erfahrung zurückgreifen.

Nach einer kurzen theoretischen und längeren praktischen Einführung zum Thema “Einfach besser Reiten mit Balance” ging es dann nachmittags aufs Pferd. Ich hatte ein paar Geräte aus meiner Neuro-Rider Ausbildung mitgebracht und brannte darauf, sie auszuprobieren.

Gleichgewicht ist ein wesentlicher Faktor bei der Frage, wie Reiten geht
Gleichgewicht testen

Zuerst beobachtete ich die Damen auf ihren Pferden, ließ sie absteigen und ein bis zwei Übungen für den Körperteil machen, den ich als Ursache für das Sitzthema ausgemacht hatte.

Zu unser aller Begeisterung funktionierte das bei allen Paaren. Den richtigen Körperteil mobilisieren oder stabilisieren ist das Geheimnis, wie Reiten geht. Das ist die Voraussetzung für einen lockeren, ausbalancierten Sitz. Wenn wir die richtige Stelle gefunden hatten, zog ein Strahlen über das Gewicht: “Das fühlt sich jetzt so locker an” hörte ich gestern mehrfach. Auch die Pferde kommentierten den veränderten Sitz sofort mit Abschnauben und fleißigerem Vorwärtsgehen.

Das ist die Basis, um zusammen zu einem harmonischen Miteinander zu kommen.

Weil das so gut geklappt hat, treffen wir uns in Zukunft nun regelmäßig. Dann kann ich das Wissen aus dem Neuro-Rider® vertiefen und mein Auge schulen. Im Gegenzug erfahren die Schüler, wie man mit wenigen Stellschrauben den Sitz verbessern kann. Im Idealfall sind dann alle Beteiligten zufrieden.

So macht Arbeiten Spaß.

An solchen Tagen wie gestern wird mir klar, wie sehr ich meinen Job liebe. Aber auch, wie viel Erfahrung ich im Laufe meiner Physiotherapiezeit gesammelt habe. Wegen der Physiotherapie habe ich ehrlich gesagt die Neuro-Rider®-Ausbildung begonnen.

Der Weg und die Techniken sind mir zum großen Teil aus meiner therapeutischen Arbeit bekannt. Aber mit wenigen Ansatzpunkten große Erfolge zu erzielen, dass kenne ich bisher nur aus der Kinesiologie.

Auch meine Patienten profitieren von den Modulen. Seit Monaten probiere ich alle Übungen mit Ihnen zusammen aus. Auch dort mit durchschlagenem Erfolg, weil sie im Anschluss besser und sicherer laufen können. Dabei erfahre ich, wo welche Techniken wirken. Am Ende gibt es oft wieder ein Staunen darüber, was unser Körper kann und wie das unser Gehirn möglich macht.

Deshalb war mein Oktober so abwechslungsreich wie momentan die Blätter an den Bäumen.

Der Tag der Cleveren Reiter 2021 beschäftigte sich auch mit der Frage, wie Reiten geht
Der Tag der Cleveren Reiter am 02.10.2021

Begonnen hat er mit einem tollen Tag der Cleveren Reiter. Natürlich ging es auch dort um das Thema “Reiten mit Köpfchen”. Wissbegierige Teilnehmer, Vorträge, die gut zueinander passten und leckeres Essen in den Pausen sorgten für eine gute Stimmung.

Es kam zu einem wunderbaren Austausch und vielen AHA- Momenten. Da mich das Thema so fasziniert und es wichtig ist, um zu einem guten Miteinander mit dem Pferd zu finden, wird das Thema im nächsten Jahr “Reiten mit Herz und Hirn” heißen.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich Euch jetzt langweile: ich habe im Zuge dieser Vorbereitungen zwei neue Kurse entwickelt. Denn je mehr man die Zusammenhänge versteht, desto besser kann man an den wesentlichen Schaltstellen ansetzen. Deshalb wird es am 05.02.2022 den Kurs “Die tollen Vier: Balance bewegen, Atmen und Sehen” geben. Alle diese vier Fähigkeiten beeinflussen sich gegenseitig.

