Kategorie: Neuigkeiten

Glücklich reiten – Newsletter Januar 2020

Ein gutes Interieur, um glücklich reiten zu können

Jetzt sind sie vorbei. Die ruhigen Tage zwischen den Jahren.

Noch mag ich mich nicht in meinen gewohnten Rhythmus begeben, in dem häufig Aktion auf Aktion folgt. Sondern ich möchte mir noch Ruhe und Zeit für die Kleinigkeiten erhalten.

Vor allem möchte ich die schönen Momente konservieren. Und sie als kleine Leuchte vor meinem geistigen Auge auch in stressigeren Zeiten vor mir her tragen. Glücklich reiten mit genügend Zeit dafür gehört irgendwie auch dazu.

Denn ich hatte viel Zeit mit meiner Familie. Zum Einen das traditionelle Gänseessen am 1. Weihnachtsfeiertag mit 18 Personen. Heiligabend zu dritt. Zum Anderen die Tage danach zum aufräumen, Spazieren gehen mit den Pferden im Wald. Außerdem Raclette zu Silvester.

Seitdem wir bei uns auf dem Hof wohnen, bleiben wir wegen der Tiere zum Jahreswechsel zuhause. Und in diesem Jahr ging alles gut! Die Pferde waren rechtzeitig im Stall und haben die Nacht ohne zu schwitzen überstanden. Auch unsere Haflingerstute hat es ohne Kolik geschafft. Denn die letzten beiden Jahre hat sie sich beim Feuerwerk so aufgeregt, dass sie mehrere Tage lang Bauchschmerzen hatte.

YEAH! Es geht auch mal etwas gut.

Da ich dazu neige, mir Sorgen zu machen, muss ich mir im Gegenzug ganz bewusst vor Augen führen, dass es auch besser laufen kann. Nämlich Dinge wahrnehmen, überlegen und dann bewusst gegensteuern.

Dazu ist es wichtig, sich genügend Zeit für sich und seine Bedürfnisse zu erlauben.

Auch wenn ich mich manchmal über Dinge ärgere. Ich hätte es deutlich im Leben schlechter treffen können.

Genauso hatten wir Glück, dass wir die Feiertage in dem Rahmen erleben konnten, in dem wir es uns vorgestellt haben. Eine gute Bekannte von mir hat im Dezember ganz plötzlich ihren Lebensgefährten verloren. Ein Geburtstagskind, was kürzlich bei uns auf dem Hof gefeiert hat, hatte zwei Jahre lang eine schwere Zeit. Weil sein Bruder eine Krebstherapie mit Chemo, Bestrahlung und Reha hatte. Heute geht es ihm gut. Aber es hätte auch anders laufen können.

Das sind dann die Momente, in denen ich erst geschockt bin. Danach stellte sich irgendwann ein Gefühl der Dankbarkeit ein. Dass ich weitgehend gesund bin. Und der Kreis meiner Lieben auch. Und dass die Katastrophen des Alltags nicht lebensbedrohend sind.

Oder?

Kennt Ihr das?

Ein Gefühl der Dankbarkeit für das Leben und individuelle Umfeld.

Für die Tiere und Menschen, die genau richtig sind. Das solltet Ihr auskosten und Euch ab und zu ganz bewusst vor Augen führen, für was ihr alles dankbar sein könnt. Dabei löst sich manche Depression von ganz alleine auf.

Auch kann man die Tage zum Jahresende hin nutzen, Bestandsaufnahme zu machen.

Wo stehe ich gerade und wo will ich eigentlich hin?

Das heißt: was von meinen Zielen habe ich in den letzten Jahren erreicht? Muss ich vielleicht die Richtung ändern, weil ich mich verändert habe?

Dabei ist es sinnvoll, nach dem großen übergeordneten Ziel zu schauen: Beispielsweise brauchen Berufswünsche für eine erfolgreiche Realisierung eine klare Vorstellung, wohin man eigentlich will. Das Wunschziel braucht eine gute Visualisierung, wie es eigentlich aussehen soll.

Das gilt auch für unsere vierbeinigen Partner. Wenn ich eine Zucht aufbauen möchte, brauche ich andere Voraussetzungen, als wenn ich mal eine Distanz erfolgreich reiten möchte. Fürs Dressurviereck braucht das Hüh ein anderes Training als für eine Geländestrecke.

Setzt Euch ein konkretes Ziel.

Dann „pflegt“ Ihr es auch. Damit beginnt es zu wirken. D.h. es beginnt Wirklichkeiten zu steuern. Einerseits die Wirklichkeit in euch. Also die Motivation oder die Fähigkeiten, die ihr dazu braucht. Andererseits beeinflusst es die äußeren Umstände um euch herum. Nämlich Personen oder Gelegenheiten, die euch dabei unterstützen oder behindern können. Rückblickend stellt man dann auf sein Ziel bezogen manchen Zickzackkurs fest. Der aber notwendig war, um Dinge zu lernen oder festzustellen, dass man in einer Einbahnstraße war. Vielleicht geht es gar nicht um ein hochgestecktes Ziel, sondern um die Fähigkeit wieder glücklich reiten zu können.

Also erlaubt Euch genau hinzuschauen: wo seid Ihr gerade und wo wollt Ihr eigentlich hin? Ferner gibt es Jemanden, der Euch bei Eurem Ziel unterstützen kann?

Dazu habe ich zum Jahreswechsel einen Artikel geschrieben. Wer Lust hat, kann unter „Neujahrsvorsätze einmal anders- konkret“ tiefer eintauchen.

Das habe ich im Dezember auf dem wunderschönen Weihnachtsmarkt in Leipzig auch gemacht:

Die Idee zu ReitClever entstand im Herbst 2018. Im Januar 2019 habe ich begonnen, die Homepage (selber!) zu schreiben. Was einen enormen Entwicklungsschritt für mich Nicht-Techniker bedeutete.

Dann die Kurse. Manche bauen auf dem auf, was ich in den letzten Jahren gemacht habe. Andere sind komplett neu.

Für den Vortrag auf der Pferd und Jagd in Hannover habe ich die Aspekte der funktionellen Sitzschulung auseinander genommen

(Ich war als Aussteller auf einer Messe- Und ich habe einen Vortrag vor unbekanntem Publikum gehalten! Wenn es auch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Ich habe es getan und kann aus den Erfahrungen für zukünftige Auftritte lernen.).

Daraus habe ich den Kurs „3 Schlüssel zu mehr Balance für Reiter“ entwickelt, der am 16.05.20 läuft. Dort geht es zum Einen um die motorischen Fähigkeiten des Reiters. Zum Anderen aber auch um die Voraussetzungen für innere Balance. Weiterhin spielen Angstfreiheit und gute Laune eine Rolle, um glücklich reiten zu können .

Bei den Gesprächen auf der Messe und bei meinen Kursen höre ich heraus, dass Angst ein häufigeres Thema ist, als man denkt.

Deshalb wird die Kurssaison 2020 am 01.02.2020 mit „Kleiner Schreck na und?“ starten.
In dem Kurs beschäftigen wir uns damit, was im Gehirn und im Körper passiert, wenn man einen Schreck bekommt. Und wie sich daraus Angst entwickelt.
Beides setzt körperliche Reaktionen frei, die dem Pferd eher das vermitteln, was wir verhindern wollen.
Also setzen wir im praktischen Teil mit Atemtechniken und BrainGym® Übungen an, um die Stressreaktionen im Körper zu dämpfen. Danach kann man durchatmen und locker weiter reiten.

Auch beim Tag der Cleveren Reiter wird es am 03.10.20 um angstfreies Reiten gehen.
Am 05.10.19 fand der zum ersten Mal zum Oberthema Sitzschulung statt. 
Wie bei der Premiere werden 3 oder 4 Ausbilder aus der Region eine geballte Ladung Fachwissen präsentieren. Dabei zeigt jeder aus seiner Ausbildung heraus verschiedene Ansätze zum Thema entspanntes Reiten.
Lasst Euch überraschen und merkt Euch den Termin im Kalender vor!
  zum Thema. Lasst Euch überraschen und merkt Euch den Termin im Kalender vor!

Um glücklich reiten zu können, ist ausreichendes Basiswissen notwendig.

Deshalb starten die bewährten Basispasskurse am 14.03.2020 in neuem Gewand. Sie heißen nun Pferdeführerschein Umgang. Der Inhalt wurde überarbeitet. Vor allem im praktischen Teil wird gefordert, sich mit den Pferden im Gelände und auf der Straße zu bewegen. Da Pferdeställe häufig in der Nähe von Siedlungen und dicht befahrenem Gebiet liegen, ist das sicherlich sinnvoll.

Also habt Spaß im Januar!

Haltet ab und zu inne und fragt Euch, ob Ihr noch in die Richtung unterwegs seid, die Ihr Euch zum Jahreswechsel vorgenommen habt. Und dann ab auf Pferd!

Bis bald,

Corinna von ReitClever.

P.S.: Wenn Ihr die Kursübersicht als Aushang in Eurem Stall unterbringen wollt. Herzlich gerne: Hier ist das PDF dazu: Kursübersicht 1. Halbjahr 2020.

Der Oktober 2019 war bunt- oder alt Bewährtes neu verpackt!

Das Herz erwärmende Feedback für den Tag der Cleveren Reiter

Wenn bei Sonnenschein und blauem Himmel gelbe und rote Blätter an den Bäumen sind, nennt man den Oktober golden. Allerdings mussten wir auf diese besonderen Tag warten, denn die ersten Oktobertage brachten richtig viel Regen.

Gut für die Wiesen und Wälder. Aber schlecht für so manche Pferdepaddocks, die teilweise durchmatschten. Deshalb fanden es unsere Pferde bei den ersten kühlen Frostnächten gut, seit März mal wieder in unserem Stall zu übernachten.

Eher bunt war der Oktober für mich und meine Kursplanung.

Denn am 04.10.19 war die Abschlussprüfung des Herbstkurses Basispass Pferdekunde. Die Prüferin zeigte sich angetan vom Wissensstand der Prüflinge und ließ sich Vieles ganz genau erklären. Nach dem Vorstellen der Pferde auf der Dreiecksbahn ging es zu den Stationsprüfungen: Anatomie, Putzen und Trensen am Pferd. Im Stall dann Haltung und Fütterung.

Weiterhin bot sich Ferdinand im Bullenstall an, um sich satteln zu lassen. Ein weiteres Thema waren typische Pferdekrankheiten, deren Anzeichen die Prüflinge erklären sollten. Bilder von dem Tag und vom Oktober findet Ihr unter dem Link Impressionen.

So verging der Nachmittag schnell. Alle Teilnehmer haben sicher bestanden und dürfen jetzt mit Stolz die Abzeichennadel für den Basispass tragen.

Der wird ab 2020 nach Inkrafttreten der neuen APO Pferdeführerschein Umgang heißen. Vom Inhalt ändert sich wenig: Alt Bewährtes neu verpackt.

Genauso kurzweilig verlief der Tag der Cleveren Reiter am 05.10.19.

Acht Stunden sorgten für eine Menge Input für die Teilnehmer. Und die hörten aufmerksam zu.

Im Vorfeld habe ich darüber nachgedacht, ob es nicht zu anstrengend werden würde: Vier Vorträge zum Thema Sitzschulung und Gesundes Reiten für Mensch und Pferd standen auf der Tagesordnung. Aber wenn man neue Inhalte mit vorhandenem Wissen verbinden kann, ist man gedanklich dabei. Alt Bewährtes neu verpackt galt auch für die Quintessenz der qualitativ hochwertigen Vorträge.

Daher war ich positiv überrascht, wie schnell die Zeit verging. Denn 4 x 1,5 Stunden können  lang werden. Doch der Inhalt der Premiere war augenscheinlich gut ausgesucht. Außerdem waren die Cleveren Reiter motiviert und aufnahmefähig. Darüber hinaus haben wir uns bemüht, in jedem Abschnitt praktische Übungen und Elemente für Selbsterfahrung unterzubringen.

Als Nicole Puhlmann, Beate Petrick und ich uns am Ende über den Tag unterhielten, waren wir alle überrascht, wie schnell die Zeit vergangen ist. Nichtsdestoweniger darüber, wie konzentriert und aufmerksam die Zuhörer alles aufgenommen haben.

Anregungen für eine bessere Kommunikation auf dem Pferd bekamen sie in voller Bandbreite. So war das schön zu sehen und anzuhören. Genauso schön liest sich die Bewertung der Teilnehmer, die sie auf der Feedbackwand gelassen haben (Siehe Beitragsbild). Richtig warm wurde mir ums Herz, als ich das dort und bei Facebook gelesen habe.

Augenscheinlich haben wir alles richtig gemacht.

Leckeres Essen draußen unter der überdachten Remise, um durchzuatmen und wieder aufnahmebereit zu werden. Die gemütliche Atmosphäre lud zu interessanten Gesprächen ein.

Selbstverständlich haben wir Ausbilder uns im Vorfeld genau abgesprochen, wer was erzählt. Trotzdem war  überraschend, wie gut die Vorträge zueinander gepasst haben. Teilweise hat Nicole Puhlmann im Plauderton genau das hervorgehoben, was Beate Petrick und ich im theoretischen Teil vorbereitet hatten. So blieb der wesentliche Inhalt hängen.

Damit ist die Premiere gelungen. Alt Bewährtes neu verpackt. Natürlich freut mich das total! Daher wird es am 03.10.2020 den zweiten Tag der Cleveren Reiter geben. Dann geht es um das Thema angstfreies Reiten.

Das Konzept hat sich bewährt:

Es wird mit drei oder vier Ausbildern wieder eine geballte Ladung Fachwissen geben.

Ein Thema in vier Vorträgen, das ist nachhaltiger Input. Wenn man versierten Trainern zuhören kann, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben.

Aus diesem Grund  war ich am 26.10.19 auf Gut Hanum  bei Dr. Kristina Gerber. Dort gab es einen Sitzschulungstag mit Julica Valentiner aus Hamburg. Sie hat sich auf das Körpergedächtnis spezialisiert. In ihrem Konzept Sitz- Kunst zeigt sie Techniken, um ungünstige Erfahrungen aus dem Körpergedächtnis zu lösen. So kann man danach locker und befreit aufs Pferd steigen und kommt auf ganz andere Art zum Schwingen. Sehr spannend zu sehen und zu fühlen. Wer Lust hat, mehr darüber zu lesen, kann das unter Ruhezeit ist Fortbildungszeit tun. Denn Julica  wird am 03.10.20 wahrscheinlich auch ein Teil des Ausbilderteams sein Ich freue mich schon!

Last but not least war in den Herbstferien wieder Ponycampzeit.

Üben für den Reiterpass. Gut ausgebildete Ponies auf einem großen, gut angelegten Geländeplatz.

Was passt besser zum Herbst als ein frischer Galopp auf einer Wiese geschmückt von strahlenden Pony- und Kinderaugen?

Das Wetter war auch hier gemischt. Üben auf dem Geländeplatz im strömenden Regen. Dafür die Prüfung mit Sonnenschein und nahezu Altweibersommertemperaturen.

Wie schon in den Sommerferien gesehen vollbringt das Team vom Ponycamp Glau Großes. Die Herausforderung, alle Prüfungskinder mit dem richtigen Pferd zu versorgen, haben sie gemeistert. Denn es haben auch Gastkinder ihre eigenen Ponies mitgebracht.

Leider bestätigten sie in diesem Fall das Vorurteil, das man teilweise auch im Freizeitbereich sieht. Wenn mehr oder weniger ausgebildete Pferde ihre Reiter herunterbocken, ist das wenig schön zu sehen. Falls das an der ungewohnten Umgebung und dem Umstand liegt, dass die Reitpassteilnehmer auch üben müssen, sich flott von der gesamten Gruppe zu entfernen, ist das eine Erklärung. Aber auch die sorgt für Frust beim Kind.

Wenn man dagegen die Idee bekommt. dass die Ponies zu wenig ausgebildet sind, um ein guter Partner zu sein, ist das schade. Denn eigentlich sollen Kinder lernen, entspannt und selbstverständlich auf einem Tier zu agieren. Alt Bewährtes neu verpackt passt auch hier! Dagegen finde ich richtig traurig, wenn die Pferde durch falsches Reiten inzwischen Rückenschmerzen haben oder so unrund laufen, dass es zu den heftigen Reaktionen kommt.

Dann kommt es zu Tränen und letztendlich zu Angst. Auch bei den Pferden. Das kann nicht im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem tierischen Partner sein.

Als die Kinder dann auf den ponyhofeigenen Pferden saßen, veränderte sich alles: Der vorsichtige Sitz und die Einwirkung wurden selbstbewusster. Auch ein Strahlen machte sich auf den Gesichtern breit, wenn es gut klappte.

So kann man reiten lernen.

Wenn das Pferd die Reaktionen spiegelt und auf die richtigen Hilfen reagiert. Eher weniger wenn man sich auf sein Pony nicht verlassen kann. Das führt zu Angst. Auch bei Erwachsenen mit ähnlich wenig ausgebildeten Pferden.

Letztendlich ging alles gut aus. Es gibt jetzt 5 glückliche Besitzer des Reitabzeichens 10, sechs stolze Reitpassinhaber und 7 neue Basispassträger. Das ist mal eine Hausnummer!

Das steigert meine Motivation, weiterzumachen. Es geht nur, wenn man sich Zeit für die Grundausbildung nimmt. Bei Reiter und Pferd. Dazu eignet sich die Skala der Ausbildung. Die gibt es übrigens für Reiter und Pferd! Alt bewährtes neu verpackt. Auch wenn sie schon seit Anno Duz in Reitabzeichenprüfungen abgefragt wird. Sie hat nichts von ihrer Aktualität verloren.

Gar nichts wie die Tage im Ponycamp zeigen. Natürlich darf man sich auch Unterstützung von einem erfahrenen Ausbilder holen. Kein Einsteiger kann alles wissen. Aber er hat die Verpflichtung, sein Pferd dahin zu bringen, dass es ihn schmerzfrei tragen kann. Und das geht nur mit einer fundierten Ausbildung. Für Reiter und Pferd.

Wer jetzt auf den Gedanken kommt. daß auch ein Reiter etwas für sich tun kann, findet hier ein paar Ideen dazu (Zum Lesen auf den blauen Link klicken). Oder er holt sich ein paar Anregungen in den Kursen für Reiter.

Bis dahin,

Corinna von ReitClever.

PS: Bilder von all dem findet Ihr auf der Seite Impressionen.

Nachhaltigkeit in der Wissensvermittlung auch in der Pferdewelt

Sicherheit, Vertrauen und Unfallverhütung sind die Themen eines Basispasskurses. Dabei kommt es auf Nachhaltigkeit in der Wissensvermittlung an.
Nachhaltigkeit in der Wissensvermittlung

War das ein September! Von Tagen mit beinahe 30 Grad und Badewetter bis hin zu Herbststürmen und Dauerregen gab er alles. Nun regnet es endlich lang anhaltend. Ein Aufatmen für Wiesen und Wälder nach den beiden letzten trockenen Sommern.