Genauso ist unser Sehen dafür verantwortlich, wie stabil oder instabil der Körper auf Anforderungen reagieren kann. Deshalb gibt es dann am 19.02.2022 den Kurs “Stabilität und Sehen”. Wenn Du Lust hast, mehr zu erfahren, klicke auf de blauen Link.

Erstmal geht es weiter wir geplant: Kommenden Samstag läuft der altbewährte Kurs “Spiraldynamik® für Reiter”, vor allem an der Core-Stabilität des Oberkörpers ansetzt.

Am 20.11.21 geht es um “Einfach besser Reiten trotz Angst”. Auch beim Angstgeschehen ist die Hauptfrage, wie unser Gehirn eine Situationen einschätzt. Je besser wir Herr unserer Sinne und Fähigkeiten sind, desto größer ist die Chance, dass wir bewusst auf eine Herausforderung reagieren können anstatt in einen verspannten Schreckmodus zu verfallen. Neben den Hintergründen zu unserem Angsterleben wird es viele praktische Ansätze geben, mit denen Ihr Eure Verspannung in den Griff bekommt.

Vielleicht habt Ihr ja Lust bekommen, zu überlegen, wie Reiten wirklich geht. Und mit dem entsprechenden Input zu fühlen, wie es bei Euch so läuft. Das würde mich freuen!

Genießt vor allem erstmal die Zeit und die tolle Stimmung des bunten Herbstwaldes!

Corinna von ReitClever

Gute Lernbedingungen sind entscheidend für eine gute Performance

Gute Lernbedingungen beim Pferdeführerschein Umgang
Alle passen auf 🙂

Vorletzte Woche bin ich von einer Fortbildung aus Bonn Wachtberg zurück gekommen. Das Hotel war sehr gut, der Ausblick toll und auch in unmittelbarer Nachbarschaft gab es Pferde. So waren eigentlich gute Lernbedingungen gegeben, weil auch der gewohnte Pferdegeruch mit einem kleinen Fußmarsch zu erreichen war (Mehr darüber in Guten Morgen aus Wachtberg).

Ein Spaziergang bergauf und bergab sorgt tatsächlich für eine gute Sauerstoffversorgung. Denn bei einem leichten aeroben Training wird dem Körper Sauerstoff zur Verfügung gestellt. Durch die entstehende CO2 Anreicherung im Blut werden die Gefäße weit gestellt, dass der Sauerstoff das Gewebe auch erreichen kann. Wenn man dann noch abwechslungsreich frühstückt, hat das Gehirn genügend Glukose zur Verfügung für seine Leistungsfähigkeit zur Verfügung. So kann es gut arbeiten.

Zur Info: Unser leistungsfähiger Biocomputer beträgt nur ungefähr 2% unseres gesamten Körpergewichts. Er braucht aber 25% des Haushaltes an Zucker und 20% des Sauerstoffs, der dem Körper zur Verfügung steht. Also ist ein Tipp, sich vor dem Lernen ein bisschen zu bewegen und ausgewogen zu frühstücken. Vor allem Obst und Kohlenhydrate stellen kurz- und langfristig genügend Bausteine bereit, um eine ausreichende Glukoseversorgung sicher zu stellen.

Anders ausgedrückt ist es für gute Lernbedingungen sinnvoll, neuronale Grundbedürfnisse zu kennen.

Sauerstoff und Glukose fungieren als Treibstoff, damit die Nervenzellen Signale weiter leiten können. Weiterhin müssen sie eine entsprechende Aktivierung erhalten, um senden können. Fehlt einer dieser Faktoren, wird es schwierig, neuronalen Zuwachs, sprich ein Verbesserung des aktuellen Zustands zu erreichen. Beides gilt sowohl für motorische als auch für kognitive Fähigkeiten.

In meinen Augen gehören aber auch die äußeren Rahmenbedingungen dazu. Das Gehirn funktioniert nach einem ausgesprochenen Hierarchiesystem. Es kann nur lernen, wenn es sich sicher fühlt.

Kennt Ihr die Bedürfnispyramide nach Maslow?