Dabei bleibt zu hoffen, dass sich die Wiesen von der brandenburgischen Graukresseflut erholen können. Jetzt heißt es noch einmal Graukresse rupfen soweit das Auge reicht. Das geht bei nassem Boden leichter. Also wird das im Oktober ein Punkt auf der Tagesordnung sein.


Auch sonst hatten wir einen bunten September.

Der diesjährige Basispasskurs war genauso abwechslungsreich wie das Wetter. Denn vom Schwitzen in der Sonne bis zur klitschnassen Kleidung auf der Dreiecksbahn haben wir alles erlebt. Eigentlich hatten wir meistens Spaß.

Ich finde es immer faszinierend, wie es manchmal fast wie von alleine läuft. Wenn eine Gruppe von interessierten Pferdefans zusammen kommt, die sich nach kurzer Zeit gut versteht. Dann funktioniert der fachliche Austausch. Als Kursleiter schiebt man manche Themen nur an und lässt laufen.

Außerdem kann der Lehrgangsleiter bestimmen, über welche Themen in welcher Gewichtung
gesprochen wird. Die FN gibt Inhalte und Prüfungswissen vor. Natürlich geht es vor allem um Unfallverhütung und Sicherheit. Aber auch zum großen Teil um die Gesunderhaltung des Pferdes. Denn nur wenn man die Bedürfnisse von Pferden kennt, kann man entscheiden, welche Haltungsform die Beste ist. Weiterhin, ob es in dem Stall, wo man sich aufhält, rund läuft. Oder ob es dort womöglich Abläufe und Umstände gibt, die weniger artgerecht für das Pferd sind. Je mehr man über sich und Pferdetypen weiß, desto eher kann man im Vorfeld überlegen, welches Pferd das Richtige sein könnte. Wenn man all das vorher überlegt und sich mit offenen Augen umschaut, bleibt einem manche Überraschung erspart.

So ist jeder Kurs anders hängt von den vorherrschenden örtlichen Gegebenheiten ab.

Mir machen diese Kurse viel Spaß. In diesem Durchgang habe ich zum ersten Mal Themen an die Kursteilnehmer verteilt. Daraufhin hat jeder ein paar Minuten über eine Giftpflanze seiner Wahl referiert. Haben sie richtig gut gemacht.

Ob das Ganze dann zu einem „bestanden“ reicht, entscheidet sich am Freitag. Dann haben wir Konstanze Dassler vom Landesverband Berlin Brandenburg als Richterin für die Abschlussprüfung da. Doch wir sind alle optimistisch. Eindrücke von dem Kurs gibt es auf der Bilderseite vom Kinesiologiehof.

Obwohl das die letzte Basispassprüfung sein wird, überwiegt die Freude.

Denn es ist erst der zweite Kurs dieser Art bei uns auf dem Hof. Und gleich der Letzte. Da die FN in der APO 2020 manche Kursstrukturen überarbeitet hat, werden sich vielleicht Inhalte verändern. Dementsprechend gibt es dann ab 14.03.2020 die Kurse zum „Pferdeführerschein Umgang“. Auch das ist für mich ein Zeichen dafür, dass sich die Nachhaltigkeit in der Wissensvermittlung positiv verändert. Darüber gab es  im September zwei Blogartikel: Zum Einen geht es um nachhaltiges Wissen und zum Anderen um Klimaschutz und nachhaltiges Verhalten.

Auch habe ich den Eindruck, dass sich das Interesse der Reiter zu mehr Nachhaltigkeit in der Wissensvermittlung verändert. In den Kursen von 2019 konnte ich ein deutliches Interesse an theoretischen Inhalten wahrnehmen. Die Reitkurse bestehen immer aus einer Mischung aus Theorie und Praxis. Anfangs hätte ich mich gar nicht getraut, so viele anatomische Grundlagen in die Kurse mit aufzunehmen. Aber die Fragen und Reaktionen der Kursteilnehmer fordern genau das: Gute theoretische Grundlagen ermöglichen, praktisches Wissen anschließend besser aufzunehmen. So kann man beispielsweise sein Becken und die Kontaktpunkte zum Pferd besser fühlen, wenn man weiß, wo sie liegen und welche Funktion sie haben.

Daraus ist der Tag des Cleveren Reiter entstanden.

Der hat am 05.10.19 Premiere. Alle Referenten werden in ihrem Vortrag anatomische und theoretische Grundlagen legen. Aber sie werden auch eine Menge praktische Anleitungen geben. Denn nur wenn man sich in seinem Körper gut auskennt, kann man die richtige Muskeln ansteuern. Und beim Reiten geht es vor allem um muskuläre Steuerung. Koordination heißt das Zauberwort und ist in meinen Augen die wichtigste motorische Fähigkeit beim Reiten.

Nur wenn ich mich im Gleichgewicht befinde, kann ich auf die wechselnden Anforderungen eines bewegten Pferdes reagieren. Und das bewegt sich nicht immer so, wie wir es erwarten. Also müssen wir schnell reagieren. Außerdem müssen wir wissen, wo die Muskeln liegen, die für ein gutes Gleichgewicht und unsere Schwerpunktverlagerung angesteuert werden müssen. Nur wenn ich in der Lage bin, meinen Schwerpunkt über den des Pferdes zu bringen, kann ich ökonomisch treiben. Das hat Susanne von Dietze beim Jubiläumskongress der Akadamie des Pferdes 2008 in Warendorf schön beschrieben. Zum ganzen Artikel über die „Gesundheit von Reiter und Pferd“ geht es hier (zum Lesen auf den blauen Link klicken).

Alle am kommenden Samstag beteiligten Ausbilder aus Berlin und Brandenburg referieren über ihr Spezialthema.

Dabei geben sie Tipps aus der Praxis. Um die Anregungen auch fühlbar zu machen, haben wir Ferdinand dabei. Er wird die Sitzschulung zum Anfassen als Holzpferd geduldig tragen.

Wir hatten immer wieder Anfragen, wie man sich den Tag der Cleveren Reiter vorstellen kann. Es ist ein Tag von Reitern für Reiter, die Ihr langjähriges Wissen über Pferde und Reiter und deren Ausbildung teilen. Auch wenn der Tag ohne Pferdebeteilugung stattfindet, wird es viel praktischen Input zum Nachvollziehen geben. Denn Vieles, was einen guten Reiter ausmacht, kann und muss man erstmal ohne Pferd beherrschen.

Wer also kurz entschlossen Lust hat, bei der Premiere der geballten Ladung Fachwissen dabei zu sein und von einer Nachhaltigkeit in der Wissensvermittlung zu profitieren, kann das tun. Der Ticketverkauf ist noch bis zum 04.10.19 möglich.

Fotos von dem Tag wird es bestimmt geben. Die werden dann auch veröffentlicht.

Wer sich erstmal im kleineren Rahmen um die Fähigkeiten eines guten Reiters kümmern möchte, kann das bei der Funktionsgymnastik für Reiter am 09.11.19 und am 23.11.19  tun. Da es dann schon kühler sein wird, werden wir uns dabei ordentlich warm turnen.

Also bleibt es weiter abwechslungsreich.

Wer einfach nur so Lust hat, etwas für sich zu tun, kann mal schauen, wie fit fürs Pferd er eigentlich ist. Nach einer aktuellen Bestandsaufnahme erklärt sich manches Phänomen auf dem Pferderücken von alleine. Danach weiß man dann, wo man anpacken kann, um es besser laufen zu lassen.

Bis dahin und einen schönen goldenen Oktober wünscht Corinna von ReitClever.

Ferdinand für alle Fälle bietet Sicherheit beim Reiten.

Herzlich willkommen im Team: Ferdinand für alle Fälle

Ferdinand für alle Fälle

Wer reitet so spät durch unseren Bullenstall? Es ist Ferdinand für alle Fälle. Seit Freitag ist er bei uns. Ferdinand ist der neue Sparringspartner für jeden Einsatz.

Wir brauchten noch einen zuverlässigen Kollegen. Außerdem soll er Unsicherheiten verzeihen und auch ängstlichen Reitern Vertrauen geben. Gesattelt macht er auch eine gute Figur, oder?

So bietet er sich für viele EInsätze an. Der Einsatzort ist ihm egal und er frisst auch nicht so viel wie beispielsweise unsere Haflingerstute.

So hat er sich beim aktuellen Basispasskurs satteln, trensen und reiten lassen, ohne Leckerlis zu verlangen. Das fanden vor allem unsere jungen Teilnehmer toll. Auch in der Prüfung wird er kommenden Freitag eine tragende Rolle spielen.

Auch für den leichten Sitz ist er ein kompetenter Trainingspartner.

Davon werden wir am kommenden Samstag bei Tag der Cleveren Reiter profitieren. Der findet bei uns am 05.10.2019 statt.

Zum Einen geht es um den richtigen Sitz auf dem Pferd. Zum Anderen werden wir den Sitz im Sattel besprechen und analysieren. Zu guter Letzt wird Beate Petrick den Sitzschulungsattel SIBA vorstellen und mit Ferdninand für alle Fälle Gleichgewichtskontrolle erarbeiten.

Also Herzlich willkommen im Team Ferdinand.

Wir hoffen auf eine lange und schöne gemeinsame Zeit. Mit und ohne Reitschüler. Als Spielzeug oder Demonstrationsobjekt.

Mit oder ohne Sattel. Wir freuen uns sehr!