Darin kategorisierte der US- amerikanischer  Psychologe Abraham Harold Maslow menschliche Grundbedürfnisse. Um sich weiter zu entwickeln, bzw. eine höhere Stufe angehen zu können, müssen die darunter liegenden Ebenen satt sein. Deshalb ordnete er die Hauptmotivationen in 5 größere Kategorien ein. Dabei beginnt er mit den grundlegenden und endet bei den hoch entwickelten humanen Bedürfnissen.

Zuerst geht es um die physiologischen Bedürfnisse wie Hunger, Durst, Toilettengang und Schlaf. Nur wenn die kein Thema mehr sind, kann sich der Körper mit der nächst höheren Stufe rund um Sicherheit auseinander setzen. Genauer gesagt sind das die häusliche und Arbeitsumgebung, eine ausreichende Versorgung mit Geld und Planungssicherheit für die Zukunft. Diese und auch die nächsten beiden Kategorien sind ausgesprochene Defizit- oder Mangelbedürfnisse. D.h. solange ein Bedürfnis dieser Art unbefriedigt ist, aktiviert und beeinflusst es unser Denken und Handeln.

Wenn ich also aufs Klo muss, kann ich schlecht lernen. Auch wenn mein Konto so leer ist, dass ich nicht weiß, wie ich die nächste Miete bezahlen soll, kann ich nicht davon ausgehen, eine neue Fremdsprache schnell und mit allen Feinheiten erfassen zu können.

Auf der nächsten Ebene stehen individuelle Anliegen wie Zugehörigkeit und Individualität.

Hier spielt die Gruppe, das Umfeld und der eigene Status eine große Rolle. Wenn man das für sich eingeordnet hat, geht es um soziale Bedürfnisse wie Freundschaft, Familie und Liebe.

Erst wenn man sich hier erfolgreich positioniert hat, bzw. seine Mitte in seinem persönlichen Umfeld gefunden hat, kann man sich um die Spitze der Pyramide kümmern. Anders gesagt gelten diese als Wachstumsbedürfnisse und unstillbare Bedürfnisse, da die Suche nach Sinn, Lebensinhalt und Wissen eigentlich nie endet.

Wenn Ihr also manchmal Schwierigkeiten habt, Neues aufzunehmen oder abzuspeichern, schaut mal, auf welche Ebene der Bedürfnispyramide Ihr gerade steht. Es lohnt sich, die eigene Position zu analysieren und zu schauen, wo vielleicht noch Motivationen liegen, die beachtet werden wollen. Dann gibt es womöglich auf einmal einen Schub in die persönliche Entwicklung, mit dem man gar nicht gerechnet hat.

Der Zusammenhang zu unserem Seminar ist mir eigentlich erst klar geworden, als ich in den letzten Tagen davon erzählt habe. Denn im Kurs herrschte ein hoher Wissenstand, viel Neugier und eine gute Stimmung. Auch waren tolle Reiter dabei, die alle das Ziel hatten, das Wissen aus dem Kurs auch anwenden zu wollen. Trotzdem bestand für mich irgendwie eine kaum zu fassende Unzufriedenheit.

Wechselnde Terminansagen und Kursorte trugen wenig zu einer Planungssicherheit bei. Auch die Ansage, “Bringt Euch Essen und Trinken mit”, führte bei mir eigentlich zu dem Gedanken: “Wir sind in einem 3 Sterne Tagungshotel, dort wird es doch eine Versorgung geben? Da kann ich doch nicht mein eigenes Zeug mitbringen.”

Doch, hätte ich gekonnt und sogar gesollt.

Denn die Verpflegung der Teilnehmer durch das Hotel wurde im Vorfeld abgelehnt. Das führte zu der Situation, dass die Kursteilnehmer sich in den Pausen ihren Kaffee suchen mussten. Sie wurden darauf hingewiesen, dass das im Nachbarraum befindliche Frühstücksbuffet dazu nicht gedacht ist. Außerhalb des Frühstücks zu sich genommene Getränke mussten extra bezahlt werden.

Das kann ich aus Sicht der Hotels absolut nachvollziehen. Wenn ich Gäste habe, die ein Frühstück bezahlen, bekommen sie ein Frühstück. Was dann innerhalb der Kurszeiten passiert, die jemand Anderes gebucht hat, obliegt das der Verantwortung desjenigen, der den Raum gemietet hat.

Doch gehe ich eigentlich davon aus, wenn ich ein höherpreisiges Seminar buche, dass ich mich nicht selbst um Getränke kümmern muss. Ein paar Flaschen Wasser und Apelschorle, eine Kanne Kaffee und Tee, vielleicht ein paar Kekse machen keinen großen Unterschied in der Abrechnung aus. Dafür sorgt das aber zu einer gewissen Zufriedenheit der Teilnehmer. Denn dann können sie sich um Lernen und Verstehen kümmern und nicht um physiologische Grundbedürfnisse.

So gesehen hätte vielleicht der Rohertrag des Seminars etwas gelitten. Aber ich behaupte mal, der Nettogewinn wäre größer gewesen. Klare Terminansagen, bestätigte Kursorte und eine angemessene Versorgung sorgen für Zufriedenheit. Sie stellen für mich elementare Bedingungen dar, die nur gute Lernbedingungen schaffen, wenn sie erfüllt sind.

Ehrlich gesagt hatte ich mich bis jetzt noch nie gefragt, warum ich meine Kurse so aufbaue.

Gute Lernbedingungen beim Kurs Pferdeführerschein Umgang
Septemberkurs Pferdeführerschein Umgang

Es gehört für mich einfach dazu. Aber nun habe ich es verstanden und werde dabei bleiben, Kursteilnehmern Pausengetränke und Kekse zur Verfügung zu stellen. Das kostet nicht viel, bringt aber um so mehr. Genauso arbeiten Pferde viel besser, wenn sie in einer guten Herdenstruktur leben dürfen und regelmäßig genug Futter bekommen. Sonst darf ich mich über Stress und Unaufmerksamkeit in der Ausbildung nicht wundern.

Genau darüber haben wir letzte Woche beim zu Ende gegangenen Pferdeführerschein gesprochen. Es ging um die Bedingungen, die ein Pferd gesund halten. Auch darum, wie Pferde unterm Reiter gesund bleiben und welche Krankheiten es gibt. Darüber hinaus, wie man sich selbst verhält, um seinem Pferd ein verlässlicher Partner zu sein.

Die Gruppe war toll und sehr homogen. Sie hat vom ersten Moment an gut zusammen gearbeitet und eine positive Stimmung erzeugt. So hatten wir drei schöne Samstage und letzte Woche eine erfolgreiche Abschlussprüfung. Die war eigentlich nur Formsache, weil alle Teilnehmer sehr sicher waren. Nun gibt es sieben neue Pferdeführerschein Umgang Inhaber!

Genauso schön wird hoffentlich der Tag der Cleveren Reiter am Samstag.

Wir haben das Oberthema “Reiten mit Köpfchen”. Dabei wird es selbstverständlich Anregungen und Übungen aus dem Neuro-Athletik- Training geben. Das Ganze soll zeigen, wie man mit wenig Aufwand Koordination und Leichtigkeit auf dem Pferd verbessern kann.

Eine langjährige Kollegin und Freundin von mir kommt aus der Physiotherapie und wird mit uns ein paar neuroanatomische Grundlagen erarbeiten. Mit von der Partie ist wieder Beate Petrick, die uns erzählen wird, dass es auch rechts- und linkshirnige Pferde gibt. Wenn man das im Training berücksichtigt, kann man auch gute Lernbedingungen für Pferde schaffen.

Unter dem Link gibt es noch Tickets für kurz Entschlossene: Warmes Essen, Getränke und Kuchen sind im Kurspreis inbegriffen. Dann schafft Ihr das auch mit der guten Lernperformance :-).

Dass man mit diesen Übungen besser in Balance reitet, konnten die Teilnehmer des VFD Reiterlagers in Schünow fühlen. Dort war ich Anfang September zu einem schönen Seminartag. Wenn Ihr mehr lesen wollt, klickt auf den blauen Link.

Bis bald, ich freu´ mich auf Euch!

Corinna von ReitClever