Abwechslungsreicher Monat der August 2019

Spaß und ein gutes Körpergefühl verbessern die Gesundheit für Reiter und Pferd
Gesundheit für Reiter uns Pferd

Der Sommermonat August hatte es in sich. Von mittelmäßigen Temperaturen bis angenehmen Sommertagen bot er ziemlich viele Nuancen. Ohne Frage ist die beste Nachricht des Monats, dass unser Heumann 280 kleine Bunde Heu bei uns einfahren konnte.

Damit ist der zweite Schnitt 2019 deutlich besser ausgefallen als 2018. Nun weist unser Heuboden eine komfortable Mischung unterschiedlicher Heusorten auf. Also können wir ganz beruhigt in die kühle Jahreshälfte starten. Denn auf unseren trockenen Wiesen ist die Weidesaison so gut wie beendet.

Genauso schön war der zehnter Kunstgewerbemarkt auf unserem Hof.

Denn ein Jubiläum stand an und war toll: Wir hatten Glück mit dem Wetter, den  Ausstellern den Besuchern. So hatten wir eine schöne Stimmung auf dem Hof und nette Gespräche. Falls Jemand Lust hat, zu lesen, was es auf unserem Hof zu sehen gab, kann das hier tun (auf den unterstrichenen Link klicken).

Überhaupt war der August bunt und abwechslungsreich: Gestern hatte ich ein Arbeitsteam zu Gast. Neben einem Rückenschulprogramm hatten sie Zeit mit unseren Pferden gebucht.

Zuerst stand putzen und führen auf dem Programm. Danach saßen sie im Schritt auf den geführten Pferden, um mit Voltigiergurt  einen entspannten Sitz auf dem Pferd zu erfahren.

Das Endergebnis war natürlich abhängig von Vorerfahrungen und Körpergefühl. Wenn man sich mit Beckenbeweglichkeit und Bauchmuskelspannung beschäftigt, kann man eine  ganze Menge für seinen Sitz am Schreibtisch mitnehmen. Damit kann man seinen Rücken aktiv entspannen.

Um Platz zu schaffen, habe ich angefangen, aufzuräumen, auszumisten und neu zu sortieren.

Dabei habe ich Überraschendes entdeckt: Als ich Mitschriften von Trainerfortbildungen und der vorletzten Bildungskonferenz in Neustadt/ Dosse abheften wollte, bin ich auf eine schön aufgemachte Broschüre gestoßen. Und zwar die Zusammenfassung des Jubiläumskongresses „Gesundheit für Reiter und Pferd“. Anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Akademie des Pferdes fand der im November 2008 in Warendorf statt.

Als ich darin blätterte, stolperte ich über einen Artikel, in dem Matthias Bojer von der Sporthochschule Köln fragt: „Wie wichtig ist eigentlich die Fitness des Reiters?“

Zu Beginn seines Vortrages definiert er Fitness als Ausdauerleistungsfähigkeit, Kraft, Schnelligkeit, Flexibilität= Gelenkigkeit und Koordinationsfähigkeit. Alles Dinge, die für Reiter wichtig sind. Wobei in meinen Augen bei Reitern Koordinationsfähigkeit und Flexibilität vor Schnelligkeit, Ausdauerfähigkeit und Kraft stehen sollten.

Dementsprechend steht das Wort „Fitness“ für den sportwissenschaftlichen Begriff der Kondition. Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Reiten als Sport unter bestimmten Voraussetzungen das Herz- Kreislauf- System trainieren kann. Selbstverständlich wissen wir aktiven Reiter das schon länger 🙂

Als Fazit kommt Matthias Bojer zu dem Schluß, dass nur ein trainierter Reiter ein gutes Reitgefühl erfahren wird.

Er betont die Notwendigkeit eines reitspezifischen Ausgleichstrainings.

„Jeder Reiter benötigt je nach Disziplin eine bestimmte muskuläre Fitness und Ausdauerfähigkeit.“

Matthias Bojer

Anregungen dazu gibt es beispielsweise hier.

Autorin Susanne von Dietze („Balance in der Bewegung“) sprach über das Bewegungslernen im Reitsport. Für sie sind Sitz und Einwirkung nur theoretisch getrennte Übungsfelder.

Wenn dem Reiter die notwendige Kontrolle über seinen Sitz fehlt, muss er das über Kraftweinwirkung kompensieren. Besser ausgedrückt: fehlt es dem Reiter an Stabilität und Koordination muss er das mit unökonomische Bewegungen kompensieren. Sprich er nutzt vor allem die Arm- und Beinmuskulatur für Sitz und Einwirkung.

Um ökonomisch treiben zu können, braucht man die Fähigkeit, seinen eigenen Schwerpunkt über den des Pferdes zu bringen. Und zwar in jeder Phase der Bewegung. Schafft man das, braucht man weniger Druck der treibenden Wade als oftmals vermutet.

Also ist eine gute Sitzschulung Voraussetzung für eine gute Gesundheit für Reiter und Pferd.

Kurz gesagt war es spannend in diesem Haft zu blättern.

Ich habe aus meiner Sicht wenig Neues erfahren. Vieles gehört zum Grundwissen eines Ausbilders.

Aber die geballte Ladung Fachwissen zum Thema Gesundheit für Reiter und Pferd in den Händen zu halten war ein gutes Gefühl. Weiterhin ist für mich erstaunlich, dass die Themen, die ich bei ReitClever.de behandle, schon 2008 diskutiert wurden.

Doch sind sie heute genauso gültig wie damals. Wenn ich mir viele Freizeitreiter in Brandenburg anschaue, ist das mindestens genauso notwendig. Denn die meisten Späteinsteiger lernen anders reiten als früher.

Sie haben andere Bewegungsgrundlagen als beispielsweise Kinder, die beginnen zu reiten. Sie haben zwar ein gutes Bewusstsein für Harmonie und Gesundheit von Reiter und Pferd. Aber sie haben oft in ihrem Körpergedächtnis Rückenprobleme oder andere Schmerzen gespeichert.

Auch wissen sie unbewusst ganz genau, was mit ihrem Körper passiert, wenn sie vom Pferd fallen. Dass beeinflusst die Fähigkeit, der Pferdebewegung zu vertrauen und mitzugehen.

Also steht an erster Stelle, eine Grundstabilität des Rückens aufzubauen.

Nur mit einem stabilen Rücken, kann ich die Bewegungsimpulse des Pferdes aufnehmen. Dann kann ich mich über dem Schwerpunkt des Pferdes bewegen und es mit meinem Gewicht dirigieren.

„Der Reiter, der in der Bewegung des Pferde mitschwingt, verlagert sein Gewicht gemeinsam mit dem Pferd und bewegt sich harmonisch und rückenfreundlich.“

Susanne Dietze

Deshalb gilt von Anfang an, die für Hüften und Becken richtigen Muskeln flexibel und die anderen kräftig genug zu halten.  Welche das sind und wie man das macht erfahrt Ihr auf der Seite Fitnesscheck für Reiter.

Und als Anfänger lohnt es sich, von Anfang an in einen guten Unterricht zu investieren.

„Die Korrektur eingefahrener falscher Bewegungsmuster und Kompensationen ist weitaus schwieriger als das Erlernen korrekter Bewegungsmuster. “

Susanne Dietze

So ist es das, was mich vor allem mit dem Thema „Sitzschulung“ beschäftigen lässt. Unabhängig vom Ausbildungsstand ist es für jeden Reiter wichtig, über dem Schwerpunkt des Pferdes zu bleiben und seiner Bewegung zu folgen. Nur so kann er fein einwirken und mit dem Pferd nonverbal kommunizieren.

Daher wird es am 05.10.19 den Tag des Cleveren Reiters zum Thema Sitzschulung geben.

Das Angebot richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene, Ausbilder und Turniersportler.

Bei der geballten Ladung Fachwissen stellen sich 5 verschiedene Ausbilder zu diesem Thema vor. Und erzählen über Ihr Konzept, Harmonie zwischen Reiter und Pferd zu erreichen.

Schnäppchenjäger aufgepasst: Der Kartenverkauf für den Tag läuft noch bis zum 31.08.19 zu den günstigeren Konditionen.

Es wird bestimmt ein toller Tag mit viel Input werden. Da wir auf unserem Hof eigentlich auf Veranstaltungen spezialisiert sind, gibt es selbstverständlich auch Essen und Getränke dabei.

Und wer seinen Rücken noch besser locker und gleichzeitig stabil bekommen möchte, kann schauen, ob die Spiraldynamik® für Reiter etwas für ihn ist. Für Kurz entschlossene gibt es am 31.08.19 noch freie Plätze.

Beide Veranstaltungen dienen der Gesundheit für Reiter und Pferd 🙂

Bis dahin,

Corinna von ReitClever.

Das Gefühl des Reiters, Neues von ReitClever, August 2019

Analog oder Hilfsmittel für das Gefühl des Reiters erlaubt?
Das Gefühl des Reiters

Was isser wechselhaft dieser Sommer! Von 40 Grad Tageshöchsttemperatur in Brandenburg bis zu 15 Grad am Tage und unter 10 Grad nachts war im Juli alles dabei.

Das Gute daran ist, dass es in diesem Jahr einen zweiten Heuschnitt geben wird. Da es nach dem ersten Schnitt gut und flächendeckend geregnet hat wird er wahrscheinlich. Ob überall bleibt abzuwarten. Das könnte ein Aufatmen für das Gefühl des Reiters bedeuten.

Genauso froh war ich darüber, dass meine paar Tage Auszeit in den wärmeren Teil des Julis fielen. So konnte ich Sonne und Strand genießen und als Niederblutdruckmensch auch in der Ostsee baden! Ich konnte durchatmen und neue Energie tanken.

Auch die FN hat wechselhafte Zeiten hinter sich. Nun scheint sie eine breitere Masse Reiter ansprechen zu wollen. Sie wirkt moderner. Neue Gesichter treten auf neuen Veranstaltungen auf. Genauso verändert sich auch konzeptionell Einiges. Dass Basis- und Reiterpass ab 2020 durch den neuen Pferdeführerschein Umgang und Reiten ersetzt werden, war im Mai- Newsletter schon Thema.

Nun soll die Trainerausbildung digitale Elemente bekommen und damit attraktiver werden.

Mit der Einführung der neuen APO kommen ab 2020 digitale Lernformen zum Einsatz. Denn die meisten Ausbildungsteilnehmer sind berufstätig und/ oder haben Familie. So sollen Präsenztage in den Fachschulen für die fachliche Grundlage sorgen. Dabei sollen Online Module die Präsenzzeit verkürzen und den Transfers in den Alltag schaffen. Zum Beispiel um den Unterricht zuhause durch Videos auf Onlineplattformen einzubinden.

Dazu brauchen die Teilnehmer einen Laptop oder Tablet und eine stabile Internetleitung. Keine große Hürde. Wer Lust hat, sich breiter zu informieren, kann das unter: www.pferd-aktuell/trainerportal tun.

Wirklich scheint heutzutage jeder Reiter ein Smartphone oder Tablet zu haben und sich damit Infos aus dem Netz zu ziehen. Wenn ich manchmal so lese, was für digitale Angebote ein Reiter als APP herunterladen kann. Ob das sinnvoll ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Offen gesagt vermisse ich manchmal das Gefühl des Reiters. Das in sich hineinspüren und fühlen, wohin es gerade geht. Sowohl mit als auch auf dem Pferd. Wie viele Parameter, die eine App vermittelt, kann ich auch real abrufen, wenn ich mich zum Beispiel auf Takt, Rhythmus oder Atmung konzentriere. Oft bekomme ich ein Stutzen als Antwort, wenn ich im Unterricht einen Reiter frage, „Fühl mal, wie das gerade mit der Belastung ist. Wo hast Du mehr Druck und wo weniger?“ Meist ist derjenige stark mit dem beschäftigt, was er als gerade Technikprogramm im Kopf hat. Da kommt das Spüren und Nachjustieren der Anspannung als Reaktion häufig zu kurz.

Unser Körper hat ein hervorragendes Feedbacksystem.

Es ruft auf jede Bewegung des Körpers eine Antwort im Gehirns hervor. So kann man angepasst reagieren und im Gleichgewicht bleiben. Dagegen ruft man diese Fähigkeit nicht bewusst ab, wenn man angestrengt versucht, alles richtig zu machen. Aber um umsetzen zu können, was das Pferd vermittelt, muss man real fühlen können, welcher Körperteil gerade wie bewegt wird. Nur wenn das Gefühl des Reiters stimmt kann man mitgehen und etwas verändern.

Deshalb kann man digitale Angebote für Reiter und analogen Unterricht gut miteinander verbinden finde ich. Gezielt kann man sich die Informationen suchen, die man gerade braucht. Wenn gutes Gefühl und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zusammen kommen, kann man auch digitale Informationen gut umsetzen. Dafür kommt an dieser Stelle ein versierter Ausbilder ins Spiel, der Feedback von außen gibt und damit den inneren Dialog unterstützt.

Ab und zu höre ich als Reaktion, wenn es um digitale Angebote für Reiter geht:

„Reiten lernt man nur durch reiten“.

Das stimmt ohne Frage. Aber digitale Angebote für Reiter können die Aufmerksamkeit dorthin richten, wo es hakt. Zum Beispiel kann man zuhause in Ruhe die Feedbackschleifen bahnen, die man auf dem Pferd braucht. Wenn man ohne Ablenkung Zeit hat, sich mit seinem Körper und seinen Denkweisen zu beschäftigen.

Als Anregung, sich mit seinen Schaltkreisen und Denkmustern auseinanderzusetzen, dient das überarbeitete kostenlose Emailprogramm „Besser Reiten leicht gemacht“. Damit kann man sich real auf die Dinge fokussieren, die man als digitales Angebot als Email erhalten hat. Dann kann man die Anregungen mit dem Gefühl des Reiters später auf dem Pferd umsetzen.

Ganz anders dagegen gehen Kinder vor.

Sie setzen sich aufs Pferd und reiten einfach los. Sie freuen sich über das Pferd und darüber, wenn es gut klappt. Natürlich läuft nicht alles gleich perfekt, aber oft stellt sich das harmonische Miteinander schneller ein als bei uns.

Beeindruckend ist die Veränderung, wenn man im richtigen Moment an der richtigen Stelle ansetzt. So geschehen beim Glauer Ponycamp im Juli. Dort habe ich mitgeholfen und den Reitunterricht für die Reitabzeichenprüfungen unterstützt. Auf tollen Ponies ritten dort unter motivierter Anleitung Kinder auf unterschiedlichem Ausbildungsstand. Manche schon sehr gut in Haltung und Einwirkung. Andere noch recht ungeübt.

Drei Mädels sind mir am ersten Tag aufgefallen. Die eine durch einen tollen Sitz, langen Oberkörper und lange Beine. Aber jedes Mal, wenn das Pony zuckte oder seinen Kopf durchsetzen wollte, verspannte sie sich und Ihr Denken kam durch. Sie blockierte und vorbei war die sichere Hilfengebung. Mehrere Tage positive Verstärkung im Unterricht auf einem vertrauten Pony ließen sie entspannter werden. Sie hat Ihr Reitabzeichen gut bestanden.

Zwei andere Mädchen hatten in der ersten Reiteinheit deutliche Sitzfehler: Hohlkreuz, Stuhlsitz, hochgezogene Knie und Treiben mit den Absätzen. Faszinierenderweise hat die Korrektur mit Fühlen der korrekten Spannung eine sofortige Verbesserung gebracht.

Kinder sind noch nicht so festgefahren in ihren Bewegungsmustern.

Wenn sie die richtigen Muskeln frühzeitig aktivieren, setzen sie die richtige Technik schneller um. Und speichern sie ab. Anders als Erwachsene, die manchmal gegen ihre bisherigen Erfahrungen arbeiten müssen. Beide Mädchen ritten zwei Tage später wie ausgewechselt: gerade, locker und mit deutlich längerem Bein. War schön anzusehen. Am Prüfungstag kam dann auch Nervosität zum Zuge und die Knie rutschten höher. Was dem Erfolg keinen Abbruch tat. Alle Kinder haben Ihr Abzeichen bestanden. Erfreulicherweise lobte die Prüferin den guten Sitz aller Teilnehmer.

Auch sonst war das Camp eine schöne Erfahrung. Durchgeführt von einem tollen Team mit Einfühlungsvermögen und Sachverstand. Feinfühlig ausgebildete Pferde unter optimalen Haltungsbedingungen. Das Ganze gut und kindgerecht organisiert: So macht Arbeiten Spaß! Falls jemand sein Kind in den Ferien gut unterbringen möchte: für mich ein klarer Tipp!

Ich werde vielleicht wieder dabei sein und habe Erfahrungen für den „Tag der Cleveren Reiter“ sammeln können. Da dieser Sitzschulungstag ein reales Angebot von Reitern für Reiter ist, läuft die Anmeldung für den 05.10.19 schon. Tickets sind im Shop bis zum 31.08.19 für den vergünstigten Preis erhältlich.

Als Einstimmung darauf gibt es im Blog eine Miniserie zum Thema „Sitz des Reiters“. Den ersten Teil machte der Artikel Tipps für einen besseren Sitz. Letzte Woche gab es Teil zwei zum Thema Stabilität und Lockerheit ein Widerspruch?

Bis hoffentlich bald und einen schönen Restsommer!

PS: Die Seite Wer ist ReitClever hat ein Facelifting erhalten.
Wir haben letzte Woche ein kleines Fotoshooting veranstaltet, was die Pferde bei der Wärme nur mittelmäßig fanden. Heraus kam ein Bild, auf dem wir alle drei einigermaßen motiviert schauen.
Wir werden das Shooting vielleicht im Herbst noch mal wiederholen.

Aber nun kommt das Foto in den ReitClever- Flyer, der gerade entsteht.
Gefällt es Euch?

Entspannt und losgelassen in den Sommer

Ein Ausritt zum See lockt- Schön, wenn man den entspannt und losgelassen genießen kann.
Entspannt und losgelassen ausreiten

Hey, was geht ab? Wir reiten jetzt ganz entspannt!

So das Motto vieler Freizeitreiter. Und sie reiten gerade im Sommer gerne und viel aus.

Entweder früh morgens, wenn es ein heißer Tag wird, oder am frühen Abend, wenn die Mücken und Bremsen für zappelige und unruhige Pferde sorgt. Zu beiden Tageszeiten springt einem auch mal gerne Wild vor das Pferd.

Dann heißt es durchatmen und wieder locker lassen.

Wobei es in einer solchen Situation selten klappt mit der Losgelassenheit auf dem Pferd. Denn das Pferd unter einem wird entweder immer genervter oder prüft bei einem Ausweichmanöver das Gleichgewicht des Reiters.

Wohl dem, der ein gutes Gleichgewicht hat und nach einem Schreck wieder gut entspannen kann. Das das ein Thema ist, höre ich oft als Aussage von Reitern in Kursen.

Im Juni war ich für einen Fit für Pferd Kurs auf einer Reitanlage mit überwiegend Freizeitreitern.

Alle hatten einen anderen Hintergrund und unterschiedliche Motivationen zu reiten. Das macht die Tage immer spannend.

Anfangs gibt es üblicherweise eine Vorstellungsrunde. Genauso wie bei anderen Kursen reichen die Wünsche, die dabei laut werden, von „ich möchte besser sitzen“, „ich erhoffe mir das eine oder andere AHA Erlebnis“ bis zu „es meinem Pferd leichter machen und „entspannt und losgelassen auf dem Pferd sitzen und damit besser reiten“.

Danach folgt der Fitnesscheck für Reiter (der, der unter diesem Link abzurufen ist, falls Du ihn noch nicht gemacht hast :-)).

Schon dabei gibt es die eine oder andere Überraschung oder den ersten AHA-Effekt. Aus diesem Grund machen wir den zu Anfang, um die Sensibilität für  seine Stärken und Schwachstellen zu wecken. Spätestens der Gleichgewichtstest stellt für manche Reiter eine Herausforderung dar. Nach den Übungen im praktischen Teil auf wird dann oft klar, was man für einen entspannten Rücken tun kann. Und woran man arbeiten kann, um entspannt und losgelassen erst auf dem Stuhl und später auf dem Pferd zu sitzen.

Da das ein wichtiges Thema ist, hat auch die FN eine Posterreihe in ihrem Magazin für persönliche Mitglieder gestartet.

Unter dem Titel 10 Tipps für einen besseren Sitz startet in der aktuellen Ausgabe eine Serie über besseres Reiten. Neben vielen wichtigen Punkten ist mein Favorit die Nummer 10:  „Ursache finden statt Symptome kurieren“.

Anders gesagt ist es sinnvoll, Ursachenforschung zu betreiben, wenn es mit dem guten Sitz nicht so klappt. (Wer Lust hat, meinen Artikel „Tipps für einen guten Sitz“ zu lesen, klickt auf den blauen Link. Dieser Artikel ist der Auftakt zu einer Miniserie zum Thema Sitz des Reiters.)

Woran kann es liegen, wenn es an Entspannung und Losgelassenheit fehlt?

Wir müssen bestimmte Hüftmuskeln loslassen können. Dazu müssen sie  in einem dehnfähigen Zustand sein, um das Becken auf dem Pferd in eine gute Mittelstellung zu bringen. Weiterhin sollte man die Bauchmuskeln auf bestimmte Art und Weise aktivieren können, um das Ganze auch zu stabilisieren.

Dann kommt man automatisch zum tiefen Sitzen. Übrigens ist das beim Pferd ganz genauso.

Wie man das auf eine andere Art auch tun kann, lernt man bei Spiraldynamik® für Reiter am 31.08.19 bei mir auf dem Hof.

Meistens sind wir heutzutage viel unterwegs. Oft arbeiten wir mehr im Sitzen als in Bewegung und haben auch mehr im Kopf als der Tag Stunden hat.

Irgendwie hetzen wir auch immer der Zeit hinterher.

Das erschwert die Losgelassenheit des Reiters enorm. Denn wenn wir unter Zeitdruck stehen, sind Stressprogramme im Körper aktiv. Dieser Stressmodus lässt genau die Muskel aktiv werden, die locker sein müssten, um entspannt und losgelassen auf dem Pferd zu sitzen.

Außerdem weiß unser Gehirn genau, in welchem Zustand unsere Gleichgewichtsreaktionen sind.  

Wenn wir weder muskulär fit genug noch reaktionsschnell genug sind, um bei einem unerwarteten Richtungswechsel das Gleichgewicht halten zu können, schaltet es auf „Alarm“. Es wird verhindern, dass wir entspannt und losgelassen mit unserem Pferd durch den Wald bummeln, weil es weiß, dass es weh tut, herunter zu fallen

Wenn Sie sich jetzt wieder erkennen, wäre vielleicht der Kurs „Kleiner Schreck na und“ etwas für Sie, der am 27.07.19 auf dem Kinesiologiehof läuft. Es gibt noch freie Plätze.

Locker und entspannt sind Kinder auf dem Pferd. Das kann ich bestimmt heute wieder beobachten, wenn die Hortgruppe meines Sohnes zum putzen, führen und reiten kommt. Je weniger Können und Wissen, desto unbedarfter die Herangehensweise. Davon können wir Erwachsenen uns manchmal eine Scheibe abschneiden.

Bevor ich locker und entspannt ein paar Tage an die Ostsee fahre, darf ich ein Ponycamp unterstützen. In 4 Wochen haben die Initiatoren 4 verschiedene Gruppen Kinder auf dem Hof. Sie schlafen dort 5 Tage lang, gehen schwimmen und machen Lagerfeuer.

Hauptziel ist es, die Kinder spielerisch an alle Aspekte des Reitens heranzubringen und den Fokus auf einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ponys beizubringen. Ich habe bisher nur davon gelesen und mit der Leiterin des Camps telefoniert.

Besser gesagt eine tolle Idee- ich bin gespannt. Als Abwechslung zu meinem normalen Reitunterricht werde ich dort die Abnahme der Reitabzeichen 10- 8 unterstützen.

Genauso gespannt bin ich auf meine erste Messesaison.

Ich habe mich mit vielen Leuten gesprochen, bin mit offenen Augen über die Partner Pferd in Leipzig und die neue Pferdemesse Magdeburg gelaufen.

Nun habe ich mich entschieden, das mit ReitClever.de auch zu tun!

Mein Messdebüt werde ich im Dezember auf der Pferd und Jagd in Hannover geben. Es wird sicherlich spannend, als Aussteller dabei zu sein und mit vielen Menschen zu sprechen.

Mich interessiert immer, was die Reiter so antreibt. Wo sie ihre Stärken haben und was sie noch erreichen wollen.

Im Januar visiere ich die Partner Pferd in Leipzig als Teilnehmer und im April die Hansepferd in Hamburg an. Alles große Namen, die ich schon lange kenne. Aber nun mal hinter die Kulissen zu schauen und direkten Kontakt mit Reitern aufzunehmen, die etwas für sich und ihre Fitness tun wollen, lockt mich sehr. Ich werde berichten, wenn es an die Vorbereitung geht.

Nun geht es erstmal auf ein paar freie Tage zu, in denen ich ohne Pferd in die Ostsee springen möchte.

Viele Spaß und schöne Ferien wünsche ich Euch!

Aufatmen und neu orientieren: Der Mai war spannend!

Ruhephasen sind wichtig zum Aufatmen und neu orientieren
Aufatmen und neu orientieren

Nach zu warmen und trockenen Märztagen begann der Mai kühl und regnerisch. Das ließ mich aufatmen, denn nun können unsere Wiesen wachsen. Bei uns gibt es den typischen märkischen Heidesand, der kaum Feuchtigkeit speichert. So sahen unsere Wiesen im April schon so trocken und braun aus wie sonst erst im Spätsommer.

Sowieso scheint aufatmen und neu orientieren das Thema dieser Tage zu sein.

Viele Veränderungen sind momentan in Gang.

Als Erstes habe ich nach 11 Jahren die Zusammenarbeit mit meiner Physiotherapiepraxis beendet. Jetzt
erst merke ich, dass mich Manches dort mehr belastet hat, als ich mir eingestehen wollte. Obwohl mir das nicht bewusst war fühle ich nun eine gewisse Erleichterung, die mit mehr Energie einhergeht.

Wenn Patienten bestimmte Dinge dauerhaft aus ihrem Leben streichen müssen, weil sie seit Jahren starke Schmerzen haben, ist die Behandlung eine herausfordernde Aufgabe. Dann lockt es mich, die Ursache herauszufinden. Meist ist sie eine Verknüpfung mehrerer Faktoren. Trotzdem kann man sie finden.

Irgendwann blicke ich dann in dankbare Augen, die mir signalisieren, dass es geschafft ist!

Der Körper hat die Aufgabe gemeistert und zu einem normalen Alltagsleben mit Hobby und Sport gefunden! Aufatmen und neu orientieren stehen dann für den Menschen an.

Das ist die Belohnung für meine Arbeit. Schließlich auch die Motivation, weiter zu machen.

Deshalb war es für mich keine Option, mit der Physiotherapie aufzuhören. Obwohl ich auch ab und zu darüber nachgedacht habe. Denn die Physiotherapie gehört zu mir und meinem Leben. Punkt.

Vor vielen Jahren bedeutete eine Knieverletzung das Ende meiner Voltigierkarriere, Aber sie war der Grund, dass ich Physiotherapeutin geworden bin. Und das Knie gehört untrennbar zu mir und meiner Geschichte.

Das zu verstehen war eine Lernaufgabe für mich.

Seitdem ich das verstanden habe, sehe ich das große Potential, was in dieser Aufgabe liegt. Wie viele Reiter sitzen schief auf dem Pferd, weil sie irgendwo ein körperliches Problem haben. Da helfen herkömmliche Handlungsanweisungen im Reitunterricht nicht. Sondern die Suche nach der Ursache ist die Hauptaufgabe. Weiterführende Übungen und spätere Korrekturen auf dem Pferd ebnen den Weg zum Ziel.

Aus diesem Grunde freue ich mich, eine fachlich gut aufgestellte und weltoffene Praxis im Süden von Berlin gefunden zu haben. Dort behandle ich seit Anfang Juni auf physiotherapeutischer Verordnung. Wer Lust hat, nach der Ursache seines schiefen Sitzes zu suchen, kann das mit einem Physiotherapierezept gerne tun.

Auch Kinesiologie ist dort möglich.

Denn diese Methode ist meine Herzenztechnik, mit der man Probleme in der Tiefe lösen kann. Die sehr gut Reitern hilft, wenn sie mit Verspannung und Ängsten zu tun haben.

Ich freue mich auf die kommende Zeit! Denn sie wird viele Projekte weiterbringen, die in den letzten Wochen angelaufen sind. Aufatmen und neu orientieren ist auch hier das Thema.

Schließlich hat mir meine innerliche Erleichterung ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen. So war ich vor zwei Wochen auf dem Törberhof in Dolgenbrodt. Dort hatte Beate Petrick von Pferde- gerecht- trainieren einen Kurs mit Claudia Benedela vom LaYarda Reitpferdetraining organisiert.

Und dieser Tag war ein richtiges AHA Erlebnis für mich.

Zum Einen natürlich weil ich Anregungen bekommen habe, wie ich mit meinen Pferden gesund weiter arbeiten kann. Zum Zweiten, weil ich von Claudia Benedela sehr beeindruckt war: Sie bleibt immer ruhig und strahlt eine positive Tatkraft aus,. Auch wenn es mal nicht so läuft, bleibt sie konstruktiv und packt solange mit an, bis es klappt. War schön mitzuerleben.

Andererseits hat das Überlegen und Entscheiden der letzten Woche zu einer überraschenden Erkenntnis geführt: Zu meinem Geburtstag im Mai bin ich erwachsen geworden. Die meisten Frauen haben Probleme damit, eine gewisse Altersgrenze zu überschreiten. Aber ich habe mich zu diesem Zeitpunkt entschlossen, nun bewusst über die Richtung zu entscheiden, wo ich hin möchte.

Es war ein längerer Prozess. Auf jeden Fall ermöglicht der mir, meine Kraft zu fokussieren.

Nun kann ich Dinge anvisieren, die mich weiter bringen. Zum Beispiel habe ich den Onlineshop von ReitClever fertig gestellt. Vorbereitet war er schon lange. Doch viele Einzelheiten mussten noch zusammengeführt werden, bis er funktionierte.

Aber jetzt kann ich stolz verkünden: TADA!!
Der Onlineshop ist eröffnet und kann ab sofort für die “ 5- Übungen- Programme- für- Reiter“ genutzt werden. Die sind zum Thema besserer Sitz, entspanntes Reiten und Mentale Stärke herunterladbar. Somit könnt Ihr sie durchführen, wenn immer Ihr Lust und Zeit habt.

Unter „Kurse“ findet Ihr die Veranstaltungen aufgeführt, die live und in Farbe bei mir auf dem Hof stattfinden.

Da geht es am 27.07.19 in „Kleiner Schreck, na und?“ um angstfreies Reiten. Der Erfolg vom letzten Jahr „Spiraldynamik für Reiter“ läuft am 31.08.19.

Da in den letzten Kursen Stimmen nach mehr Hintergrundinformationen laut wurden, habe ich zwei neue Module entwickelt. Am 07.11.19 geht es um anatomische Grundlagen und funktionelle Übungen für  Hüfte-Becken- Lendenwirbelsäule. Am 23.11.19 dann dasselbe für oberen Rumpf und Schultergürtel. In beiden Kursen kann ich dann meine Physiotherapeuten- Trumpfkarte ausspielen 🙂

Die Kurstickets dafür und die für den Tag der Cleveren Reiter am 05.10.19  kann man ebenfalls im Onlineshop erwerben. Bis zum 31.08.19 gilt der Frühbucherpreis von 95€. Ab 1.9.19 kostet der Tag inklusive Essen und Getränke 125€.

Macht euch bereit: 2019 ist das Jahr der positiven Veränderung.

Auch die Europawahl zeigt, dass ein Umdenken stattfindet. Wenn man die Nachrichten aus aller Welt bewusst aufnimmt, weiß man, dass das absolut notwendig ist.

Apropos Veränderungen: Wenn Ihr Eure Fähigkeiten in Gang bringen möchtet: Kennt Ihr das kostenlose 21 Tage Programm für echte Reiter? Dort geht es um körperliche Übungen und Denkansätze, die alle Fähigkeiten eines guten Reiters unterstützen. Denn Reiter sein ist mehr als ein Aussage. Es ist eine Lebenseinstellung.

Bleibt dabei. Es lohnt sich!

Corinna von ReitClever

Alles neu macht der Mai im Kursangebot von ReitClever!

Alles neu im Kursangebot von ReitClever
Prüfung Basispass Pferdekunde

Bei wunderschönem Wetter gingen die Kurstage des Pilotkurses Basispass Pferdekunde im März und April auf unserem Hof über die Bühne.
Die Teilnehmer waren motiviert und wissbegierig.
Genauso toll fanden es unsere Pferde, ausgiebig vom Winterfell befreit zu werden.
Außerdem haben sie brav ihre Runden um die neuen blauen und gelben Hütchen auf dem Reitplatz gedreht.

Am Prüfungstag kam der seit Tagen ersehnte Regen für die Wiesen. Nass waren auch die Pferde, als wir sie prüfungsfein machen wollten.

Diese erste offizielle Prüfung auf unserem Hof war für mich etwas
Besonderes . 

Denn die eingeladene Richtern vom Landesverband Berlin- Brandenburg ist eine alte Bekannte. Wir haben im Jahr 2001 den Trainerschein zusammen gemacht und hatten einige Zeit danach unsere Pferde zusammen in einem Stall. 

So war es toll, wieder an alte Zeiten anknüpfen zu können.

Bei der kleinen Abschlussfeier kamen die Teilnehmer auf eine interessante Idee. Wie wäre es, wenn wir uns im Herbst zum Longierabzeichen 5 wieder treffen würden?
Einhellig waren die Kursteilnehmer der Meinung, dass sie einen Kurs wieder dort belegen wollen, wo es ihnen gut gefallen hat. Wo sie in familiärer Atmosphäre Wissen stressfrei aufnehmen können.
Das empfinde ich als großes Kompliment.

Tatsächlich denke ich nun darüber nach das Kursangebot von ReitClever um den Longenkurs zu erweitern. Zum nächsten Basispass Pferdekunde Kurs im Herbst könnte auch das Longierabzeichen 5 laufen. Angedacht sind dafür jeweils die Samstage im Zeitraum vom 14.09. – 28.09.19.
Die Prüfung ist voraussichtlich am Freitag, den 04.10.19. 

Sowieso wird es in der Kursstruktur Veränderungen geben: Ab 2020 wird der „Basispass Pferdekunde“ von der FN durch den „Pferdeführerschein Umgang“ ersetzt. Dann ist er die Zulassungsvoraussetzung für die Abzeichen ab Klasse 5  für Reiten, Fahren, Voltigieren und Longieren und für die des Westernreitens ab Klasse 4.
Außerdem wird es ihn noch in einer zweiten Variante geben. Als fachliche Erweiterung wird der „Pferdeführerschein Reiten“ den Reitpass mit Inkrafttreten der APO 2020 ersetzen.

„Es ist unsere Verantwortung als Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Qualifikationen anzubieten, die zeitgemäß sind und dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen. Dazu gehört auch die größere Sensibilität gegenüber der Nutzung von Pferden. Die neuen Führerscheine sollen für mehr Sicherheit, Unfallverhütung und Tierwohl sorgen. „ 


Thies Kaspareit, Leiter der FN- Abteilung Ausbildung und Wissenschaft

Wenn es im Herbst die Informationsveranstaltungen der Landesverbände zur Durchführung gegeben hat, wird es an dieser Stelle neue Informationen zum Pferdeführerschein geben. 

Erst einmal freue ich mich, dass die Seite ReitClever gut angenommen wird.

Da es nach meiner Auffassung eine Kombination aus körperlicher Fitness, mentaler Klarheit und innerer Entspannung braucht, um gut mit Pferden arbeiten zu können, spiegelt sich das auch im Kursangebot wieder.

Falls das eine oder andere aus dem Lot gerät, merkt man auf dem Pferd, dass man schwerer reagieren kann. Wenn das mit einer Reaktion des Pferdes einhergeht, kann aus dem Schreck eine Angstspirale
im Kopf werden. Dann steigt man mit einem mulmigen Gefühl aufs Pferd. Sich selber etwas vorzumachen geht selten gut, denn das Pferd merkt das Unbehagen sofort.

Daher lächele ich jedes Mal, wenn sich ein Reiter durch die Seite angstfrei reiten angesprochen fühlt.
Denn erst wenn man sich eingesteht, dass man vielleicht Angst haben könnte, kann man die Weichen auf Problemlösung stellen.

Der Weg, der sich daraus ergibt, ist für Jeden individuell. Manch Einem reicht ein aktives Auseinandersetzen mit zurück liegenden Situationen. Ein Anderer erarbeitet sich eine Lösung mit für ihn passenden Übungen aus dem Kurs „Kleiner Schreck na und?- Brain Gym® für Reiter“. Wieder andere Reiter kommen zu mir auf den Hof und lässt sich kinesiologisch balancieren. Aber alle gehen am Ende mit einem Lächeln nach Hause und sagen, „fühlt sich gar nicht mehr so schlimm an“, wenn Sie an ihren Stress auf dem Pferd denken.

Deshalb wird Stress und Angst das Thema beim Tag der Cleveren Reiter  2020 sein.

Erstmal geht  es am 05.10.19 um einen besseren Sitz auf dem Pferd. Neben Nicole Puhlmann und ihrem Konzept „Sitzen, Fühlen, Reiten“ (www.nicolepuhlmann.de) und Beate Petrick (http://pferde-gerecht-trainieren.de), die den Sitzschulungssattel SIBA (www.sit-in-balance.com) vorstellt, konnte ich weitere Redner für diesen Tag gewinnen. Tina Pawlowitz vom Törberhof Dolgenbrodt und Lena Himberg, Physiotherapeutin für Menschen und Pferd haben zusammen ein Konzept (www.pferd-im-blick.de) erarbeitet, mit dem sie Hand in Hand Reiter und Pferd gerade richten wollen. Dabei geht es auch um ein funktionelles Training für Pferd und Reiter, um ein optimales Miteinander zu erreichen.

So wird es neben anatomischen und biomechanischen Grundlagen verschiedene Ansätze zu sehen geben, den Sitz auf dem Pferd zu optimieren. Individuell für Reiter und Pferd ausgerichtet schafft er die Basis für eine gute Kommunikation.
Tickets für den Tag der Cleveren Reiter gibt es ab 15.05.19 im Onlineshop der Seite. Frühbucher erhalten einen Rabatt auf den Kurstag und zahlen bis zum  31.08.2019 95€.
Ab dem 01.09.19 kostet der Tag 125€, inklusive Mittagsimbiss und Getränke.

Bis dahin wünsche ich Euch einen tollen Sommer, der hoffentlich feuchter wird als 2018.
Der momentan trockene Frühling gibt Grund zur Besorgnis. Wenn die aktuellen Prognosen des Klimawandels Realität werden, ist mit dramatischen Folgen zu rechnen.
Da hilft kein Jammern, sondern nur ein Überlegen, was man selbst zum Klimaschutz beitragen kann.

Als Schritt in diese Richtung wird es im Onlineshop von ReitClever eine Möglichkeit dazu geben.
Im Bezahlvorgang kann man wählen, ob man ein Klimaschutzzertifikat erwerben möchte.
Die Klimaschutzprojekte von ARKTIK.de unterstützen ausschließlich Projekte, die dem vom WWF mitentwickelten Gold Standard entsprechen.Wiederaufforstungsmaßnahmen oder Verbesserungen der Wasserqualität durch Bereitstellung von Toiletten wirken klimaschützend und fördern eine nachhaltige Entwicklung in der Projektregion.

Das war es für heute von mir.
Ich wünsche Dir einen schönen Mai und vielleicht bis bald!

Corinna von ReitClever

Auf einmal fügt sich alles!

Auf einmal fügt sich alles oder o ein Wille ist ist auch ein Weg
Wo ein Wille ist ist auch ein Weg

Eine Kernaussage im mentalen Training ist: Wenn die Dinge anders laufen, als Du denkst, dann denk anders! Oder aber, wenn man ein Ziel vor Augen hat, findet man auch einen Weg.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Kurs Basispass Pferdekunde, den ich zwei Mal im Jahr gebe. Der diesjährige Frühjahrskurs sollte vom kooperierenden Reiterhof abgesagt werden. Anders ausgedrückt sollte er um einen ungewissen Zeitraum verschoben werden, bis mehr Teilnehmer zusammen gekommen sind. Gesagt wurde mir das ein Tag vor Kursbeginn.


Kurzfristig absagen finde ich ärgerlich. Zumal eine Teilnehmerin den Kurs für eine berufliche Weiterbildung braucht. Also wollte ich einen Weg finden, wie man den Kurs trotzdem gut über die Bühne bekommen kann.

Den erforderlichen Trainerschein für die Ausrichtung eines FN- Reitabzeichenkurses habe ich. Die zweite Voraussetzung für die Durchführung eines solchen Lehrganges besagt, dass der Kurs auf einer Anlage stattfinden muss, die ein Mitglied im Landesverband Pferdesport Berlin Brandenburg ist.

Dieser Schritt wurde nach einem Gespräch mit dem LPBB möglich: Der Kinesiologiehof ist nun frisch gebackener Mitgliedsbetrieb im Landesverbandes Pferdesport Berlin Brandenburg. So ziehen die Basispass- Kurse nach Zossen Lindenbrück.

Das ist doch ein schönes Ziel auf einem neu entdeckten Weg.

Auf einmal fügt sich alles!

Der Pilotlehrgang läuft gerade und wird mit einer Prüferin zum Abschluss gebracht die ich seit meinem Trainerscheinlehrgang kenne. Danach hatten wir eine Zeitlang unsere Pferde zusammen in einem Stall stehen. Wir haben uns jahrelang nicht gesehen und nun werden wir ab und an zusammen arbeiten. Das ist eine tolle Aussicht!

Damit weitet sich das Angebot von ReitClever auf eine fundierte und sichere Basisausbildung aus. Dahinter steckt die Idee, angstfreies Reiten durch sachliche Fitness zu ermöglichen.

Denn der Basispass Pferdekunde schult genau das: Sicherheit im Umgang mit dem Pferd und das Erkennen von Situationen, in denen etwas nicht stimmt. Wenn das Pferd beispielsweise krank ist oder verbesserungswürdig gemanagt wird.

Bei ReitClever.de geht es vor allem um reiterliche Fitness. Sowohl auf der körperlichen und mentalen Ebene und nun auch in der Sachebene.

Deshalb formiert sich bei ReitClever auch eine Masterclass in Form der Hohen Schule für Reiter.

Am 27.07.19 geht es los mit „Kleiner Schreck na und?- BrainGym® für Reiter. Bei der sogenannten Hirngymnastik geht es um Übungen, die die Zusammenarbeit aller Hirnzentren verbessern. Diese Übungen verbessern Entspannungsfähigkeit, Koordination und Wahrnehmung. Davon profitieren Gleichgewicht und kontrollierte Hilfengebung. Nach den Übungen sitzen Sie locker und entspannt auf dem Pferd.


Die Wirbelsäule als Mast für den Reitsitz ist das Thema am 31.08.19. Es geht um Spiraldynamik® für Reiter. Dieses Bewegungs- und Therapiekonzept kommt aus der Schweiz. Spiraldynamik® ist eine effektive Technik die Wirbelsäule an wichtigen Stellen stabil und an anderen locker zu schalten. So kommen Sie auf dem Pferd zum sitzen und reiten. Der entstehende „tiefe“ Sitz ermöglicht gutes Treiben. 

Aus den Kursen des letzten Jahres habe ich Wünsche der Teilnehmer heraushören können.

Es scheint ein großes Bedürfnis nach anatomischen Grundlagen und funktionellen Zusammenhängen für Reiter zu geben. Aus meiner Zeit in der Ausbildung von Physiotherapeutin bin ich es gewohnt, komplexe Zusammenhänge theoretisch und praktisch aufzubereiten.

Deshalb wird es zum Jahresende hin Kursmodule für Anatomie und Funktionsgymnastik geben. Der Kurs über den „Funktionsbereich Lendenwirbelsäule- Becken- Hüfte“ macht am 9.11.19 den Anfang. Nur ein bewegliches Becken kann den Schwung des Pferdes abfangen und eine bestimmte Rumpfanspannung lässt den Reiter „tief“ im Pferd sitzen.

Was Sie genau dafür brauchen, verdeutliche ich beim Kurs in theoretischen und praktischen Einheiten. Als Physiotherapeutin und Reiterin kann ich auf Fragestellungen rund um die menschliche Anatomie und die Funktionsweise unserer Muskeln eingehen. Im praktischen Teil gibt es abwechslungsreiche Übungen für Beweglichkeit im Hüftbereich und Stabilität im unteren Rumpf.

Am 23.11.19 geht es dann um den Funktionsbereich oberer Rumpf mit Schultergürtel und Armen“. Für einen geraden Sitz auf dem Pferd ist vor allem eine lockere Stabilität im oberen Rumpf und Schultergürtel wichtig. Um eine weiche Hand zu haben, müssen die Ellenbogen flexibel reagieren können.

Wenn man viel Stress hat und immer der Zeit hinterhetzt, ist genau das schwierig. Der Schulter-Nackenbereich ist verspannt und lässt wenig Lockerheit zu. Dadurch wird des Reiters Sitz oft krumm oder übertrieben aufgerichtet. Damit ist die Handeinwirkung hart. Im Kurs geht es um Anatomie, Funktionszusammenhänge und Übungen.

Dass das Thema Sitzschulung ein wichtigen Stellenwert hat, zeigen die Reaktionen auf meinen geplanten Tag der Cleveren Reiter.

Am 05.10.19 geht es um den Sitz des Reiters unter anatomischen, biomechanischen und Trainingsgesichtspunkten. Wir werden in einem Forum Vorträge verschiedener Ausbilder dazu hören und den Tag mit einer Podiumsdiskussion abschließen. Tickets können Sie ab sofort hier buchen.

Im nächsten Jahr geht es um den Sitz des Reiters unter dem Einfluss von Angst und Stress. Auch für diesen Blickwinkel aus der Sicht der Psychomotrik gibt es schon interessierte und interessante Referenten. Auf meinem Besuch der Magdeburger Pferdemesse im Februar habe ich genau hingeschaut und hingehört. Dieses Thema haben namhafte Ausbilder aufgegriffen. Und sie wissen spannende Lösungsansätze dafür.

Die schaue ich mir demnächst persönlich an. Und lade die Ausbilder dann für den Tag der Cleveren Reiter im Oktober 2020 ein. Mit Einigen bahnt sich jetzt schon eine  konstruktive Zusammenarbeit an.

So ist das, wenn man den Fokus verändert: Auf einmal fügt sich alles.

Ich bin gespannt und freue mich sehr!